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Großvenediger (3666 m) von Süden über Johannishütte

Skitour · Venediger-Gruppe
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  • Hüttenzustieg teils Ski tragend
    / Hüttenzustieg teils Ski tragend
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Schneeband zur Johannishütte
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / es wird dämmrig
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Johannishütte mit Großvenediger im Hintergrund
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / früher Start um 5:30 Uhr
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / nach einer ausgiebeien Nacht - ruhiger Anstieg :-)
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / am Weg zum Defreggerhaus
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / unangenehmer Wuergang bei hartem Lawinenharsch
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / kurze Rast
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Übertritt auf den Gletscher
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / unterwegs als Seilschaft
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Spaltensturzgefahr!
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Gipfelaufstieg ohne Seil
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / was los heute
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / beim Skidepod
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / am Gipfelgrat
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Anstieg von Kürsinger Hütte
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / ausgesetzter Höhenweg am Grat entlang
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Panorama vom Gipfel mit Großglockner
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / gut gelauntes Gipfelfoto
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / die lange Abfahrt beginnt
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / steile Einfahrt zur Johannishütte
    Foto: Christian Hofinger, AV-alpenvereinaktiv.com
m 4000 3500 3000 2500 2000 12 10 8 6 4 2 km
Tourenklassiker, Schitechnisch mittelschwere Tour über spaltenreichen Gletscher.
schwer
13,8 km
4:30 h
1.550 hm
1.550 hm
Skitechnisch ein mittelschwerer, aber langer Skihochtouren-Klassiker (gesamt 2.200 Hm) über einen spaltenreichen Gletscher auf den vierthöchsten Berg Österreichs. Traumhaftes Panorama sowie sensationelle Firnabfahrten - die zu den Schönsten im Ostalpenraum zählen - entschädigen letztendlich die Strapazen. Mit „Sicherheit“ der eleganteste und sonnigste Anstieg ohne lästigen Forststraßenhatscher wie bei den Aufstiegen von Norden oder Osten, zudem ist die Spaltensturzgefahr geringer!
Profilbild von Christian Hofinger
Autor
Christian Hofinger 
Aktualisierung: 23.08.2014
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
3.666 m
Tiefster Punkt
2.116 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Spaltengefahr am Rainerkees und ausgesetzter Gipfelgrat!

Start

Johannishütte (2.120 m)
Koordinaten:
DG
47.060321, 12.334590
GMS
47°03'37.2"N 12°20'04.5"E
UTM
33T 297593 5215315
w3w 
///wiese.stürze.haustür

Ziel

Großvenediger

Wegbeschreibung

GROSSVENEDIGER: 1.550 Höhenmeter – 4 bis 5 Stunden
Am frühen Morgen hinter der Johannishütte nach Nordosten mit angelegtem Hüftgurt in die Spur einsteigen, die meist rechts entlang der Materialseilbahn zum Defreggerhaus angelegt ist. Unterhalb der Mullwitzköpfl in einer Rechtsschleife den Hang queren (Lawinengefahr!) und dann steil mit Spitzkehren (ev. Harscheisen) zur bereits sichtbaren Hütte (2.963 m) hinauf stampfen. 850 Höhenmeter, 2 bis 2 ½ Stunden

Etwas oberhalb der Hütte, am Rücken (3.100 m) des Mullwitzaderl angeseilt auf das spaltenreiche Rainerkees übersetzen und an der Flanke des Rainerhorns flach, vor dem Rainertörl (3.416 m) doch etwas steiler als Seilschaft nordwestlich hinauf. Der steile Gipfelhang bis zum Skidepot zieht sich noch, ehe über den luftigen Firngrat zum Gipfel der Genüsse „balanciert“ werden kann. Weitere 700 Höhenmeter und 2 bis 2 ½ Stunden. Es wartet ein fulminates 360 Grad-Panorama bei azurblauem Himmel am Gipfel des Großvenedigers!

 ABFAHRT

Abschätzen, ob Abfahren am Seil erforderlich ist!

Zunächst vom Gipfel bis zum Rainertörl entlang der Aufstiegsspur, dann hat man die Qual der Wahl!

Je nach Situation (Schneelage, Lawinengefahr), entweder beim Hohen Aderl rechts halten (wegen der Spalten am Rainerkees) und den südwestlichen Steilhang wählen, oder am Rainerkees noch entlang der Aufstiegsspur nach Süden und vor dem Mullwitzköpfl in einem großen Bogen nach Westen ins Dorfertal ziehen (günstig bei hoher Sonneneinstrahlung bzw. Tageserwärmung). Beide „Gustostückerl“ führen beim Dorferbach oberhalb der Johannishütte wieder zusammen.

Das Defregger Haus erreicht man bei all diesen tollen Abfahrtsvarianten nicht mehr, weshalb man in der Früh nichts mehr auf der Hütte zurücklassen sollte! Natürlich kann entlang der Aufstiegsspur zur Johannishütte abgefahren werden, reizvoller sind jedoch die Schwünge auf den Alternativstrecken.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Über die Felbertauernbundesstraße B108 entweder von Mittersill (Maut: EUR 10) oder von Lienz bis Matrei, hier nach Prägraten abbiegen und bis Hinterbichl auffahren.

In Hinterbichl parkt man sein Fahrzeug entweder beim Gasthaus Islitzer (1.333 m) und lässt sich mit dem Hüttentaxi (www.hüttentaxi.at, +43/4877/5369) bis zum ersten Schneefeld ins Dorfertal hochtransportieren, oder man fährt im späteren Frühjahr bis zum Parkplatz am Steinbruch (1.480 m) auf und startet von dort los.

HÜTTENZUSTIEG: 650 bis 800 Höhenmeter - 1 ½ - 2 Stunden je nach Parkmöglichkeit
Von Hinterbichl auf der Straße im Dorfertal sanft steigend bergauf, am Gumpachkreuz (1.970 m) vorbei und flach bis zur Johannishütte (2.116 m) aufsteigen. Vorsicht, das Dorfertal ist Einzugsgebiet von Lawinen! Charakteristik Skitechnisch ein mittelschwerer, aber langer Skihochtouren-Klassiker (gesamt 2.200 Hm) über einen spaltenreichen Gletscher auf den vierthöchsten Berg Österreichs. Traumhaftes Panorama sowie sensationelle Firnabfahrten - die zu den Schönsten im Ostalpenraum zählen - entschädigen letztendlich die Strapazen. Mit „Sicherheit“ der eleganteste und sonnigste Anstieg ohne lästigen Forststraßenhatscher wie bei den Aufstiegen von Norden oder Osten, zudem ist die Spaltensturzgefahr geringer!

Parken

Beim Gasthaus Islitzer, oder im späteren Frühjahr bis zum Parkplatz am Steinbruch.

Koordinaten

DG
47.060321, 12.334590
GMS
47°03'37.2"N 12°20'04.5"E
UTM
33T 297593 5215315
w3w 
///wiese.stürze.haustür
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
13,8 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
1.550 hm
Abstieg
1.550 hm
Rundtour aussichtsreich Gipfel-Tour Skihochtour freies Gelände
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

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