Start Touren Großarltal: Bachalm - Frauenkogel - Gamskarkogel - Harbachalm
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Bergtour

Großarltal: Bachalm - Frauenkogel - Gamskarkogel - Harbachalm

1 Bergtour • Großarltal
  • Gamskarkogel, 2.467 m
    / Gamskarkogel, 2.467 m
    Foto: TVB Großarltal, Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Bad Gasteiner Hütte
    / Bad Gasteiner Hütte
    Foto: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Harbachalm, 1.612 m
    / Harbachalm, 1.612 m
    Foto: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Bad Gasteinerhütte
    / Bad Gasteinerhütte
    Foto: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Sonnenaufgang am Gamskarkogel
    / Sonnenaufgang am Gamskarkogel
    Foto: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Kleine Lacken am Weg zum Frauenkogel
    / Kleine Lacken am Weg zum Frauenkogel
    Foto: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Frauenkogel
    / Frauenkogel
    Foto: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Bachalm
    / Bachalm
    Foto: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Häusl auf der Bachalm
    / Häusl auf der Bachalm
    Foto: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Gamskarkogel
    / Gamskarkogel
    Foto: Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
  • Harbachalm
    / Harbachalm
    Foto: TVB Großarltal, Tourismusverband Großarltal - Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
Karte / Großarltal: Bachalm - Frauenkogel - Gamskarkogel - Harbachalm
1000 1500 2000 2500 3000 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 Gamskarkogelhütte - Bad Gasteiner Hütte, 2.467 m
Wetter

Herrliche Bergtour von Großarl nach Hüttschlag, vom Frauenkogel auf den Gamskarkogel.

 

schwer
21 km
9:00 Std
1675 hm
1607 hm

Im Ortsteil Bach kommt man ganz gemütlich durch den Wald auf einer Forststraße und teilweise über Abkürzungen zur Bachalm. Nach einem kräftigen Almjause mit selbst gemachten Köstlichkeiten geht es zuerst durch den Wald bergwärts. Danach führt der Weg vorbei an vielen kleinen "Lacken" ins Frauenkar. Von "Stufe" zu "Stufe" gelangt man von einem kleinen See zum nächsten. Schließlich erreicht man den im Süden von Großarl liegenden Frauenkogel. Vom Talboden bildet dieser Berg optisch den Abschluss der Talweite von Großarl. Der markant herausragende, verwitterte Gipfelfelsen mit den gegen Norden steil abfallenden Felswänden, die sanft in eine weite Mulde – das Frauenkar – auslaufen, geben dem Berg ein eigenes Gepräge. Wie eine Pyramide steht er da und wacht über dem Tal.
Ein besonders schönes Gipfelkreuz mit riesigem Edelweiß in der Mitte steht auf diesem Grasberg. Dieses stellte die Bergrettung Großarl in Gedenken an die verstorbenen Kameraden auf. Alle paar Jahre findet auch eine Bergmesse am Frauenkogel statt.

Der Weg führt weiter zum Gamskarkogel, dem höchsten Grasberg Europas. Die Aussicht vom Gamskarkogel hat Weltberühmtheit erlangt. Sie erstreckt sich über die ganze Kette der Hohen Tauern und über die nördlichsten Kalkalpen, vom Wilden Kaiser bis zum Dachstein.
Und das Beste: Es gibt eine bewirtschaftete Hütte direkt am Gipfel. In der Bad Gasteiner Hütte werden Sie mit Köstlichkeiten verwöhnt. Diese Alpenvereinshütte ist eine der ältesten Schutzhütten im gesamten Alpenraum. Die Hütte wurde 1828 durch Erzherzog Johann erbaut und bietet Übernachtungsmöglichkeiten für ca. 20 Personen.

Der Abstieg erfolgt über einen schönen Wanderweg zur Toferscharte. Von hier hat man einen schönen Ausblick auf Bad Gastein.
Danach kommt man an der Tofernalm (nicht bewirtschaftet) vorbei und schließlich gelangt man zur Harbachalm. Neben den Spezialitäten wie Käse, Butter, Brot, Speck oder Wurst müssen Sie hier unbedingt das Apfelbrot probieren, das ist eine Mischung zwischen Rührkuchen und Früchtebrot.
Die Harbachalm ist eine alte Bergknappenhütte aus dem 17. Jhd. Das ganze Tofern- aber auch das Reitalmgebiet dienten früher dem Kupferabbau.
Besonders bekannt ist das Tofernalmgebiet für sein reiches Vorkommen an Gelben und Punktierten Enzian (im Volksmund auch "Enzianwurz"), dessen Wurzen eine besondere Heilwirkung für Magen- und Darmerkrankungen haben und streng unter Naturschutz stehen. Vor langer Zeit soll der "Wurzenzwerg von der Tofern" in diesem Gebiet gewohnt haben...

Beim Abstieg kommen Sie an einer Kapelle vorbei, die vor Jahren ein Jäger aus Hüttschlag zum Dank für seine wieder gesundete Frau errichten ließ. Sie ist ein Ort zum Stille halten und soll jeden Wanderer kurz zum Danke sagen anregen.

 

 

Autorentipp

Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergänge sind am Gamskarkogel besonders schön.

 

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2467 m
898 m
Höchster Punkt
Gamskarkogel (2467 m)
Tiefster Punkt
Ebengasse (898 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

 

 

Ausrüstung

Wanderschuhe mit Profilsohle, Wanderkarte

 

Weitere Infos und Links

Gipfel im Großarltal

Start

Großarl - Ebengasse/Bauernhof Untereben (898 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.211090 N 13.198960 E
UTM
33T 363616 5230195

Ziel

Hüttschlag

Wegbeschreibung

Fahrt mit dem PKW auf der Großarler Landesstraße Richtung Hüttschlag - Abzweigung rechts auf die Ebengasse im Ortsteil Bach. Parkmöglichkeit beim Bauernhof Untereben. Aufstieg auf der Forststraße oder am Wanderweg (Nr. 42) vorbei an der Hasler-Heimalm (nicht bewirtschaftet) durch den Hochwald zur Bachalm, 1.535 m (ca. 2 h) – Aufstieg am Weg Nr. 42 ins Frauenkar (ca. 1 h) und weiter über einige Geröllhalden zum Westgrat. Hier trifft man auf den Weg, der vom Aigenalmtal bzw. der Schmalzscharte, 2.159 m kommt – diesen Steig (Nr. 41) entlang nun auf dem Westgrat zum Frauenkogel, 2.424 m (ca. 2 1/2 h von der Bachalm). Wanderung entlang des Weges Nr. 43 zum Gamskarkogel, 2.467 m (ca. 1 h). Abstieg über den Weg Nr. 43, 502A zur Toferscharte, 2.091 m (ca. 1 1/2 h). Talwärts geht es am selben Weg zur Tofernalm, 1.820 m (nicht bewirtschaftet, ca. 1 h) und schließlich zur Harbachalm, 1.612 m (ca. 1/2 h). Am Weg Nr. 43 geht es talwärts bis nach Hüttschlag (ca. 2 h).
Alternativ: Talfahrt mit dem Taxi

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Postbus Linie 540

 

Anfahrt

Fahrt mit dem PKW oder mit dem Postbus Linie  Nr. 540 ca. 3 km Richtung Hüttschlag, bei der Ebengasse rechts abzweigen. Nach ca. 100 m links zum Bauernhof Untereben abzweigen.

 

Parken

Parkmöglichkeit beim Bauernhof Untereben.

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte tappeiner Nr. 311

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Konstantin Krümer
02.05.2017
Die 2 Berge sind Sommer und Winter ein Wahnsinn. Die Aussicht ist fast unbeschreiblich
Bewertung

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
21 km
Dauer
9:00 Std
Aufstieg
1675 hm
Abstieg
1607 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour

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