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Großglockner von der Erzherzog Johann Hütte (Normalweg)

Hochtour · Glockner-Gruppe
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ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der Blick von der Erzherzog Johann Hütte zum Aufstiegsgelände.
    / Der Blick von der Erzherzog Johann Hütte zum Aufstiegsgelände.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Ein Stück weiter oben. Hier sieht man bereits den starken Steinschlag aus dem Glocknerleitl. Denn man allerdings rechts (im Aufstiegssinne) ausweichen kann.
    / Ein Stück weiter oben. Hier sieht man bereits den starken Steinschlag aus dem Glocknerleitl. Denn man allerdings rechts (im Aufstiegssinne) ausweichen kann.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Das Glocknerleitl mit dem Einstieg in die Felsen. Hier staut es sich oft durch die vielen Begehungen. Aufstieg rechts der Rinne in den Felsen (zahlreiche Bohrhacken.
    / Das Glocknerleitl mit dem Einstieg in die Felsen. Hier staut es sich oft durch die vielen Begehungen. Aufstieg rechts der Rinne in den Felsen (zahlreiche Bohrhacken.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Hier nochmals das Glocknerleitl, ein Stück weiter oben aufgenommen.
    / Hier nochmals das Glocknerleitl, ein Stück weiter oben aufgenommen.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Blick von oben ins Glocknerleitl. Aufstieg links in den Felsen.
    / Blick von oben ins Glocknerleitl. Aufstieg links in den Felsen.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Links der Kleinglockner rechst der Großglockner.
    / Links der Kleinglockner rechst der Großglockner.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Blick zurück kurz vor dem Kleinglockner.
    / Blick zurück kurz vor dem Kleinglockner.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Blick hinunter in die Scharte zwischen Klein- und Großglockner. (Mit Stahlseil gesichert)
    / Blick hinunter in die Scharte zwischen Klein- und Großglockner. (Mit Stahlseil gesichert)
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der Großglockner, ganz unten im Bild die steile Schlüsselseillänge (UIAA III)
    / Der Großglockner, ganz unten im Bild die steile Schlüsselseillänge (UIAA III)
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Tiefblick zur Pasterze, längster Gletscher Österreichs.
    / Tiefblick zur Pasterze, längster Gletscher Österreichs.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der höchste Berg Österreichs.
    / Der höchste Berg Österreichs.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der obere Teil der Pasterze mit dem Johannisberg.
    / Der obere Teil der Pasterze mit dem Johannisberg.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Gipfelpanorama.
    / Gipfelpanorama.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der Nordwestgrat mit der Glocknerwand.
    / Der Nordwestgrat mit der Glocknerwand.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Abstieg kurz nach dem Kleinglockner, unten am Grat die Erzherzog Johann Hütte.
    / Abstieg kurz nach dem Kleinglockner, unten am Grat die Erzherzog Johann Hütte.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die Erzherzog Johann Hütte.
    / Die Erzherzog Johann Hütte.
    Foto: Toureninformation Alpenverein Innsbruck, ÖAV Alpenverein Innsbruck
Karte / Großglockner von der Erzherzog Johann Hütte (Normalweg)
3300 3450 3600 3750 3900 m km 0.2 0.4 0.6 0.8 1 1.2 1.4 1.6 1.8 2 2.2 Großglockner 3.798 m

Der höchste Berg Österreichs über den Normalweg.
schwer
2,3 km
3:30 h
343 hm
343 hm
Der höchste Gipfel Österreichs über den Normalweg. Beindruckende Gipfelgestalt von seiner Nordseite, oder die für mich schönste Ansicht vom Lucknerhaus, das wir von Karls am Großglockner über eine Mautstraße erreichen. Der Normalweg ist für gute Bergsteiger nicht schwierig zu bewältigen. Wer früh im Jahr unterwegs ist muß fast am gesamten Anstieg mit Schnee rechnen, eventuell Wächten am Kleinglockner. Die wirkliche Gefahren entstehen allerdings durch die zahlreichen Begehungen, an guten Tagen zählt man an die 300 Besteigungen. Daher ist eine gute Taktik nötig um den Gipfel zu besteigen.

Autorentipp

Wer genügend Kondition mitbringt und wenn das Wetter stabil ist, kann der Groß Glockner durchwegs noch am Nachmittag bestiegen werden. Dafür genießt man dann am nächsten Tag einen ruhige Abstieg von der Erzherzog Johann Hütte.
outdooractive.com User
Autor
Toureninformation Alpenverein Innsbruck
Aktualisierung: 19.07.2016

Schwierigkeit
III-, 35° schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
3797 m
3460 m
Höchster Punkt
Großglockner (3797 m)
Tiefster Punkt
Erzherzog Johann Hütte (3460 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Standplätze
mit Bohrhaken
Zwischensicherung
mit Bohrhaken
Anzahl Expressschlingen
3

Sicherheitshinweise

Die eindeutige Gefahr am Großglockner ist der Mensch selbst. Man begegnet zahlreichen Bergsteigern, die eigentlich auf diesem Anstieg nichts verloren haben.

Ausrüstung

Komplette Gletscherausrüstung notwenig. Für den Gipfelanstieg Helm und je nach Verhältnissen Steigeisen und Pickel. Zwei Schraubkarabiner sowie zwei Bandschlingen für die Zwischensicherung.

Weitere Infos und Links

http://www.erzherzog-johann-huette.at/ Homepage der Erzherzog Johann Hütte.

www.vvt.at Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

www.oebb.at Homepage der österreichischen Bundesbahnen.

www.lucknerhaus.at Bei einer langen Anreise kann man auch hier übernachten (Privathaus).

Wegbeschreibung

Die Erzherzog Johann Hütte ereicht man über verschiedene Anstiege, die auch im Portal beschrieben sind. Von der Hütte geht es Richtung Norden auf gut ausgetretenen Steigspuren aufwärts, bis wir das Gletschereis erreichen. Hier ziehen wir je nach Ausaperung die Steigeisen an. Nun in meist ausgetretener Spur in zwei Serpentinen aufwärts zu einem Sattel, wo es wieder flacher wird. Nun folgt das Glocknerleitl. Ein 35° steiler Firnhang der nach oben hin etwas steiler wird. Durch die starke Ausaperung ist diese Rinne nicht mehr mit Eis gefüllt und meist stark von Steinschlag betroffen. Ca. 50 Hm vor einer kleinen Scharte erreichen wir felsiges Gelände. Hier gut mit Bohrhaken abgesichert. Rechts der Rinne geht es dann entlang der Bohrhaken aufwärts zur Scharte. Nun über den Südostgrat des Kleinglockners in meist gutem Fels mit zahlreichen Eisenstangen aufwärts zum höchsten Punkt (UIAA II) Nun über flache Platten, hier auch wieder einige Eisenstangen, hinüber zum Kleinglockner. Vom Kleinglockner in wenigen Metern steil über ein Stahlseil hinunter zur Scharte zwischen Klein- und Großglockner. Nun steiler und eng aufwärts (UIAA 3 Stelle, auch hier einige Eisenstangen) bis wir zum Schluß flacher das Gipfelkreuz erreichen.

Wer früher im Jahr unterwegs ist muß am gesamten Anstieg eventuell mit Schnee und Wächten rechnen (Je nach Wetterlage). Ab Mitte - Ende Juli ist der Anstieg aber meisten felsiger Natur.

Abstieg wie Aufstieg.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln planen Sie am besten mittels folgenden Internetseiten, www.vvt.at und www.oebb.at

Anfahrt

Von Lienz in Ostirol auf der Felbertauernstraße Richtung Matrei im Osttirol. In Huben biegen wir nach rechts auf die L26 ab und fahren nach Karls am Großglockner. Auf der Hauptstraße durch den Ort durch bis Stockmühlen. Hier zweigt die gebührenpflichtige Straße (€ 10.- an der Mautstelle) zum Lucknerhaus ab.

Parken

Zwei große gebührenfreie Parkplätze beim Lucknerhaus.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Alpenvereinsführer Glockner- und Granatspitzgruppe vom Bergverlag Rudolf Rother

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Glocknergruppe Nummer 40

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Schwierigkeit
III-, 35° schwer
Strecke
2,3 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
343 hm
Abstieg
343 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights Gipfel-Tour Grat

Statistik

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