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Großer Geiger über Ostgrat

Hochtour · Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
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You Love Mountains 
  • Foto: You Love Mountains, Community
m 3400 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 8 6 4 2 km
Die Tour ist recht selten begangen, da der Weg nicht markiert und die Gratüberschreitung durch das brüchige Gestein relativ heikel ist. Die markante Silhouette des großen Geigers, die man bereits vom Talboden aus sehen kann, lässt aber das Herz eines jeden Alpinisten höher schlagen!
schwer
Strecke 9,9 km
13:00 h
1.450 hm
1.456 hm
3.342 hm
2.230 hm

Großer Geiger über Ostgrat

Achtung: Tour ist auf Grund des tiefen Abstiegs nach der Hütte bzw. dem Aufstieg zurück zur Hütte und der langen Kletterstellen um ein vielfaches fordernder als eine klassische Hochtour!

Ausgangspunkt: Kürsingerhütte, Abstieg zum ehemaligen Gletscherkar des Obersulzbachkees und Gegenaufstieg zum Obersulzbachtörl. Beim Aufstiegsweg die Schnee/Eisverhältnisse unter dem Grat genau beobachten (Variante für Abstiegsweg). Ab dem Obersulzbachtörl am Grat rechts Richtung SW (unmarkiert, ohne Sicherungen, relativ zentral am Grat bzw. über Bänder auf beiden Seiten (meist Nord) zum Ende des ersten Teils und über den zweiten Teil bis zum Beginn des Eis-/Schneefelds). Ab hier über den Gletscher zum Ostgrat des Großen Geiger und über unmarkiertes Gelände aufstiegen (Wegfindung schwierig). Zuerst direkt am Grat, danach leicht rechts und nach einem Felsaufschwung (rechts vorbei) in die Südflanke queren und diese (ab hier Sicherungshaken) bis zum Gipfel (ca. 150 Klettermeter). Abstieg über Aufstiegsweg bis zum Eisfeld, ab hier 3 Varianten:

  • Variante 1: klassisch über Felsgrat (Aufstiegsweg) zum Obersulzbachtörl
  • Variante 2: über den Gletscher südseitig vom Törl nahe an den Felsen absteigen und danach ca. 200hm wieder aufsteigen
  • Variante 3: Eisfeld Richtung Norden folgen und nördlich des Grats leicht absteigend zum Obersulzbachtörl queren (nicht zu tief und nicht in das untere Eisfeld absteigen - die Verbindung ist sehr brüchig und alles mit Bächen untertunnelt - Einsturzgefahr), über das Schotterfeld (mühsam) horizontal queren und danach schräg abwärts bis man wieder auf den Weg trifft. Ab hier Aufstiegsweg folgende zurück zur Hütte

Hier findest du den vollständigen Tourenbericht >>

Autorentipp

https://www.youlovemountains.com/grosser-geiger-venedigergruppesalzburg/
Schwierigkeit
II schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
3.342 m
Tiefster Punkt
2.230 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Pfad 68,42%Unbekannt 31,57%
Pfad
6,8 km
Unbekannt
3,1 km
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Weitere Infos und Links

https://www.youlovemountains.com/grosser-geiger-venedigergruppesalzburg/

Start

Koordinaten:
DD
47.122780, 12.300915
GMS
47°07'22.0"N 12°18'03.3"E
UTM
33T 295276 5222343
w3w 
///fair.essbaren.stimmt
Auf Karte anzeigen

Wegbeschreibung

Bereits vom Talboden sieht man die markante Linie des großen Geiger, der aus dieser Perspektive ein bisschen Ähnlichkeit mit dem Matterhorn hat. Es führt kein markierter Weg zum Gipfel und man muss von der Kürsinger Hütte aus einiges an Gratkletterei absolvieren (von der gegenüberliegenden Seite kann man ihn als Skitour machen).

Wir stehen also früh auf um so viel Zeit wie möglich vom Tageslicht zu haben, da wir generell für die Tour schon 8 Stunden veranschlagen und gerne einiges an Puffer haben. Um 5:00 Uhr gehen wir los, zuerst noch mit Stirnlampen Richtung Gletscherboden, in diesen dann hinabsteigen und über kleine Brücken diesen querend auf die andere Seite. Wir folgen der Beschilderung zum Obersulzbachtörl, wo wir auf den Grat aufsteigen wollen. Es geht wieder steiler bergauf. Es hat im Sommer einiges an Schnee gegeben und so stapfen wir gleich mal durch ein Schneefeld und sehen nur sporadisch die Markierungen. Eine Gruppe vom Vortag hat gespurt, ist aber nicht bis zum Obersulzbachtörl am Weg geblieben, sondern auf den Grat aufgestiegen. Da der Schnee tief ist und wir weder Spuren haben, noch Markierungen sehen, gehen wir ebenfalls auf den Grat.

Es folgt eine interessante Kletterei, mit großem Rucksack und den nassen Flechten auf den Steinen auch etwas unangenehm, aber der Grat ist breit und die Kletterei nicht schwierig, daher ist der Grat ganz gut machbar für jemandem mit gutem Routengefühl. Der Grat mündet in ein Schneefeld (im Sommer vermutlich ein Schotterfeld). Wir seilen uns an und gehen quer darüber auf den Grat. Dieser ist zuerst sehr breit und daher eher eine Flanke, wird aber immer steiler und enger. Man muss sehr aufpassen, da das Gestein sehr brüchig ist, die Kletterei bleibt aber einfach. Nach der Querung in die Südflanke sind sogar Bohrhaken bei den steileren Passagen zu sehen, die man natürlich auch nutzen kann. Nach kurzer Zeit in den steilen Stellen sieht man bereits das Gipfelkreuz. Man geht noch einen schmalen Pfad nach oben und ist dann bereits oben angelangt. Die Aussicht ist super, wir bleiben daher einige Zeit gemütlich sitzen und genießen unser Erlebnis.

Wir klettern danach den Grat wieder hinunter den wir gekommen sind, wollen aber nicht mehr über den weiteren Grat nach dem Obersulzbachtörl zurück. Von oben konnten wir eine gute schneegefüllte Schneise zwischen den Felsen ausmachen, der wir folgen wollen. Da das Schneefeld relativ steil ist und sich darunter ein Gletscher befindet bleiben wir angeseilt, wir sehen aber keine Spalten oder dergleichen. Wir bleiben zuerst neben dem Grat den wir hochgekommen waren und  steigen dann über das Schneefeld ab. Wir versuchen dann zu queren, aber die Felsabbrüche sind zu steil. Wir steigen daher weiter ab und klettern weiter unten dann über einen nun etwas flacheren Felshaufen. Auf der rechten Seite ist nun wieder ein Schneefeld und wir müssen nach rechts queren, damit wir wieder auf unseren Aufstiegsweg stoßen. Allerdings hören wir einen Bach unterhalb, daher ist es eher ein Risiko hier hinüberzugehen (Einsturzgefahr). Aber es bleibt uns wenig anderes übrig und ein beherzter Sprung so weit wie möglich bringt und sicher auf das Schneefeld. Wir queren danach noch ein Schotterfeld und stoßen wieder auf unseren Aufstiegsweg.

Der weitere Abstieg ist noch lang und mühsam. Insgesamt werden wir 15 Stunden unterwegs gewesen sein, da die Wegfindung und vor allem der Abstiegsweg einiges an Zeit gebraucht haben.

Hier findest du den vollständigen Tourenbericht >>

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.122780, 12.300915
GMS
47°07'22.0"N 12°18'03.3"E
UTM
33T 295276 5222343
w3w 
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Schwierigkeit
II schwer
Strecke
9,9 km
Dauer
13:00 h
Aufstieg
1.450 hm
Abstieg
1.456 hm
Höchster Punkt
3.342 hm
Tiefster Punkt
2.230 hm
Geheimtipp Gipfel-Tour Grat

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