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Start Touren GRÖDEN: St. Ulrich - Brogleshütte-Schlüterhütte-Roascharte-Regensburger Hütte-St. Christina
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Bergtour empfohlene Tour

GRÖDEN: St. Ulrich - Brogleshütte-Schlüterhütte-Roascharte-Regensburger Hütte-St. Christina

Bergtour · Gröden Dolomiten
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Lydia Bracker 
  • Gelber Alpenmohn vor den Geislerspitzen
    Gelber Alpenmohn vor den Geislerspitzen
    Foto: Lydia Bracker, Community
m 2800 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 25 20 15 10 5 km
Diese zweitägige, äußerst beeindruckende und abwechslungsreiche Wanderung durch die grandiose Dolomitenwelt im Naturpark Puez-Geisler ist ein Fest für die Sinne: herrliche Bergwiesen mit Alpenflora, Südtiroler Höhenwege (Adolf-Munkel-Weg, Raschötz-Höhenweg), traumhafte Panoramablicke, Einkehrmöglichkeiten in bewirtschafteten Almen sowie Übernachtung in der Schlüterhütte
mittel
Strecke 28,3 km
7:59 h
1.299 hm
1.893 hm
2.619 hm
1.434 hm

1. Tag:

Von St. Ulrich in Gröden gelangt man mit der Raschötz-Standseilbahn schnell auf eine Höhe von 2200 Metern. Von hier aus geht es zunächst recht gemütlich über den Raschötz-Höhenweg in Richtung Brogles-Alm. Bei spektakulären Fernblicken auf Seiser Alm und die nahe sowie ferne Dolomitenwelt kann man die Seele baumeln lassen. Unterwegs begegnen einem unter anderem Haflinger Pferde und Esel. Schließlich erreicht man den Brogles-Sattel und der Blick schweift über die Brogles-Alm mit bewirtschafteter Hütte bis zu den Zacken und Türmen der Geislergruppe. Bevor man die Wanderung nun auf dem bekannten Adolf-Mubkel-Weg fortsetzt, sollte man eine kurze Rast an der Brogles-Hütte einplanen. Von der Terrasse aus genießt man einen grandiosen Blick auf die Zacken der Geislerspitzen, die sich wie auf einem Tablett präsentieren. Gestärkt geht es dann in einem leichten Auf und Ab weiter über den Munkelweg (Reinhold Messners Lieblingsweg in Südtirol seit Kindertagen) immer auf einer Höhe von etwa 2000 m durch lockere Zirbenbestände oder andere Nadelbäume sowie über Almböden und vorbei an Geröllhängen. Am Ende des Munkel-Höhenweges lädt die Gampenalm zu einer weiteren Rast ein, bevor man die höher gelegene, schöne Schlüter-Hütte erreicht. Die Hütte mit Übernachtungsmöglichkeit ist im Besitz der Autonomen Provinz Bozen und befindet sich in herrlicher Lage auf 2306 m Höhe inmitten von Bergwiesen . Sie ist Ziel der ersten Wanderetappe und befindet sich optimal auf der Hälfte der gesamten Strecke. Bei gutem Wetter sollte man abends zum Sonnenuntergang noch einen kleinen Ausflug auf den Zendeleser Kofel machen. Dieser 2422 m hohe, grandiose Aussichtsberg ist von der Schlüterhütte aus schnell (ca 20 Minuten) zu erreichen und bietet eine Rundschau par excellence. Man kann sich nicht sattsehen an den beim Alpenglühen rot leuchtenden „bleichen“ Bergen. In der gemütlichen Gaststube der Schlüterhütte kann man den Abend ausklingen lassen bei netten Gesprächen mit Bergkameraden, die unter anderem auf dem Weitwanderweg MÜNCHEN-VENEDIG unterwegs sind.

2. Tag:

Nach dem Frühstück geht es unterhalb von Medalges und Sobutsch über den Dolomiten-Höhenweg Nr. 2 und den Weitwanderweg München-Venedig in Richtung Roa-Scharte. Dabei führt der Bilderbuch-Bergpfad über die an Alpenflora reichen Wiesengründe der bewirtschafteten Medalges-Alm, von wo aus man den weiteren Verlauf des Weges bis zur Roa-Scharte erkennen kann. Nachdem man einige Schutt-und Geröllhänge traversiert hat, geht es schließlich in Kehren steil hinauf bis zur Scharte, 2617 m ü. NN. Von Felstürmen flankiert wirkt sie wie ein Tor und oben angekommen ist der Blick frei auf die mächtige Felswand des Puez und den Klettersteig hinauf zur Puezhütte. Rückwärts gewandt genießt man noch einmal den weiten Blick über die Grasberge von Medalges und Sobutsch. Hat man sich satt gesehen, wandert man problemlos abwärts durch das Roa-Tal, wobei man sich manchmal wie auf dem Mond vorkommt zwischen Puez und Geislerspitzen. Bevor man schließlich die Regensburger Hütte erreicht, läuft man über einen mit Steinen übersäten und mit einzelnen Latschenkiefern durchsetzten flachen Talboden, der wie ein trocken gefallenes Flussbett anmutet. Im Bereich der Regensburger Hütte, die mit einem grandiosen Ausblick auf Lang-und Plattkofel zur Rast einlädt, erreicht man die herrlichen Almböden der Cisles Alm. Nun geht es zunächst am Cisles-Bach entlang sowie durch die Wiesen, später unspektakulär über einen Fahrweg hinab nach St. Christina in Gröden, wo die Tour an der Bushaltestelle endet. Per Linienbus erreicht man den Ausgangspunkt der Bergfahrt in St. Ulrich.

Autorentipp

Die Wanderung ist ein Fest für die Augen und es gibt unendlich viele Fotomotive (im Großen die nahen und fernen Bergkulissen sowie im Kleinen die wunderbaren Alpenblumen auf den Grasmatten). Man sollte auf jeden Fall ausreichend Zeit für die Wanderung einplanen, damit man alle Highlights genießen kann. Unbedingt von der Schlüterhütte zum Sonnenuntergang auf den Zendeleser Kofel (etwa 20 Min.) steigen, um die ENROSADIRA zu erleben. Das ist der ladinische Begriff für Alpenglühen und ein absolutes Highlight.
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.619 m
Tiefster Punkt
1.434 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 4,21%Schotterweg 34,10%Naturweg 28,88%Pfad 32,74%Unbekannt 0,04%
Asphalt
1,2 km
Schotterweg
9,6 km
Naturweg
8,2 km
Pfad
9,3 km
Unbekannt
0 km
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Sicherheitshinweise

Beim steilen Aufstieg zur Roa-Scharte ist Vorsicht geboten, da auch im Juli noch Rest-Schneefelder vorhanden sein können. Eventuell vorher über die Begehbarkeit erkundigen. Ansonsten ist die Wanderung problemlos zu machen.

Weitere Infos und Links

Raschötzbahn:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwiV85-c-vjuAhUVHewKHQT2A1wQFjAAegQIARAD&url=https%3A%2F%2Fwww.resciesa.com%2Fde%2F&usg=AOvVaw06a811W5XDBsYu2M4SCqLd

Schlüter-Hütte:

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwjv6oPd-vjuAhWSNOwKHR1GCwsQFjAAegQIAhAD&url=http%3A%2F%2Fwww.schlueterhuette.com%2F&usg=AOvVaw10LVo9BKD-8rw0JwIEKrOH

Start

Bergstation der Raschötz-Standseilbahn St. Ulrich in Gröden (2.091 m)
Koordinaten:
DD
46.597557, 11.678946
GMS
46°35'51.2"N 11°40'44.2"E
UTM
32T 705188 5163930
w3w 
///lagerhaus.bezogen.erfahrung
Auf Karte anzeigen

Ziel

Bushaltestelle Dosses St. Christina in Gröden, unterhalb der COL Raiser Bahn an der Straße Plan da Tieja

Wegbeschreibung

Start ist an der Bergstation der Raschötzbahn St. Ulrich. Von hier geht es über den Raschötz-Höhenweg Nr. 35 zur Broglesalm. Von der Broglesalm nimmt man den Adolf-Munkel-Weg Nr. 35 bis zur Gampenalm. Anschließend den weg Nr. 31/33 zur Schlüterhütte. Über den Dolomiten-Höhenweg Nr. 2/ Wanderweg Nr. 3 geht es zur Roa-Scharte und den weg Nr. 3 fortsetzend zur Regensburger-Hütte. Von der Hütte geht es über den Weg mit der Markierung 1/3 am Cisles Bach entlang. An einer Gabelung nimmt man den Weg mit der Nr. 1 um hinunter nach St. Christina zu kommen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Aus Richtung Kastelruth, Waidbruck und St. Christina in Gröden ist St. Ulrich problemlos mit dem Linienbus zu erreichen. Die Infrastruktur ist hervorragend, Informationen gibt es hier https://www.suedtirolmobil.info/de/ Die Tour endet an der Bushaltestelle Dosser in St. Christina an der Strada Plan da Tieja ein Stück unterhalb der COL Raiser Bahn. Mit dem Linienbus 350 erreicht man problemlos den Ausgangspunkt. Man fährt bis zum Antoniusplatz (Busbahnhof) in St. Ulrich.

Anfahrt

Über die Brenner-Autobahn und die Staatsstraße im Eisacktal erricht man Waidbruck und nimmt den Abzweig ins Grödental. Aus Richtung Kastelruth erreicht man St. Ulrich über den Panider Sattel.

Parken

In St. Ulrich gibt es verschiedene kostenpflichtige Parkhäuser, von denen man die Talstation der Raschötz-Bahn problemlos erreicht.

Koordinaten

DD
46.597557, 11.678946
GMS
46°35'51.2"N 11°40'44.2"E
UTM
32T 705188 5163930
w3w 
///lagerhaus.bezogen.erfahrung
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Übliche Ausrüstung (Verpflegung, Kleidung, festes Schuhwerk, Wanderstöcke) für eine Wanderung im Hochgebirge an Sonnenschutz denken für die Übernachtung auf der Schlüterhütte einen Hütten-Schlafsack und Hüttenschuhe mitnehmen

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
28,3 km
Dauer
7:59 h
Aufstieg
1.299 hm
Abstieg
1.893 hm
Höchster Punkt
2.619 hm
Tiefster Punkt
1.434 hm
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