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Bergtour empfohlene Tour

Grosse Windschar, 3041 m

· 1 Bewertung · Bergtour · Kronplatz
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Salzburg Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Fahrweg im Mühlbachtal
    Fahrweg im Mühlbachtal
    Foto: Manfred Karl, ÖAV Sektion Salzburg
m 3000 2500 2000 1500 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Die Große Windschar oder Lanebachspitz (italienisch Cima del Vento Grande) ist der nach Westen vorgeschobene Eckpfeiler der Rieserfernergruppe.

schwer
Strecke 17 km
7:30 h
1.465 hm
1.465 hm
3.041 hm
1.590 hm

Anspruchsvolle und lange Tour auf einen der bekanntesten Aussichtsberge in der Rieserfernergruppe. Ab der Grubscharte sind leichte Kletterstellen bis zum ersten Schwierigkeitsgrad in teils schuttbedecktem und etwas brüchigem Fels zu bewältigen.

Autorentipp

Einkehrmöglichkeiten bei der urigen Huberalm oder im Berggasthof Badl, https://www.badl.it/

 

Profilbild von Manfred Karl
Autor
Manfred Karl 
Aktualisierung: 28.09.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
3.041 m
Tiefster Punkt
1.590 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Bei Nässe oder Schneelage ist ab der Grubscharte große Vorsicht geboten. Steinschlaggefahr besteht in der Gipfelflanke durch Vorausgehende.

Weitere Infos und Links

Berggasthof Badl, https://www.badl.it/

Start

Parkplatz im Mühlbachtal, 1590 m (1.598 m)
Koordinaten:
DD
46.854162, 12.005711
GMS
46°51'15.0"N 12°00'20.6"E
UTM
33T 271745 5193311
w3w 
///runder.erscheinen.letzten
Auf Karte anzeigen

Ziel

Große Windschar, 3041 m

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz auf dem Fahrweg in das Mühlbachtal hinein. Unterhalb des Mühlbacher Badls kann man die Straße über einen Wanderweg abkürzen. Dann weiter im Tal, an der Zinstalwiese, der Oberbacher Alm und Huberalm vorbei bis zum Ende des Fahrweges, zuletzt nochmals auf einem Steig abkürzend. Bei der Oberwanger Alm (bis hierher Zufahrt mit dem Mountainbike möglich) zweigt der Weg Nr. 5 zur Grubscharte (Zehnerscharte) bzw. Windschar ab. Der Steig überwindet eine erste Steilstufe und man gewinnt einen flachen Boden mit großen Steinmännern. Alsbald wird es wieder steiler, zuerst am linken Rand des Kares aufwärts, dann mehr rechts zu einer begrünten Kuppe. Hier beginnt die riesige Block- bzw. Schutthalde, die an ihrem oberen Rand von einer steilen, zum Nordostgrat der Windschar hinaufziehenden Felsflanke abgeschlossen wird. Über diese Schutthalde wird von links nach rechts aufwärts in die auffallende Grubscharte angestiegen. Der Steig dorthin ist insgesamt gut angelegt und überwiegend einfach, im letzten Teil aber etwas mühsam und sehr steil. Vorher befindet sich ungefähr auf einer Höhe von 2700 m die Abzweigung des früher als Normalanstieg benützten und mehr oder weniger aufgelassenen Steiges durch die erwähnte Felsflanke. Der Anstieg über den in der Grubscharte beginnenden Nordostgrat ist diesem schuttbedeckten, steinschlaggefährdeten und brüchigen alten Normalweg in jedem Fall vorzuziehen.

Von der Grubscharte folgt man den Markierungen über den Nordostgrat. Zuerst etwas links vom Grat (1), dann nach rechts und mit Drahtseilhilfe (A/B und B) steil aufwärts zum Grat. Über diesen mit geringen Abweichungen weiter, bis er in eine breite Senke am Fuß der Gipfelflanke ausläuft. Der Grat weist überwiegende einfache Blockkraxelei auf und kurze Steilstufen mit einfacher Kletterei bis 1 und 1+. Dazwischen gibt es immer wieder Gehgelände. Die anschließende Senke wird nach rechts gequert, wobei man genau auf die Markierungen achten muss. Eine schmale Rampe (kurz 1-) führt dann in die Gipfelflanke. Über diese im Zickzack aufwärts, überwiegend 1 bis 1+, teils auch auf schuttbedeckten Steigspuren, wobei es gegen den Gipfel zu immer steiler wird. Zuletzt schräg rechts hinauf zum großen Gipfelkreuz. Alternativ kann man aus der Senke auch über den obersten Südostgrat aufsteigen. Empfehlenswert ist das vor allem dann, wenn sich mehrere Personen in der steinschlaggefährdeten Gipfelflanke befinden. Auch am Südostgrat ist einfache Kletterei bis 1+ gefordert.

Der Abstieg erfolgt auf demselben Weg.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis Bruneck. Mit der Buslinie 450 bis Uttenheim im Ahrntal und weiter mit dem Bergbus 457 nach Mühlbach, Haltestelle Roaser. Von dort eine knappe halbe Stunde zu Fuß bis zum Parkplatz nach dem Stausee (nicht ganz 2 km).

Fahrplanauskunft: https://www.suedtirolmobil.info/de/meine-fahrt/fahrplantabellen

 

Anfahrt

Der Ausgangspunkt im Mühlbachtal kann von zwei Seiten erreicht werden: Aus dem Pustertal östlich von Bruneck fährt man in der Ortschaft Percha von der SS 49 ab und über die SP 81 nach Tesselberg und weiter nach Mühlbach. Kurz vor diesem Ort zweigt die Zufahrt ins Mühlbachtal (Mühlbacher Talele) ab. Auf der Schotterstraße bis zum Parkplatz nach dem kleinen Stausee. Nach Mühlbach gelangt man auch von Uttenheim aus dem Tauferer Ahrntal über die SP 81.

Parken

Parkplatz im Mühlbachtal, 1590 m

Koordinaten

DD
46.854162, 12.005711
GMS
46°51'15.0"N 12°00'20.6"E
UTM
33T 271745 5193311
w3w 
///runder.erscheinen.letzten
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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5,0
(1)
Wolfgang Lauschensky 
Optische Ergänzungen bei besserer Sicht...
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Gemacht am 22.09.2022
Windschar Gipfelstock aus dem Verbindungsgrat
Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
Blockgrat
Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
Gipfelsicht in den Alpenhauptkamm
Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau
Südkar zur Grubscharte
Foto: Wolfgang Lauschensky, ÖAV Sektion Braunau

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
17 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
1.465 hm
Abstieg
1.465 hm
Höchster Punkt
3.041 hm
Tiefster Punkt
1.590 hm
Hin und zurück aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour versicherte Passagen Kletterstellen Grat

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