Start Touren Großglockner, Weg der Erstbesteiger (Normalweg)
Teilen
Merken
Meine Karte
Tour hierher planen
Fitness
Hochtour

Großglockner, Weg der Erstbesteiger (Normalweg)

· 2 Bewertungen · Hochtour · Glockner-Gruppe
Verantwortlich für diesen Inhalt
alpenvereinaktiv.com
  • Tief unter uns liegt der Ausgangspunkt das Glocknerhaus, malerisch der Margaritzenstausee.
    / Tief unter uns liegt der Ausgangspunkt das Glocknerhaus, malerisch der Margaritzenstausee.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Die Salmhütte - eigentlich bereits die dritte Salmhütte - der Natursteinbau wurde in den Jahren 1926 und 1927 errichtet.
    / Die Salmhütte - eigentlich bereits die dritte Salmhütte - der Natursteinbau wurde in den Jahren 1926 und 1927 errichtet.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Originalaufnahme vom Bau der Salmhütte aus dem Jahr 1926.
    / Originalaufnahme vom Bau der Salmhütte aus dem Jahr 1926.
    Foto: Archiv Salmhütte, Salmhütte
  • Historischer Blick zum Glockner. Gut zu erkennen die von den Erstbesteigern benutzte Firnrinne hinauf zur Hohenwartscharte.
    / Historischer Blick zum Glockner. Gut zu erkennen die von den Erstbesteigern benutzte Firnrinne hinauf zur Hohenwartscharte.
    Foto: E. Richter, Alpenvereinsmuseum
  • Abstieg zum Gletscher und anschließende Querung unterhalb des Hohenwartkopfes.
    / Abstieg zum Gletscher und anschließende Querung unterhalb des Hohenwartkopfes.
    Foto: Georg Rothwangl, alpenvereinaktiv.com
  • Der weitere Anstieg verläuft von der Hohenwartscharte über die Adlersruhe bis zum Gipfel von Klein- und Großglockner.
    / Der weitere Anstieg verläuft von der Hohenwartscharte über die Adlersruhe bis zum Gipfel von Klein- und Großglockner.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Querung über Blankeis unterhalb des Hohenwartkopfes.
    / Querung über Blankeis unterhalb des Hohenwartkopfes.
    Foto: Norbert Freudenthaler, norbert-freudenthaler.com
  • Kurz vor der Adlersruhe scheint der Gipfel erstmals greifbar nahe.
    / Kurz vor der Adlersruhe scheint der Gipfel erstmals greifbar nahe.
    Foto: Norbert Freudenthaler, norbert-freudenthaler.com
  • Am ausgesetzten Gipfelgrat, kurz vor dem Gipfelkreuz.
    / Am ausgesetzten Gipfelgrat, kurz vor dem Gipfelkreuz.
    Foto: Norbert Freudenthaler, norbert-freudenthaler.com
  • Das Team alpenvereinaktiv.com erreicht über den Lammergrat den Großglocknergipfel.
    / Das Team alpenvereinaktiv.com erreicht über den Lammergrat den Großglocknergipfel.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Die höchste Geburtstagsparty von Österreich!
    / Die höchste Geburtstagsparty von Österreich!
    Foto: Norbert Freudenthaler, norbert-freudenthaler.com
  • Glocknerscharte im Abstieg, diesmal ohne den gefürchteten
    / Glocknerscharte im Abstieg, diesmal ohne den gefürchteten "Gegenverkehr".
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Beim Abstieg über den Kleinglockner - historische Aufnahme aus
    / Beim Abstieg über den Kleinglockner - historische Aufnahme aus "Die Erschliessung der Ostalpen", Band III.
    Foto: E. Richter, Alpenvereinsmuseum
  • Tiefblick in die berühmte Pallavicinirinne -
    / Tiefblick in die berühmte Pallavicinirinne - "do pfeifft's obi" !
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Abstieg über den Kleinglockner - die Verhältnisse sind perfekt!
    / Abstieg über den Kleinglockner - die Verhältnisse sind perfekt!
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Am
    / Am "Sattele" oberhalb des Glocknerleitls angekommen, nicht mehr weit zur Adlersruhe.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Der Adlersruhe
    / Der Adlersruhe "Gletscherexpreß" mit dem sympathischen Hüttenwirt der Erzherzog-Johann-Hütte.
    Foto: Georg Rothwangl, alpenvereinaktiv.com
Karte / Großglockner, Weg der Erstbesteiger (Normalweg)
2000 2500 3000 3500 4000 4500 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Salmhütte Erzherzog-Johann-Hütte Gletscherbahn

"Nadelöhr der Ostalpen" - der ausgesetzte Übergang vom Kleinglockner zum Großglockner mit der berüchtigten - Hand auf's Herz - eigentlich gar nicht so wilden Scharte dazwischen. Es ist diese Engstelle, die den Berg so in Verruf gebracht hat. Was sich dort an schönen Sommertagen abspielt, straft all jene Zeitgenossen Lügen, die da meinen, Bergsteigen habe nichts mit Kampf und Sieg zu tun. Hat es manchmal doch! ... Trotzallem ist der hier vorgestellte Anstieg wenig frequentiert, dank unserer Zeitplanung der Gipfel von den Massen (hoffenlich) bereits wieder freigegeben und landschaftlich unwahrscheinlich schön!
mittel
19,6 km
11:07 h
2274 hm
2304 hm
Neben seiner Einsamkeit ist der hier vorgestellte Anstieg über die Salmhütte auch der geschichtlich Bedeutendste. Für die beiden Erstbesteigungsexpeditionen wurde 1799 die erste Salmhütte erbaut. Sie ist damit die älteste Schutzhütte der Ostalpen. Die damalige Elite der Naturwissenschaften rund um Graf Salm Reifferscheidt, fand sich dort ein. Unter der Führung einheimischer Bauern erreichten sie am 28. Juli des Jahres 1800 den Großglockner Gipfel. Lange in Vergessenheit geraten, hat dieser Anstieg aufgrund des Gletscherrückgangs wieder mehr an Bedeutung gewonnen. Er hat inzwischen den Hofmannsweg - bisher der Normalweg von der Nordseite - schon so gut wie abgelöst.

Autorentipp

An ganz besonders schönen Tagen ohne Gewittergefahr lohnt es sich den großen Ansturm auf den Großglockner abzuwarten und erst am späteren Nachmittag von der Adlersruhe Richtung Gipfel aufzusteigen. Dann hat man diesen oft sogar für sich alleine. Um danach nicht bei Dunkelheit absteigen zu müssen, bietet sich eine Übernachtung auf der Erzherzog-Johann-Hütte an.
outdooractive.com User
Autor
Mario Zott , Georg Rothwangl
Aktualisierung: 19.02.2016

Schwierigkeit
II+, 40°, PD+ mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
3798 m
2000 m
Höchster Punkt
Großglockner (3798 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Standplätze
mit Bohrhaken
Zwischensicherung
vereinzelt Bohrhaken
Seillänge
1 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
4
Erstbegehung
Graf Salm Reifferscheidt & Gefährten, 28. Juli 1800

Sicherheitshinweise

Im Klettersteig zur Hohenwartscharte befindet sich oft loses Gestein, darum empfiehlt es sich hier immer einen Helm zu tragen.

Ausrüstung

Standardausrüstung für Hochtouren - ganz besonders wichtig sind feste Bergschuhe, dazu passende Steigeisen, Pickel, Gurt, ...

Weitere Infos und Links

Diese Tour wurde auch im Rahmen des Mammut-Peak-Projekts eingegeben: https://www.outdooractive.com/de/hochtour/nationalparkregion-hohe-tauern/weg-der-erstbesteiger-normalweg/2806970/

Start

Glocknerhaus (2048 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.069880, 12.766110
UTM
33T 330391 5215351

Ziel

Glocknerhaus

Wegbeschreibung

Nach einem kurzem Abstieg vom Alpincenter/Glocknerhaus hinunter zum Stausee Margaritze auf 2000m Seehöhe, wandern wir über die beiden Staumauern nach Südwesten in Richtung Stockerscharte. Anfangs über leicht kupierte Bergwiesen, anschliessend immer steiler bergauf, insgesamt ca. 500hm bis zum Übergang unterhalb des mittleren Leiterkopfs. Von hier wandern wir weiter über den abschnittsweise mit Seilen versicherten Wiener Höhenweg aussichtsreich über dem Leitertal ca. 4km in leichtem bergauf/bergab bis zur Salmhütte, unserem ersten Tagesziel.

Von der Salmhütte geht es weiter über den großteils markierten Steig, vorbei an der Ruine der alten Salmhütte, großen Steinmännern folgend hin zu einem markanten Felsrücken und weiter Richtung Hohenwartkees. Wir überqueren das Firnfeld teils auf Eis, teils über eine steile Steinmoräne nach oben bis zu einer ca. 150m hohen Felsstufe. Diese ist mit Seilversicherungen, Klammern, Trittstiften und eingebohrte Stufen gut gesichert und endet an der Hohenwartscharte. Nun hinab auf das Hoffmannskees, unterhalb des Hohenwartkopfes bis zum Salmskamp und weiter teils ausgesetzt kletternd über diesen zur Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe.

Der Normalweg auf den Großglockner Gipfel führt über das 40° - 45° steile, im Hochsommer oft sehr eisige Glocknerleitl hinauf zum "Sattel". Dort beginnt die Kletterei auf den Kleinglockner, man überschreitet ausgesetzt den schmalen Grat des Kleinglockners (Eisenstangen zum Sichern) und steigt drahtseilverichert einige Meter hinab zur Glocknerscharte. Die Schlüsselstelle – ein ca. 6 Meter hoher Aufschwung im Schwierigkeitsgrat II+, dürfte uns nun auch kein Problem mehr bereiten, bevor es in einfacher Kletterei zum begehrtesten und berühmtesten Gipfelkreuz von ganz Österreich geht.

Der Abstieg zur Erzherzog-Johann-Hütte erfordert nochmals Konzentration, dauert aber meist nicht länger als 1 bis 1,5 Stunden. Auf der Erzherzog-Johann-Hütte lassen wir nun den Tag bei Livemusik, Speis und Trank ausklingen, bevor wir am dritten Tag über den Hofmannsweg zurück zum Ausgangspunkt gelangen. Der Rückweg über das Hofmannskees fordert ein letztes Mal Trittsicherheit im Eis und Fels. Die Querung der Pasterze und die Wanderung zurück zum Glocknerhaus hingegen nur mehr ein bisschen Ausdauer.

 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Nationalpark-Wanderbus erreichen wir entspannt, bequem und klimafreundlich die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Der Wanderbus befährt die Großglockner-Hochalpenstraße in den Sommermonaten meist mehrmals täglich.

Anfahrt

Von Norden auf der mautpflichtige Großglockner Hochalpenstraße über Bruck an der Glocknerstraße zur Mautstation Ferleiten, über's Fuschertörl vorbei an der Fuscher Lacke und schlussendlich durch einen Tunnel auf die Kärnter Seite der Hochalpenstraße. Gut 400hm hinab, kurz nach der Wernischalm zweigt die Straße zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ab. Von Süden führt die mautpflichtige Großglockner Hochalpenstraße von Heiligenblut bis zur Abzweigung Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Nun noch ca. 5,5km bis zum Ausgangspunkt, dem Glocknerhaus.

Parken

Kostenloser Parkplatz ca. 100 Meter links nach dem Glocknerhaus. Alternative Parkmöglichkeiten bietet das große, kostenlose Parkhaus an der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (ca. 30min. zu Fuß zum Glocknerhaus).
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Rother Führer "Glockner- und Granatspitzgruppe"

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 40 "Glocknergruppe"

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Community

 Kommentar
 Aktuelle Bedingung
Veröffentlichen
  Zurück zur Eingabe
Punkt auf Karte setzen
(Klick auf Karte)
oder
Tipp:
Der Punkt ist direkt auf der Karte verschiebbar
Löschen X
Bearbeiten
Abbrechen X
Bearbeiten
Punkt auf Karte ändern
Videos
*Pflichtfeld
Veröffentlichen
Bitte einen Titel eingeben.
Bitte gib einen Beschreibungstext ein.

Kommentare und Bewertungen (2)

Ralf Thiehoff
22.08.2018
Wir sind gestern den hier beschriebenen Hinweg zum Großglockner gegangen und sind hierzu um 6 Uhr am Glocknerhaus gestartet. Trotz ausgedehnter Pausen an der Salmhütte und der Adlersruhe, haben wir den Aufstieg zum Gipfelkreuz noch am Nachmittag gestartet und waren um 17:40 Uhr und damit kurz vor dem Abendessen wieder zurück auf der Adlersruhe. Als Rückweg haben wir uns dann heute für den gleichen Weg wie am Vortag entschieden. Ein einmaliges Erlebnis.
Bewertung

Justin Lange
03.07.2014
Ich weiß nicht wie ich das beschrieben soll es ist einfach Legendär. Dieses Gefühl, mann kann es nicht beschreiben. Es passt einfach alles! 2014 wd !
Bewertung
Gemacht am
13.08.2013

Bewertung
Schwierigkeit
II+, 40°, PD+ mittel
Strecke
19,6 km
Dauer
11:07 h
Aufstieg
2274 hm
Abstieg
2304 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Grat

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.