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Große Zinne Südwand - Normalweg

· 3 Bewertungen · Alpinklettern · Sextener Dolomiten
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Braunau Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • die Südseite der Drei Zinnen mit Auronzohütte vom Bonacossaweg aus gesehen
    / die Südseite der Drei Zinnen mit Auronzohütte vom Bonacossaweg aus gesehen
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / mittig die Einstiegsschlucht
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zustieg Richtung Scharte Große/Kleine Zinne
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / die etwas abdrängende Einstiegsrampe links der Scharte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / im Schluchtgrund
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / die Vorbauwand kurz vor der 1.Scharte
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Spreizschritt weg vom Vorbau
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Die Kapelle, Abzweig zum Einstieg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / III° Rampe zum nicht sichtbaren 'Schlüssel'Kamin rechts des Spaltes
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / der glatte Kaminteil ist überwunden
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Kaminausstieg in steile Wand
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / kurze Bänderquerung
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Verschneidung zum Übergang auf das Terrassenband
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Kleine Zinne
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / gestufter Ausstieg auf das Terrassenband
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Terrassenband
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / geneigter Gipfelanstieg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Zinnenkreuz
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Nordblick zu Dreizinnenhütte, Toblinger Knoten und Dreischusterspitze
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Sammlung und Kräftigung vor dem Abstieg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Auronzohütte an den Südabstürzen der Westlichen Zinne
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Abseilstelle oberhalb des glatten Kamins
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / einfacher Kaminabstieg
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
  • / Kleine-Große-Westliche Zinne von Nordost (Paternkofelanstieg)
    Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
m 3000 2800 2600 2400 2200 4,0 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km
Abwechslungsreiche steinschlaggefährdete Kletterei im leichten Fels in grandioser Kulisse.
mittel
Strecke 4,4 km
8:00 h
750 hm
750 hm
Die Hauptschwierigkeit ist nicht technischer Natur (vielleicht bis auf den glatten Kamin) sondern die Orientierung. Einige abgeblasste rote Punkte, wenige Sicherungs/Standplatzpunkte, viele abgespeckte Felsgriffe und manchmal vage Wegspuren helfen, doch die Verhauerchancen sind (ohne Bergführer) groß. Und dann: die ganze Route muß vom Gipfel retour wieder gefunden werden!
Profilbild von Wolfgang Lauschensky
Autor
Wolfgang Lauschensky 
Aktualisierung: 01.07.2021
Schwierigkeit
III mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Große Zinne, 2.999 m
Tiefster Punkt
Auronzo Hütte, 2.310 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
200 m
Wandhöhe
500 m
Kletterlänge
550 m
Abstieg
750 m
Standplätze
mit Bohrhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
mobile Sicherungsmittel
Seillänge
1 x 60 m
Anzahl Expressschlingen
4

Sicherheitshinweise

Ohne Bergführer ist trotz der vereinzelten blassroten Punkte die Wegfindung nicht einfach.

Steinschlaggefahr.

Weitere Infos und Links

Rifugio Auronzo 2320mhttp: //www.enrosadira.it/rifugi/auronzo.htm

Start

Auronzohütte (2.319 m)
Koordinaten:
DD
GMS
UTM
w3w 

Ziel

Große Zinne

Wegbeschreibung

Zustieg: Von der Auronzohütte wandert man den breiten ebenen Weg, der zur Paternscharte führt, bis zur Kapelle. Über schwach erkennbare Steigspuren wandert man nun beliebig den Schutthang rechts der Großen Zinne höher. Die Schlucht zwischen Kleiner und Großer Zinne wird angesteuert. Ist sie erreicht, nicht in die Schlucht links einsteigen, sondern noch 30m höher, bis man eine Rampe an der nördlichen Schluchtwand erkennt.

Kletterroute: Die Einstiegsrampe (I°) wird westwärts 40-50m in den Schluchtgrund hochgeklettert. Nun wechselt man auf die südliche Begrenzungswand (=Vorbau). Mit Zwischensicherungen versehen geht es nun 50m direkt (II°-III°) zur ersten Scharte hoch oder man steigt etwas leichter aber ohne Sicherungen über die bänderartige Südbegrenzung der Schlucht (II°) mit anschließender Querung zur 1. Scharte mit Standplatz.

Am Vorbau auf einer Leiste ein wenig absteigend weiter, überbrückt ein kurzer Spreizschritt eine Spalte zur Südwand der Zinne. In leichter Kletterei steigt man eine breite Rinne (II°), die sich in eine steile Schlucht verjüngt, zur 2. Scharte hoch. Eine Schuttschlucht wird überquert und in ihr links aufgestiegen zur 3.Scharte. Nun findet man ein paar Schritte rechts eine gutgriffige steile Wand (III°) zu einem schmalen Schotterband (Abseilring). Über kleine Felsstufen und kurze Rampen erreicht man drei steile Rinnen mit lockerem Gestein (II°); für eine muss man sich entscheiden. Danach am Schotterband links queren bis in eine Rinne. Nun steigt man am steilen linken Pfeiler (III°) ca. 50m hoch und überquert die Rinne nach rechts zur Schlüsselstelle: einen spiegelglatten beinahe grifflosen Kamin (III°). Bis über den ersten Klemmblock muss hochgestemmt werden. Die letzten Schritte aus dem Kamin sind einfacher und leiten über eine steile Wand (II+°) zu einem Abseilring knapp unter einem schmalen Band. Dieses wird horizontal nach links durchwandert. Über einen abdrängenden Block führt das schmale Band in eine Schlucht, die über eine Verschneidung (II°) (bunte Sicherungsschlinge) leichter werdend zum oberen Schotter-Terrassenband verlassen wird.

Nun wird das "Ringband" nach Westen entlang gewandert. Steinmänner weisen den Weg in eine Rampe (I°), die bald nach rechts verlassen wird. Ein kurzer glatter Kamin (III°) führt in griffiges I+° Gelände. Eine steile Rinne muss rechts um den „bösen“ Block (II-III°) abdrängend gequert werden (ein Normalhaken). Nach einer kurzen Verschneidung (II) neigt sich das Gelände und im Linksbogen (I° - Gehgelände) erreicht man das schon sichtbare Gipfelkreuz.

Abstieg: entlang der Aufstiegsroute, wenige Abseilstellen eingerichtet (Ringe).

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Von der Brennerautobahn in Brixen Nord abfahren und über Bruneck nach Toblach.Von Lienz nach Toblach.Von Toblach (Dobbiaco) nach Süden Richtung Cortina d’Ampezzo bis Schluderbach, dort links nach Misurina. In Misurina zweigt links die Mautstraße zum großen Parkplatz unter der Auronzohütte ab.

Parken

Parkplatz unter der Auronzohütte.

Koordinaten

DD
GMS
UTM
w3w 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco 010: Sextener Dolomiten

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

eher 60m Seil, wenige Bandschlingen und Expressschlingen

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(3)
Helge Tielbörger 
Tolle Tour.
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Markus Fuchs 
22.10.2020 · Community
Genialer Klassiker.
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Gemacht am 18.07.2020
Frank Layer 
22.10.2017 · Community
Einfach traumhafte Tour
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Große Zinne
Foto: Frank Layer, Community

Fotos von anderen

+ 7

Bewertung
Schwierigkeit
III mittel
Strecke
4,4 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
750 hm
Abstieg
750 hm
Hin und zurück aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour Wand

Statistik

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