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Schneeschuh empfohlene Tour

Gscheideggkogel

Schneeschuh · Alpenregion Nationalpark Gesäuse
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourismusverband ERZBERG LAND Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Schneeschuhwanderung im Gesäuse: Gscheideggkogel
    / Schneeschuhwanderung im Gesäuse: Gscheideggkogel
    Video: Outdooractive – 3D Flüge
  • / Gemütlich wandern wir entlang der Forststraßen bergauf
    Foto: Weges, CC BY-SA, Weges
  • / Bei Neuschnee ist es im Wald besonders schön
    Foto: Michaela Plaimer, Tourismusverband ERZBERG LAND
  • / Wir erreichen waldfreies Gelände
    Foto: Weges OG, Weges OG
  • / Stapfen mit Aussicht
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Den Rücken erreicht
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Blick auf die Schafbödenalm
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Neuschnee und Sonne ein wahrer Genuss
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Am Gipfel
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Blick zurück - im Hintergrund der Lugauer
    Foto: Michaela Plaimer, Tourismusverband ERZBERG LAND
  • / Schneeschuhspaß beim Abstieg
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
  • / Rother Wanderführer Steiermark
    Foto: Weges OG, CC BY-SA, Weges OG
m 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 14 12 10 8 6 4 2 km Gscheideggkogel Schafbödenalm Schafbödenalm
Eine wunderschöne - Ausdauer fordernde - Schneeschuhwanderung in den Eisenerzer Alpen mit Blick auf das „steirische Matterhorn“.
schwer
Strecke 14,8 km
6:00 h
900 hm
900 hm
Das Radmer- bzw. Johnsbachtal bildet die natürliche Grenze zwischen den Eisenerzer Alpen im Süden und den Gesäusebergen im Norden. Die Radmer ist ein altes Bergbaugebiet und besteht aus den Ortschaften Radmer an der Stube und dem weiter taleinwärts liegenden Radmer an der Hasel, auch Hinterradmer genannt.  Wegen der herrlichen, weitläufigen, unberührten Bergwelt und den vielen Tourenmöglichkeiten wird dieses Gebiet im Sommer gerne von Wanderern und im Winter von zahlreichen Schitourengehern und Schneeschuhwanderern besucht. Die Schneeschuhtour auf den Gscheideggkogel, 1788 m, beginnt in Radmer an der Hasel und ist mit ca. 900 Höhenmetern und einer Wegstrecke von ca. 15 km für ausdauernde Schneeschuhwanderer mit guter Kondition geeignet.

Autorentipp

  • Generell sollten sich alle Wintertouristen in diesem Gebiet über die ausgewiesenen Winterruhezonen für die Wildtiere und dem damit einhergehenden Betretungsverbot beim Nationalpark Gesäuse informieren.
  • Die angegebene Gehzeit ist als Richtwert zu verstehen, da sie von den Schneeverhältnissen, vom Gelände und dem Vorhandensein einer Spur abhängt. Die individuelle Kondition und das Durchhaltevermögen bei kraftraubender Spurarbeit spielen ebenso eine wichtige Rolle. Mitunter kann sich die Dauer der Tour durch große Neuschneemengen, Bruchharsch, weicher Sulzschnee u.a. stark verändern.
Profilbild von WEGES OG
Autor
WEGES OG
Aktualisierung: 08.02.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Gscheideggkogel, 1.788 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Hinterradmer, 993 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Bei der Auswahl einer Schneeschuhtour sind Wetter-, Schnee- und Lawinensituation wesentliche Kriterien. Grundsätzlich hängt die Entscheidung der Tour von den eigenen Erfahrungen und der körperlichen Grundkondition ab. Im Vorfeld sind Faktoren, wie Wetter, Lawinenlagebericht und Ausrüstung, genau abzuklären. Eine übersichtliche Beschreibung zur Vorbereitung einer Schneeschuhwanderung findest Du im Rother Schneeschuhführer Steiermark von Seite 14 bis 20. Auch wenn man sich perfekt vorbereitet hat, sind zusätzlich noch die gegebenen Wetter- und Schneebedingungen und die körperliche Tagesverfassung während der Wanderung selbst zu beachten. Somit gibt es eine wichtige Grundregel: Dreh bitte um, wenn die Wanderung zu anstrengend wird oder es die äußeren Umstände erfordern.

Gehzeiten: Die angegebene Gehzeit ist als Richtwert zu verstehen, da sie von den Schneeverhältnissen, vom Gelände und dem Vorhandensein einer Spur abhängt. Die individuelle Kondition und das Durchhaltevermögen bei kraftraubender Spurarbeit spielen ebenso eine wichtige Rolle. Mitunter kann sich die Dauer der Tour durch große Neuschneemengen, Bruchharsch, weichen Sulzschnee u.a. stark verändern.

Alpiner Notruf: 

Notrufnummer der Bergrettung: 140

EU-Notruf: 112

Lawineninfo:

www.lawine-steiermark.at

Wetterdienst:

www.zamg.ac.at

Direktlink Bergwetter Steiermark:

https://www.zamg.ac.at/cms/de/wetter/produkte-und-services/bergwetter/steiermark

Weitere Infos und Links

Infos:

Nationalpark Gesäuse, Tel. +43 3613 2116020, www.nationalpark.co.at

 

Einkehr- und Nächtigungsmöglichkeit:

Gasthof Erzberg, 8795 Radmer, Stube 51, Tel. +43 3635 2145, www.gh-erzberg.at

 

Start

Parkplatz Hinterradmer (977 m)
Koordinaten:
DD
47.512129, 14.702148
GMS
47°30'43.7"N 14°42'07.7"E
UTM
33T 477572 5262120
w3w 
///vermeiden.keller.betreffende

Ziel

Parkplatz Hinterradmer

Wegbeschreibung

Nach dem Start beim Parkplatz Hinterradmer (1), 993 m, folgen wir den Holzwegweisern Richtung Schafböden dem Haselbach entlang bis zur ersten Wegkreuzung. Dort geht es, nachdem wir rechts einen kleinen Bach überquert haben, gemütlich in Serpentinen bergauf bis zur Kreuzung Schafbödenalm - Neuburgeralm, 1255 m. Nun folgen wir links zuerst der Forststraße, dann den Aufstiegsspuren der Schitourengeher bis auf die Schafbödenalm (2), 1583 m. Hier haben wir bereits freie Almflächen vor uns und genießen die Aussicht. Weiter geht es - wiederum den Schitourenaufstiegsspuren folgend - Richtung Norden auf den Rücken, wo wir mit wunderbaren Ausblicken sowohl auf unser Ziel, den Gscheideggkogel als auch auf den Lugauer (steirisches Matterhorn) belohnt werden. Nun folgt ein kleiner Gegenanstieg. Um eventuelle Schneewechten zu meiden, halten wir uns leicht unterhalb des Rückens, bis wir den Gscheideggkogel (3), 1788 m, erreichen. Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute mit eventuellen Abkürzungen zwischen den Serpentinen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Allgemeine Auskunft über die Öffentlichen Verkehrsmittel in der Region: www.verbundlinie.at

 

Anfahrt

Von Trofaich über die B115 nach Radmer an der Stube und weiter zum Parkplatz (48 km, ca. 55 Minuten)

Von Trieben an der Pyhrn Autobahn A9 über Admont (L713) nach Radmer an der Stube (B146) und weiter zum Parkplatz (55 km, ca. 65 Minuten)

 

Mit dem Auto zum Schneeschuhwandern – ein paar Dinge, auf die man achten sollte!

 

  • Gute Winterreifen sind ein absolutes MUSS!
  • Eiskratzer, Schneebesen, Enteiser für die Türschlösser und eine kleine Schaufel gehören zur Grundausstattung.
  • Schneeketten und ein Abschleppseil ins Auto geben, auch wenn man selbst nicht gut damit umgehen kann. Helfende und fachkundige Wanderer gibt es am Berg immer!
  • Das Auto von Schnee und Eis ganz befreien, vor allem das Autodach ganz abkehren.
  • Beim Parken darauf achten, dass man auch anderen Autofahrern Platz lässt.
  • Immer so parken, dass die restliche Fahrbahn für Autos, Holz-Lastkraftwagen und Räumfahrzeuge frei bleibt.
  • Sich vor der Anfahrt über die Schneesituation auf der Zufahrtsstraße bzw. bei den Parkmöglichkeiten informieren. (Hüttenwirt, Webcams)

Parken

Parkplatz Hinterradmer (993m), von Radmer an der Stube (729m) ca. 8 km bis zur letzten Parkmöglichkeit.

Anfahrt zum Parkplatz

Koordinaten

DD
47.512129, 14.702148
GMS
47°30'43.7"N 14°42'07.7"E
UTM
33T 477572 5262120
w3w 
///vermeiden.keller.betreffende
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Sarcletti S., Zienitzer E., (2. Auflage 2018): Schneeschuhführer Steiermark – Vom Dachstein bis zum Steirischen Weinland. Bergverlag Rother GmbH, München, S. 176. Für weitere Infos hier klicken.

Tour 35 im Rother Schneeschuhführer Steiermark

 

Schneeweiß C., (2012): Schneeschuhgehen – Praxiswissen vom Profi zu Ausrüstung, Technik und Sicherheit. Bruckmann Verlag GmbH, München, S.192

Kartenempfehlungen des Autors

 

Freytag & Berndt Wander-, Rad- und Freizeitkarte Nationalpark Gesäuse, Admont, Eisenerz WK 5062

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freytag & Berndt Wander-, Rad- und Freizeitkarte Nationalpark Gesäuse, Admont, Eisenerz

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Abgesehen von dem notwendigsten Equipment, wie Schneeschuhe, Stöcke usw., empfehlen wir die Mitnahme von Orientierungsmitteln (Bussole, Karte, GPS), LVS-Gerät, Sonde und Schaufel. Wir haben für Dich diese Checkliste aus dem Rother Schneeschuhführer Steiermark entnommen und zusammengefasst, damit sie Dir bei der nächsten Schneeschuhwanderung hilfreich ist.

 

  • Schneeschuhe
  • Teleskopstöcke mit Schneeteller
  • Wasserdichte Bergschuhe oder gefütterte Winterbergschuhe
  • Rucksack: Wenn die Schneeschuhe getragen werden müssen, ist ein Rucksack mit Deckelschnalle notwendig.
  • Handschuhe: Wasserdicht und wärmend
  • Kopfbedeckung
  • Gamaschen: Falls keine verschließbaren Beinabschlüsse an den Hosen vorhanden sind.
  • Hosen: Skihosen sind eher nicht zu empfehlen, da sie oft zu warm sind, jedoch brauchen wir wasserabweisende und wärmende Hosen.
  • Wärmende Oberbekleidung: Zwiebelschichtsystem, T-Shirt, Pullover, Jacke und Winterjacke mit Kapuze.
  • Sonnenbrille: Sehr wichtig, da Schnee bis zu 95 % des Lichts reflektiert.
  • Cremes: Sowohl gegen Sonne als auch gegen Kälte sind schützende Maßnahmen für die Haut wichtig.
  • Stirnlampe: Im Winter wird es früh dunkel, vor allem im Wald kann es bei beginnender Dämmerung oft sehr finster sein.
  • Thermoskanne: An kühleren Tagen ist ein wärmendes Getränk angenehm.
  • Snack bzw. Jause
  • Erste-Hilfe-Set

 

Weitere wichtige Ausrüstungsgegenstände:

  • Handy
  • Tourenbeschreibung
  • Karte: Zur Übersicht eine Karte im Maßstab 1:50.000 der jeweiligen Region und ein Detailplan der Wanderung
  • GPS-Gerät
  • LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät), Schaufel und Sonde

 

 

 

Diese Auflistung und auch die Sicherheitshinweise wurden von den Autorinnen des Rother Schneeschuhführers Steiermark zusammengefasst. Gerne kannst Du diese Texte übernehmen, wobei wir Dich höflich ersuchen, das Copyright „Rother Schneeschuhführer Steiermark“ anzugeben.


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
14,8 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
900 hm
Abstieg
900 hm
Hin und zurück aussichtsreich Gipfel-Tour Forstwege freies Gelände Wald
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

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