Start Touren Habichtswaldsteig
Teilen
Merken
Meine Karte
Tour hierher planen
Fitness
Mehrtagestour

Habichtswaldsteig

· 2 Bewertungen · Mehrtagestour · Kassel Land
Verantwortlich für diesen Inhalt
Outdooractive Redaktion Verifizierter Partner 
  • Märchenrastplatz auf der Schauenburg
    / Märchenrastplatz auf der Schauenburg
    Foto: Henriette Rosenbaum, Community
  • Rathaus am Marktplatz in Zierenburg
    / Rathaus am Marktplatz in Zierenburg
    Foto: Bubo, CC BY-SA, Wikimedia Commons
  • Blick vom Bärenbergturm zum Hohen Dörnberg; hinten der Kaufunger Wald
    / Blick vom Bärenbergturm zum Hohen Dörnberg; hinten der Kaufunger Wald
    Foto: Jörg Braukmann, CC BY-SA, Wikimedia Commons
  • Silbersee: Tagebaurestsee nahe Dörnberg im Hohen Habichtswald
    / Silbersee: Tagebaurestsee nahe Dörnberg im Hohen Habichtswald
    Foto: Presse03, CC BY-SA, Wikimedia Commons
  • Schauenburger Burgberg mit rechts liegendem Wald am Kleinen Schönberg
    / Schauenburger Burgberg mit rechts liegendem Wald am Kleinen Schönberg
    Foto: danielwebdesign.de, WurmWEB, CC BY-SA, Wikimedia Commons
  • Ortskern von Naumburg
    / Ortskern von Naumburg
    Foto: Sarah Kudling, CC BY, Wikimedia Commons
  • Blick vom Uhrenkopf-Aussichtspunkt u. a. zur Staumauer des Edersees
    / Blick vom Uhrenkopf-Aussichtspunkt u. a. zur Staumauer des Edersees
    Foto: Dirk Schmidt, CC BY-SA, Wikimedia Commons
150 300 450 600 750 m km 10 20 30 40 50 60 70 80 90 Dörnberg Ruine Schauenburg Ruine Falkenstein Edersee-Sperrmauer

Der rund 90 km lange Hessische Habichtswaldsteig ist ein Premiumwanderweg, der Genusswanderer in vier Tagesetappen von Zierenberg an den Edersee führt.

mittel
91 km
25:00 h
2563 hm
2598 hm

Auf dem Habichtswaldsteig ist man in einer abwechslungsreichen Naturlandschaft unterwegs: Wälder und Wiesen, Hügel und Täler, bizarre Felsformationen und Wacholderheiden. Durchsetzt ist die Landschaft von Burgruinen und schmucken Fachwerkdörfern und auf Bergspitzen oder an Waldrändern bietet sich – oft von Aussichtstürmen – ein atemberaubender Blick über die malerische Umgebung. Genau wie der Habicht, das symbol des Premiumweges, gleitet der Wanderer durch die wunderbare Landschaft, von Burg zu Burg, von Wald zu Wald, von Aussicht zu Aussicht und taucht immer tiefer ein in den Naturpark Habichtswald. Zusätzlich zum Hauptweg gibt es außerdem Extratouren für einen halben oder auch einen ganzen Tag, die sich für einen Abstecher anbieten und den Aufenthalt im Habichtswald auf angenehme Weise verlängern.

Autorentipp

Mehr Zeit einplanen, um auch einige von den Extratouren zu erkunden.

outdooractive.com User
Autor
Hanna Finkel
Aktualisierung: 18.07.2019

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
556 m
Tiefster Punkt
233 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Trekkingrucksack (ca. 50 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, ggf. Wechselschuhe/Sandalen, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Wechselkleidung, Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser, Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, Stirnlampe, Kartenmaterial, Reisedokumente, Kulturbeutel und Reisehandtuch, Hand-Waschmittel und Wäscheleine, ggf. Campingausrüstung (Zelt, Isomatte, Schlafsack, Kochausrüstung), ggf. Hüttenausrüstung

Weitere Infos und Links

www.habichtswaldsteig.de 

Start

Zierenberg, An der Bahn (281 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.365540, 9.304180
UTM
32U 521176 5690519

Ziel

Edersee, Zur Sperrmauer

Wegbeschreibung

1. Etappe: Zierenberg – Firnsbachtal (ca. 26 km)

Die erste Etappe des Habichtswaldsteiges startet am, von alten Fachwerkhäusern umsäumten Marktplatz in Zierenbach. Wir wandern sogleich auf dem abenteuerlichen Aufstieg, der viel Trittsicherheit erfordert, hinauf zum Großen Schreckenberg, wo uns der Schreckenbergturm erwartet. Vom Turm aus genießen wir die grandiose Aussicht über das Dörnbergmassiv und über zwei Drittel des Habichtswaldsteiges. Weiter geht es anschließend durch eine vielfältige Pflanzenwelt zu einem Flugplatz. Diesen überqueren wir und marschieren nun über die Helfensteine, eine ehemalige keltische Kultstätte, zu den Wallanlagen auf dem Dörnbergplateau. Auch hier haben wir einen grandiosen Ausblick über das Land. Wir wandern daraufhin weiter auf idyllischen Waldwegen unter schattenspendenden Bäumen und vorbei an der Igelsburg sowie dem Silbersee über Neuholland nach Firnsbachtal.

2. Etappe: Firnsbachtal – Bad Emstal (ca. 20 km)

Unser Ausgangspunkt der heutigen Etappe ist der Wanderparkplatz Firnsbachtal. Wir wandern aus dem Ort am Waldrand entlang nach Hoof und anschließend im Zickzack steil hinauf zur Ruine Schauenburg. Bei Breitenbach haben wir die Möglichkeit einen Abstecher zur Schauenburger Märchenwache zu unternehmen, um mehr über die Wirkungsgeschichte der Grimm’schen Märchen zu erfahren. Der Steig führt uns nun zur sagenumwobenen Burgruine Falkenstein, die wir ebenfalls besichtigen. Der letzte Höhepunkt dieser Etappe erwartet uns auf der Wallanlage Altenburg, von wo aus wir den atemberaubenden Blick in die Niederhessische Senke mit Niedenstein genießen. Schließlich geht es über Pfaffenholz und durch das Tal der Ems nach Bad Emstal, unserem Etappenziel und das Nachtlager für heute.

3. Etappe: Bad Emstal – Naumburg (ca. 24 km)

Erholt starten wir die heutige Etappe zuerst durch den Wald des Erzberges und wandern anschließend am Spole-Bach entlang zu den Gleisen der Museumsbahn Hessencourier. Wir folgen den Gleisen in einem Bogen und marschieren anschließend auf dem etwas beschwerlichen Weg zur Warte hinauf. Oben angelangt, werden wir allerdings mit dem idyllisch gelegenen Märchenrastplatz „Himmelsschaukel“ belohnt und erholen uns erst einmal von den Strapazen. Es geht weiter durch das lauschige Elbe-Bachtal und daraufhin erneut hinauf zur Ruine Weidelsburg, aus deren östlichem Wohnturm wir eine unbeschreibliche Aussicht über das Wolfhager Becken genießen können. Der darauffolgende Abstieg in den Serpentinen erfordert eine gewisse Trittsicherheit. Weiter geht es auf den letzten Kilometern durch den alten Wald bei Naumburg und vorbei an zwei einladenden Einkehrmöglichkeiten auf den Marktplatz von Naumburg. Wir genießen die schöne, von Fachwerk geprägte Altstadt und lassen den Tag in einem der zahlreichen traditionellen Gasthäusern ausklingen.

4. Etappe: Naumburg – Edersee (ca. 22 km)

Hinter Naumburg empfängt uns eine abwechslungsreiche Landschaft, in der wir teilweise an Bachläufen entlang und auf angenehmen Waldpfaden nacheinander am Hospitalskopf und am Schimmelskopf vorbei nach Haus wandern. Der Habichtswaldsteig führt uns anschließend um den Sengels-Berg zum Wein-Berg und weiter nach Waldeck. Für die Stadt Waldeck planen wir ein wenig Zeit ein, schließlich ist die Stadtgeschichte sehr interessant und das Schloss Waldeck mit seinem Museum einen Besuch wert. Das letzte Stück unserer Abschlussetappe führt uns am östlichen Ufer des Edersees entlang, über die Kanzel und anschließend über die Edersee-Sperrmauer in die Ortschaft Edersee, die gleichzeitig das Ziel des Habichtwaldsteiges darstellt. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Zierenberg

Anfahrt

Auf der A7 bis zur Ausfahrt Dreieck Kassel-Süd (70), weiter auf der A44 bis zur Ausfahrt Zierenberg (67) und über die L3220 nach Zierenberg.

 

Parken

Parken in Zierenberg
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Ähnliche Touren in der Umgebung

 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

5,0
(2)
Henriette Rosenbaum
19.10.2016 · Community
Den Habichtswaldsteig habe ich letzte Woche gemacht. Die Wegeführung ist gut und abwechslungsreich und auch die Ausschilderung des Weges ist hervorragend. Es gibt viele Aussichtspunkte in die hügelige Vulkanlandschaft von Nordhessen.
mehr zeigen
Gemacht am 09.10.2016
Märchenrastplatz auf der Schauenburg
Foto: Henriette Rosenbaum, Community
Andreas Skorka 
Liebe Hanna Finkel, hier zwei Anmerkungen: Das Ziel der dritten Etappe heißt Naumburg, und nicht Nauenburg. Und dass du den Weg als schwer klassifizierst, kann ich nicht nachvollziehen. Ich sehe ihn eher - trotz meiner 65 Jahre - als mittel an. Ein Gruß aus Kassel. Andreas Skorka
mehr zeigen
Gemacht am 23.08.2013

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
91 km
Dauer
25:00 h
Aufstieg
2563 hm
Abstieg
2598 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.