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Hasentalkopf

· 2 Bewertungen · Bergtour · Ammergauer Alpen
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  • Gipfel des Hasentalkopfs
    / Gipfel des Hasentalkopfs
    Foto: Wolf Hosbach, Wolf Hosbach
  • Scheinbergspitze und Hasentalkopf vom Bäckeralmsattel gesehen
    / Scheinbergspitze und Hasentalkopf vom Bäckeralmsattel gesehen
    Foto: Wolf Hosbach, Wolf Hosbach
  • Im Wald beim Hasental
    / Im Wald beim Hasental
    Foto: Wolf Hosbach, Wolf Hosbach
  • Auf dem Weg zum Lösertaljoch
    / Auf dem Weg zum Lösertaljoch
    Foto: Wolf Hosbach, Wolf Hosbach
  • Der Steig zum Gipfel
    / Der Steig zum Gipfel
    Foto: Wolf Hosbach, Wolf Hosbach
  • Blick in den Kessel unterhalb des Gipfels
    / Blick in den Kessel unterhalb des Gipfels
    Foto: Wolf Hosbach, Wolf Hosbach
  • Blick zurück auf den Steig durch die Felsen zum Gipfel. Im Hintergrund die Ammergauer Hochplatte.
    / Blick zurück auf den Steig durch die Felsen zum Gipfel. Im Hintergrund die Ammergauer Hochplatte.
    Foto: Wolf Hosbach, Wolf Hosbach
  • Weg rot markiert. Der Hauptweg geht deutlich sichtbar nach unten.
    / Weg rot markiert. Der Hauptweg geht deutlich sichtbar nach unten.
    Foto: Wolf Hosbach, Wolf Hosbach
  • / Abstieg mit Geröll
    Foto: Wolf Hosbach, Wolf Hosbach
  • / Der Hasentalkopf von Norden gesehen.
    Foto: Wolf Hosbach, Wolf Hosbach
  • / Im Sägertal
    Foto: Wolf Hosbach, Wolf Hosbach
1200 1500 1800 2100 m km 2 4 6 8 10 12 14 Hasentalkopf

Einsame Wanderung auf den wilden Hasentalkopf mit leichter Kraxeleinlage.
mittel
14,8 km
5:30 h
885 hm
885 hm
Auf diesem Gipfel trifft man wenige Wanderer, allein weil es in der Gegend ruhmreichere Ziele gibt. Dennoch ist es eine eindrucksvolle Bergtour in der schönen Landschaft der Ammergauer Berge mit tollen Ausblicken in die umliegenden, bekannten Berge, wie Hochplatte, Scheinbergspitze oder Geiselstein. Der Gipfel selbst ist nur über eine leichte, ausgesetzte Kraxelei zu erreichen und liegt neben einer ca. 150 Meter tiefen Senke, an deren Grund sich ein kleiner See findet. 

Autorentipp

Der 150 Meter tiefe Kessel unterhalb des Gipfels ist ein ungewöhnliches Naturschauspiel.
outdooractive.com User
Autor
Wolf Hosbach 
Aktualisierung: 09.08.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
1797 m
Tiefster Punkt
970 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Die Gefahrenstellen liegen direkt am Zu- und Abstieg des Hasentalkopfs. Der Gipfel kann aber, wie oben beschrieben, umgangen werden. Am Gipfel sind Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und feste Bergschuhe unbedingt erforderlich. Der Weg ist ausgesetzt, bietet steile Tiefblicke und ein Absturz wäre fatal.

Ausrüstung

Bergstiefel, beim Abstieg vom Gipfel sind Stöcke hilfreich. Brotzeit und Wasser, da es keine Einkehrmöglichkeit gibt. 

Start

Der große Wanderparkplatz (969m) am deutlich eingeschnittenen Sägertal hinter Linderhof. (969 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.562922, 10.934785
UTM
32T 645538 5269536

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz geht es erst einmal eine knappe Stunde auf dem Forstweg am Bach entlang in das Sägertal. Hier kann auch geradelt werden. Am Ende des Forstwegs wird der Weg steiler, folgt aber noch eine Zeit lang dem Bach. Nach kurzer Zeit geht ein deutlicher Abzweig (ca. 1270m) nach links Richtung Lösertaljoch und Ammergauer Hochplatte. Hier biegen wir ab und folgen dem Weg, der in südlicher Richtung auf gleicher Höhe bleibend um den Berg führt. Dabei queren wir das Hasental, in das ein kleiner Stichpfad zur ehemaligen Hasentalalm abzweigt.

Wir folgen aber dem Hauptweg, der langsam steiler wird und sich nach Westen wendend aus dem Wald herausführt. Über Wiesen geht es nun hoch zum Lösertaljoch (1682m). Hier teilt sich der Weg, links zur Hochplatte und rechts hoch, unser Weg mit einem kurzen steilen Aufschwung zum Scheinbergjöchel (1764m). 

Auf dem Jöchel öffnet sich nun ein spektakulärer Blick in die 150 Meter tiefe Senke, an deren Kranz sowohl das Jöchel, als auch weiter nördlich der Hasentalkopf liegen. Wenn es die Wochen vorher nicht zu trocken war, bildet sich ein kleiner See am Grund der Senke, und wer Lust auf ein paar Extrahöhenmeter hat, kann an vielen Stellen gefahrlos hinabsteigen. 

Der Hauptweg geht ein Stück in die Senke hinein und am westlichen Rand des Hasentalkopfs entlang zum Bäckeralmsattel (1536m). Wer nicht wirklich trittsicher ist, sollte diese Variante unter Auslassung des Gipfels wählen. Denn der kleine Pfad, der am Grat der Senke entlang zum Gipfel führt, ist ausgesetzt und erfordert hier und da einen Griff in den Fels. Gerade Kinder sollten hier bergerfahren sein. Nach kurzer, für den Bergsteiger genussvollen Kraxelei, erreicht man den kleinen Gipfel (1797m), der nach allen Seiten hin steil abfällt. Hier bietet sich eine schöne Aussicht in die Ammergauer Berge, zur Hasentalalpe und insbesondere in die Senke. 

Der Abstieg nach Nordwesten hinab zum Hauptweg ist ebenfalls nicht ganz einfach, es geht über einen steilen, gerölligen und rutschigen Pfad hinab. Dem Hauptweg folgt man zum Bäckeralmsattel (1536m) um hier rechts in westlicher Richtung wieder ins Sägertal abzusteigen. Nach kurzer Zeit gelangen wir zu dem Abzweig, an dem wir anfänglich Richtung Hasental abgebogen sind. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Die öffentliche Anbindung ist ungünstig. Vom Bahnhof in Oberammergau gibt es einen Bus (9622 ) nach Linderhof. Die restlichen 2,5 Kilometer bis ins Sägertal muss der Wanderer zu Fuß zurücklegen.

Anfahrt

Von Ettal/Linderhof kommend Richtung Ammersattel/Plansee liegt ca. zwei Kilometer hinter Linderhof auf der rechten Seite unterhalb der Straße ein großer Wanderparkplatz im deutlich eingeschnittenen Sägertal. Winterwanderer kennen ihn vielleicht, denn hier startet auch die Skitour auf die Scheinbergspitze.

Parken

Der Parkplatz ist groß und kostet nichts. 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

4,0
(2)
Jochen Brune 
Schöne Rundtour, ich bin diese gestern in umgekehrter Richtung gegangen. Die Route (GPS-Track) habe ich korrigiert. Jochen (Team alpenvereinaktiv.com)
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Gemacht am 04.08.2019
Foto: Jochen Brune, alpenvereinaktiv.com
Foto: Jochen Brune, alpenvereinaktiv.com
Franzi S
30.04.2018 · Community
Der augezeichnete GPS Track ist an 2 Stellen fehlerhaft. Man läuft einen Abstecher zum Hasentalkopf vom Scheinbergjoch und muss diesen auch im Anschluss wieder zurück. Der aufgezeichnete Weg geht "sehr steil" abwärts ;-) Da fehlen ein paar Punkte zwischendrin. Man kann ein kleines Stück unterhalb des Hasentalkopfs auch abkürzen und über den von oben sichtbaren Grat zurück zum Hauptweg queren. Dort geht ein kleiner Trampelpfad. Es braucht aber etwas Orientierung. Und der Abstecher, der statt dessen im Track aufgenommen ist, ist irgendwie nicht so wirklich machbar, da ist nämlich kein richtiger Weg?! Trotzdem sehr coole abwechslungsreiche Tour.
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Gemacht am 29.04.2018

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,8 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
885 hm
Abstieg
885 hm
aussichtsreich geologische Highlights Rundtour ausgesetzt Gipfel-Tour

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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