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Greina Ebene von Vrin: 2 Tages-Tour

· 1 Bewertung · Mehrtagestour · Adula-Gruppe
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  • Greina Hochebene vom Sattel südwestlich unterhalb des Muot la Greina
    / Greina Hochebene vom Sattel südwestlich unterhalb des Muot la Greina
    Foto: Helge Tielbörger, CC BY-SA, Helge Tielbörger
  • / am Pass Diesrut
    Foto: Helge Tielbörger, CC BY-SA, Helge Tielbörger
  • / Terrihütte von Osten
    Foto: Helge Tielbörger, CC BY-SA, Helge Tielbörger
  • / mäanderndes Wasser
    Foto: Helge Tielbörger, CC BY-SA, Helge Tielbörger
  • / Crap la Crusch
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Capanna Motterascio
    Foto: Helge Tielbörger, CC BY-SA, Helge Tielbörger
  • / neuer Anbau der Capanna Motterascio
    Foto: Helge Tielbörger, CC BY-SA, Helge Tielbörger
  • / neue Lager in der Capanna Motterascio
    Foto: Helge Tielbörger, CC BY-SA, Helge Tielbörger
  • / Licht & Schatten in der Greina
    Foto: Helge Tielbörger, CC BY-SA, Helge Tielbörger
  • / Greina Ebene vom Pass Diesrut
    Foto: Helge Tielbörger, CC BY-SA, Helge Tielbörger
m 2800 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 30 25 20 15 10 5 km Passo della Greina Crap la Crusch Camona Pass Diesrut Pass Diesrut Crap la Crusch
Mittelschwere Wanderung über die beeindruckende Hochebene der Greina.
mittel
Strecke 30,1 km
11:00 h
1.529 hm
1.529 hm
2.428 hm
1.600 hm

Wenn man als Deutscher in die Schweiz zum Bergsteigen geht, peilt man in der Regel die hohen Berge an. Bernina, Berner Oberland oder das Wallis sind übliche Ziele. Die Landschaften am oberen Rhein sind aber gleichermaßen attraktiv. Und das nicht nur für Hochtouristen sondern auch für gestandene Wanderer und Bergsteiger.

Im Tal zwischen Ilanz und Reichenau liegt der Grand Canyon der Schweiz, die Rheinschlucht. Der Rhein hat sich in den letzten 11.000 Jahren seinen Weg durch den Schutt des Flimser Bergsturzes gebahnt. Man nimmt an, dass der Bergsturz der größte der Alpen gewesen sei. Diese Schlucht ist schon ein Reiseziel für sich. Wanderer, Radfahrer und Kanuten sind hier unterwegs.

Die ganze Gegend weist eine Reihe geologischer Highlights auf. Das UNESO-Weltkulturerbe Tektonikarena Sardona steigt nördlich des Rheins in die Höhe. Die südlich aufsteigenden Adulaberge sind geologisch auch sehr interessant. Hier ist fast alles an Gesteinsarten zu finden, was die Alpen so hergeben. Gneis, Schiefer, Sedimentgesteine und sogar Granit. In der Greina Hochebene kommen viele dieser Gesteine auf engstem Raum zusammen. Entsprechend vielfältig sind die Landschaftsformen und der Pflanzenbewuchs.

Die Greina Hochebene ist in der Schweiz ein viel frequentiertes Wanderziel. 1986 wurden Pläne für einen Stausee in dieser Hochebene nach landesweiten Protesten zu den Akten gelegt und machten diese Landschaft bekannt.

Es gibt viele Möglichkeiten die Greina Hochebene zu besuchen. Die hier beschriebene Variante ist leicht und hat als Start und Ziel den gleichen Ort. Viele Wanderer nutzen die gute Erschließung der Region durch öffentliche Verkehrsmittel zu einer echten Durchquerung. Weitere Vorschläge liefert dieses Portal. Einfach „Greina“ in der Suche eingeben.

Eine deutlich schwierigere 4-Tages- Variante findest Du zum Beispiel hier.

Autorentipp

Die ist ein architektonisches Highlights.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte zum Abschluss der Tour bei Versam hinab in die Rheinschlucht fahren, dort einen kurzen Spaziergang unternehmen und im einkehren.

Profilbild von Helge Tielbörger
Autor
Helge Tielbörger 
Aktualisierung: 12.10.2018
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Pass Diesrut, 2.428 m
Tiefster Punkt
Puzzatsch, 1.600 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Alle Angaben ohne Gewähr. Das Begehen und Befahren der hier beschriebenen Touren erfolgt auf eigenes Risiko und setzt entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen voraus.

Start

Vrin oder Puzzatsch oder Parkplatz am Ende der Straße hinter Puzzatsch (1.630m) (1.640 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'724'561E 1'166'550N
DD
46.638580, 9.065530
GMS
46°38'18.9"N 9°03'55.9"E
UTM
32T 505015 5165004
w3w 
///einzelteilen.platte.wiederholung

Ziel

Capanna Motterascio (2.171m)

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz folgt man der Beschilderung zum Pass Diesrut und Terrihütte in westlicher Richtung. 800 Hm sind es bis zum Pass. Dabei betreten wir Gneise und schwarzen Bündner Schiefer.   An einer Weggabelung kurz unterhalb des Passes links halten und absteigen bis Camona. An einigen Stellen des Weges blinkt helle Rauhwacke, einer schnell verwitternden Mischung aus Kalk und Dolomit. Wir überqueren den Rein da Sumvitg, der sich hier ab hier tief in den Felsen eingegraben hat. Nach einem kurzen Gegenanstieg über Granit (!), der teilweise mit Ketten versichert über einige Felsen führt und wieder hinab erreichen wir bald die Terrihütte, die zu einer guten Brotzeit einlädt.

Von der Hütte geht es in südlicher Richtung ein kleines Tälchen hinauf und dann hinab in die Greina. Die Schwemmebene überdeckt den Übergang vom Granit über Kalk zum Schiefer. Der farbliche Kontrast zwischen den Granitgipfeln, wie dem Piz Greina nördlich der Ebene und dem schwarzen Schiefergipfel des Pizzo Corói südlich davon ist schon eindrucksvoll.

Wieder überqueren wir den Rein da Sumvitg und erreichen den flachen Übergang des Crap la Crusch ins Tessin. Weiter nach Süden erreichen wir in 45 min unser Tagesziel, die Capanna Motterascio.

Der zweite Tag führt uns zunächst zurück zum Crap la Crusch und kurz hinab in die Greina Ebene. Dort nach Westen, südlich des Reins bleibend und hinauf zum Passo della Greina. Schwarz und weiß wechseln sich unter den Füßen ab. Vom Passo della Greina können wir hinunter blicken in die kleine Ebene, den Piano della Greina. Wir drehen hier um und wählen den Weg, der in Richtung Terrihütte ausgeschildert ist und nördlich des Reins in die Greina Ebene hinunter zieht. Diesmal haben wir wieder Granit unter den Wanderstiefeln. An der nächsten Abzweigung gehen wir rechts und folgen dem am ersten Tag gewählten Weg über den Rein hinweg. Dann aber links abbiegend in Richtung Pass Diesrut. Nun entweder bis zur Camona und dann hinauf zum Pass oder vorher rechts einer markierten Pfadspur folgen, die den Hang des Piz Stgir quert und etwas direkter zum Pass Diesrut führt. Weiter geht es hinab zum Parkplatz.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

www.sbb.ch

Bis Chur zumindest aus dem Stuttgarter Raum in erträglicher Fahrzeit. Ab München ist der Zug keine Option (Fahrzeit bis Ilanz 7h). Ab August 2014 verbessert eine Busverbindung von München nach Chur die Situation (www.meinfernbus.de).

Von Chur weiter mit der Rhätischen Bahn bis Illanz. Dort in den Bus nach Vrin umsteigen. In Vrin besteht in den Sommermonaten Anschluss nach Puzzatsch mit dem Bus Alpin. Außerhalb der Saison beginnt die Tour in Vrin.

Anfahrt

Aus Deutschland (Stuttgart oder München) über den Bodenseeraum auf die A13 bis Chur. Weiter in Richtung San Bernardino. Abfahrt Reichenau/Flims/Laax. Auf der Bundesstraße 19 bis Ilanz (ab München 3h).

In Ilanz nach Überqueren des Rheins rechts abbiegen in Richtung Vrin. Nacheiner lang gezogenen Linkskurve rechts abbiegen in Richtung Vrin. Durch Vrin hindurch weiter nach Puzzatsch und bis zum Ende der Straße zum (kleinen) Parkplatz.

Parken

Kleiner Parkplatz am Ende der Straße hinter Puzzatsch.

Koordinaten

SwissGrid
2'724'561E 1'166'550N
DD
46.638580, 9.065530
GMS
46°38'18.9"N 9°03'55.9"E
UTM
32T 505015 5165004
w3w 
///einzelteilen.platte.wiederholung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

SAC Führer: Alpinwandern Graubünden Nord: Prättigau - Davos - Albula - Rheintäler von Paul Meinherz Surselva - Laax, Flims, Disentis, Valsertal, Andermatt. 50 Touren (Rother Wanderführer) von Rolf Goetz Hüttentreks Schweiz: Die 34 schönsten Mehrtagestouren von Hütte zu Hütte, Mark Zahel

Kartenempfehlungen des Autors

Schweizer Landeskarte (Wanderkarte) LK 1:25.000 Blatt Greina 2523 T Auf www.wanderland.ch oder www.alpenvereinaktiv.com lassen sich die topografischen Karten der Schweiz anzeigen und die wesentlichen Ausschnitte ausdrucken.

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Bergwanderausrüstung

Grundausrüstung für Fernwanderwege

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Campingausrüstung

  • Zelt (3- oder 4-Jahreszeiten)
  • Campingkocher (mit Gas und Zubehör)
  • Isomatte, Schlafsack mit entsprechender Komforttemperatur
  • Proviant
  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Toilettenpapier

Hüttenübernachtung

  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Reisehandtuch
  • Ohrstöpsel
  • Hüttenschlafsack
  • Schlafklamotten
  • Ggf. Alpenvereins-Mitgliedsausweis und Personalausweis
  • Coronavirus-Maske und Handdesinfektionsmittel
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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 Diese Vorschläge wurden automatisch erstellt.

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Bewertungen

5,0
(1)
F M
13.07.2017 · Community
Graina Ebene Mitte Juni
Foto: F M, https://www.instagram.com/flomonarch/?hl=de

Fotos von anderen

Graina Ebene Mitte Juni

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
30,1 km
Dauer
11:00 h
Aufstieg
1.529 hm
Abstieg
1.529 hm
Höchster Punkt
2.428 hm
Tiefster Punkt
1.600 hm
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