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Hochtour

Großglockner (3.798 m) über Stüdlgrat

5 Hochtour • Osttirol
  • Großglockner von Süden frisch eingeschneit - Stüdlgrat
    / Großglockner von Süden frisch eingeschneit - Stüdlgrat
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • Großglockner Stüdlgrat Topo
    / Großglockner Stüdlgrat Topo
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • auf dem Weg zur Stüdlhütte
    / auf dem Weg zur Stüdlhütte
    Foto: Georg Eckart, DAV Sektion Teisendorf
  • am Stüdlgrat
    / am Stüdlgrat
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • /
    Foto: Susi Kraft, Community
  • Das
    / Das "must have" Fotomotiv
    Foto: Magdalena Habernig, Community
  • Tau und Stahlseil helfen hier enorm
    / Tau und Stahlseil helfen hier enorm
    Foto: Magdalena Habernig, Community
  • Platte III+ (oben an der Kante hangeln)
    / Platte III+ (oben an der Kante hangeln)
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • Im oberen Teil der Route.
    / Im oberen Teil der Route.
    Foto: Georg Rothwangl, alpenvereinaktiv.com
  • Im oberen Teil des Stüdlgrates
    / Im oberen Teil des Stüdlgrates
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • Großglockner Gipfel
    / Großglockner Gipfel
    Foto: Georg Eckart, DAV Sektion Teisendorf
  • Aussicht vom Großglockner: Johannisberg, Hohe Riffl, Pasterze
    / Aussicht vom Großglockner: Johannisberg, Hohe Riffl, Pasterze
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • Aussicht vom Großglockner: Pasterze, Franz Josef Höhe
    / Aussicht vom Großglockner: Pasterze, Franz Josef Höhe
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • auf der Wechte des Kleinglockner - Großglockner im Hintergrund
    / auf der Wechte des Kleinglockner - Großglockner im Hintergrund
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • Glocknerleitl im Hintergrund
    / Glocknerleitl im Hintergrund
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • am Mürztaler Steig (Direktabstieg)
    / am Mürztaler Steig (Direktabstieg)
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
Karte / Großglockner (3.798 m) über Stüdlgrat
3000 3300 3600 3900 4200 m km 1 2 3 4 5 6 Stüdlhütte Großglockner (3798 m) Erzherzog-Johann-Hütte
Wetter

Großartige Tour im Nationalpark Hohe Tauern. Der südseitig ausgerichtete Grat führt in festem Granit direkt auf den Gipfel. Wer den hohen Anforderungen des Stüdlgrates gewachsen ist und gute Bedingungen für die hochalpine Tour abwarten kann, wird ein einzigartiges Bergerlebnis  haben!

schwer
6,8 km
8:00 Std
1000 m
1000 m

Mit gutem Grund einer der bekanntesten Anstiege in den Ostalpen. Während des gesamten Aufstieges hat man eine tolle Aussicht, die mit dem Panorama auf den höchsten Berg von Österreich nochmal getoppt wird!

Autorentipp

Zum Sonnenuntergang ist es lohnend von der Stüdlhütte in 20 Minuten auf den Fanatkogel (2.905 m) zu gehen!

outdooractive.com User
Autor
Stefan Stadler
Aktualisierung: 16.04.2017

Schwierigkeit
schwer
Technik
III+, 40°, AD
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
3798 m
2802 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Standplätze
mit Bohrhaken
Zwischensicherung
vereinzelt Bohrhaken, Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Seillänge
1 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
5

Sicherheitshinweise

Von der Beliebtheit der Tour und der rel. "leichten" Bewertung sollte man sich nicht täuschen lassen! Der Grat ist häufig mit Schnee und Eis bedeckt und muss dann mit Steigeisen beklettert werden. Die Tour ist sehr lange und stellt deshalb auch hohe Anforderungen an die Kondition. Nicht zuletzt wegen der Höhenlage und dem daraus resultierende Klima (Wind), fühlt sich die Tour wesentlich schwieriger als UIAA III an. Auch der Abstieg im kombinierten Gelände Fels/Eis fordert nochmal die volle Konzentration!

Ausrüstung

Kletter- und Gletscherausrüstung: 50m Seil, 5 Exen, Satz Keile zur zusätzlichen Absicherung, Eisschrauben, Schlingen ...

Weitere Infos und Links

Touristinformation Kals, Lucknerhaus, Lucknerhütte, Erzherzog-Johann-Hütte (Adlersruhe), Nationalpark Hohe Tauern, Stefan auf Facebook

Start

Stüdlhütte (2799 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.054379 N 12.681656 E
UTM
33T 323928 5213815

Ziel

Stüdlhütte

Wegbeschreibung

Von der Stüdlhütte gehen wir den Weg auf das Teischnitzkees. Man betritt den flachen Gletscher und geht immer westlich vom Luisengrat weiter zur Luisenscharte (3.175 m). Jetzt noch ein Stück auf dem Teischnitzkees bis man am Einstieg die Randkluft auf ca. 3.200-3.250 m überqueren kann.

Wir steigen westlich vom Grat über die sogenannte Petersstiege (UIAA I-II) weiter bis zum Frühstücksplatz (3.550 m). Von der Tafel leicht links und eine Verschneidung III hinauf. Den nächsten Turm (Kanzel) umklettert man östlich. Von hier geht es in anhaltender Schwierigkeit, oft sehr ausgesetzt, meist westlich des Grates weiter. Es folgt eine Platte die man über einen Riss erreicht III+. Nach einer weiteren Seillänge folgt die Schlüsselstelle III+ A0, die mit einem Hanfseil und Trittstiften begehbar wird. Nun etwas leichter bis zum höchsten Punkt von Österreich.

Vom Gipfel geht es in leichter Kletterei ca. 40 Meter (UIAA I-II, BH) hinunter zur Glocknerscharte (Sicherungsstange). Hier mündet von Norden die Pallavicinirinne. Man überquert vorsichtig die ausgesetzte Scharte und geht jenseits am Fixseil entlang hinauf zum Kleinglockner. Jetzt in leichter Kletterei (UIAA I-II) den Sicherungsstangen folgend immer am ausgesetzten Grat entlang. Zuerst noch flach und dann teils steil abwärts bis zur Scharte. Hier gehen wir nach Osten das Glocknerleitl im ca. 40 Grad steilen Eis hinunter. Ich habe das Glocknerleitl bei meinen Begehungen früh im Jahr (Firn und Eis) einfacher vorgefunden, als spät in der Saison, wo teilweise apere Stellen und loser Schutt zusätzlich Schwierigkeiten bereiteten. Am Glocknerleitl befinden sich nur noch weit oben wenige Sicherungsmöglichkeiten an der nördlichen Begrenzung (Bohrhacken am Fels). Dann im immer flacher werdenden Firn in südöstlicher Richtung weiter zur Adlersruhe (= Erzherzog-Johann-Hütte - 3.451 m). Über den drahtseilgesicherten Mürztaler Steig steigt man ab auf das Ködnitzkees. Vorsicht an der Randkluft und weiteren Spalten auf dem Gletscher (anseilen!). In einem weitem Bogen quert man südwestlich zum Luisengrat und entlang diesem zum Gletscherende. Nun in wenigen Minuten zurück zur Stüdlhütte.

Muss man nicht mehr zurück zur Hütte, kann man auf dem Mürztaler Steig bleiben und in fast direkter Linie zur Lucknerhütte.

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Spittal an der Drau mit der Regionalbahn nach Lienz. Von dort mit den Bussen Linie 4412 und 4408 (Umsteigen in Huben) nach Kals. Mit dem Taxi oder zu Fuß (ca. 1,5 Std) zum Lucknerhaus.

Anfahrt

Man fährt in Kufstein von der Autobahn (A93 + A12) ab und über St. Johann und Mittersill erreicht man die Felbertauernstraße. Man überquert den Felbertauern (Maut am Tunnel EUR 10,-) und fährt in Huben in Osttirol links weiter nach Kals. Kommt man vom Süden, fährt man die Felbertauernstraße ebenfalls bis Huben in Osttirol und dann nach Kals. Immer auf der Hauptstraße bleibend durch Kals am Großglockner fahren und dann auf der  Kalser Glocknerstraße (nochmal EUR 10,- Maut) weiter zum Lucknerhaus.

Parken

großer, kostenfreier Parkplatz am Lucknerhaus
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Alpenvereinsführer: Glockner- und Granatspitzgruppe von Willi End www.rother.de Hochtouren OSTALPEN von Edwin Schmitt und Wolfgang Pusch - Rother Selection www.rother.de

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 40 Glocknergruppe 1:25000 www.dav-shop.de

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Gerald Siebert
06.05.2018
Foto: Gerald Siebert, Community
Foto: Gerald Siebert, Community
Foto: Gerald Siebert, Community

Gerald Siebert
06.05.2018
Bewertung
Gemacht am
30.06.2017

Klaus Liedl
01.09.2017
Keine Tour im normalen Sinn sondern mehr eine gruppendynamische Erfahrung. Wer Einsamkeit am Berg sucht, sollte diese Tour (und diesen Berg) vermeiden. Wer aber mit etwa 122 Gleichgesinnten (Anzahl der Plätze auf der Stüdlhütte) Spaß haben will, wird beim Warten viele nette Leute kennenlernen. Eigentlich muss man die Tour aber schon alleine wegen des kulinarischen und gastronomischen Feuerwerks auf der Stüdlhütte machen. Wegen starker Steinschlaggefahr von der Glockner Südostflanke sollte man aktuell im Abstieg von der Erzherzog-Johann-Hütte nicht gleich auf das Ködnitzkees absteigen, sondern zuerst dem Grat über die Blauen Köpfe weiter folgen und erst weiter unten den Gletscher zur Stüdlhütte zurückqueren, falls man dort noch Sachen gebunkert hat oder einfach nur noch einmal genial essen möchte.
Bewertung
Gemacht am
30.08.2017

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Bewertung
Schwierigkeit
III+, 40°, AD schwer
Strecke
6,8 km
Dauer
8:00 Std
Aufstieg
1000 m
Abstieg
1000 m
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Grat

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