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Bergtour

Großer Priel über Welser Hütte

· 1 Bewertung · Bergtour · Almtal
Profilbild von Stephanie Armbruckner
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Stephanie Armbruckner
  • Schon vom Almtalerhaus aus hat man das Ziel vor Augen
    / Schon vom Almtalerhaus aus hat man das Ziel vor Augen
    Foto: Stephanie Armbruckner, Community
  • /
    Foto: Stephanie Armbruckner, Community
  • / Der Ackerwald - links davon das Kreuz, rechts der Schermberg
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  • / Mit starkem Kamerazoom erkennt man schon von weitem die Welser Hütte und das Gipfelkreuz des Großen Priel
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  • / Die Welser Hütte - das erste Ziel
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  • / Beginn des steilen Weges
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  • / Schmale, aber sehr schöne Pfade durch felsiges Terrain
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  • / Über 89 Stufen geht es schnell aufwärts - 20 Höhenmeter in etwas über einer Minute
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  • / Durch den idyllischen Ackerwald
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  • / Ackerwald
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  • / Der weitere Weg zur Welser Hütte ist überschaubar
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  • / Hier beginnt der Übergang vom Wald zum Latschenwald, hin zum Geröllfeld
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  • / Die Welser Hütte ist schon zum Greifen nahe
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  • / Es muss nur noch dieses Geröllfeld überwunden werden
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  • / Weiter übers Geröllfeld
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  • / Die Hetzau wird durch die untergehende Sonne fast magisch bestrahlt
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  • / Über diese Leiter geht es aufwärts
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  • / Immer wieder fällt der Blick auf das spektakuläre Kreuz
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  • / Und natürlich das Almtalerköpfl und den dahinter liegenden Schermberg
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  • / Und dann ist das erste Ziel erreicht - die Welser Hütte
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  • / Sonnenuntergang auf der Welser Hütte
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  • / Sonnenuntergang auf der Welser Hütte
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  • / Am nächsten Tag strahlt die aufgehende Sonne den Schermberg und das Almtaler Köpfl an
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  • / Gleich nach dem Almtalerhaus geht es über die erste Leiter
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  • / Über dieses Geröllfeld hinauf zum Fleischbanksattel
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  • / Stets dominant im Blick: Schermberg und Almtaler Köpfl
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  • / Man sieht, wie ein bisschen Wasser gleich eine fruchtbare Stelle schaffen kann
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  • / Über felsiges Terrain geht es steil aufwärts
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  • / Auch geht es einmal durch eine Art Höhle
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  • /
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  • / Ausreichend Markierungen sind auf jeden Fall vorhanden
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  • / Blick auf das Hansbauer Band - über die Leiter und danach über sehr schmale Felspassagen mit Seilsicherung
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  • / Das Hansbauer Band - meiner Meinung nach die schwierigste Passage der Tour
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  • / Das Band beginnt mit dieser Leiter
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  • / Wieder der Blick auf die umliegenden Berge
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  • / Hie und da geht es über Leitern
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  • / Hier dürfte es einen eigenen Weg für den Sommer und einen für den Winter geben
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  • / Am Fleischbanksattel bietet sich dann dieser Blick
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  • / Der Rücken vor dem Prielgipfel
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  • / Blick hin zu Feuertalberg und Rotgeschirr
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  • / Auch die Gämsen genießen die tolle Aussicht
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  • /
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  • / Hier treffen sich der Weg vom Fleischbanksattel und von der Brotfallscharte
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  • / Origineller Aufstieg zwischen Steinmännchen hindurch
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  • / Und dann ist er da - der erste Blick auf den Gipfel
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  • / Über den Grat hin zum Gipfel
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  • / Über den Grat
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  • / Ist der Untergrund noch so karg - Enzian ist hier oft zu finden
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  • / Auch dieser Anblick ist allgegenwärtig - der Dachstein Gletscher
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  • / Und nun sind wir da - am Großen Priel!
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  • / Gipfelkreuz des Großen Priels!
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  • / Gesellschaft am Gipfel
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  • / Blick auf den Ostrawitz, das Prielschutzhaus, und weit hinten auch den Schiederweiher
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  • / Wieder abwärts über den Rücken
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  • / Kreuzung der Wege zum Großen Priel und zum Schermberg
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  • / Erster Teil des Weges auf dem Schermberg
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  • / Schneefelder zu Füßen des Schermbergs - diese sind teilweise zu queren
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  • / Schermberg
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m 3000 2500 2000 1500 1000 500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km

07.-08.08.2020

Der Große Priel - schon von weitem dominanter Blickfang mit seiner markanten Fom, und ebenso einzigartig ist seine Besteigung. Hochalpine und lange Tour, die mit wundervoller Aussicht, dem wunderschönen und einzigartigen roten Gipfelkreuz und dem Stolz am Ende belohnt. Und zurecht - mit dem Großen Priel ist der höchste Gipfel Oberösterreichs außerhalb des Dachstein Massives betiegen. Ein Grund, stolz zu sein!

Besonders reizvoll ist die Tour mit einer Übernachtung auf der Welser Hütte.

schwer
20,6 km
8:53 h
1869 hm
1869 hm

Beim Almtalerhaus beginnt die Tour, wobei schon von Beginn an die steinernen Gipfel des Toten Gebirges vor Augen liegen - so auch das Ziel dieser Tour. An dieser Stelle schaut der Große Priel noch nahezu ungreifbar und unerreichbar aus. 

Der erste Teil des Weges verläuft auf einer flach verlaufenden Forststraße, die immer näher und näher zu den Ausläufern der Berge führt. Während der Wanderung auf dieser Forststraße sehen wir schon von weitem die Welser Hütte und das rote Gipfelkreuz. Auf dieser Straße dauert der Weg bis zum Einstieg etwa eine Stunde bei schnellem Gehtempo. Dann beginnt der steile Anstieg durch den Ackerwald hin zum ersten Ziel, der Welser Hütte. Zunächst über einen steinernen Pfad, weiter über eine längere Treppe und schließlich hinein in den Wald. Durch den Wald verläuft ein wirklich idyllischer Pfad in Serpentinen teils sehr steil aufwärts. Insgesamt zwei Bänke laden während dieses Abschnitts zu einer kurzen Verschnaufpause ein.

Langsam mündet der Wald einen Latschenwald und schließlich in ein Geröllfeld zwischen Schermberg und Kreuz, von welchem aus die Welser Hütte schon gut zu sehen ist. Über das Geröllfeld geht es weiter bergauf, bevor dessen gesamte Breite zu queren ist. Eine (zugegeben nicht allzu vertrauenserweckende, aber unerwartet stabile) Leiter und eine kurze seilversicherte Passage führen in einen weiteren Latschenwald, an dessen Ende die Welser Hütte wartet. In Summe haben wir vom Almtalerhaus bis zur Welser Hütte 2,5 Stunden gebraucht. Auf der Hütte haben wir dann das köstliche Essen und den kitschigen Sonnenuntergang genossen.

Am nächsten Tag ging es schon früh weiter, der nächste Abschnitt führte über Geröllfelder, gesicherte Passagen im Fels und auch ein kurzes Schneefeld zum Fleischbanksattel. Die schwierigste Passage hierbei ist das Hansbauer Band, das mit einer Leiter beginnt und mit Seilsicherungen über einen schmalen Felssims führt. Als nächstes passierten wir die Kreuzung zwischen Großem Priel und Schermberg. Ersterem Weg folgten wir weiter nach oben. Am Fleischbanksattel, nach etwa einer Stunde Gehzeit, wartet dann der atemberaubende Ausblick auf das Hochplateau des Toten Gebirges in seiner ganzen Pracht - Schermberg, Spitzmauer, Rotgeschirr, Temlberg, Feuertalberg und viele weitere. Über den felsigen Rücken geht es nun den Rücken des Großen Priels entlang weiter bergauf. Nach circa 45 Minuten fällt der Blick auf das Gipfelkreuz, inzwischen schon in greifbarer Nähe! Einzig der Grat vor dem Gipfel trennt uns noch vor dem lang ersehnten Ziel. Der Grat selbst ist durchaus anspruchsvoll und setzt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus, ist jedoch breit genug um auch entgegenkommenden Wanderern aus dem Weg gehen zu können. Und dann ist er erreicht - der Gipfel des Großen Priels! Nach einem Aufstieg von in Summe circa 4,5 Stunden hat sich einer der größten Bergsteigerträume erfüllt!

Eigentlich wollten wir danach noch weiter auf den Schermberg. Bei der Abzweigung sind wir ein Stück des Weges gegangen. Der Weg selbst ist sogar etwas anspruchsvoller als auf den Großen Priel - es sind nicht wirklich Sicherungen vorhanden, wobei teils große Felsen zu überklettern sind, man muss teils tiefen Löchern ausweichen und auch Schneefelder queren. Leider haben die heißen Temperaturen einen weiteren Aufstieg nicht zugelassen - aber defnitiv ein Berg auf meiner Bucket List.

Zurück geht es dann wieder über das Hansbauer Band, über das Geröllfeld und auf eine Mittagseinkehr zur Welser Hütte. Danach ging es auf dem selben Weg durch den Ackerwald zurück ins Tal. Der Abstieg von der Welser Hütte aus hat etwa 2 Stunden gedauert. 

Autorentipp

Die Tour durch eine Übernachtung auf der Welser Hütte ergänzen - alleine der Sonnenuntergang auf deren Terrasse, sowie der köstliche Schweinsbraten sind absolute Highlights! Zusätzlich ist die doch sehr lange und konditionsfordernde Tour durch eine Übernachtung etwas unterbrochen.

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2512 m
Tiefster Punkt
712 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Parkplatz Almtalerhaus (713 m)
Koordinaten:
DG
47.755190, 14.018161
GMS
47°45'18.7"N 14°01'05.4"E
UTM
33T 426413 5289558
w3w 
///anspruch.lenken.bedarf

Ziel

Parkplatz Almtalerhaus

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Auf der L549 geht es bis Grünau und weiter Richtung Almsee. Beim Jagersimmerl zweigt dann die Straße, die in die Hetzau und zum Almtalerhaus führt ab. Dieser bis zu deren Ende folgen.

Parken

Beim Almtalerhaus gibt es zwar viele Parkplätze, an Wochenend- und Feiertagen sind diese aber sehr schnell belegt! Es empfiehlt sich alleine aufgrund der Parkplatzsituation, eher zu Randzeiten (zeitig in der Früh oder am späteren Nachmittag) loszustarten.

Koordinaten

DG
47.755190, 14.018161
GMS
47°45'18.7"N 14°01'05.4"E
UTM
33T 426413 5289558
w3w 
///anspruch.lenken.bedarf
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Bergschuhe, eventuell Treckingstecken, und unbedingt viel zu Trinken! (der Aufstieg zur Welser Hütte dauert immerhin schon circa 2,5 Stunden, dann gibt es bis zum Priel Gipfel keine Trinkmöglichkeit mehr)

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Profilbild
Felix Binder 
30.08.2020 · Community
Traumtour. Beeindruckende Landschaft und sehr einladende Hütte!
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Gemacht am 26.08.2020
Video: Felix Binder, Felix Binder

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
20,6 km
Dauer
8:53h
Aufstieg
1869 hm
Abstieg
1869 hm
aussichtsreich Streckentour Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour Grat

Statistik

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