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Start Touren Herzog-Ernst-Spitze 2933m von Bodenhaus
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Skitour empfohlene Tour

Herzog-Ernst-Spitze 2933m von Bodenhaus

Skitour · Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Salzburg Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Aufstieg neben der Mautstrasse
    / Aufstieg neben der Mautstrasse
    Foto: Martin Dauber, ÖAV Sektion Salzburg
  • / Das Ziel zum ersten mal zu sehen
    Foto: Martin Dauber, ÖAV Sektion Salzburg
  • / Sonnblickbasis Naturfreundehaus mit Hocharn im Hintergrund
    Foto: Martin Dauber, ÖAV Sektion Salzburg
  • / Beim Aufstieg - Ruine Radhaus im Blick
    Foto: Martin Dauber, ÖAV Sektion Salzburg
  • / Aufstieg nach dem Radhaus
    Foto: Martin Dauber, ÖAV Sektion Salzburg
  • / Einsame Spurarbeit auf dem Weg zur Herzog-Ernst-Spitze
    Foto: Martin Dauber, ÖAV Sektion Salzburg
  • / Die letzten Meter zur Fraganter Scharte
    Foto: Martin Dauber, ÖAV Sektion Salzburg
  • / Blick auf die Herzog-Ernst-Spitze von der Scharte mit den Aufstiegs und Abfahrtsvarianten
    Foto: Martin Dauber, ÖAV Sektion Salzburg
  • / Am Gipfel der Herzog-Ernst Spitze, im Hintergrund das Skigebiet Mölltaler Gletscher
    Foto: Martin Dauber, ÖAV Sektion Salzburg
  • / Skitour in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern: Herzog-Ernst-Spitze 2933m
    Video: ÖAV Sektion Salzburg
m 3500 3000 2500 2000 1500 1000 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Fraganter Scharte Parkplatz Lenzanger Parkplatz Lenzanger Barbarafall Radhaus Ammererhof Ammererhof
Meist einsamere Alternativskitour auf die Herzog-Ernst-Spitze im Angesicht der großen Skitourenklassiker Sonnblick und Hocharn im Rauriser Tal vom Parkplatz Bodenhaus bzw. Kolm Saigurn aus.
schwer
Strecke 21,5 km
6:45 h
1.700 hm
1.700 hm

Bei der Tour auf die Herzog-Ernst-Spitze teilt man sich Anfangs den Aufstiegsweg des Skitourenklassikers Hoher Sonnblick. Lost gehts vom Parkplatz Bodenhaus, über das Naturfreundehaus, Barbarafall, Naturfreundehaus Neubau und die Radhaus-Ruine. Danach zweigt die nun einsame(re) Tour Richtung Herzog-Ernst-Spitze ab. Die Herzog-Ernst-Spitze selbst liegt zwischen Alteck und Schareck neben der Fraganter Scharte und bietet einen Tiefblick in Richtung Skigebiet Mölltaler Gletscher.

Mit einer Übernachtung im Ammererhof oder Sonnblickbasis (Naturfreunde, 1.598m) lässt sich die Tour um ca. 370HM bzw. 1.5h Zustieg verkürzen oder man lässt sich vom "Hüttentaxi" für eine kleine Gebühr vom Parkplatz bis zum Ammererhof/Sonnblickbasis Naturfreundehaus in Kolm Saigurn fahren.

Autorentipp

Einkehrmöglichkeit am Talschluss auf 1.600m:

  • Naturfreundehaus Sonnblickbasis Kolm Saigurn
  • Ammererhof Kolm Saigurn
Profilbild von Martin Dauber
Autor
Martin Dauber 
Aktualisierung: 01.02.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Herzog-Ernst-Spitze 2933m, 2.933 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Bodenhaus, 1.230 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Weitere Infos und Links

Bei harten Schneeverhältnissen sollte die Westflanke der Herzog-Ernst-Spitze nicht unterschätzt werden.

Generell erfordet diese Tour sichere Verhältnisse.

Start

Parkplatz Bodenhaus, Kolm-Saigurn (1.229 m)
Koordinaten:
DD
47.105447, 12.990863
GMS
47°06'19.6"N 12°59'27.1"E
UTM
33T 347557 5218840
w3w 
///anschauung.gehäuft.anspricht

Ziel

Parkplatz Bodenhaus, Kolm-Saigurn

Wegbeschreibung

Aufstieg:

Vom Parkplatz Bodenhaus (1.230m) aus aufsteigen. Falls geöffnet, kann man weiter auf der Mautstraße zum großen Wanderparkplatz Lenzanger (1.550m) fahren.

Entweder auf der Fahrstraße oder links parallel dazu im Wald bis zur Sonnblickbasis-Naturfreundehaus Kolm-Saigurn aufsteigen. Links dahinter beginnt der klassische Anstieg auf den Sonnblick in Richtung Naturfreundehaus - Neubau. Dieser wird über die bewaldete Steilstufe, vorbei am Barabarafall und dann weiter über eine schräge Rinne bis in eine Abflachung verfolgt. Hier weiter nach rechts und über eine weitere Rinne Richtung Radhaus-Ruine weiter aufsteigen.

Kurz hinter der Ruine bieten sich zwei Anstiege zur Fraganterscharte:

1.) Nach links führt der Sommerweg über einen felsigen Rücken namens Hoher Goldberg zuerst steiler, dann in angenehmer Steigung bis unter die Gipfelfelsen. Hier quert man nun über mittelsteile weite Hänge deutlich oberhalb der Felsabbrüche nach rechts (Süden) und steigt in einem großen Linksbogen ostwärts bis zur Fraganterscharte auf (bei schlechter Sicht auf Grund kleiner Abbrüche NICHT zu empfehlen).

2.) Richtung Knappenhaus Ruine, dann wird der Felsrücken (Hoher Goldberg) eben und danach leicht fallend gequert, dabei wird in ein großes flaches Becken abgestiegen. Gerade aus geht es weiter zum Sonnblickanstieg, wendet man sich aber nach links, wird eine große steile Rinne, die Wintergasse erblickt. Diese Gasse wird angesteuert, ein erster Steilhang führt in die gestufte breite Rinne, die kurz vor ihrem oberen steilen Ende über einen Steilhang nach links verlassen wird. Wenige Meter höher ist dann die Fraganterscharte erreicht.

Der Gipfelanstieg kann nun entweder am breiten und steilen Südgratrücken oder aber bei stabiler Schneelage über die recht steile Südwestflanke in Angriff genommen werden. Der Gipfel ist mit einem Wegweiser und einem Namensschild markiert. Je nach Schneelage/Beschaffenheit und Spuranlage können Steigeisen für die letzten Meter sinnvoll sein. Wir mussten z.B. in der Mitte abschnallen und zu Fuß stapfen, da der Gipfelhang zu 75% eine Eisplatte war.

Abfahrt:

Abfahrt entlang der Anstiegwege entweder über den Sommerweg (schöne freie Hänge) oder über die Wintergasse (mittelsteile breite Rinne).

Alternative Abfahrt (nicht auf dem GPS Track): Eine steile Abfahrt direkt vom Gipfel in den Bräuwinkel mit Gegenanstieg zur Riffelscharte mit dem Niedersachsenhaus. Danach Abfahrt über eine steile Flanken hinab nach Kolm-Saigurn.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit den ÖBB (Regionalexpress) nach Taxenbach-Rauris; vom Bahnhof mit der Buslinie 640 über Rauris nach Bucheben. Im Winter fährt der Postbus 640 leider nur bis "Bucheben b. Rauris Ort", siehe https://fahrplan.oebb.at/bin/query.exe/dn?L=vs_postbus 

Von dort müsste man noch 6km zu Fuß gehen oder mit dem Taxi fahren.

Anfahrt

A10 bis zum Knoten Pongau. Von dort weiter auf der B311 Richtung Zell am See bis Taxenbach. Abbiegen Richtung Rauris, bis zum Alpengasthof Bodenhaus, der Parkplatz Bodenhaus (1.230m) ist nebenan.

Die Mautstraße ist - je nach Witterung - zwischen Ostern und Ende Oktober befahrbar. In den Wintermonaten besteht eine Wintersperre. Falls geöffnet, kann man weiter auf der Mautstraße zum großen Wanderparkplatz Lenzanger (1.550m) fahren.

Info zu Mautgebühren: https://www.rauris.net/Mautstrasse_Kolm-Saigurn

Parken

Parkplatz Bodenhaus, 1.230m (kostenpflichtig, vor dem Schranken der Mautstraße): 
Kolmstraße 6, 5661 Bucheben
https://goo.gl/maps/5LLcZmn7z3M2

Parkplatz Lenzanger, 1.550m (über die Mautstraße):
https://goo.gl/maps/V1ihpjwSZM12

Koordinaten

DD
47.105447, 12.990863
GMS
47°06'19.6"N 12°59'27.1"E
UTM
33T 347557 5218840
w3w 
///anschauung.gehäuft.anspricht
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

  • ÖK 154 Rauris
  • AV Karte Nr. 42 Sonnblick
  • Kompass: Gasteiner Tal Goldberggruppe Nr. 40

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

  • Skitourenausrüstung incl. Lawinen-Sicherheitsausrüstung mit LVS-Gerät, Lawinensonde und Lawinenschaufel, evtl. Airbag-Rucksack, Harscheisen, Helm
  • warme und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Mütze / Stirnband, Handschuhe, Skibrille/Sonnenbrille, Proviant und Trinkwasser (Almen sind im Winter geschlossen), Thermosflasche mit Heißgetränk, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, Stirnlampe, Kartenmaterial, Biwaksack und Rettungsdecke
  • evtl. Steigeisen

Grundausrüstung für Skitouren

  • Skihelm
  • Sportbrille
  • Sonnenbrille
  • 2 paar Handschuhe: leicht, atmungsaktiv und winddicht für den Anstieg, normale Skihandschuhe zur Abfahrt
  • Halstuch
  • Kopfbedeckung (unter dem Helm) mit Feuchtigkeitstransport
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Leichte wasser- und winddichte Skijacke
  • Zusätzliche warme Jacke
  • Lange, warme technische Socken (ggf. Einlagen) und Wechselpaar
  • Leichte wasser- und winddichte Skitourenhose
  • 20-28 Liter (Touren-)Rucksack
  • Lippenpflege (LSF 30+)
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Tourenskischuhe
  • Tourenbindung passend zum Skischuh
  • Felle passend zum Tourenski
  • Ski
  • (Teleskop-)Skistöcke
  • Lawinenausrüstung: LVS-Gerät, Lawinensonde, Lawinenschaufel
  • Harscheisen
  • Rettungsausrüstung für die Gletscherspaltenbergung
  • Hochtourengurt
  • Leichter Eispickel
  • Hochtouren-geeignetes Seil
  • Lawinenairbag-Rucksack
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
21,5 km
Dauer
6:45 h
Aufstieg
1.700 hm
Abstieg
1.700 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour Skihochtour Forstwege freies Gelände Wald
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

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