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Großvenediger Westgrat

· 3 Bewertungen · Hochtour · Venediger-Gruppe
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ÖAV Sektion Hall in Tirol Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Aufbruch um 05:00 Uhr von der Kürsinger Hütte.
    / Aufbruch um 05:00 Uhr von der Kürsinger Hütte.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Suche nach dem besten Weg über den Gletscher. Beinahe der gesamte weitere Anstieg ist von hier sichtbar.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Abstieg zum Gletscher und Anseilplatz, weiter geht es dann weglos.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Steigeisen sind notwendig und ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... auch Anseilen macht Sinn, obwohl der Gletscher blank ist.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Mit etwas hin und her gelingt die Querung ohne allzu große Umwege ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... und wir erreichen wieder Festland.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Querung um den Rücken, an dem der Nordgrat ansetzt, bringt uns in die Nordwestflanke des Großvenedigers.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Den ersten kurzen Steilaufschwung ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... überwinden wir ganz links - zunächst über plattige Felsen ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... zuletzt über den hier ansetzenden, blanken Gletscher.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Der Blankeis-Bereich liegt hinter uns und wir steigen ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... als Gletscherseilschaft weiter aufwärts.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Als 3er und 4er-Seilschaft steigen wir über den wenig begangenen Gletscher auf. Hinten rechts der Keeskogel mit seinem Südgrat..
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Hinten der Nordgrat auf den Großvenediger. In der Scharte links unten steigen die meisten Seilschaften in den Grat ein.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Blick zurück auf den bisherigen Anstieg. Hinten der Keeskogel.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Nahe dem Bergschrund wird eine alte Spur in die Westgratscharte sichtbar.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Über den Bergschrund unterhalb des Westgrates finden wir eine schmale Schneebrücke.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Über dem Bergschrund traversiert man noch ein Stück knapp unterhalb des Felsgrates bis zur Westgratscharte.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die letzten Meter in die Westgratscharte.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Versierte Kletterer werden den Westgrat seilfrei klettern, ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... für unseren Kurs (InstruktorIn Hochtouren) ist er perfekt, um ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... die Führungstechnik auf Felsgraten zu üben.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Felsblöcke müssen kritisch geprüft werden, ob sie zum Nachsichern der Partner geeignet sind.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / UIAA 2+, da besteht für den Vorsteiger noch keine Notwendigkeit, gesichert zu werden-
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Möglichst nahe der Gratschneideist der Felsam besten, Gneis ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... mit toller Struktur. Mittels Köpflschlingen können Fixpunkte zum Nachsichern hergestellt werden.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Trotz konsequentem Sichern an Fixpunkten ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... gewinnen wir rasch an Höhe.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Ein letzter Standplatz, ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... ein letzter Aufschwung.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Direkt beim Gipfelkreuz ist die Kletterei zu Ende.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Blauer Himmel, weiße Wolken, strahlende Gesichter, bekreuzter Gipfel. Großvenediger.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Abstieg über ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... den berühmten Venediger-Firngrat, ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... dann links hinunter ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Richtung Venedigerscharte. Hinten der Kleinvenediger.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Venedigerscharte lassen wir rechts liegen und wenden uns nach Norden.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Spalten am Übergang von flach zu steil sind typisch auf Gletschern. Man ist froh, am Seil zu sein.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Der einzige Steilhang (30-35°) wird von einem ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... mächtigen Bergschrund durchzogen. Im Sommer 2015 ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... wurde eine lange Aluleiter installiert, um diesen wichtigen Anstieg auf den Großvenediger weiterhin zu ermöglichen.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Auf allen Vieren, ohne Hektik ..
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... und weiterhin am Seil gesichert, kann man diese Passage einfach bewältigen und den Tiefblick genießen.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Nach diesem Steilhang ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... geht es über das nur mehr mäßig steile Obersulzbachkees weiter, ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... geradewegs auf den markanten Keeskogel zu. Am rechten Bildrand das Zwischensulzbachtörl (2917 m).
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Der Gletscherrand ist wieder erreicht, der Kreis schließt sich.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Eine Bachquerung erfordert schnelle und weite Schritte.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Am Rückweg präsentiert sich der gesamte Anstieg noch einmal - gut ausgeleuchtet von der Nachmittagssonne.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die letzten Meter zur Kürsingerhütte.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
ft 13000 12000 11000 10000 9000 8000 7 6 5 4 3 2 1 mi Großvenediger 3667m Kürsinger Hütte Kürsinger Hütte

Perfekte Rundtour auf den Großvenediger von der Kürsingerhütte.
mittel
11,9 km
9:00 h
1250 hm
1250 hm
Über den mächtigen und einsamen Gletscher in der Nordwest-Flanke des Venedigers in die Westgratscharte. In netter Gratkletterei (UIAA 2+) in meist festem Fels zum Gipfel. Zurück über die Venedigerscharte (Normalweg) zur Kürsingerhütte.
outdooractive.com User
Autor
Michael Larcher 
Aktualisierung: 27.08.2019

Schwierigkeit
II+, 30°, AD mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Großvenediger, 3660 m
Tiefster Punkt
Kürsingerhütte, 2547 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Standplätze
mobile Sicherungsmittel

Einkehrmöglichkeit

Kürsinger Hütte

Weitere Infos und Links

Start

Kürsingerhütte (2574 m) (2552 m)
Koordinaten:
DG
47.122701, 12.300017
GMS
47°07'21.7"N 12°18'00.1"E
UTM
33T 295208 5222336
w3w 
///ausklingen.ölwanne.alltäglichen

Ziel

Kürsingerhütte (2574 m)

Wegbeschreibung

Von der Kürsinger Hütte folgen wir den Hinweisschildern "Großvenediger" (Nr. 902). Der sehr gut markierte Bergweg führt uns entlang des zum Obersulzbachkees abfallenden Hanges (oberhalb der orografisch rechten Seitenmöräne) bis zum Beginn des Gletschers. Der Weg ist unschwierig und weist keine wirklich absturzgefährdeten Stellen auf. Bachquerungen oder auch - je nach Verhältnissen - Altschneefelder verlangen etwas Geschick, stellen aber keine Gefahrenquelle dar. Von den letzten Hinweisschildern (2750 m) steigen wir zum Gletscher ab. Gurte, bei Blankeis Steigeisen und das Seil werden hier angelegt.

Es gilt nun, das Obersulzbachkees zu überqueren. Der Fuß des mächtigen Nordgrates bietet dafür eine gute Orientierungshilfe. Der exakte Weg über den Gletscher muss vor Ort der Spaltensituation angepasst werden und kann bei Blankeisverhältnissen etwas Zeit in Anspruch nehmen, da der gangbare Weg durch das Spaltenlabyrinth erst gefunden werden muss. Zuerst leicht ansteigend bis zur Gletschermitte, dann abfallend zum südlichen Gletscherufer ist ein möglicher Weg.

Ist der Gletscher überquert, hält man sich rechts und umrundet im Blockgelände auf einer Höhe von ca. 2800 m den mächtigen Rücken, der den Ansatz des Nordgrates bildet. Der Blick auf den weiteren Anstieg bis zum Westgrat wird nun frei. Wir halten uns weiterhin links und steigen über Blockgelände und eingelagerte Eisfelder parallel zum Nordgrat weiter auf. Zuletzt erreichen wir über einen kurzen und steilen Fels-/Schotteraufschwung den mächtigen, vom Großvenediger nach Nordwesten herabziehenden Gletscher.

Auf dem Gletscher bleiben wir zunächst weiterhin links, parallel zum Nordgrat. In der zweiten Hälfte steigen wir dann diagonal nach rechts an - in Richtung Weißer Zahn (3460 m). Zuletzt ereichen wir den Bergschrund und anschließend die kurze Steilflanke, die hinauf zu den Felsen des Westgrates führt. Über diesen und dann wieder nach links (Osten) traversierend erreichen wir die Westgratscharte (3458 m).

Der nun folgende Felsgrat wird möglichst direkt auf der Gratschneide erklettert, da man dort die beste Felsqualität vorfindet. Die Kletterei an den den großen Gneisblöcken mit sehr schöner Kristallstruktur erreicht ein- zweimal kurz den unteren 3. Grad, bewegt sich aber überwiegend im Grad UIAA 2+. Nach 200 Hm und einer horizontalen Länge von 500 m erreicht man Gipfel.

Abstieg: Vom Gipfel zuerst über den kurz sehr schmalen und ausgesetzen, später breiter werdenen Firngrat Richtung Süden. Dann links abbiegen und in nordöstlicher Richtung über das Schlaatenkees hinunter Richtung Venedigerscharte, an der wir nördlich in ca. 150 m Entfernung absteigen. Nun folgt der Abstieg in nordwestlicher Richtung über einen Steilhang (knapp 30°), der von einem mächtigen Bergschrund durchzogen wird (zur Überwindung dieses ca. 10 m breiten Bergschrundes wurden im Sommer 2015 Aluleitern befestigt). Anschließend geht es mäßig steil und in einem weiten Linksbogen zurück zum nordseitigen Gletscherufer, wio sich der Kreis vom Anstieg am Morgen schließt. Über den Steig ca. 50 Hm ansteigend auf den markierten Weg und über diesen zurück zur Kürsingerhütte.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Zielbahnhof Neukirchen am Großvenediger, Fahrplanauskunft

Weiter mit dem Wanderbus von der Bahnhof-Haltestelle Sulzbachtäler zum Parkplatz Hopffeldboden, Fahrplanauskunft

Weiter zu Fuß oder mit Taxi ins Obersulzbachtal, Taxitransfer

Anfahrt

Ausgangsort ist Neukirchen am Großvenediger, Ortsteil Sulzau, Pakplatz Hopffeldboden. Mit dem Taxi weiter durch das Obersulzbachtal bis zur bewirtschafteten Postalm (1699 m) oder noch 2 km weiter bis zur Materialseilbahn (Materialtransport möglich) der Kürsinger-Hütte auf knapp 2000 m (€ 14,- pro Person und Strecke). Von hier 1,5 Stunden Aufstieg zur Kürsingerhütte (630 Hm).

Taxitransfer ins Obersulzbachtal

Zustieg Kürsingerhütte

Parken

Parkplatz Hopffeldboden, gebührenpflichtig (Parkautomat), WC-Anlage. Parkgebühr: € 3,- für einen Tag, € 6,- ab 2 Tage. Der Parkplatz ist eingezäunt, um Parkschäden durch Weidevieh an den abgestellten Fahrzeugen zu vermeiden. Am Parkplatz gibt es zudem während der Hauptsaison eine von MitarbeiterInnnen des Nationalparks besetzte Informationsstelle.

Koordinaten

DG
47.122701, 12.300017
GMS
47°07'21.7"N 12°18'00.1"E
UTM
33T 295208 5222336
w3w 
///ausklingen.ölwanne.alltäglichen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 36 Venedigergruppe, 1:25000

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Gletscherausrüstung: Seil (50 m), Hüftgurt, Karabiner, Reepschnüre, Gletscherpickel, 1 Eisschraube, Steigeisen, kein Helm. Orientierung: Karte, Höhenmesser, Bussole/GPS. Schutzausrüstung vor Sonne, Strahlung, Kälte und Wind. Notfallausrüstung: Erste-Hilfe-Paket, Mobiltelefon, Biwaksack.

Fragen & Antworten

Wie lange habt ihr circa für die Block-Kletterei gebraucht ? Toller Fels...
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Antwort von Michael Larcher  · 16.08.2019 · alpenvereinaktiv.com
Ca. 1,5 Stunden. Wir waren im Kursbetrieb unterwegs Instruktor Hochtouren), 6 Teilnehmer.
1 weitere Antwort
Frage von LuKas Zettl · 14.08.2019 · Community
sind hier mobile Sicherungsmittel zwingend notwendig? wenn ja, welche?
mehr zeigen
Antwort von Michael Larcher  · 16.08.2019 · alpenvereinaktiv.com
Nein, man kann den Westgrat durchaus ohne Klemmkeile, ohne Klemmgeräte machen. Kopfschlingen und geschickter Seilverlauf genügen. Für den Vorsteiger gilt ohnehin Sturzverbot! Kletterer, die den 5. UIAA-Grad alpin beherrschen, werden den Grat seilfrei begehen.
2 weitere Antworten

Bewertungen

5,0
(3)
Florian Struller
04.07.2020 · Community
Einstieg Gletscher
Foto: Florian Struller, Community
Aufstieg zum Westgrat
Foto: Florian Struller, Community
LuKas Zettl
17.08.2019 · Community
Foto: LuKas Zettl, Community
Foto: LuKas Zettl, Community
Foto: LuKas Zettl, Community
Paul Emil Schmid
Sehr lässige und spaßige Kletterei. Gut beschrieben!!
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Fotos von anderen

+ 1

Bewertung
Schwierigkeit
II+, 30°, AD mittel
Strecke
11,9 km
Dauer
9:00h
Aufstieg
1250 hm
Abstieg
1250 hm
Rundtour aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour Grat

Statistik

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