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Hählekopf und Steinmannl - zwei Skitourengipfel über dem Schwarzwassertal

· 1 Bewertung · Skitour · Allgäuer Alpen
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  • Ausblick auf das Grünhorn
    / Ausblick auf das Grünhorn
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Einkehr und Unterkunft in der Schwarzwasserhütte
    / Einkehr und Unterkunft in der Schwarzwasserhütte
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Ausblick zum Alternativziel Steinmannl
    / Ausblick zum Alternativziel Steinmannl
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
Karte / Hählekopf und Steinmannl - zwei Skitourengipfel über dem Schwarzwassertal
1500 1800 2100 2400 m km 2 4 6 8 10 12 14 Schwarzwasserhütte

Lange, aber landschaftlich schöne Skitour, die sich auf der beschriebenen Aufstiegsroute enorm hinzieht. Die vorgestellte Abfahrt ist wesentlich zügiger. Die Lawinengefahr ist, von den steilen Hängen unmittelbar am Gipfel einmal abgesehen, bei normalen Verhältnissen gering. Dort kann sie allerdings zu einer ernstlichen Bedrohung werden. Am Gipfelgrat, dem man nur kurz folgt,   muss man bei ungünstigen Bedingungen auf Wechten achten.

 

mittel
15,8 km
4:52 h
1190 hm
1190 hm
Die Skitouren, die aus dem Kleinwalsertal angegangen werden, sind allgemein für den Spätwinter oder das Frühjahr geeignet. Die Hänge sind oftmals so steil, dass sie für Skitouren nur dann taugen, wenn mit sicherem Firn zu rechnen ist oder wenn es schon längere Zeit nicht mehr geschneit hat und die Altschneedecke sich gut verfestigt hat. Der Hählekopf (manchmal auch Hehlekopf genannt) macht davon eine Ausnahme. Ihn kann man schon im Hochwinter besteigen,   wenn die Schnee- und Lawinensituation sicher ist. Wichtig ist auch noch zu wissen, dass weite Bereiche der Tour durch ein Wildschutzgebiet führen. Man darf deshalb die markierte Skiroute nicht verlassen.
outdooractive.com User
Autor
Siegfried Garnweidner
Aktualisierung: 08.12.2015

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Hählekopf, 2058 m
Tiefster Punkt
Auenhütte, 1275 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Wechten- und Lawinengefahr am Gipfelgrat

Ausrüstung

Skitourenausrüstung

Start

Auenhütte, Talstation der Ifenbahn, 1275 m (1271 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.342853, 10.137500
UTM
32T 585923 5243892

Ziel

Auenhütte, Talstation der Ifenbahn, 1275 m

Wegbeschreibung

Man kann vom Parkplatz gegen Süden die breite Piste queren und unter der Talstation des Schleppliftes die Ski herumschieben, um über den Bach in das Schwarzwassertal zu kommen, dem man lange eben gegen Südwesten folgt. Wer lieber etwas auf und ab steigt, als den etwas verwinkelten Einstieg zu suchen, der geht einfach auf dem geräumten Fahrweg direkt vom Sessellift gegen Südwesten hinauf. Die beiden Routenvarianten vereinigen sich, und wir steigen in jedem Fall lange gegen Westen, mehrmals leicht auf und ab, am Fahrweg zur Ebene der Galtöde und weiter zur Jausenstation Melköde (im Winter geschlossen). Dort schwingt sich der Hang erstmals etwas auf. Wir folgen den Kehren des Bergwegs gegen Südwesten, und bald schon legt sich der Hang wieder deutlich zurück. Erst kurz unter der Schwarzwasserhütte (1620 m) wird es nochmals etwas steiler, und dann erreichen wir das Unterkunftshaus, das auch im Winter meist bewirtschaftet ist.

Dort erwartet uns wieder ein langes, ebenes Routenstück. Die Spur bringt uns nördlich des Steinmannls gegen Nordwesten weiter und steigt kaum an, bis sie im Gerachsattel (1745 m) nach rechts, also gegen Norden, abknickt. Wir steigen nun über den Südhang, mit seinen vielen, leicht ausgeprägten Mulden und Mugeln gegen Norden hinauf, direkt auf den Gipfel zu. Dabei gilt es zu beachten, dass der Gipfel links des markanten Felsens liegt, der sich aus dem langen Gipfelgrat erhebt, auch wenn es von unten gar nicht so aussieht. Die letzten Meter geht man rechts neben dem Grat steil hinauf und muss dort auf Wechten und bisweilen auch auf die Lawinengefahr achten.

Man kann entlang der Aufstiegsroute abfahren. Skifahrerisch besonders lohnend ist das aber nicht. Weitaus interessanter ist es, vom Gipfel nach Osten in die weite Mulde oberhalb der Ifersguntenalpe zu schwingen. Die ersten Meter sind zwar arg steil und manchmal lawinengefährlich (Osthang!) aber dann sind dem Tiefschneeschwingen keine Grenzen mehr gesetzt. Oberhalb der Ifersguntenalpe schwingen wir etwas gegen Norden über eine steile Stufe hinweg und halten uns anschließend gegen Osten, um durch einen Talgrund und dann einen breiten Waldgürtel am Sommerweg zur rutschen, bis wir über einen freien Südhang, der leider schnell ausapert, zum Melkboden hinunterschwingen können. Ab dort folgen wir der Aufstiegsroute bis zum Ausgangspunkt.

Variante zum Steinmannl: Von der flachen Ebene über der Schwarzwasserhütte kann man gegen Westen abdrehen und in einem kurzen Sprint von einer knappen Stunde auch noch zum Kreuz auf dem Steinmandl (1981 m) hinaufgehen. Dazu steigt man erst einmal auf dem gegliederten, breiten Rücken auf, dreht dann aber etwas links und kommt in eine steile, breite Mulde hinein. Durch sie in Spitzkehren bis kurz vor die Grathöhe (Vorsicht Wechten!). Dann links und das letzte Stück meist zu Fuß zum Gipfelkreuz hinauf. Abfahrt vom Steinmandl: entlang der Aufstiegsroute

Öffentliche Verkehrsmittel

Linienbusverbindung ab Bahnhof Oberstdorf

Anfahrt

Die A 7 beim Autobahndreieck Allgäu auf die A 980 verlassen und ab Waltenhofen auf der B 19 bis Oberstdorf. Dann auf der B 201 bis Riezlern und zur Auenhütte.

Parken

Riesiger Parkplatz bei der Auenhütte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 1:25000, Blatt BY 2 Kleinwalsertal, Hoher Ifen, Widderstein

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Bewertungen

5,0
(1)
Dieter Hilsenbeck
08.03.2018 · Community
Gemacht am 08.03.2018

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,8 km
Dauer
4:52 h
Aufstieg
1190 hm
Abstieg
1190 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

·
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