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Großglockner, Lammergrat

Hochtour · Glockner-Gruppe
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alpenvereinaktiv.com
  • Sonnenaufgang am Großglockner
    / Sonnenaufgang am Großglockner
    Foto: Rafael Reder, alpenvereinaktiv.com
  • Zustieg über die Pasterze ist identisch mit dem Hofmannsweg. Die Linie Kleinglocknergipfel - Kopf des Bergsteigers zeigt den Lammergrat.
    / Zustieg über die Pasterze ist identisch mit dem Hofmannsweg. Die Linie Kleinglocknergipfel - Kopf des Bergsteigers zeigt den Lammergrat.
    Foto: Georg Rothwangl, alpenvereinaktiv.com
  • Markierungensschilder auf der Pasterze weisen den Weg.
    / Markierungensschilder auf der Pasterze weisen den Weg.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Aufstieg über den Hofmannsweg. Der Einstieg befindet sich rechts der Rinne
    / Aufstieg über den Hofmannsweg. Der Einstieg befindet sich rechts der Rinne
    Foto: Rafael Reder, alpenvereinaktiv.com
  • Unschwieriger Anstieg, teilweise grasdurchsetzt
    / Unschwieriger Anstieg, teilweise grasdurchsetzt
    Foto: Rafael Reder, alpenvereinaktiv.com
  • Seilfrei geht's im leichten I-IIer Gelände zügig voran.
    / Seilfrei geht's im leichten I-IIer Gelände zügig voran.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Am Lammergrat
    / Am Lammergrat
    Foto: Rafael Reder, alpenvereinaktiv.com
  • Blick zurück - das erste Drittel des Anstiegs liegt nun hinter uns.
    / Blick zurück - das erste Drittel des Anstiegs liegt nun hinter uns.
    Foto: Georg Rothwangl, alpenvereinaktiv.com
  • Der Grat legt sich im Mittelteil deutlich zurück, wird aber ab hier auch deutlich schwerer und schmaler.
    / Der Grat legt sich im Mittelteil deutlich zurück, wird aber ab hier auch deutlich schwerer und schmaler.
    Foto: Mario Zott, alpenvereinaktiv.com
  • Blick zur Pasterze
    / Blick zur Pasterze
    Foto: Rafael Reder, alpenvereinaktiv.com
  • Großteils unschwieriger Anstieg
    / Großteils unschwieriger Anstieg
    Foto: Rafael Reder, alpenvereinaktiv.com
  • Direkt an der Gratschneide bzw. leicht links davon, perfekter Fels - Schwierigkeiten bis maximal UIAA II+.
    / Direkt an der Gratschneide bzw. leicht links davon, perfekter Fels - Schwierigkeiten bis maximal UIAA II+.
    Foto: Georg Rothwangl, alpenvereinaktiv.com
  • Der letzte Aufschwung, der schwierigste Teil des Grates (UIAA III+)
    / Der letzte Aufschwung, der schwierigste Teil des Grates (UIAA III+)
    Foto: Rafael Reder, alpenvereinaktiv.com
  • Blick zurück
    / Blick zurück
    Foto: Rafael Reder, alpenvereinaktiv.com
  • Nach dem Grat, steil über den Gletscher weiter
    / Nach dem Grat, steil über den Gletscher weiter
    Foto: Rafael Reder, alpenvereinaktiv.com
  • Am Kleinglocknerkees
    / Am Kleinglocknerkees
    Foto: Rafael Reder, alpenvereinaktiv.com
  • Glocknerleitl
    / Glocknerleitl
    Foto: Rafael Reder, alpenvereinaktiv.com
  • Am Gipfel!
    / Am Gipfel!
    Foto: Rafael Reder, alpenvereinaktiv.com
Karte / Großglockner, Lammergrat
2500 3000 3500 4000 4500 m km 2 4 6 8 10 Franz-Josefs-Höhe Gletscherbahn Erzherzog-Johann-Hütte

Eine wenig bekannter Anstieg auf den höchsten Berg Österreichs: alpinistisch ansprechend, landschaftlich beeindruckend, herrlich einsam.
mittel
11,5 km
12:15 h
1896 hm
1892 hm
Der Lammergrat ist der unbekannte Bruder westlich des Meletzkigrat. Nur selten finden sich hier Steigspuren, dennoch ist das Gestein über weite Teile fest und die direkte Linie in Richtung Kleinglockner sucht ihresgleichen. Durch die Übernachtungsmöglichkeit auf der Erzherzog-Johann-Hütte ergibt sich eine tolle Möglichkeit für eine Zweitagestour. Die Gesamtanforderungen sind sehr ähnlich dem Meletzkigrat, aber ohne Bohrhaken entlang des Grats. 

Autorentipp

Optimalerweise gelingt ein früher Start, dann kann Mittags eine ausgiebige Rast auf der Adlersruhe gemacht werden. Am Nachmittag, wenn es ruhiger wird, erfolgt dann der Anstieg auf den Gipfel und am nächsten Morgen kommt nur mehr der Abstieg. 
outdooractive.com User
Autor
Mario Zott, Georg Rothwangl
Aktualisierung: 22.08.2016

Schwierigkeit
II+, 40°, PD+ mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
3798 m
2128 m
Höchster Punkt
Großglockner (3798 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Standplätze
mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
mobile Sicherungsmittel
Seillänge
1 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
4

Sicherheitshinweise

Die Tour bedingt stabiles, gutes Wetter da sowohl die Sicht (vor allem über die Pasterze und am Kleinglocknerkees, sowie beim Abstieg) als auch die Exponiertheit (Gratkletterei!) bei schlechtem Wetter wenig Freude machen bzw. rasch kritisch werden. 

Ausrüstung

Hochtourenausrüstung inkl. Steigeisen, Pickel und einem Steileisgerät (für den direkten Ausstieg). Bandschlingen sowie ein kleines Set Friends (2 Stück), Keile (4 Stück) und Haken (2 Stück) sollten dabei sein. 4 Expresschlingen sowie 4 Eisschrauben reichen. 

Weitere Infos und Links

Diese Tour wurde auch im Rahmend es 150-Jahre Mammut Peak Projects eingegeben: https://www.outdooractive.com/de/hochtour/nationalparkregion-hohe-tauern/lammergrat/2811094/#downloads

Start

Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, Parkhaus (2362 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.075390, 12.751110
UTM
33T 329270 5215996

Ziel

Kaiser-Franz-Josefs-Höhe, Parkhaus

Wegbeschreibung

Von der Franz-Josefs-Höhe geht es zuerst einmal bergab - und zwar mit laufender Klimaerwärmung immer länger bergab, bis wir auf der Pasterze angekommen sind. Beeindruckend beim Abstieg sind die Schilder die den jeweiligen Gletscherstand in 10-Jahresschritten anzeigen. Über die Pasterze folgt man den großen optischen Markierungsstangen zum Beginn des Wanderwegs in Richtung Hoffmannskees/Frühstücksplatz. Der Wegverlauf kann sich von Jahr zu Jahr verändern, da die Seitenmoränen sehr locker sind. Normalerweise ist der lose Teil durch Markierungsstangen gut ausgesteckt. Am Hoffmannsweg geht es nun bis ca. 2600 m Höhe. Dort wird dann nach Nordwesten das Tal des Kleinglocknerkees (letzte Möglichkeit zum Auffüllen von Trinkflaschen) gequert um zum Beginn des Lammergrates zu kommen. Der erste Aufschwung kann noch gut umgangen werden, danach bleiben wir anfangs eher südöstlich (links in Aufstiegsrichtung) des Grates und gewinnen im leichten (UIAA I), wiesigen Gelände an Höhe. Die Steilheit zwingt einen automatisch auf den Grat und von dort an geht es immer mehr oder minder am Grat dahin. Kurze Ausweicher links und rechts des Grates sind möglich. Die schwierigsten Stellen sind ein längere Platte sowie ein kurzes, ausgesetztes Gratstück (beide UIAA II+). Auf ca. 3240 m Höhe gibt es dann zwei Möglichkeiten. Entweder man quert unter einem Schnee- und Eisfeld etwas nach rechts (nordwestlich), bleibt so am Fels und klettert den letzten Grataufschwung (UIAA III+) zum Kleinglocknerkees. Oder der letzte Felssporn wird links über die Steilflanke des Kleinglocknerkees (40 Grad ca. 150 Hm) umgangen.

Im flacheren Becken des Kleinglocknerkees angekommen geht es entweder in Richtung Adlersruhe oder über das Glocknerleitl (oft eisig, 40 Grad) zum Kleinglockner (Eisenstangen zum Sichern), Stellen II. Vom Kleinglockner kurz hinab zur Glocknerscharte (luftig) und dann hinauf zum Großglockner (Stellen II+).

Der Abstieg erfolgt bis zum Glocknerleitl entlang des Aufstiegs (Achtung auf "Gegenverkehr") und von entlang der meist vorhandenen Spur bis zur Adlersruhe. Von der Adlersruhe entweder über den Hoffmannskees bis zum Frühstücksplatzl und von dort wieder bis zur Pasterze, wo der letzte Gegenanstieg oft mühsam erscheint. Alternativ kann auch über die Salmhütte abgestiegen werden, dann ist zwar am Ende der Gegenanstieg etwas länger, dafür ist der Weg landschaftlich reizvoller und vor allem dann zu empfehlen, wenn der Hoffmannskees bereits blank ist. Dieser ist im Abstieg dann kritisch und hat schon zu einigen bösen Unfällen geführt. 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Sowohl in Zell am See (Norden) als auch in Spital an der Drau (Süden) gibt es Intercity-Haltestellen (www.oebb.at). Von dort mit dem Bus bis zu den Orten Bruck an der Großglocknerstraße bzw. Heiligenblut. Während der Öffnungszeiten der Großglockner Hochalpenstraße sind der Nationalpark Wanderbus (www.nationalpark-hohetauern.at/Wanderbus) oder der Glocknerbus (www.grossglockner.at/de/service/glocknerbus/) die besten Optionen. 

Anfahrt

Von Norden auf der mautpflichtige Großglockner Hochalpenstraße über Bruck an der Glocknerstraße zur Mautstation Ferleiten, über's Fuschertörl vorbei an der Fuscher Lacke und schlussendlich durch einen Tunnel auf die Kärnter Seite der Hochalpenstraße. Gut 400hm hinab, kurz nach der Wernischalm zweigt die Straße zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ab. Von Süden führt die mautpflichtige Großglockner Hochalpenstraße von Heiligenblut bis zur Abzweigung Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Nun noch ca. 7,5km bis zum Ausgangspunkt, dem Parkhaus auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (Ende der Straße).

Parken

Direkt bei der Kaiser-Franz-Josefs Höhe steht ein riesiges gebührenfreies Parkhaus.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (1)

Günter Schelling
31.08.2017
Hallo, der Link unter "Öffentliche Verkehrsmittel" (Glocknerbus) hat sich auf wie folgt geändert: https://www.grossglockner.at/gg/de/motoren-reifen/glocknerbus

Schwierigkeit
II+, 40°, PD+ mittel
Strecke
11,5 km
Dauer
12:15 h
Aufstieg
1896 hm
Abstieg
1892 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Grat

Statistik

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