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Bergtour

Gratwanderung von Hinterstein über 2 Gipfel zum Giebelhaus

· 1 Bewertung · Bergtour · Allgäuer Alpen
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  • Blick vom Kastenkopf Richtung Hochvogel
    / Blick vom Kastenkopf Richtung Hochvogel
    Foto: Vincent Beckmann, Outdooractive Redaktion
  • / Gämse am Lahnerkopf
    Foto: Vincent Beckmann, Outdooractive Redaktion
  • / Blick vom Lahnerkopf Richtung Grünten
    Foto: Vincent Beckmann, Outdooractive Redaktion
  • / Parkplatz "Auf der Höh" in Hinterstein
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das gemütliche Stüble "Auf der Höh"
    Foto: Gästeinformation Hinterstein
  • / Kastenkopf, links die Lahnerscharte
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Kastenkopf - Blick zum Hochvogel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Kastenkopf - Tiefblick auf den Schrecksee
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick vom Lahnerkopf zur Schänzlespitze und zum Schänzlekopf, im Hintergrund der Hochvogel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Gipfelkreuz des Lahnerkopfs
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Der Lahnerkopf und der Schrecksee
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick vom Lahnerkopf zur Schänzlespitze und zum Schänzlekopf, im Hintergrund der Hochvogel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Die Sattelhütte vor einer beeindruckenden Bergkulisse.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Der Notabstieg vom Jubiläumsweg zum Giebelhaus führt an der Sattelhütte vorbei.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Giebelhaus im Sommer
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Giebelhaus
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
m 2500 2000 1500 1000 500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Wer den teilweise steilen Aufstieg auf sich nimmt, wird auf dieser Tour mit einem grandiosen Blick in die Allgäuer Hochalpen und weit in das Lechtal belohnt. Mit etwas Glück beobachtet man auch Gämse.

schwer
20,2 km
7:30 h
1501 hm
1325 hm

Die Allgäuer Hochalpen bieten ein fantastisches Naturerlebnis mit tollen Blicken ins benachbarte Lechtal. Die Tour sollte sowohl konditionell, als auch technisch nicht unterschätzt werden. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind Voraussetzung. Aber die Anstrengungen lohnen sich! Nicht nur der Schrecksee, der im Sommer zu einer Abkühlung einlädt, sondern auch die Blicke vom Gipfel entschädigen. Wer Glück hat erblickt sogar die hier oben heimischen Gämse. Die Tour ist weitesgehend technisch nicht besonders schwierig, konditionell ist man allerdings gefordert. Einkehrmöglichkeiten gibt es erst am Ende der Tour, weshalb es sich unbedingt empfiehlt genügend Proviant mitzunehmen. Auf den letzten 100m zu den beiden Gipfeln ist Trittsicherheit geboten. Der Weg ist hier nicht eindeutig ersichtlich und sollte nach eigener Einschätzung frei gewählt werden. Sicherungsausrüstung wird aber nicht benötigt. Der Abstieg erfordert lediglich zwischen der Schänzlescharte und der Sattelhütte etwas Obacht. Immer wieder müssen lockere Steinfelder gequert werden.

Eine fordernde Gradwanderung auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland.

Autorentipp

Am Giebelhaus kann man sich den wohl verdienten Kaiserschmarn schmecken lassen. Wer nicht zum Parkplatz nach Hinterstein laufen mag, nimmt bequem den

den Bus (4,20€).

outdooractive.com User
Autor
Vincent Beckmann 
Aktualisierung: 01.04.2020

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2114 m
Tiefster Punkt
883 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Giebelhaus
Sattelhütte
Stüble "Auf der Höh"

Sicherheitshinweise

Der Gipfelaufstieg zum Kasten- und zum Lahnerkopf ist kein befestigter Weg. Teilweise ausgesetzte Stellen, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.

Auf dem Abstieg Richtung Giebelhaus ist Obacht geboten. Zwischen der Schänzlescharte und der Abzweigung auf Höhe der Sattelhütte sind immerwieder Passagen mit Felsabbrüchen und Steinfeldern, die es vorsichtig zu queren gilt. Abrutschgefahr!

Ausrüstung

Tages-Wanderrucksack (ca. 20 Liter) mit Regenhülle, festes und bequemes Schuhwerk, ggf. Grödeln und Gamaschen, witterungsangepasste und strapazierfähige Kleidung im Mehrschicht-Prinzip, Teleskopstöcke, Sonnen- und Regenschutz, Proviant und Trinkwasser (Einkehrmöglichkeiten erst gegen Ende der Tour), Erste-Hilfe-Set, Taschenmesser, Handy, Stirnlampe, Kartenmaterial, ggf. Biwaksack und Rettungsdecke

Start

Hinterstein Parkplatz auf der Höh (883 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.474396, 10.416445
UTM
32T 606728 5258856

Ziel

Giebelhaus

Wegbeschreibung

Wir starten am Wanderparkplatz auf der Höh in Hinterstein. Wer sich die ca. 30 minütige Einlaufphase sparen will, fährt per Bus bis zur Haltestelle Elektrizitätswerk.

Von dort aus biegen wir auf einen schmalen Pfad ab und es geht zunächst steil bergauf, an einem kleineren Stausee vorbei, weiter Richtung Schrecksee. Der Weg ist gut beschildert. Den Schrecksee lassen umrunden wir auf der linken Seite und steigen hinauf zur Lahnersscharte. Ab hier besteht die Option auf den Kastenkopf. Allerdings gibt es keine Beschilderung und der Weg muss entlang des Grates frei gewählt werden. Wer den Gipfel nicht in Angriff nehmen möchte, geht an der Abzweigung Lahnersscharte rechts und besteigt direkt den Lahnerskopf. Allerdings ist der Weg auch hier nur schwerlich zu finden. Der Aufstieg muss ebenfalls frei gesucht werden.

Vom Lahnerksopf steigen wir ab und folgen dem Grat, bis wir wieder den Wanderweg in Richtung Schänzlesattel. Ab hier beginnt ein wunderschöner Pfad, der uns über Steinfelder (Achtung Abrutschgefahr!) in Richtung Sattelhütte führt. Wer nicht einkehren möchte folgt der Beschilderung "Giebelhaus (Notabstieg)" und kommt nach vielen Serpentinen am Giebelhaus an. Von hier fährt stündlich ein Bus zurück nach Hinterstein.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anfahrt

Auf der B19 aus Kemptner oder Oberstorfer Richtung auf Höhe Sonthofen Richtung Bad Hindelang abfahren. In Hindelang den Kreisel Richtung Hinterstein verlassen und bis zum Ortsende fahren. Ab hier geht die Straße zwar weiter bis zum Giebelhaus, ist allerdings gesperrt und nur für den Linienbus freigegeben.

Parken

Der Parkplatz auf der Höh am Ortsende von Hinterstein ist ideal gelegen. Er bietet genügend Platz. 4€ Tagesgebühr (auch per App zahlbar). Kein Wohnmobilstellplatz über Nacht.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

5,0
(1)
Vincent Beckmann 
Je nach Witterung auch im November eine super Tour, da man die Umgebung des Schrecksees für sich alleine hat. Allerdings unbedingt früh los um genügend zeitlichen Puffer zu haben.
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Gemacht am 03.11.2019

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
20,2 km
Dauer
7:30h
Aufstieg
1501 hm
Abstieg
1325 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Gipfel-Tour ausgesetzt Grat

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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