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Hochtour

Großer Möseler (3.478m) vom Schlegeis Stausee (mit Übernachtung auf dem Furtschaglhaus)

· 4 Bewertungen · Hochtour · Zillertaler Alpen
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  • Blick vom Zustieg zum Furtschaglhaus zurück zum Olperer
    / Blick vom Zustieg zum Furtschaglhaus zurück zum Olperer
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • /
    Foto: Julia Gebauer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Felsrücken zwischen Gletscher und Gipfelfirn
    Foto: Helge Tielbörger, DAV Sektion München
  • / Gipfelfirn mit dem ersten steilen Aufschwung
    Foto: Helge Tielbörger, DAV Sektion München
  • / Gipfel
    Foto: Helge Tielbörger, DAV Sektion München
  • / Blick vom Großen Möseler hinüber zum Turnerkamp
    Foto: Helge Tielbörger, DAV Sektion München
  • / Blick zum Großen Möseler.
    Foto: Julia Gebauer, Outdooractive Redaktion
m 4000 3500 3000 2500 2000 1500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Felskopf am Aufstieg zum Großen Möseler Großer Möseler Schlegeis Stausee Furtschaglhaus Furtschaglhaus

Klassische, mittelschwere Hochtour mit allen Bestandteilen (langer Anstieg, Hütte, Gletscher mit Spalten, leichte Kletterei, kurze steile Eispassagen, tolle Aussicht). Super.

mittel
20,5 km
10:00 h
1680 hm
1680 hm

Der Große Möseler ist ein gut besuchter Berg am Zillertaler Hauptkamm. Von Süden lässt er sich fast eisfrei besteigen. Von Norden über das Furtschaglhaus genießt man eine klassische Hochtour. In der mittelschweren Tour gibt es einige Stellen in Fels und Eis mit Absturzpotenzial. Sauber klettern und eine gute Steigeisentechnik ist wichtig. Zur Sicherheit kann man die eisige Steilstufe, die nach der Felspassage in Richtung Gipfel leitet, mit einem Fixseil versehen.

Es empfiehlt sich eine Übernachtung auf dem Furtschaglhaus.

Die in vielen Publikationen beschriebene felsige Rinne als Verbindungspassage zwischen Gletscher und Gipfeleisfeld kann ich wegen der teilweise sehr hohen Steinschlaggefahr nicht empfehlen. Technisch etwas schwieriger (bis UIAA II) aber dafür mit weniger Steinschlagpotenzial empfehle ich am Ende der Gletscherpassage den linkerhand ansetzenden Grat zu erklimmen und über diesen zum Gipfeleisfeld zu klettern.      

Autorentipp

Das Furtschaglhaus ist eine schöne Bergsteigerunterkunft. Wegen der Vielzahl der Wanderer, die den Berliner Höhenweg begehen, ist eine Reservierung sehr zu empfehlen.

outdooractive.com User
Autor
Helge Tielbörger 
Aktualisierung: 10.08.2018

Schwierigkeit
35°, PD+ mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Großer Möseler, 3480 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Schlegeisspeicher, 1800 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Alle Angaben ohne Gewähr. Das Begehen und Befahren der hier beschriebenen Touren erfolgt auf eigenes Risiko und setzt entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen voraus.

Ausrüstung

Hochtouren-Ausrüstung.

Weitere Infos und Links

Diese und viele weitere Touren findet ihr auch im Kurs- und Tourenprogramm der Sektionen München und Oberland www.DAVplus.de/alpinprogramm.

Start

Parkplatz am Schlegeisspeicher (1785 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.030320, 11.696020
UTM
32T 704845 5212061

Ziel

Großer Möseler (3.478m)

Wegbeschreibung

Am Schlegeis Stausee flach entlang, der Beschilderung zum Furtschaglhaus folgend. An der Materialseilbahn etwas oberhalb des südlichen Seeendes endet der Fahrweg und der Bergpfad zur Hütte beginnt. Bis hier hin kann man auch gut mit dem Radl fahren. Der Zeitgewinn beträgt in der Summe sicher eine Stunde.

In vielen Kehren führt der enge Bergpfad den steilen Hang des vom Gletscher ausgeschliffenen Trogtales hinauf bis zur Hütte.

Am frühen Morgen geht es von der Hütte den Wegweisern in Richtung Großem Möseler folgend nach Süden über den Furtschaglbach hinweg. Der Weg führt weiter hinauf zum Moränenkamm. Von dort hat man einen ersten eindrucksvollen Blick auf das Schlegeiskees. Weiter geht es bis zum Gletscherrand (anseilen). Im Zick-Zack geht es den Gletscher hinauf und um einige tiefe Spalten herum bis auf knapp 3000m ein großer Felskopf rechts umgangen wird. Dann links haltend zum Fuß des Felsriegels/Grates, der vom Gipfeleisfeld hinunter zieht.

Seil und Steigeisen im Rucksack verstaut, findet man seinen Weg selbstständig hinauf zum Grat und folgt diesem. Der Grat verliert bald seinen Charakter und man steigt über Blöcke und Platten bis zum Beginn des Gipfeleisfeldes.

Je nach Verhältnissen mit oder ohne Steigeisen zieht der Weg in gerader Linie zum Gipfel. Anfangs ist eine steile (ca. 35°), 50m lange Eisflanke zu überwinden. Eventuell am Fixseil wird diese Passage überwunden. Danach wird es wieder flacher. Das letzte Stück zum Gipfel ist eine etwas steilere, kurze Firnrinne. Die letzten Meter geht es über Fels zum Gipfelkreuz.

Der Gipfel ist sehr exponiert. Dementsprechend umfassend ist die Aussicht. Karwendel, Lechtaler, Stubaier, Dolomiten, Zillertaler, Kaiser.

Abstieg wie Aufstieg.  

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn über Jenbach ins Zillertal bis Mayrhofen. Von dort fährt der Bus 4102 bis zum Stausee. www.vvt.at

Anfahrt

Von der Inntalautobahn ins Zillertal. Auf der Zillertal-Bundesstraße bis Mayrhofen. Hinter Mayrhofen links halten in Richtung Ginzling und Schlegeisspeicher. Vor Ginzling durch den   ampelgeregelten Tunnel. Durch Ginzling hindurch und immer geradeaus bis zur Mautstelle (12€, Stand Juli 2013) und ampelgeregelt hinauf zum Stausee. Parken möglichst weit hinten.

Parken

Große Parkplätze am Stausee.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

3000er in den Nordalpen, Richard Goedecke, Bruckmann Verlag

Kartenempfehlungen des Autors

DAV Karte 35/1, Zillertal West, 1:25.000

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Bewertungen

4,8
(4)
felix haller
03.08.2019 · Community
Tolle Tour, zieht sich auf jedenfall. Derzeit am See eine Baustelle, an welcher man nur zur vollen Stunde durch kann!
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Gemacht am 31.07.2019
Andreas Hartl 
08.07.2017 · Community
hier ein Foto zum Übergang vom ersten Gletscher in die Felspassage. Linke Spur auf den Grat, rechte Spur in die nicht mehr zu empfehlende Rinne
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Gemacht am 07.07.2017
Foto: Andreas Hartl, Community
Katharina Brand
27.11.2016 · Community
Wie sind die Bedingungen derzeit?
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
35°, PD+ mittel
Strecke
20,5 km
Dauer
10:00h
Aufstieg
1680 hm
Abstieg
1680 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Grat

Statistik

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