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Bergtour empfohlene Tour

Großer Priel über Welser Hütte

· 3 Bewertungen · Bergtour · Almtal
Profilbild von Stephanie Armbruckner
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Stephanie Armbruckner 
  • Schon vom Almtalerhaus aus hat man das Ziel vor Augen
    Schon vom Almtalerhaus aus hat man das Ziel vor Augen
    Foto: Stephanie Armbruckner, Community
m 2500 2000 1500 1000 500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km

07.-08.08.2020

Der Große Priel - schon von weitem dominanter Blickfang mit seiner markanten Fom, und ebenso einzigartig ist seine Besteigung. Hochalpine und lange Tour, die mit wundervoller Aussicht, dem wunderschönen und einzigartigen roten Gipfelkreuz und dem Stolz am Ende belohnt. Und zurecht - mit dem Großen Priel ist der höchste Gipfel Oberösterreichs außerhalb des Dachstein Massives betiegen. Ein Grund, stolz zu sein!

Besonders reizvoll ist die Tour mit einer Übernachtung auf der Welser Hütte.

schwer
Strecke 20,6 km
8:53 h
1.869 hm
1.869 hm
2.512 hm
712 hm

Beim Almtalerhaus beginnt die Tour, wobei schon von Beginn an die steinernen Gipfel des Toten Gebirges vor Augen liegen - so auch das Ziel dieser Tour. An dieser Stelle schaut der Große Priel noch nahezu ungreifbar und unerreichbar aus. 

Der erste Teil des Weges verläuft auf einer flach verlaufenden Forststraße, die immer näher und näher zu den Ausläufern der Berge führt. Während der Wanderung auf dieser Forststraße sehen wir schon von weitem die Welser Hütte und das rote Gipfelkreuz. Auf dieser Straße dauert der Weg bis zum Einstieg etwa eine Stunde bei schnellem Gehtempo. Dann beginnt der steile Anstieg durch den Ackerwald hin zum ersten Ziel, der Welser Hütte. Zunächst über einen steinernen Pfad, weiter über eine längere Treppe und schließlich hinein in den Wald. Durch den Wald verläuft ein wirklich idyllischer Pfad in Serpentinen teils sehr steil aufwärts. Insgesamt zwei Bänke laden während dieses Abschnitts zu einer kurzen Verschnaufpause ein.

Langsam mündet der Wald einen Latschenwald und schließlich in ein Geröllfeld zwischen Schermberg und Kreuz, von welchem aus die Welser Hütte schon gut zu sehen ist. Über das Geröllfeld geht es weiter bergauf, bevor dessen gesamte Breite zu queren ist. Eine (zugegeben nicht allzu vertrauenserweckende, aber unerwartet stabile) Leiter und eine kurze seilversicherte Passage führen in einen weiteren Latschenwald, an dessen Ende die Welser Hütte wartet. In Summe haben wir vom Almtalerhaus bis zur Welser Hütte 2,5 Stunden gebraucht. Auf der Hütte haben wir dann das köstliche Essen und den kitschigen Sonnenuntergang genossen.

Am nächsten Tag ging es schon früh weiter, der nächste Abschnitt führte über Geröllfelder, gesicherte Passagen im Fels und auch ein kurzes Schneefeld zum Fleischbanksattel. Die schwierigste Passage hierbei ist das Hansbauer Band, das mit einer Leiter beginnt und mit Seilsicherungen über einen schmalen Felssims führt. Als nächstes passierten wir die Kreuzung zwischen Großem Priel und Schermberg. Ersterem Weg folgten wir weiter nach oben. Am Fleischbanksattel, nach etwa einer Stunde Gehzeit, wartet dann der atemberaubende Ausblick auf das Hochplateau des Toten Gebirges in seiner ganzen Pracht - Schermberg, Spitzmauer, Rotgeschirr, Temlberg, Feuertalberg und viele weitere. Über den felsigen Rücken geht es nun den Rücken des Großen Priels entlang weiter bergauf. Nach circa 45 Minuten fällt der Blick auf das Gipfelkreuz, inzwischen schon in greifbarer Nähe! Einzig der Grat vor dem Gipfel trennt uns noch vor dem lang ersehnten Ziel. Der Grat selbst ist durchaus anspruchsvoll und setzt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus, ist jedoch breit genug um auch entgegenkommenden Wanderern aus dem Weg gehen zu können. Und dann ist er erreicht - der Gipfel des Großen Priels! Nach einem Aufstieg von in Summe circa 4,5 Stunden hat sich einer der größten Bergsteigerträume erfüllt!

Eigentlich wollten wir danach noch weiter auf den Schermberg. Bei der Abzweigung sind wir ein Stück des Weges gegangen. Der Weg selbst ist sogar etwas anspruchsvoller als auf den Großen Priel - es sind nicht wirklich Sicherungen vorhanden, wobei teils große Felsen zu überklettern sind, man muss teils tiefen Löchern ausweichen und auch Schneefelder queren. Leider haben die heißen Temperaturen einen weiteren Aufstieg nicht zugelassen - aber defnitiv ein Berg auf meiner Bucket List.

Zurück geht es dann wieder über das Hansbauer Band, über das Geröllfeld und auf eine Mittagseinkehr zur Welser Hütte. Danach ging es auf dem selben Weg durch den Ackerwald zurück ins Tal. Der Abstieg von der Welser Hütte aus hat etwa 2 Stunden gedauert. 

Weitere Touren in der Umgebung habe ich >>HIER<< zusammengefasst.

Autorentipp

Die Tour durch eine Übernachtung auf der Welser Hütte ergänzen - alleine der Sonnenuntergang auf deren Terrasse, sowie der köstliche Schweinsbraten sind absolute Highlights! Zusätzlich ist die doch sehr lange und konditionsfordernde Tour durch eine Übernachtung etwas unterbrochen.
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.512 m
Tiefster Punkt
712 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Schotterweg 10,56%Naturweg 27,49%Pfad 55,63%Klettersteig 0,20%Pfadspur 6,09%
Schotterweg
2,2 km
Naturweg
5,7 km
Pfad
11,4 km
Klettersteig
0 km
Pfadspur
1,3 km
Höhenprofil anzeigen

Start

Parkplatz Almtalerhaus (713 m)
Koordinaten:
DD
47.755190, 14.018161
GMS
47°45'18.7"N 14°01'05.4"E
UTM
33T 426413 5289558
w3w 
///anspruch.lenken.bedarf
Auf Karte anzeigen

Ziel

Parkplatz Almtalerhaus

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Auf der L549 geht es bis Grünau und weiter Richtung Almsee. Beim Jagersimmerl zweigt dann die Straße, die in die Hetzau und zum Almtalerhaus führt ab. Dieser bis zu deren Ende folgen.

Parken

Beim Almtalerhaus gibt es zwar viele Parkplätze, an Wochenend- und Feiertagen sind diese aber sehr schnell belegt! Es empfiehlt sich alleine aufgrund der Parkplatzsituation, eher zu Randzeiten (zeitig in der Früh oder am späteren Nachmittag) loszustarten.

Koordinaten

DD
47.755190, 14.018161
GMS
47°45'18.7"N 14°01'05.4"E
UTM
33T 426413 5289558
w3w 
///anspruch.lenken.bedarf
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Bergschuhe, eventuell Treckingstecken, und unbedingt viel zu Trinken! (der Aufstieg zur Welser Hütte dauert immerhin schon circa 2,5 Stunden, dann gibt es bis zum Priel Gipfel keine Trinkmöglichkeit mehr)

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Bewertungen

5,0
(3)
Silvia Fesl-Schrott 
14.08.2021 · Community
Wahnsinnig schöne Tour, einer Einkehr der Welserhütte mit leckeren Ananaskuchen
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Gemacht am 13.08.2021
Foto: Silvia Fesl-Schrott, Community
Foto: Silvia Fesl-Schrott, Community
Foto: Silvia Fesl-Schrott, Community
Foto: Silvia Fesl-Schrott, Community
Foto: Silvia Fesl-Schrott, Community
Foto: Silvia Fesl-Schrott, Community
Foto: Silvia Fesl-Schrott, Community
Foto: Silvia Fesl-Schrott, Community
Foto: Silvia Fesl-Schrott, Community
Foto: Silvia Fesl-Schrott, Community
Foto: Silvia Fesl-Schrott, Community
Foto: Silvia Fesl-Schrott, Community
Felix Binder 
30.08.2020 · Community
Traumtour. Beeindruckende Landschaft und sehr einladende Hütte!
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Gemacht am 26.08.2020
Video: Felix Binder, Felix Binder

Fotos von anderen

+ 9

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
20,6 km
Dauer
8:53 h
Aufstieg
1.869 hm
Abstieg
1.869 hm
Höchster Punkt
2.512 hm
Tiefster Punkt
712 hm
aussichtsreich Hin und zurück Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour Grat

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