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Gruber Hirnkogel und Jauriskampl ab/bis Goldwaschhütte

· 1 Bewertung · Bergtour · Rottenmanner und Wölzer Tauern
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  • Der Gruber Hirnkogel von Pusterwald aus gesehen
    Der Gruber Hirnkogel von Pusterwald aus gesehen
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
m 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 14 12 10 8 6 4 2 km Goldwaschanlage in Pusterwald Goldwaschanlage in Pusterwald Wildalmhütte Jaurishütte
Eine aussichtsreiche Rundwanderung, die nach einem kurzen Steilstück am Hirnkogel über einen breiten Bergrücken sanft und gemütlich zum Jauriskampl mit seinem eindrucksvollen Bergpanorama führt.
mittel
Strecke 14,8 km
6:15 h
1.009 hm
1.009 hm
2.076 hm
1.239 hm

Der direkte Aufstieg auf den Gruber Hirnkogel ist im obersten Teil vollkommen weglos und deshalb wohl nur wenig bekannt. Er bietet aber besonders schöne Aus- und Tiefblicken auf den Ort Pusterwald samt Umgebung. Ein kurzer steiler Abschnitt fordert allerdings ein wenig Kraft und Konzentration, bevor schon bald das „Gipfelkreuz“ auftaucht, das nicht am eigentlichen Gipfel des Gruber Hirnkogels steht, sondern weit davor – frei nach dem Motto „sehen und gesehen werden“.

Der sanfte Höhenzug vom Hirnkogel zum Jauriskampl führt weiter bis zum Kleinhansl. Man kann daher die hier beschriebene Runde beliebig ausdehnen und wenn man möchte sogar bis zum Großhansl wandern…

Hinter dem Jauriskampl führt aber auch ein schöner Abstiegsweg hinunter zur Wildalm, die im Sommer bewirtschaftet ist und zu einer Jausenrast einlädt. Hier wohnt um diese Jahreszeit auch der „Halter“ einer Herde von mehr als 400 Schafen, die auf den sonnigen Hängen zwischen Hirnkogel und Jauriskampl verstreut in kleinen Gruppen weiden.

Für den Rückweg von der Wildalm gibt es mehrere Möglichkeiten. Der schnellste Abstieg erfolgt auf einem markierten Weg durch den Wald zur Jaurishütte und weiter in den Scharnitzgraben und zum Ausgangspunkt zurück, wo man in der Goldwaschhütte einkehren kann.

Autorentipp

An klaren Tagen scheint am Gruber Hirnkogel besonders lange die Abendsonne. Dann kann es sich lohnen, vom Jauiskampl nicht abzusteigen, sondern am Höhenrücken wieder zurück in Richtung Hirnkogel zu schlendern und das späte Licht zu genießen. Für den Abstieg zur Wildalm steuert man anschließend eine markante und schon von weitem sichtbare Felsengruppe an der Südseite des Hirnkogels an, von der aus ein deutlich sichtbarere Steig zur Alm hinunterführt.
Profilbild von Wolfgang Drexler
Autor
Wolfgang Drexler
Aktualisierung: 16.08.2019
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.076 m
Tiefster Punkt
1.239 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Naturweg 52,85%Pfad 41,32%unbekannt 5,81%
Naturweg
7,8 km
Pfad
6,1 km
unbekannt
0,9 km
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Einkehrmöglichkeiten

Goldwaschanlage in Pusterwald

Sicherheitshinweise

Das weglose Steilstück unterhalb des Gruber Hirnkogels ist nur bei wirklich trockenen Verhältnissen gut begehbar. Bei Nebel kann dort auch die Orientierung Probleme bereiten. Dieser Abschnitt erfordert daher eine gewisse Erfahrung mit der Routensuche im freien und unmarkierten Gelände.

Ansonsten weist die hier beschriebene Tour keine besonderen Gefahren auf.

Achtung: Im Tal des Scharnitzgrabens gibt es bis in mittlere Höhen gar keinen Handy-Empfang, in höheren Lagen nur einen (providermäßig) sehr eingeschränkten.

Weitere Infos und Links

Goldwaschhütte, Kleinhansl & Großhansl, Großhansl & Hühnerkogel

Start

Parkplatz bei der „Goldwaschhütte“, ca. 3 km ab Ortszentrum Pusterwald (1.238 m)
Koordinaten:
DD
47.322090, 14.325808
GMS
47°19'19.5"N 14°19'32.9"E
UTM
33T 449053 5241178
w3w 
///ohren.erfindungen.echse
Auf Karte anzeigen

Ziel

Parkplatz bei der „Goldwaschhütte“

Wegbeschreibung

Von der Goldwaschhütte aus geht man am Grabenweg taleinwärts und überquert einen Bach. Bei der ersten Abzweigung nimmt man eine Forststraße nach rechts und folgt ihr bis zu einer Kehre. Hier geht man geradeaus auf einem alten Fahrweg weiter und dann, vorbei an einem ehemaligen Erdrutsch, auch ein wenig bergab. Der Weg beginnt jedoch bald wieder anzusteigen und mündet in eine weitere Forststraße, der man nach links (bergauf) folgt. Zunächst geht es durch den Wald, nach einer Kehre später auch über Lichtungen und Wiesenhänge, auf denen im Sommer Kühe weiden. Man erreicht eine weitere Weggabelung, hält sich links (bergauf) und passiert eine Doppelkehre in offenem Gelände. Bei der nächsten Abzweigung auf der anderen Seite der Lichtung hält man sich rechts und quert auf dem Fahrweg über die Lichtung zurück und weiter bergauf durch den Wald, wo man sich bei der folgenden Abzweigung  links hält. Bald danach hat man Poiers Jagdhütte erreicht, die etwas versteckt oberhalb des Weges liegt.

Über die große Wiese hinter der Jagdhütte kann man direkt nach oben steigen, da der Zaun am oberen Ende einen Übersteig aufweist. Man kann aber auch dem Forstweg von der Jagdhütte aus bergauf folgen und bei der ersten Abzweigung nach rechts gehen, um so das obere Ende der Hüttenwiese zu erreichen. Anschließend folgt man dem Fahrweg in einer langen Querung weiter flach bergauf, bis an einem Wendeplatz eine alte Weg-Rampe nach rechts hochführt und nach einer weiteren Kehre ebenfalls bei einem Wendplatz endet.

Hier beginnt der weglose Abschnitt auf den Hirnkogel: Zunächst steigt man bergwärts und nach rechts hoch und erreicht am Ende einer kurzen, flachen Rinne auf einem schwach ausgeprägtem Sattel einen alten Steinpferch. Von dort aus geht es in einer relativ steilen Grasrinne hinauf fast bis zum Fuß einer kleinen Felswand, wo man nach links ausquert und oberhalb einer markant allein-stehenden Föhre über einen Wiesenrücken in der Falllinie weiter aufsteigt, bis man ein kleines Kar am oberen Rand der Felswand erreicht hat. Man verlässt dieses Kar nach rechts oben und steuert den Rand der Latschen an, wo man sich in Folge bergwärts eher links hält, während das Gelände zunehmend flacher wird und bald ein Gipfelkreuz zum Vorschein kommt.

Vom Gipfelkreuz aus folgt man den Wegspuren am Bergrücken nach Westen hinunter in einen Sattel und weiter am Schafzaun entlang auf die nächste Kuppe, den eigentlichen Gipfel des Gruber Hirnkogels.

Anschließend steigt man am Rücken zu einem weiteren Sattel ab und folgt den zahlreichen Tierspuren, welche die nächste Erhebung etwas südlich (links) umgehen und schließlich in einen recht breiten Wiesensattel führen, wo eine Steigs[pur sichtbar wird. Ihr folgt man leicht ansteigend, bis man einige kleine „Tauernwasserl" erreicht hat. Nicht weit dahinter verlässt der hier deutlich sichtbare Pfad den Rücken und quert die Südflanke der Edelweißwand in relativ steilem Gelände. Wenn die Bedingungen ungünstig sind. kann man die Edelweißwand auch problemlos direkt überschreiten. Anschließend steht man in beiden Fällen auf einem weiteren Sattel knapp unter dem Gipfel des Jauriskampls, der von dort in wenigen Minuten erreicht ist.

Vom Jauiskampl steigt man nach Westen weiter am Rücken entlang bis in den nächsten Sattel ab und geht ein kurzen Stück auf der Gegenseite wieder bergauf, bis eine (ehemals) markierte Abzweigung schräg nach links hinunter in das Tal unter dem Kleinhansl hinunter führt. Der Pfad ist hier deutlich sichtbar und er wird im Tal noch ausgeprägter, wo man anschließend nach links zur Wiildalm-Hütte absteigt.

Der direkte Abstiegsweg von der Wildalm zur Jaurishütte verlässt den Fahrweg kurz hinter der ersten Doppelkehre nach rechts unten in den Wald, wo er dann steil bergab führt und den Fahrweg kurz vor der Jaurishütte wieder erreicht. Für den weiteren Abstieg folgt man dem Fahrweg ins Tal und anschließend dem Grabenweg talauswärts bis zum Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Keine Anbindung.

Anfahrt

Von Jundenburg oder Trieben über die B114 nach Möderbrugg und weiter nach Pusterwald; nach dem Ort noch ca. 2,5 km lang weiter am Pusterwaldbach entlang bis zur Abzweigung in der Scharnitzgraben mit einem alten Hinweisschild „Goldwaschanlage“; im Scharnitzgraben bis zur Jausenstation „Goldwaschhütte“.

Parken

Parkplatz bei der Jausenstation „Goldwaschhütte“.

Koordinaten

DD
47.322090, 14.325808
GMS
47°19'19.5"N 14°19'32.9"E
UTM
33T 449053 5241178
w3w 
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Wanderausrüstung.

In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.


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Bewertungen

5,0
(1)
Karin Lamprecht
04.02.2017 · Community
Ich mag ja die Gegend ganz besonders, so spät und schneelos kenn ich sie jedoch nicht.
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,8 km
Dauer
6:15 h
Aufstieg
1.009 hm
Abstieg
1.009 hm
Höchster Punkt
2.076 hm
Tiefster Punkt
1.239 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Geheimtipp Gipfel-Tour

Statistik

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Karten und Wege
  • 3 Wegpunkte
  • 3 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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