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Großglockner über Meletzkigrat von der Franz-Josefs-Höhe

· 2 Bewertungen · Hochtour · Glockner-Gruppe
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alpenvereinaktiv.com
  • Beim
    / Beim "Frühstücksplatzl" wo der Meletzkigrat vom Weg über das Hofmannskees abzweigt.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Blick zurück in Richtung Franz-Josefs-Höhe. Die rote Markierungsstange am Beginn des Grates ist gut zu sehen.
    / Blick zurück in Richtung Franz-Josefs-Höhe. Die rote Markierungsstange am Beginn des Grates ist gut zu sehen.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Eine der wenigen klettertechnischen Stellen.
    / Eine der wenigen klettertechnischen Stellen.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • An den wichtigen Stellen sind Bohrhaken angebracht und farblich markiert.
    / An den wichtigen Stellen sind Bohrhaken angebracht und farblich markiert.
    Foto: Georg Rothwangl, alpenvereinaktiv.com
  • Teilweise finden sich auch Eisenstangen entlang des Aufstiegs.
    / Teilweise finden sich auch Eisenstangen entlang des Aufstiegs.
    Foto: Georg Rothwangl, alpenvereinaktiv.com
  • Blick entlang des weiteren Gratverlaufs.
    / Blick entlang des weiteren Gratverlaufs.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Nach dem Grat schon kurz vor der Erzherzog-Johann-Hütte.
    / Nach dem Grat schon kurz vor der Erzherzog-Johann-Hütte.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Am nächsten Morgen auf dem Weg zum Glocknerleitl.
    / Am nächsten Morgen auf dem Weg zum Glocknerleitl.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Fast am Ende des Glockerleitls bei guter Schneeauflage.
    / Fast am Ende des Glockerleitls bei guter Schneeauflage.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Die Felsstelle kurz nach der Glocknerscharte.
    / Die Felsstelle kurz nach der Glocknerscharte.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Blick zurück vom Gipfel.
    / Blick zurück vom Gipfel.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Am Gipfel des Großglockners.
    / Am Gipfel des Großglockners.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Salmhütte mit Großglockner
    / Salmhütte mit Großglockner
    Foto: Michael Merstallinger, ÖAV Sektion Wien
Karte / Großglockner über Meletzkigrat von der Franz-Josefs-Höhe
2000 2500 3000 3500 4000 4500 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 Erzherzog-Johann-Hütte Großglockner 3.798 m Hohenwartscharte 3183m Salmhütte Stockerscharte

Interessanter Anstieg auf den höchsten Berg Österreichs mit kurzen Kletterstellen in beeindruckender Szenerie. 
mittel
16,7 km
16:00 h
2481 hm
2503 hm
Von der Nordseite ein lohnender Anstieg (neben dem Lammergrat) auf den Großglockner. Meist finden sich hier deutlich weniger Menschen als von der Südseite, dafür ist auch der Anstieg etwas anspruchsvoller. Sollte es nass oder eisig sein, dann wird es schnell sehr ungemütlich. 
outdooractive.com User
Autor
Georg Rothwangl 
Aktualisierung: 18.02.2016

Schwierigkeit
II+, 40°, PD+ mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
3798 m
2005 m
Höchster Punkt
Großglockner (3798 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Standplätze
mit Bohrhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
vereinzelt Bohrhaken
Seillänge
1 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
4

Sicherheitshinweise

Die Tour sollte nur bei stabilem Wetter und trockenen Verhältnissen angegangen werden. Bei Schnee und Eis dauert sie deutlich länger und ist um einiges ernster. 

Ausrüstung

Hochtourenausrüstung inkl. Klettergurt, Steigeisen mit Anti-Stoll-Platten (und passende Bergschuhe!), Pickel, Eisschrauben, Reepschnüre, Bandschlingen, Standplatzmaterial und Notfallausrüstung (1. Hilfe Paket, Mobiltelefon, Biwaksack).

Weitere Infos und Links

Informationsfolder in 4 Sprachen:http://www.alpenverein.at/portal/natur-umwelt/nationalpark_hohe_tauern/glocknerrunde/sicher_aufs_dach_glockner.php

Start

Parkhaus bei der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2417 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.075208, 12.752810
UTM
33T 329398 5215972

Ziel

Parkhaus bei der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe

Wegbeschreibung

Vom Parkhaus entlang der Standseilbahn hinunter auf die immer kleiner werdende Pasterze. Entlang der Pasterze sind im Sommer große Schilder aufgestellt, diese weisen den Weg zum markierten Wanderweg unterhalb des Meletzkigrates. Bei schlechter Sicht wird es im Moränengelände am Gletscherrand anspruchsvoll mit der Orientierung. Entlang des markierten Wanderwegs höher bis zum markanten Frühstücksplatz (ebene Fläche, großer Steinmann). Ab hier nicht zum Hofmannkees queren, sondern direkt dem Grat - vorbei an einer roten Markierungsstange - folgen. Von nun an geht es stehts entlang des Grates, mal leicht links mal rechts davon in logischer Routenführung höher. Vereinzelt gibt es Bohrhaken und Stahlstangen, mit Bandschlingen kann auch auf dem Grat selbst gut gesichert werden. Die Schwierigkeiten der Kletterstellen liegen bei maximal II+ UIAA. Der Ausstieg erfolgt dann entweder im Firn oder Blankeis knapp unterhalb des Glocknerleitls. Konditionsstarke BergsteigerInnen können nun direkt auf den Gipfel steigen, wir haben die Nächtigung in der Adlersruhe bevorzugt. 

Früh am nächsten Morgen geht es von der Adlersruhe über das Glocknerleitl (bis 40 Grat steil, Achtung bei Blankeis) zur Scharte unterhalb des Kleinglockners und dann im leichten Felsgelände vorbei an Stahlstangen bis zum Kleinglockner. Von der dort recht luftig hinab in die Glocknerscharte und dann über eine Felsstufe hinauf zum Gipfel. Der Abstieg bis zur Adlersruhe (Erzherzog-Johann-Hütte) ist dem Aufstieg ident. Von dort dann besser nicht über den Meletzkigrat, sondern über den Weg der Erstbegeher (Salmhütte) zurück zur Franz-Josefs-Höhe wo noch ein leidiger Schlussanstieg wartet. 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Von Norden: mit dem Zug bis Zell am See und weiter mit dem Bus bis zur Großglockner Hochalpenstraße. Im Sommer gibt es einen eigenen Wanderbus der zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe fährt.

Von Süden: mit dem Zug bis Lienz oder Spital an der Drau, weiter mit dem Bus bis Heiligenblut und von dort mit dem Wanderbus auch zur Franz-Josefs-Höhe. 

Anfahrt

Von Norden: entweder über Zell am See oder Sankt Johann im Pongau zu Bruck an der Großglockner-Straße und weiter über die mautpflichtige Straße durch das Hochtor bis zur Franz-Josefs-Höhe.

Von Süden: Über Lienz oder Spital an der Drau nach Heiligenblut und dann ebenfalls über die Mautstraße bis zum Parkhaus. 

Parken

Großes Parkhaus bei der Franz-Josefs-Höhe, die Parkgebühren sind mit der Mautstraße bereits abgegolten. 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

"Glockerngruppe und Granatspitzgruppe", End, W. (2003), 10. Auflage, Rother Verlag.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 40 (Glocknergruppe), 1:25.000 BEV-ÖK Karte Nr. 3227

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Kommentare und Bewertungen (4)

Stefan Cappello
30.08.2018
Bewertung
Gemacht am
16.08.2018

Stefan Cappello
17.08.2018
Danke dem Autor für die Beschreibung. Sehr schöner Grat der auch für "Nicht-Kletterer" geeignet ist, vorausgesetzt sie fühlen sich an ausgesetzten Gratstellen wohl . Überall sind sehr gute Griffe zu finden. Die Überquerung des Pasterzenabflusses haben wir barfuß unter dem Eisbruch gemacht und damit ein Stück des Weges abgekürzt, ob wir damit wirklich Zeit damit eingespart haben wissen wir nicht. Man muß dann trotzdem Richtung N ansteigen und trifft weiter oben auf den markierten Weg der in einer rechts-links Schleife, zuerst entlang der Pasterze und diese oberhalb des Eisbruches und Gletschertores querend, etwas länger ausholt. Wäre zwar streckenmäßig etwas länger gewesen, aber zeitlich wahrscheinlich beim gleichen bleiben. Nach erreichtem Gipfel wollten wir eigentlich auf direktem Wege über das Hofmannkess absteigen, denn es hatte zu einem großen Teil noch Schneeauflage und die Abstiegsstrecke wäre viel kürzer gewesen. Auf dem Kees liegen auch keine größeren Steinmengen, deshalb haben wir nicht ganz verstanden dass wegen Steinschlaggefahr von Seiten des Teams der Erzherzog-Johann-Hütte (Adlersruhe) und auch von Seiten eines lokalen Bergführers - ab Mitte/Ende Juni von einer Begehung sehr abgeraten wird. Haben deren Rat befolgt - Sicherheit geht vor - und die längere Variante über die Salmhütte gewählt. Dieser Abstieg erschien uns, obwohl landschaftlich sehr schön und lohnend - endlos lang, auch aus dem Grunde da wir die gesamte Tour an einem einzigen Tag gemacht haben. Jedenfalls war es eine eindrucksvolle und schöne Tour. Diese Tour an 2 Tage - so wie beschrieben - würde den Genuß sicherlich noch weiter erhöhen.

Alex Bolotov
03.07.2018
Fantastic ridge! An experienced person, given the right conditions, can do this tour rope-free (solo). Really good chances not to meet another person on the ridge. Beautiful views, solid rock = great experience. Also it probably is the best scenario to do Parking - Summit - Parking in one day (return via Hoffmans Glacier). Must pay attention to the way across the Pasterze Glacier (or more like a Pasterze Lake)!! It's melting rapidly and the way deion could be a little outdated. 
Bewertung
Gemacht am
02.07.2018

Bewertung
Schwierigkeit
II+, 40°, PD+ mittel
Strecke
16,7 km
Dauer
16:00 h
Aufstieg
2481 hm
Abstieg
2503 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Grat

Statistik

: h
 km
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 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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