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Start Touren Greina Alta 1. Tag: Medelserhütte (2.524m) von Curaglia (1.332m) über Piz Ault (2.470m)
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Wanderung Top Etappe 1

Greina Alta 1. Tag: Medelserhütte (2.524m) von Curaglia (1.332m) über Piz Ault (2.470m)

Wanderung · Adula-Gruppe
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DAV Sektion München Verifizierter Partner 
  • Blick vom Piz Ault nach Norden
    / Blick vom Piz Ault nach Norden
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Blick vom Grat des Piz Ault auf die Medelgruppe
    Foto: Helge Tielbörger, DAV Sektion München
  • / Fuorcla dalla Buora
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Alp Sura
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Medelserhütte
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Moderner Anbau der Medelserhütte
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Gastraum der Medelserhütte I
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Gastraum der Medelserhütte II
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Gastraum der Medelserhütte III
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Blick von der Hütte in Richtung Piz Ault
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
  • / Fourcla da Lavaz
    Foto: Helge Tielbörger, Helge Tielbörger
m 2500 2000 1500 1000 10 8 6 4 2 km Weggabelung Piz Ault/Fuorcla della Buora Piz Ault Fuorcla dalla Buora Curaglia, posta
Die erste Etappe der führt über einen sehr aussichtreichen Grat über den Piz Ault hinweg immer näher an die vergletscherte Medelgruppe heran. Nach einem Ab- und Anstieg von jeweils 500 Hm erreicht man die “schönste Fuorcla der Schweiz“, in der prominent die Medelserhütte steht. Diese Etappe ist eine echte Bergtour (T3, rot), die entsprechende Erfahrung erfordert.
mittel
11,5 km
6:00 h
1.650 hm
510 hm

Die Greina Hochebene ist in der Schweiz ein viel frequentiertes Wanderziel. 1986 wurden Pläne für einen Stausee in dieser Hochebene nach landesweiten Protesten zu den Akten gelegt und machten diese Landschaft bekannt.

Unsere Durchquerung durchmisst diese Ebene am zweiten Tag. Vorher und nachher verläuft die Route im Vergleich zur Greina recht einsam durch die Adulaberge. Start und Ziel liegen in Graubünden. Die Unterkunft der zweiten Nacht liegt im Tessin.

Die erste Etappe beginnt in Curaglia, einem Dorf an der Straße zum Lukmanierpass und dem Zentrum des Medel, wie diese Gegend genannt wird. Das Tagesziel, die Medelserhütte, liegt 3,5h entfernt in einem Sattel, der Fuorcla da Lavaz, am Rand der Medelgruppe. Dieser Stützpunkt ist einer für Hochtouristen und Bergsteiger. Wanderer, die nicht auf der Greina Alta unterwegs sind, trifft man zur Übernachtung eher selten an.

Diese Variante des ersten Tages ist recht lang. Viele Höhenmeter bergauf sind „zu machen“. Dafür hat man aber bei früher Anreise doch ausreichend Zeit, zumal man ja nicht am gleichen Tag wieder runter muss. Wem dieser Weg zu anstrengend erscheint, kann auch direkt von Curaglia durch das Val Platas aufsteigen und dabei jeweils 500 Hm im Auf- und Abstieg sparen.

Der Weg über den Grat des Piz Ault ist schon grandios. Ab der Forststation Crap Stagias ist die Rundumsicht exzellent. Immer dem Grat entlang mit einigen Gegenanstiegen nähert man sich langsam der vergletscherten Medelgruppe. Nach einem Abstieg hinab ins Val Plattas erreicht man nach einem längeren Gegenanstieg die Hütte.

Die gesamte Durchquerung im Überblick findest Du hier.

Autorentipp

Die ist eine Unterkunft für Bergsteiger mit sehr guter Küche und sehr guter Wetter- sowie Tourenberatung. Die hat einen architektonisch interessanten Anbau bekommen. Der Gastraum ist zweigeteilt. Ein heimeliger, älterer Bereich und ein moderner, etwas kühlerer neuer Bereich mit Panoramafenstern.

Dieser Stützpunkt hat auch im Winter geöffnet. Einige rassige Skitouren mit und ohne Gletscher warten auf erfahrene Skitouristen.  

Profilbild von Helge Tielbörger
Autor
Helge Tielbörger 
Aktualisierung: 12.10.2018
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Medelserhütte, 2.524 m
Tiefster Punkt
Curaglia, 1.332 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Alle Angaben ohne Gewähr. Das Begehen und Befahren der hier beschriebenen Touren erfolgt auf eigenes Risiko und setzt entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen voraus.

Die Greina Alta ist keine klassische Hüttentour. Die einzelnen Abschnitte sind ernste Bergtouren. Im Schweizer Jargon handelt es sich um Alpinwandern im Schwierigkeitsgrad T3/T4. Das entspricht einem „dunklen“ Rot bis Schwarz der deutschen und österreichischen Skala

Über die aktuellen Verhältnisse geben Wirtin und Wirt der Medelserhütte Auskunft.

Weitere Infos und Links

Diese und viele weitere Touren findet ihr auch im Kurs- und Tourenprogramm der Sektionen München und Oberland.

Die Internetseiten der Medelserhütte und der Läntahütte bieten viele Informationen und genaue Beschreibungen zu Tourenmöglichkeiten und aktuellen Bedingungen.

Start

Curaglia (1.332m), Bushaltestelle (1.335 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'708'634E 1'170'052N
DG
46.672855, 8.858382
GMS
46°40'22.3"N 8°51'30.2"E
UTM
32T 489167 5168820
w3w 

Ziel

Medelserhütte (2.524m)

Wegbeschreibung

Etappe 1 der Greina Alta: Von Curaglia (1.332m) bis zur Medelserhütte (2.524m) über den Piz Ault (2.470m), 1.650 Hm rauf , 510 Hm runter, 6h, T3. Alternativ Direktaufstieg von Curaglia durch das Val Platas, 1.190 Hm rauf, 3,5h, T3.

Von der Bushaltestelle am Postamt der Beschilderung in Richtung Medelserhütte hinauf in den Ort folgen. Nach den letzten Häusern folgt eine scharfe Rechtskehre. In der folgenden Linkskehre gehen wir geradeaus auf einem Pfad ins Buschwerk hinein (keine Beschilderung) und steigen den Hang hinauf bis zur Siedlung Gliarauns. Der Weg mündet in die asphaltierte Fahrstraße, die von Curaglia hinauf zur Crap Stagias (Schild) führt. Hier scharf rechts und der Straße folgen. Diese Straße kann man an einigen Stellen auf gutem Weg abkürzen (keine Beschilderung, siehe Karte). Die erste Abkürzung findet man ca. 300m nach der nächsten scharfen Linkskehre auf ca. 1.650m. Sie biegt scharf rechts ab. Auf 1.770m trifft man wieder auf die Straße und geht einige wenige Meter bergab, bis nach rechts der nächste Abkürzer ansetzt. Dieser teilt sich gleich nach wenigen Metern. Man kann beide Wege begehen. Wieder auf der Fahrstraße gehen wir 200m weiter bergan bis die letzte Abkürzung (diesmal mit Schild) links abzweigt und an der Crap Stagias endet.

Ab hier weist ein Schild in Richtung Fuorcla dalla Boura. Das Schild in Richtung Medelserhütte beschreibt einen Weg, der fast ohne Höhenverlust zur Alp Sura führt.

Der Weg zum Piz Ault wird schmal und ist stellenweise ausgesetzt. Er leitet immer am Grat entlang, den Piz Ault überschreitend, bis hinab in die Fuorcla dalla Buora. Hier gehen wir links hinab ins Val Platas bis kurz vor die Hütten der Alp Sura.

Über eine Brücke überqueren wir den Rein da Plattas und folgen den Markierungen genau nach Osten, bis wir auf den Hüttenweg aus dem Val Plattas heraus treffen. Nun noch eine gute Stunde auf gutem Weg hinauf bis zur Hütte.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

www.sbb.ch

Bis Chur zumindest aus dem Stuttgarter Raum in erträglicher Fahrzeit. Ab München ist der Zug keine Option (Fahrzeit bis Ilanz 7h). Ab August 2014 verbessert eine Busverbindung von München nach Chur die Situation (www.meinfernbus.de).

Hinfahrt: Von Chur oder Ilanz mit der Rhätischen Bahn bis Disentis. Von dort mit dem Bus (Linie bis Lukmanierpass) bis Curaglia.

Anfahrt

Aus Deutschland (Stuttgart oder München) über den Bodenseeraum auf die A13 bis Chur. Weiter in Richtung San Bernardino. Abfahrt Reichenau/Flims/Laax. Auf der Bundesstraße 19 bis Ilanz (ab München 3h).

In Ilanz parken am Bahnhof (Wochenticket 30CHF, Stand August 2017)

Weiter mit der Rhätischen Bahn im Stundentakt bis nach Disentis. Dort den Bus in Richtung Lukmanierpass nehmen. Aussteigen in Curaglia.

Es empfiehlt sich tatsächlich in Ilanz zu parken. In der Summe bietet das die kürzeste Fahrzeit.

Wer nur zur Hütte und dann wieder absteigen möchte, kann in Curaglia parken. Ein paar Parkplätze gibt es östlich der Kirche in der Sur Vitg. Man kann auch gegen Gebühr weiter hinauf fahren. Details dazu findet man auf der Internetseite der Medelserhütte.

Parken

In Ilanz parken am Bahnhof (Wochenticket 30CHF, Stand August 2017).

Wer nur zur Hütte und dann wieder absteigen möchte, kann in Curaglia parken. Ein paar Parklätze gibt es östlich der Kirche in der Sur Vitg. Man kann auch gegen Gebühr weiter hinauf fahren. Details dazu findet man auf der Internetseite der Medelserhütte.

Koordinaten

SwissGrid
2'708'634E 1'170'052N
DG
46.672855, 8.858382
GMS
46°40'22.3"N 8°51'30.2"E
UTM
32T 489167 5168820
w3w 
///walzer.zeichnen.ethischer
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

SAC Führer: Alpinwandern Graubünden Nord: Prättigau - Davos - Albula - Rheintäler von Paul Meinherz

Surselva - Laax, Flims, Disentis, Valsertal, Andermatt. 50 Touren (Rother Wanderführer) von Rolf Goetz

Hüttentreks Schweiz: Die 34 schönsten Mehrtagestouren von Hütte zu Hütte, Mark Zahel

Kartenempfehlungen des Autors

Schweizer Landeskarte (Wanderkarte) LK 1:25.000 Blatt Greina 2523 T

Auf www.wanderland.ch oder www.alpenvereinaktiv.com lassen sich die topografischen Karten der Schweiz anzeigen und die wesentlichen Ausschnitte ausdrucken.

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Bergwanderausrüstung

Für den zweiten Tag sind je nach Jahreszeit Grödel oder Steigeisen und ein Pickel erforderlich. Auch sonst können bis spät ins Jahr Schneefelder zu queren sein. Grödel sind also nie verkehrt.

Über die aktuellen Verhältnisse wissen die Wirte der Medelserhütte und der Läntahütte zuverlässig Bescheid.


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,5 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
1.650 hm
Abstieg
510 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Von A nach B Gipfel-Tour

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