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Großer Bärentrail

· 1 Bewertung · Mehrtagestour · Waldviertel
Verantwortlich für diesen Inhalt
Waldviertel Tourismus Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Bärentrail
    Bärentrail
    Foto: Destination Waldviertel, © BÄRENWALD, Matthias Schickhofer
m 1000 900 800 700 600 500 100 80 60 40 20 km

Der Bärentrail führt entlang des Kamps, vorbei an moosigen Granit-Steinen, durch Wälder, Moore und Schluchten, die wenig bekannt sind. Das Tatzensymbol ist das Bärentrail-Logo und weist den Weg.

 

mittel
Strecke 107,2 km
30:00 h
1.713 hm
1.713 hm
964 hm
584 hm

Der Bärentrail ist ein Trekking-Weg mitten im Waldviertel. Es gibt zwei Routen: den Großen Bärentrail und den Kleinen Bärentrail. Zusätzlich gibt es 6 familienfreundliche Teddybärentrails und 2 Sidesteps. 

Großer Bärentrail: 6 Etappen/Tage, 107 km, 32 Std.

Kleiner Bärentrail: 1 bis 2 Tage, 25 km, 8 Std.

6 Teddybärentrails: 2,9 bis 8,5 km, 1 bis 2,5 Std.

2 Sidesteps: FELSENGARTEN 5 km in ca. 1,5 Std. und ARBESBERG 1 km in ca. 20 Min.

 

Autorentipp

Genügend Zeit einplanen, vielleicht auch einmal einen Tag Wanderpause dazwischen einlegen. Es gibt in allen Orten auch einiges zu erkunden oder einfach nur zum Faulsein.

Profilbild von Destination Waldviertel
Autor
Destination Waldviertel
Aktualisierung: 27.10.2022
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
964 m
Tiefster Punkt
584 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 25,97%Schotterweg 15,17%Naturweg 34%Pfad 8,13%Straße 11,84%Unbekannt 4,85%
Asphalt
27,8 km
Schotterweg
16,3 km
Naturweg
36,5 km
Pfad
8,7 km
Straße
12,7 km
Unbekannt
5,2 km
Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

KOLM
Gästehaus-Cafe-Bäckerei Kerschbaummayr
Gasthof Lichtenwallner

Sicherheitshinweise

Bei nassen, bzw. eisigen Verhältnissen besondere Vorsicht in der Schlucht am Kamp, wie auch beim Lohnbachfall walten lassen. Trittsicherheit erforderlich, gesicherte Steige vorhanden.

Weitere Infos und Links

http://www.baerentrail.at/ 
Bärenwald: +43 2813 7604 | www.baerenwald.at 
Altmelon: +43 2813 292
Arbesbach: +43 2813 7000
Rappottenstein: +43 2828 8240

Restaurants & Unterkünfte entlang der Strecke finden Sie unter: www.baerentrail.at/essen-schlafen

Start

BÄRENWALD Arbesbach (905 m)
Koordinaten:
DD
48.480594, 14.927238
GMS
48°28'50.1"N 14°55'38.1"E
UTM
33U 494622 5369721
w3w 
///rasierer.möge.phase
Auf Karte anzeigen

Ziel

BÄRENWALD Arbesbach

Wegbeschreibung

Etappe 1: BÄRENWALD – Waldhofmoor – über die Landesgrenze nach OÖ/Liebenau, Rubner Teich – Tannermoor – Rammelhof – Arbesbach (21 km, 6,5 Std.)

Der Trail beginnt beim BÄRENWALD Arbesbach (Parkplatz, Bus). Er führt zunächst meist durch eine aussichtsreiche Offenlandschaft (mit Alpenblick!) zum versteckten Waldhofmoor. Danach überquerst du die Landesgrenze nach OÖ, folgst der Wegschleife zum Rubner Teich (Kiosk, Badeteich) und zum Tannermoor in der Gemeinde Liebenau. Danach gehst du ein kurzes Stück am Hinweg, aber in die entgegengesetzte Richtung. Nahe der Landesgrenze wendest du dich wieder nach links und erreichst am Abend Arbesbach (21 km, 6,5 Std.)

Etappe 2: Arbesbach – Lehrmühle – Großer Kamp – Kampwald-Idyll – Antenfeinhöfen – Klein Wetzles – Zwettltal – Klauskapelle – Groß Gerungs (22 km, 6,5 Std.)

Am Morgen bietet sich ein Besuch des markanten Arbesbacher „Stockzahns“ mit der legendären Aussicht an (Schlüssel gibt’s in der Bäckerei Huber). Der Bärentrail verlässt Arbesbach in Richtung „Steinberg“ und schwingt sich dann ein in das idyllische Tal des Großen Kamp. Nach der Lehrmühle betrittst du ein wahrlich verwunschenes, entrücktes Waldtal mit Wildnis-Touch: Der Große Kamp rauscht unter ausladenden Fichten-Veteranen über moosige Granitblöcke und bildet viele kleine Wasserfälle. Der Bärentrail durchquert danach einen lichten, Heidelbeerreichen Nadelwald und erreicht schließlich die Hochebene von Antenfeinhöfen. Hier heroben bekommst du einen guten Einblick in die durch sanfte, landwirtschaftliche Nutzung geprägte, liebliche Waldviertler Kulturlandschaft.

Beim Waldviertler Hirschkoglhof, im “Zentrum” der Streusiedlung nahe der Dorfkapelle, kannst du dich stärken (Labstelle, Hofladen). Durch die sanft gewellte Landschaft mit Aussichtsplätzen und artenreichen Blumenwiesen geht es weiter nach Klein Wetzles und Kinzenschlag, wo dich der Gasthof Einfalt erwartet (Pension, Camping). Wenn du Klein Wetzles erreichst, kannst du einen Abstecher zu den hier ansässigen Alpakas machen (vorher reservieren). Danach geht es bergab zur zauberhaften Klause (Klauskapelle) im Zwettltal – mit Granitburgen im Wald und dem erfrischenden Zwettlfluss. Von hier ist es nicht mehr weit bis zu deinem Etappenziel Groß Gerungs. (22 km, 6,5 Std.)

Etappe 3: Groß Gerungs – Zwettltal – Weißmühle – Friesenhof – Wiesensfeld – Griesbach – Hammerschmiede – Kamp – Arbesbach (18 km, 5 Std.)

Groß Gerungs liegt eingebettet in einer äußerst malerischen Kulturlandschaft mit unzähligen Terrassen und sogenannten „Streifenfluren“. Am Bärentrail kannst du diese einzigartige geschwungene und gestreifte Landschaft, die auch schon viele Künstler inspiriert hat, intensiv erleben. Der Trail leitet dich, aus der Stadt kommend, vorbei beim Herz-Kreislauf-Zentrum (Obstbaumkultur und Kapelle zur Hl. Corona). Nach dem dich der Weg durch das schattige Zwettltal geführt hat, erreichst du über eine sanfte Hügelkette einen durchsonnten Abschnitt, der dir ganz besonders diese Streifenflur Landschaft vor Augen führt. „Die Toskana des Nordens” wird sie zu Recht genannt. Du lernst einen Teil des langgezogenen Ortes Wiesensfeld kennen und gelangst durch einen waldigen Abschnitt nach Griesbach. In Griesbach kannst du einen Abstecher ins Dorf (Dorfgasthaus/Kaufhaus Kastner) machen, oder gleich weiter über liebliche, offene Bühel und lichte Wälder in Richtung Hammerschmiede (Museum) am Großen Kamp wandern. Von hier ist es nicht mehr weit bis nach Arbesbach. (18 km, 5 Std.)

Etappe 4: Arbesbach – Kamp – Hammerschmiede – „Sieben Sakramente“ – Höllfall – Hausmühle – Schlucht am Großen Kamp – Paradies – Kirchbach – Rappottenstein (16 km, 5 Std.)

Ab Arbesbach führt dich der Bärentrail zum Großen Kamp und zur historischen Hammerschmiede (Museum). Über die „Sieben Sakramente“ gelangst du zum wild-romantischen Höllfall. Nachdem du die Waldschlucht verlassen hast, wanderst du durch ein reizvolles, offenes Kulturland, vorbei an der Hausmühle (Labstelle, Bio-Ziegenhof), zur verborgenen „Schlucht am Großen Kamp” (Trittsicherheit erforderlich, Begehen auf eigene Gefahr, leichtere Alternativvariante möglich). Unterhalb der Heumühle erwartet dich das liebliche „Paradies“. Danach kannst du dich entscheiden: entweder links nach Kirchbach (Essen, Schlafen, Zelten) oder nach Rappottenstein (Essen, Schlafen) (16 km, 5 Std.).

Etappe 5: Variante 1 bis Pretrobruck: Rappottenstein – Waldbad – unterhalb der Burg Rappottenstein vorbei – Schütt – Wiesmühle – Lohnbachfall – Zeller Steg – Pretrobruck (12 km, 3,5 Std.)

Variante 2 bis Altmelon: Rappottenstein – Waldbad – unterhalb der Burg Rappottenstein vorbei – Schütt – Wiesmühle – Lohnbachfall – Zeller Steg – Renngasse – Perwolfs – Luaga Lucka – Altmelon (19 km, 6 Std.)

Wenn du von Kirchbach startest, musst du zunächst am Bärentrail nach Rappottenstein marschieren. Ab Rappottenstein steigst du hinab ins Tal des Kleinen Kamp, zum Waldbad (Buffet). Weiter flussaufwärts findest du verwunschene, von Granitfelsen verschüttete Fluss-Abschnitte, die „Schütt“. Vielleicht willst du einen Abstecher zur gewaltigen Burg Rappottenstein einschieben? Oberhalb der Schütt wanderst du meist durch weite Senken und vorbei an der Wiesmühle zum Lohnbachfall, einem veritablen Wasserfall in einer recht dramatischen Felsschlucht. Beim Zeller Steg kannst du entweder rechts nach Pretrobruck (Variante 1: 12 km, 3,5 Std. ab Rappottenstein; Essen und Schlafen) gehen oder gleich links nach Altmelon weitermarschieren (Variante 2: 19 km, 6 Std. ab Rappottenstein). Am Weg dahin passierst du die Renngasse und Perwolfs und kannst das felsige Naturwunder von Altmelon, die „Luaga Lucka”, erleben.

Etappe 6: Variante 1 ab Pretrobruck: Pretrobruck – Roßberg – Renngasse – Perwolfs – Luaga Lucka – Altmelon – Meloner Au – Auwächter – Purrath – BÄRENWALD (19 km, 6 Std.)

Variante 2 ab Altmelon: Altmelon – Meloner Au – Auwächter – Purrath – BÄRENWALD Arbesbach (10 km, 3 Std.)

Wenn du ab Pretrobruck startest (Variante 1: 19 km, 6 Std. reine Gehzeit bis zum BÄRENWALD), wanderst du über den Roßberg, die Renngasse, durch Perwolfs und die Luaga Lucka nach Altmelon. Ab Altmelon geht es durch die Meloner Au (international bedeutendes Moorschutzgebiet) und, vorbei am „Auwächter”, nach Purrath. Über einen aussichtsreichen Waldrandweg (mit Ötscherblick) erreichst du wieder den BÄRENWALD. Wenn du diese Etappe ab Altmelon beginnst (Variante 2: 10 km, 3 Std.), wanderst du zunächst durch die Meloner Au und gelangst nach einer gemütlichen Wanderung über Purrath wieder zum Ausgangspunkt beim BÄRENWALD.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus WA33 . Möglichkeiten für download von Fahrplänen unter http://www.baerenwald.at/de/fuer-besucher/anreise/ 

Du brauchst kein Auto, um den Bärentrail zu erwandern! Möchtest du alle Tage des Großen Bärentrails von einem Quartier in Arbesbach oder Rappottenstein oder Pretrobruck oder Altmelon aus absolvieren? Wir haben den genauen (Bus-)Plan für dich ausgearbeitet: http://www.baerentrail.at/downloads 

Anfahrt

über die B 124, ca. 25 km südwestlich von Zwettl

Parken

direkt vor dem Bärenwald

Koordinaten

DD
48.480594, 14.927238
GMS
48°28'50.1"N 14°55'38.1"E
UTM
33U 494622 5369721
w3w 
///rasierer.möge.phase
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Bärentrail Wanderkarte als Download auf www.bärentrail.at. Die Printversion wird gerne auch zugesandt. Bitte eine mail an info@baerentrail.at senden.

Ausrüstung

Gute Wanderschuhe, Regenjacke. Rucksack mit Getränk und Jause.


Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Brigitte Lacher 
09.03.2020 · Community
Wir sind die Tour von Altmelon über ein verlängertes Wochenende (3 Tage) Anfang März gegangen. Der Wegverlauf ist einmalig schön. Mit Wasserfällen, Blockmeeren, meandernden Flüssen und Bächen und moosbewachsenem Wald zeigt sich das Waldviertel von seiner eindruckvollsten Seite. Einige Stellen erfordern etwas Trittsicherheit, im Winter unbedingt Grödln mitnehmen. Einziger Wehmutstropfen der Track führt nicht durch die Altmeloner Au.
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Gemacht am 07.03.2020

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
107,2 km
Dauer
30:00 h
Aufstieg
1.713 hm
Abstieg
1.713 hm
Höchster Punkt
964 hm
Tiefster Punkt
584 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

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Karten und Wege
  • 9 Wegpunkte
  • 9 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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