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Bergtour empfohlene Tour

Herzogstand, Heimgarten und Rötelstein

Bergtour · Tölzer Land
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Johannes Renfordt 
  • Ein erstes Blickfenster zurück zum Walchensee
    / Ein erstes Blickfenster zurück zum Walchensee
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Der Heimgarten ist der höchste Gipfel des Tourenvorschlags
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick vom Martinskopf zum Herzogstand
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Tiefblick vom Martinskopf
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Herzogstand und Heimgarten sind durch einen eleganten Grat verbunden
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Rückblick zu Martinskopf und Fahrenbergkopf
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Der Kochelsee liegt bereits im Voralpenland
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  • / Blick über den Rötelstein hinweg ins Blaue Land rund um Murnau
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  • / Blick ins Estergebirge
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  • / Die abwechslungsreiche Gratwanderung beginnt
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  • / Eine der wenigen ausgesetzten Passagen am Grat
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  • / Die Gebäude der Heimgartenhütte ducken sich in den Gipfelhang
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  • / Rückblick zum Herzogstand
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Auch vom Heimgarten fasziniert der Tiefblick zum Kochelsee
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  • / Am Fuß des Heimgartens liegt der Zielort Ohlstadt
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  • / Vom Heimgarten aus gesehen fällt der Rötelstein kaum auf
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  • / Einsame Bergidylle auf dem Weg zur Käseralm
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  • / Blick in die Nordflanke des Herzogstands
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  • / An der Käseralm
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  • / Am Gipfelkreuz des kecken Rötelsteins
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  • / Die Aussicht geht weit ins Voralpenland
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  • / Auch vom Rötelstein macht das Blaue Land eine gute Figur
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  • / Der Herzogstand zeigt sich vom Rötelstein etwas abweisend
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  • / Jenseits des Heimgarten zeigen sich die ersten sommerlichen Quellwolken
    Foto: Johannes Renfordt, Community
m 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 400 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Groß angelegte Überschreitung vom Walchensee nach Ohlstadt
mittel
Strecke 17,9 km
7:00 h
1.225 hm
1.390 hm

Zu den beliebtesten Touren in den Bayerischen Voralpen zählt die Gratwanderung zwischen Herzogstand und Heimgarten. Nicht zu unrecht, denn beide Gipfel überzeugen durch ihre großartigen Panoramen: auf der einen Seite das flache Voralpenland, auf der anderen Seite die zahlreichen Gipfel in Karwendel, Estergebirge und entlang des Wettersteinkamms. Es verwundert also nicht, dass die geradezu klassische Runde von Walchensee über den Herzogstand zum Heimgarten und zurück nach Walchensee (oder umgekehrt) in kaum einem Bergwanderführer fehlen wird. Gerne übersehen werden dabei aber die weiteren schönen Wegemöglichkeiten in dieser großartigen Berggruppe!

Der Tourenvorschlag führt zunächst auf schönen Bergsteigen von Walchensee hinauf zum Herzogstandhaus. Nach einem möglichen Absteiger zum einsamen Martinskopf geht es bequem auf dem alten Reitsteig zum Herzogstand selbst. Wenige Meter unterhalb des Gipfels beginnt dann die wunderschöne Gratwanderung. Vorbei am Schlehdorfer Kreuz bleibt der Steig immer am Grat und nach vielen schönen Ausblicken, die immer wieder zum Innehalten einladen, fühlt sich der Anstieg zum Heimgarten mühsamer an als er in Wirklichkeit ist. Schon wenige Meter jenseits dessen Gipfels beginnt ein einsamer Steig, der in ungewohnter Stille die Nordflanke des Heimgartens zur Käseralm hinab- und an den Fuß des Rötelsteins heranführt. Dieser kecke Felsengipfel, der nur wenig aus dem dichten Wald herausragt, wird vergleichsweise selten besucht und bietet einen schönen Kontrast zu den zuvor erreichten Gipfeln. Der finale Abstieg führt wenig aufregend durch Wälder und leider ohne besondere Aussichten hinab nach Ohlstadt und weiter zum etwas außerhalb des Ortes gelegenen Bahnhof.

Autorentipp

Der Martinskopf bietet den schönsten Blick auf den Herzogstand!
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Heimgarten, 1.791 m
Tiefster Punkt
Ohlstadt, 636 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Die Steige und Wege befinden sich grundsätzlich in einem guten Zustand. Trittsicherheit und bedingte Schwindelfreiheit sind insbesondere entlang des Grats zwischen Herzogstand und Heimgarten erforderlich.

Weitere Infos und Links

Informationen zur Funkstation am Herzogstand in der Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Funkstation am Herzogstand

Start

Bushaltestelle Walchensee Herzogstandbahn (800 m)
Koordinaten:
DD
47.596526, 11.317899
GMS
47°35'47.5"N 11°19'04.4"E
UTM
32T 674244 5274060
w3w 
///elster.hindern.hohen

Ziel

Bahnhof in Ohlstadt

Wegbeschreibung

In unmittelbarer Nähe zur Bushaltestelle beginnt bereits der Einstieg in den Steig (Markierung H2), der zumeist in angenehm gleichmäßiger Steigung den Hang hinaufführt. Im weiteren Verlauf zieht der Steig zunehmend nach links und eröffnet immer wieder schöne Blicke über den Walchensee und später auch hinüber zum Heimgarten. Schließlich wendet sich der Weg zurück nach rechts und mündet in unmittelbarer Nähe zum Herzogstandhaus in den breiten Reitweg. In nördlicher Richtung weitergehend wird das Herzogstandhaus passiert und führt der bequeme, breite Weg am lohnenswerten Abzweig zum Martinskopf vorbei in den Sattel zwischen Martinskopf und Herzogstand. Ein kurzes Stück etwas steiler ansteigend wird der sich verengende Steig schnell wieder bequemer und führt in weiten Kehren unschwierig den Südhang hinauf bis zum höchsten Punkt des Herzogstands, der wunderschöne Ausblicke in alle Richtungen verspricht.

Wenige Meter unterhalb des Gipfels des Herzogstands beginnt die großartige Kammwanderung hinüber zum Heimgarten. Die Passage beginnt mit dem sorgsamen und Aufmerksam erfordernden, abschnittsweise versicherten Abstieg zur Kammlinie; sobald diese erreicht ist, wird der Weg rasch besser und passiert das Schlehdorfer Kreuz. Am Fuß des Heimgartens endet der gemütliche Teil der Querung und es beginnt der unerwartet mühevolle, aber recht kurze Aufstieg zum höchsten Punkt des Tourenvorschlags. Am Gipfel des Heimgarten findet aber jeder einen schönen und aussichtsreichen Pausenplatz - und die etwas unterhalb gelegene Heimgartenhütte bietet natürlich auch eine genussreiche Alternative!

Der Abstieg über den Rötelstein nach Ohlstadt führt vom meist sehr gut besuchten Heimgarten schnell in ruhigeres Gelände. Dafür den Gipfel nach Norden verlassen und in leichtem Linksbogen der Beschilderung in Richtung Ohlstadt folgen. Kurz bevor von links der Karrenweg von der Heimgartenhütte hinzukommt zweigt nach rechts ein kleiner Steig ab, der zunächst noch dem Kammausläufer folgt, bald aber schon nach rechts abdreht und zu einer Almfläche hinabsteig. An der Kreuzung im Sattel zum Rauchköpfl nach links abzweigen und zur nahen und idyllisch gelegenen Käseralm hinabsteigen. Dort beginnt ein Fahrweg, der nach der folgenden Bergwachthütte nach rechts abknickt und die Flanke des Alpenkopfs passiert. In einem Geländesattel zieht der Weg in einer langen Kurve nach links - und ausgangs der Kurve heißt es aufpassen: scharf rechts geht es weiter zum Rötelstein. Ein erster nach links abzweigender Fahrweg ist zu ignorieren, wenig später weist aber ein einsamer Wegweiser nach links auf einen Steig, der abschnittsweise steil hinauf zum Rötelstein leitet.

Nach dem Besuch des letzten Gipfels des Tourenvorschlags geht es zunächst zurück zum breiten Fahrweg, der weiter abwärts führt. Nach einer Kurvenkombination zweigt nach links ein Fahrweg ab, der nach der unmittelbar folgenden Bachquerung sich abrupt nach rechts wendet und kurzzeitig steiles Gelände eben durchquert. In der Folge wird das Gelände ruhiger und der Fahrweg leitet - intuitiv alle Einmündungen ignorierend - immer weiter ins Tal hinab und an einem Parkplatz vorbei an den Ortsrand von Ohlstadt. Dort links halten und über Fußwege der Kaltwasserlaine folgen. Dabei sind zwischenzeitlich auch kurze Abschnitte von Wankstraße und Rammweg zu nutzen, bis ein angenehmer Fußweg weiterhin entlang der Kaltwasserlaine aus dem Ort hinaus- und am Schwimmbad vorbeiführt. Wenig später ist über eine recht schmale Wiese die Durchgangsstraße zu erkennen, zu der ein kleiner Weg hinführt. Direkt gegenüber der Einmündung beginnt der Bahnhofsweg, der seinem Namen gerecht wird und wenig überraschend direkt zum Ohlstädter Bahnhof führt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Regionalbahn aus Richtung München nach Kochel am See. Dort besteht an Wochenenden und Feiertagen ein gut getakteter Anschluß mit Bus 9608 in Richtung Walchensee. Die Tourenbeschreibung beginnt direkt an der Haltestelle Walchensee Herzogstandbahn.

Der Ohlstädter Bahnhof liegt an der Linie München - Garmisch-Partenkirchen (- Innsbruck) und ermöglicht stündliche Fahrten in beiden Richtungen.

Anfahrt

Von der A 95, Ausfahrt Murnau/Kochel über Großweil und Schlehdorf nach Kochel am See. Dort in der Ortsmitte rechts auf die B 11, Fahrtrichtung Mittenwald und Innsbruck einbiegen. Über die Kesselbergpaßhöhe nach Urfeld und weiter am Walchensee entlang dem Straßenverlauf folgen. Unmittelbar am Ortseingang des gleichnamigen Orts Walchensee nach rechts zum Parkplatz der Herzogstandbahn abbiegen.

Parken

Gebührenpflichtiger Parkplatz der Herzogstandbahn in der Straße Am Tanneneck in Walchensee. Der Parkplatz ist entlang der B 11 in beiden Fahrtrichtungen großzügig ausgeschildert.

Koordinaten

DD
47.596526, 11.317899
GMS
47°35'47.5"N 11°19'04.4"E
UTM
32T 674244 5274060
w3w 
///elster.hindern.hohen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte BY 9 Estergebirge - Herzogstand, Wank

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Ausrüstung

Festes und für Bergtouren geeignetes Schuhwerk ist eine Grundvoraussetzung für diese Tour. Für den Abstieg sind - je nach Geschmack - ggf. Stöcke hilfreich.

Auch wenn mit dem Herzogstandhaus und der Heimgartenhütte gleich zwei Einkehrmöglichkeiten zur Verfügung stehen, sollten Verpflegung und ausreichend Getränke im Rucksack Platz finden.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
17,9 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
1.225 hm
Abstieg
1.390 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour versicherte Passagen Von A nach B Grat

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