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Hemmaweg 8 Pilgerweg St. Hemma-Gurk

Mehrtagestour · Nockberge
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ÖAV Sektion Wiener Neustadt Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Hemmazeichen
    / Hemmazeichen
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Bernsteinhütte
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Hirschegger Alm
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Kreuz der KJ Bad St. Leonhard
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Leonhardikirche
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Geht auch zum Preblauer Sauerbrunnen
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Gräbern
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Prebl
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Schulterkogel
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Geierkogel
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Heilsame Quelle
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Grünhütte
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Zirbitzkogel
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Hohenwart im Rückblick
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / St. Martiner Hütte
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / St. Johann in der Pressen
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Heft
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Hüttenberg-Harrer
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Maria Waitschach
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Hüttenberg
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Bildstock
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Wegkreuze-Marterln
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Kühe gehen zur Weide
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Besitzer der Alm
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / junger Stier
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Gasthaus Steiner
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / ehemalige Wirtin
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Wegkreuz
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Anwesen in Kräuping
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Zeltschach
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Gaisberg
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Zeltschach
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Friesach
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Gasthaus
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Straßburg
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Teich unterm Galgenbichl
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Eichkätzchen bei der Straßburg
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / St. Margaretha
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Straßburg
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Gurker Dom
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Variante A
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
m 2000 1500 1000 500 120 100 80 60 40 20 km
Eine Wanderung unter Einbeziehung von Almen welche ich zweimal machte. Beim zweiten Mal wurde der Zirbitzkogel mitgenommen und eine teilweise andere Wegstrecke von der St. Martiner Hütte nach Zeltschach gegangen. Auch andere Nächtigungsstellen nahmen wir.
mittel
122,6 km
36:52 h
4.175 hm
4.300 hm

Eine Wanderung über Almen, hinunter in Täler, vorbei an einsamen Gehöften mit sehr großartigen Weitblicken in das Kärntner Land hinein. Ich ging diese Tour zweimal.

Aufgeteilt in 5 Tagesetappen die nicht immer den Originalwegen entsprechen.

1. Kurve bei der Wartinger Schnmiede nach Bad St. Leonhard

2. Bahnhof Preblau zur Grünhütte

3. Grünhütte nach Hüttenberg

4. Hüttenberg nach Friesach

5. Friesach nach Gurk

Beim zweiten Mal mit 2 Begleiterinnen. Dazu gibt es keine Beschreibung.

1. St. Hemma zur Görlitzer Hütte

2. Görlitzer Hütte - Prebl

3. Prebl - St. Martiner Hütte

4. St. Martiner Hütte Zirbitzkogel - St. Martiner Hütte

5. St. Martiner Hütte mittels Variante A lt. beigefügtem Plan nach Friesach(wer einen GPS-Track haben will, möge mich anschreiben, E_Mail: ernst.koeppl@gmx.at).

6. Friesach nach Gurk

Profilbild von Ernst Köppl
Autor
Ernst Köppl
Aktualisierung: 11.05.2016
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.799 m
Tiefster Punkt
630 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Ein ungeübter Wanderer soll dies nicht auf Anhieb machen.

Start

Packer Bundestraße Kurve Wartinger Schmiede (808 m)
Koordinaten:
DG
47.021229, 15.022858
GMS
47°01'16.4"N 15°01'22.3"E
UTM
33T 501737 5207523
w3w 
///hürde.filmfest.geschlecht

Ziel

Gurk beim Dom

Wegbeschreibung

Erste Etappe

Fahrt von Wiener Neustadt über Graz-Köflach-Edelschrott-Wartinger Kehre. Um 12:30 Uhr ging ich von der Wartinger Kehre nach Sankt Hemma. Nach der ersten Kehre kürzte ich die Straße durch den Weg der sich etwas abzeichnete im Wald hinauf - wiederum zur Straße - etwas ab. Beim Pöschlmax konnte ich mit einer Frau per Anhalter nach Sankt Hemma mitfahren. Von dort ging ich hinunter nach Hirschegg.

Ab Hirschegg ging ich zumeist durch Wald nicht sehr steil, teilweise eine Forststraße benützend beim Hansbauer vorbei bis zur Bernsteinhütte. Bei der schon bewirtschafteten Bernsteinhütte machte ich kurz Rast und sprach mit einigen dort anwesenden Personen. Von der Bernsteinhütte ging es weiter etwas bergauf um anschließend auf der Lavanttaler Seite unter der Hirscheggeralm Richtung Schrottalm weiter zu gehen. Vor dem Schrottkogel zweigte ich zur Lidl Hütte ab. Eine kurze Rast bei der Lidl Hütte. Danach ging ich hinunter zum Mosl, wo ich mit der alten Frau ein paar Worte wechselte. Weiter ging es am Weizkogel vorbei nach Bad St. Leonhard um dort zu nächtigen, da es in Schiefling keine Unterkunft gab.

Zweite Etappe

von Preblau- zur Grünhütte

Mein Bruder führte mich am Morgen von Bad Sankt Leonhard zum Bahnhof in Preblau. Von dort ging ich hinauf nach Gräbern, wo ich im Gasthaus einkehrte. Danach ging ich nach Prebl  und von dort weiter über die Schulterkugelhütte, dem Bischofeck bis zum Schafferkögele.  Zuerst wollte ich direkt über die Moselebauerhütte zur Grünhütte gehen. Jedoch besann ich mich und ging danach über die Hohenwarthütte, beim Hohenwart vorbei und  von dort hinaus zur Grünhütte. Auf dieser Wegstrecke war ich ziemlich einsam. Nur oberhalb von Prebl beklagte sich eine junge Bäuerin bei mir über die Vorgehensweise, die sie von der EU-Seite her betraf. Die Grünhütte war zwar noch nicht geöffnet, jedoch der Wirt,  Jörg mit Namen nahm, mich auf und ich konnte diese Nacht auf der Hütte schlafen. Am Abend waren noch Gäste zugegen, von denen ein Mann um die 40 Jahre alt ziemlich viel Schnaps trank. Wegen des Weiterweges am nächsten Tag habe ich bei einer Schnapsrunde mitgemacht und an meinem Glas nur etwas genippt. In der Nacht regnete es und am Morgen nachdem ich aufstand sah ich dass der Zirbitskogel schneebedeckt war und draußen ein leichter Nieselregen die Gegend verschleierte.

Dritte Etappe

Von der Grünhütte nach Hüttenberg

Bei 2 °C ging ich am Morgen ca. 8:00 Uhr von der Grünhütte in Richtung Zirbitzkogel weg. Lang gezogen ohne wesentliche Steigungen ging es vorbei an der Wieterlinghütte,  Jägerstube und dem Angerlkogel. Die  Kramer Hütte ließ ich rechts liegen und ging links hinüber immer den schneeweißbedeckten Zirbitskogel vor Augen zur St. Martiner Hütte. Diese wurde von einer Frau Kopeinig aus St. Martin bewirtschaftet. Obwohl die Frau erst rund 50 Jahre alt war, war sie durch ihre Tätigkeiten als Sennerin, Serviererin und Hüttenbetreuerin schon ziemlich körperlich mitgenommen. Ich trank auf der St. Martiner Hütte etwas und brach dann auf um hinunter nach Hüttenberg zu kommen. In Sankt Johann am Pressen befand sich ein wunderschönes Gehöft mit altem Baumbestand.  Diese Eindrücke nahm ich in  Bildern mit meiner Kamera mit. Von dort ging es hinunter in die Heft. Das ist ein kleiner Ort vor Hüttenberg am Mosinzbach. Dort sprach ich mit einem Mann, der bei der Firma Dana Türen auch im Wiener Neustädter Bereich arbeitet. Dieser sagte mir, dass in der Umgebung die meisten Leute in meinem Alter, also ungefähr zwischen 70 und 75, insbesondere die Männer, sterben. Diese Arbeiten zwar recht viel aber trinken leider auch sehr viel. Danach ging ich weiter Richtung Hüttenberg auf einem markierten Wanderweg, um am späteren Nachmittag in Hüttenberg im Gasthof Post anzukommen. Als der Wirt herein kam, war frontal zu mir, sah mich aber nicht an. Er sah sofort ums Eck und begrüßte andere ihm bekannte Leute. Als er den Kopf wieder zu mir drehte, habe ich ihn gegrüßt. Erst darauf bekam ich eine Antwort. Als ich ihn weiter ansprach öffnete er sich und sprach nun auch mit mir. Es stellte sich für mich heraus, dass er ein eher introvertierter Mensch ist. Also  nicht gerade das Ideal eines Wirtes. Aber das machte mir nichts aus. Bald nach dem Abendessen, was sehr gut war, ging ich schlafen um am nächsten Morgen für die folgende Etappe wieder  ausgeruht zu sein.

Vierte - eine besondere Etappe

Von Hüttenberg nach Friesach.

 Nach dem Frühstück im Gasthof Post brach ich in der Morgenkühle um ca. 8 Uhr auf und ging zuerst die  Straße nordwärts. Dabei schaltete ich wieder mein GPS-Gerät ein, um wie in den vergangenen Tagen, auch den heutigen Weg genau aufzuzeichnen. Beim Wegweiser nach Waitschach bog ich links auf die kurvenreich nach oben führende Straße ein. Im oberen Bereich zog sich die Straße in sanften Kurven hinauf in den Wald. Vor dem Wald lag links unterhalb der Straße das Gehöft vlg. Braunierer.

Hier sah ich schon die Kirche Maria Waitschach am Bergrücken. Eine Wallfahrt dorthin gilt als Dank an die Muttergottes von Maria Waitschach, dass die Stadt Judenburg vor den einfallenden Türken, Magyaren aber auch vor anderen herumstreunenden Völkern verschont blieb.

Noch ein Blick hinunter in das noch schattige Görtschitztal und bald darauf verschwand ich auf der Straße im Wald. Ein Blick auf das langgezogene Straßenstück hinauf zur Kehre veranlasste mich auf einen Waldsteig abzuzweigen. Dieser angenehm zu gehende, leichtfedernde, mit etwas Moos bewachsene Steig ersparte mir ein paar hundert Meter Asphaltstraße. Links des Weges befand sich knapp vor einem Gehöft ein Bildstock, welcher eigentümlicher Weise mit der Rückseite zur Straße gewandt war.

Vor mir lag nun die Kirche.

Daneben mühte sich in einem kleinen Garten eine ältere Frau mit den schon aufgeblühten Blumen und etwas Gemüse ab. Wir wechselten wegen des Wetters der vergangenen Tage einige Worte. Weiter ging es für mich hin zum Schwartlkogel und zum auf der Karte vermerkten Thoma. Dort traf ich einen Landwirt der gerade die Kühe auf die Weide ließ. Im Gespräch mit ihm sagte er mir dass er bei einer kleinen Molkerei beteiligt ist und das Anwesen hier oben seine Huabm sei.

Das Wort Hube hatte ich noch aus meinen lavanttaler Kindertagen im Kopf und damit wusste ich, dass dies eine kleine, eher unbewohnte Bauernwirtschaft ist, die zu einem größeren Hof gehört. Bei der Frage wo sich sein Hof befinde, sagte er, es sei das Gehöft an welchem ich unterhalb von Waitschach vorbei gegangen war und er Staubmann heißt. Nach einigen Worten über sein Vieh verabschiedete ich mich, um meine Tagesetappe weiterzubringen. Natürlich habe ich ihn mit dem Hintergrund des Hauses fotografiert.

Der folgende Bergabmarsch auf befestigter Straße brachte mich zu einem hinter einem Baum etwas verborgenem Haus mit einer schönen Sitzgelegenheit. Beim Fotografieren ging gerade eine Frau zum Haus hin. Als ich hinkam, sah ich, dass Gasthaus Steiner drauf stand. Als die Frau wieder aus dem Haus kam, wollte ich etwas zum Trinken bekommen. Nur leider sei das Gasthaus, wie mir die Frau etwas reserviert sagte, schon lange geschlossen. Sie knackte gerade Nüsse. Ich wechselte ein paar Worte mit ihr und trat dabei langsam näher. Sie fing an, einiges über sich zu erzählen. Ich fragte sie, ob ich mich neben sie setzen kann, was sie freudig bejahte. Der Bann der Reserviertheit war gebrochen und ich erfuhr einen Abriss ihrer Lebensgeschichte mit dem Gasthaus so wie der Landwirtschaft und etwas über den Tod ihres Mannes. Natürlich verstand ich, dass sie hier oben mit ihren 80 Jahren vor Fremden etwas Angst hatte. Als ich nach ca. 15 Minuten wieder weiterging fragte ich sie noch, ob ihr unser Gespräch gut getan hat, was sie freundlichst bejahte. Dabei machte ich ein Foto von ihr, mit welchem ich ihre nette Art festhielt.

Am Weiterweg nach dem Silberbach sah ich Spuren eines Karrenweges, dem ich nach den ersten Gedanken folgen wollte. Ich ließ es jedoch bleiben und kam auf der Straße nach Kräuping. Nachträglich habe ich es rot auf der von mir angefertigten digitalen Karte eingezeichnet.  

Von weitem waren gepflegte Gebäude und ein Stadel zu sehen. Alles schmiegte sich harmonisch in die leicht gewölbte Landschaft, von dem vorderen Wiesengrün so wie vom Hintergrund des Waldes im Halbbogen eingerahmt, mit der Decke eines leicht wolkigen Himmel überdacht. Natürlich musste ich alles mit der Kamera einfangen.

Nahe am Haus befanden sich ein Wegkreuz und ein mit Blumen beladener Wassertrog. Daneben mähte eine junge Frau mit einer Motorsense das Gras. Während dem ich Fotos machte, kam vom hinteren modernen Wohngebäude ein Mann mit welchem ich einige Worte über das Anwesen und dessen Größe wechselte.

Ich bat ihn sich zum Haus hinzustellen um es mit ihm zu fotografieren.

Er sagte noch zur mit dem Mähen beschäftigten Frau, „ Tochter komm auch her“. Ich bemühte mich das Bild so einzufangen um auch im Hintergrund das moderne Gebäude nicht viel, jedoch ein klein wenig auf das Bild zu bekommen.

Es ergab zwei fesche Kärntnerleute mit dem Hintergrund eines gewachsenen, gut bewahrtem, altem Gebäude, so wie ein kleiner Ausschnitt des neuen Hauses. Um das ganze Ambiente noch zu verstärken retuschierte ich zu Hause das Bild noch etwas. Ich entfernte die Motorsense und eine Schiebetruhe.

Am Weiterweg nach Zeltschach bog ich nach einigen Kilometern auf einen kaum benützten Forstweg ab um weiter unten wieder auf die Straße nach Zeltschach zu kommen.

Ein kleiner vom Grün der Bäume umrahmter Ausblick auf die Kirche in Gaisberg beflügelte meine Schritte und bald war Zeltschach vor mir. Danach ging ich bei Schwall auf einem Wald- und Wiesenweg nach Olsa und schleppte mich ab Olsa schon etwas müde auf dem Asphalt zum Hauptplatz in Friesach.

Dort nächtigte ich bei Verwandten im Gasthof Köppl.

Stephanie Köppl die Gattin des verstorbenen Heinz Köppl, welcher auch einmal Bürgermeister von Friesach war, wärmte mit mir einiges an Familiengeschichte auf.

Am Abend, schon wieder unternehmungslustig rief ich meinen Cousin Helmut in Althofen an. Er kam nach Friesach und wir fuhren noch nach Hirt auf ein Bier bevor ich danach schlaftrunken zu Bett ging.

Dazu bemerke ich noch, dass ich ursprünglich nicht bei den Verwandten, sondern wo anders nächtigen wollte. Ich wollte mich nicht kostenlos eingeladen sehen. Gott sei Dank war dies dort kein Thema und ich konnte ohne viel gefragt zu werden, Quartier und Zeche bezahlen wie jeder andere Gast.

Für mich war es wieder ein gewonnener und erfüllter Tag mit interessanten, herzensbildenden Gesprächen am Rand des Weges.

Fünfte Etappe

Von Friesach nach Gurk

Um am Nachmittag um 14:50 Uhr den Autobus von Gurk nach Treibach zu erreichen,  ging ich in Friesach um 8:00 Uhr  vom Hauptplatz dem Hemmaweg folgend hinauf zum Roten Turm, weiter  auf einer Forststraße lang gezogen an der rechten Seite des Bürgerspitalwaldes vorbei bis hinauf in die Nähe von Pirker. Von dort hin zu Höllein und Ofner. Ofner ist das Gasthaus Panoramablick. Dieses Gasthaus war zu diesem Teitpunkt nicht zu empfehlen. Um meinen Flüssigkeitsspiegel nicht zu sehr abzusenken, trank ich dort wieder einen halben Liter Apfelsaft mit Wasser und ging danach weiter hinunter nach Wildbach. Von dort entlang schöner Wiesen hinüber zu Fischteichen, am Galgenbichl  vorbei , danach einen Waldweg hinauf um oberhalb des Schlosses von Straßburg auf einer Bank kurz zu rasten. Bei dieser Rast zog ich mich um, um meine schon etwas verschmutzte Hose gegen jene Hose zu tauschen, die ich schon bei der Hinfahrt nach Sankt Hemma verwendete. Die letzten 4 km von Straßburg nach Gurk waren etwas unangenehm, da es nur über einen Radweg der neben der Bundesstraße verläuft nach Gurk ging. In Gurk holte ich mir beim Dom eine Urkunde bezüglich meines Weges und kehrte danach im Gasthof gegenüber  ein wo ich noch  zu Mittag aß. Als ich im Gasthaus war, ging draußen ein kurzer Regenschauer nieder. Danach ging ich zur Bushaltestelle und fuhr mit dem Autobus nach Treibach zum Bahnhof und von dort dem Railjet wieder zurück nach Wiener Neustadt. Damit waren die fünf Tage Hemmaweg erledigt und ich war selig und müde.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Bahn und Bus über Edelschrott zur Kehre Wartinger Schmiede der Packer Bundesstraße.

Parken

mit KFZ nicht interessant

Koordinaten

DG
47.021229, 15.022858
GMS
47°01'16.4"N 15°01'22.3"E
UTM
33T 501737 5207523
w3w 
///hürde.filmfest.geschlecht
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

http://www.kath-kirche-kaernten.at/dioezese/orgdetail/C3337/hemmapilgerweg

Kartenempfehlungen des Autors

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Das Wichtigste sind gute Trekkungschuhe für Asphalt, Wiesen, steinige und steile Waldsteige.

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Fotos von anderen


Schwierigkeit
mittel
Strecke
122,6 km
Dauer
36:52h
Aufstieg
4.175 hm
Abstieg
4.300 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

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