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Gschnitzer Tribulaun (2946 m)

· 2 Bewertungen · Skitour · Stubaier Alpen
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  • Das Sandestal - im Banne der Tribulaune. Nebenbei auch der Kühlschrank des Gschnitztals.
    / Das Sandestal - im Banne der Tribulaune. Nebenbei auch der Kühlschrank des Gschnitztals.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Mario Zott
  • Im hinteren Sandestal mit Blick auf die gewaltigen Felsfluchten des Gschnitzer und Pflerscher Tribulaun.
    / Im hinteren Sandestal mit Blick auf die gewaltigen Felsfluchten des Gschnitzer und Pflerscher Tribulaun.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Imposante Felskulisse beim Anstieg hinauf zur Tribulaunhütte.
    / Imposante Felskulisse beim Anstieg hinauf zur Tribulaunhütte.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Gerhard Mössmer
  • Die ersten Sonnenstrahlen kurz oberhalb der Tribulaunhütte.
    / Die ersten Sonnenstrahlen kurz oberhalb der Tribulaunhütte.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Oberhalb der Tribulaunhütte quert man ins Schneetal.
    / Oberhalb der Tribulaunhütte quert man ins Schneetal.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Mario Zott
  • Der steile Anstieg durch das Schneetal zur Schneetalscharte.
    / Der steile Anstieg durch das Schneetal zur Schneetalscharte.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Sehr steil geht es zu Fuß durch Fels-, Eis- und Schnee.
    / Sehr steil geht es zu Fuß durch Fels-, Eis- und Schnee.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Kurz nach der mit einem Stahlseil versicherten Stelle.
    / Kurz nach der mit einem Stahlseil versicherten Stelle.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Gerhard Mössmer
  • / Der obere Abschnitt der Rinne ist zumeist mit Schnee bedeckt und deshalb ein Stapfen gut möglich.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Meist einfache Stapferei im Schnee am Ausstieg der Rinne.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Mario Zott
  • / Je nach Bedingungen die Ski bis zum Gipfel tragen oder doch nochmals unter die Füße.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Mario Zott
  • / Im Antlitz des Pflerscher Tribulauns erfolgt der letzte Anstieg zum Gipfel.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Das weitläufige Gipfelplateau kurz unterhalb des Gipfels.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Ein schlichtes Kreuz ziert den Gipfel des Gschnitzer Tribulauns.
    Foto: Josef Essl, © 2013 Mario Zott
  • / Der Pflerscher Tribulaun - die beherrschende Berggestalt.
    Foto: Josef Essl, © 2013 Mario Zott
  • / Ein traumhafter Aussichtsberg.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Die steile Abfahrt bis zur Schneetalscharte.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Mario Zott
  • / Zurück an der Schneetalscharte.
    Foto: Mario Zott, © 2013 Mario Zott
  • / Oben Pulver unten Firn - Traumabfahrt durch das Schneetal
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Im oberen Bereich des Schneetals - windbeeinflusster Schnee.
    Foto: Josef Essl, © 2013 Mario Zott
  • / Blick zurück zur Schneetalscharte (rechts)
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Bei Firn wohl eine der schönsten Skitouren.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Das Plateau im Bereich der Tribulaunhütte bietet im Frühjahr zumeist herrlichen Firn.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
1500 2000 2500 3000 3500 m km 2 4 6 8 10 12 14

Landschaftlich und alpinistisch sehr beeindruckende Skitour. Die Tour erfordert eine gute Kondition, alpine Erfahrung und absolut sichere Verhältnisse. Steil und oft lawinengefährdert ist das Schneetal hinauf zur gleichnamigen Scharte. Nicht ungefährlich ist der kurze Anstieg über die kombinierte Fels, Schnee und Eisrinne nach der Schneetalscharte. Beindruckend ist das nach Süden ausgerichtete und wenig steile Gipfelplateau.
schwer
15,5 km
4:00 h
1665 hm
1665 hm
Der Gschnitzer Tribulaun wirkt nach Norden mit seiner senkrecht in die Tiefe stürzenden Felswand sehr unnahbar. Dennoch beherbergt dieser Berg alpinistisch eine äußerst attraktive Skitour. Der Anstieg im unteren Abschnitt über die Forststraße ist nicht von langer Dauer, sodass man schon sehr bald in das von steilen Bergen umrahmte Sandestal eintritt. Bis oberhalb der Tribulaunhütte (2.064 m, im Winter geschlossen) ist der Anstieg durchwegs unschwierig. In weiterer Folge erhält die Skitour hinauf zur Schneetalscharte aber einen alpinen Charakter, der mit der kurzen Durchsteigung einer steilen Fels, Schnee-und Eisrinne den Alpinisten fordert. Im oberen Abschnitt sind ein paar Spitzkehren über einen Steilhang notwendig, bevor man das unschwierige und weitläufige Gipfelplateau erreicht.

Autorentipp

Die wohl schönste Zeit für die Besteigung des Gschnitzer Tribulauns ist das Frühjahr. Einerseits ist nach kalten und klaren Nächten die Lawinengefahr sehr gering und andererseits kann man mit besten Firnverhältnissen rechnen.
outdooractive.com User
Autor
Josef Essl
Aktualisierung: 17.02.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Gschnitzer Tribulaun, 2946 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Gh. Feuerstein, 1281 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Eine Skitour auf den Gschnitzer Tribulaun verlangt mit dem Eintritt in das Sandestal sichere Lawinenverhältnisse. Das Sandestal wird von äußerst steilen Berghängen auf beiden Seiten begrenzt. Häufig lawinengefährdet ist auch das steile Kar hinauf zur Schneetalscharte. Eine alpinistische Herausforderung ist der kurze, aber steile Anstieg durch die felsdurchsetzte Schnee- und Eisrinne (für diesen Abschnitt wird die Mitnahme von Leichtsteigeisen oder Spikes empfohlen). Die Rinne ist zwar mit Drahtseilen im unteren Abschnitt versichert, jedoch sind diese im Winter gerne unter der Schneedecke verborgen.

Die Abfahrt durch die steile Rinne (ca. 45°) ist für sehr gute Skifahrer durchaus möglich, wobei auch teilweise abgerutscht werden muss, da in diesem Abschnitt häufig wenig Schnee liegt. Ansonsten die Rinne wieder absteigen. 

Ausrüstung

Normale Skitourenausrüstung: LVS, Sonde, Schaufel. Zusätzlich für die Rinne und den Gipfelanstieg je nach Verhältnissen Leichtsteigeisen und Harscheisen.

Weitere Infos und Links

Einkehrmöglichkeit : GH Feuerstein (www.gasthof-feuerstein.at), sehr gute Küche, schöne Sonnenterrasse mit Blick in das hintere Gschnitztal. Hier sollte man den Tag gemütlich ausklingen lassen!

Tribulaunhütte (2.064 m) : im Winter geschlossen

Start

Gasthof Feuerstein, Gschnitz (1281 m) (1281 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.028185, 11.331773
UTM
32T 677177 5210934

Ziel

Gasthof Feuerstein, Gschnitz (1281 m)

Wegbeschreibung

Vom Gh. Feuerstein folgen wir kurz der Straße in südwestlicher Richtung, bis linkerhand die Forststraße zur Tribulaunhütte abzweigt. Über diese anfangs durch den Wald in angenehmer Steilheit bergan. Schon bald münden wir in das landschaftlich beeindruckende Sandestal ein und verlassen den Waldabschnitt. Die steilen Hänge unterhalb der Gargglerin querend (mitunter müssen auch Lawinen überwunden werden), steuern wir den flachen Talboden "Hintersandes" an. Bald nach der Materialseilbahn führt der Anstieg linkerhand erstmals über einen etwas steileren Hang hinauf zu einem flachen Boden (die Tribulaunhütte 2.064 m liegt bereits nördlich von uns). Nun steuern wir in südlicher Richtung, aber nicht allzu hoch, das markante und immer steiler werdende Kar des Schneetales an, welches in die schmale Schneetalscharte mündet. Über dieses Kar in zahlreichen Spitzkehren immer steiler werdend nach oben, bis wir auf 2.642 m die Scharte erreichen.

Aufgrund der nun folgenden kurzen Fels, Eis- und Schneerinne, richten einige SkitourengeherInnen in der Scharte ihr Skidepot ein und steigen zu Fuß die letzten knapp 300 Höhenmeter zum Gipfel auf.

Da aber nach dieser Rinne wiederum schöne Skihänge warten, werden die Ski auch häufig am Rucksack montiert und mitgenommen. Zielführend für diesen Abschnitt ist auf jeden Fall die Mitnahme von Leichtsteigeisen oder Spikes. Hat man diese Rinne (ca. 60-70 HM) durchstiegen (Drahtseile vorhanden, jedoch im Winter gerne unter dem Schnee verborgen), erfolgt im Anschluss der weitere Aufstieg wieder mit Ski. Über einen kurzen etwas flacheren Rücken, gelangen wir nochmals zu einer Steilstufe, die in einigen Spitzkehren überwunden wird. Danach erreicht man das weitläufige und wenig steile Gipfelplateau mit dem schlichten Gipfelkreuz des Gschnitzer Tribulauns. 

Abfahrt : Die Abfahrt vom Gipfel bis zur Rinne erfolgt wie der Aufstieg. Sehr gute Skifahrer können auch den Bereich der Rinne abfahren (ca. 45°) bzw. teilweise abrutschen (häufig etwas wenig Schnee). Stürzen darf man in diesem Abschnitt auf keinen Fall, da unterhalb das Gelände felsdurchsetzt ist. Die Schneetalscharte ist im oberen Abschnitt steil, weist aber keine felsdurchsetzten Bereiche auf. Am Ende des Kars bei Firn nun nicht der Aufstiegsspur folgen, sondern in Richtung Tribulaunhütte weiterfahren. Anschließend noch ein Stück das Plateau oberhalb der Felsabbrüche  in nördlicher Richtung queren, bis die Hänge steil zum Sandesbach führen (= Sommerweg; meist herrlicher Firn). 

 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn bis Steinach a. Brenner. Anschließend mit dem Postbus der Linie 4146 bis Gh. Feuerstein.

weitere Infos unter: www.postbus.at, www.oebb.at

Anfahrt

Von Norden oder Süden auf der Brennerautobahn A13 (mautpflichtig) bis zur Ausfahrt Steinach a. Br. bzw. Matrei a. Br. Auf der B182 nach Süden in Richtung Steinach a. Br. Kurz vor dem Ortseingang, zweigen wir rechterhand in das Gschnitztal ab. Vorbei an den Ortschaften Trins und Gschnitz, erreichen wir nach knapp 14 km den Ortsteil Obertal mit dem Gh. Feuerstein.

Die Anfahrt bis zur Einmündung in das Gschnitztal kann naturgemäß von Süden als auch von Norden über die B182 erfolgen.

Parken

Großer gebührenpflichtiger Parkplatz.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Jentzsch-Rabl, A. u. J. Zagajsek (2011): Gschnitzer Tribulaun, 2.946 m - anspruchsvolle Tour für Extreme. In: Skitourenführer Tirol - Die schönsten Skitouren von Kitzbühel bis ins Sellraintal (inkl. GPS-Tracks auf DVD-ROM). Alpinverlag Jentzsch-Rabl (Hrsg.). 1. Aufl.; Bad Häring, S. 282 - 283. Piepenstock, J. (2012): Gschnitzer Tribulaun, 2.946 m. In: Stubaier Alpen - inkl. Kühtai, Sellrain & Westliche Brennerberge. Panico Alpinverlag (Hrsg.). 1. Aufl.; Köngen, S. 275.

Kartenempfehlungen des Autors

AV-Karte Brennerberge - Skirouten, Nr. 31/3, 1:50.000

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Bewertungen

5,0
(2)
Eduard Gruber 
PS: Die 2 "Hörner" in der Grafik des GPS Trackes sind falsch. Es scheint als ob der höchste Punkt die Schneetalscharte wäre, was effektiv aber nicht der Fall ist. Bei der Abfahrt ist daher auch kein Gegenanstieg zu erwarten. Eine entsprechende Bearbeitung des Trackes wäre wünschenswert. LG
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Eduard Gruber 
Eine sehr beeindruckende aber auch fordernde Tour. Wenn die Bedingungen und die Kondition passen nicht zu topen
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Gemacht am 16.02.2019

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
15,5 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
1665 hm
Abstieg
1665 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich geologische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

·
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