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Start Touren Goldstadttour: Hohenwart, das Würmtal, die Ruine Liebeneck, alte Brunnen, eine Wildmauer und eine Wolfsgrube
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Wanderung empfohlene Tour

Goldstadttour: Hohenwart, das Würmtal, die Ruine Liebeneck, alte Brunnen, eine Wildmauer und eine Wolfsgrube

· 1 Bewertung · Wanderung · Schwarzwald
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Siegbert Morlock
  • Hier geht es in den Wald: Der Waldbronnweg
    / Hier geht es in den Wald: Der Waldbronnweg
    Foto: Siegbert Morlock, Community
  • / Der Waldbronn
    Foto: Siegbert Morlock, Community
  • / Die Wildmauer
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  • / Die Wolfsgrube
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  • / Der Untere Hangweg
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  • / Brunnen am Würmtalweg
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  • / Die Brücke über die Würm
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  • / An der äußeren Ringmauer der Burg Liebeneck
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  • / Im Innenhof der Ruine Liebeneck
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  • / Pavillon und Sitzgelegenheiten an der Ruine Liebeneck
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  • / Blick nach oben
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  • / Aufstieg zur Burgruine Liebeneck
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  • / Fast oben
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  • / Endspurt
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  • / Durch diese hohle Gasse geht´s hinein
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  • / Und drinnen
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  • / Wurzelsepp
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  • / Große Steine liegen am Wegesrand
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  • / Die Würm - flussabwärts
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  • / und flussaufwärts
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  • / Teilweise unser Wegbegleiter: Der Hauptwanderweg 5
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  • / Blick zum Himmel
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  • / Der Heuwegbrunnen
    Foto: Siegbert Morlock, Community
m 500 450 400 350 300 250 12 10 8 6 4 2 km
Eine schöne Tour von Pforzheims höchstgelegenstem Stadtteil Hohenwart hinunter ins Würmtal, über die Würm hinweg und hinauf zur Burgruine Liebeneck, dann über den Liebecker Berg hinauf zum ehemaligen Dollbronn und zurück nach Hohenwart. Auf dem Weg dabei zwei alte Brunnen, eine Wildmauer und eine Wolfsgrube.
Strecke 12,3 km
3:37 h
428 hm
341 hm
505 hm
309 hm
Auf Waldwegen geht es von Hohenwart ins Würmtal runter, vorbei an einem alten, restaurierten Brunnen und einer ebenfalls teilweise wieder instand gesetzte Wildmauer. Es geht weiter bergab, dann präsentiert sich der Untere Hangweg erfreulicherweise als Grasweg ohne Schotter oder ähnlich härten Geläuf. Die Würm wird auf einer schmalen Brücke überschritten, dann wird auf einem Pfad die Burgruine Liebeneck "erobert". Auf dem Hauptwanderweg 5 Schwarzwald - Schwäbische Alb - Allgäu geht es wieder ins Tal hinunter und über die Würm hinweg, nun geht es zunächst Richtung Hamberg, dann folgt aber der Schwenk und der Aufstieg Richtung Schellbronn. Knapp unterhalb von Schellbronn war einmal der Weiler Dollbronn, hier wenden wir uns Richrung Hohenwart, umwandern das "Köpfle" und kommen schließlich an einem weiteren alten Brunnen vorbei und dann über den Grenzweg zur Wolfsgrube und später den Wolfsgrubenweg wieder zurück nach Hohenwart.
Höchster Punkt
505 m
Tiefster Punkt
309 m

Start

Koordinaten:
DD
48.835233, 8.730190
GMS
48°50'06.8"N 8°43'48.7"E
UTM
32U 480200 5409174
w3w 
///treten.gelegt.tierart

Wegbeschreibung

Unsere Goldstadttour, die schmucke Wanderung an der Schwarzwaldpforte, führt uns heute von Pforzheims höchstgelegenstem Stadtteil Hohenwart durch die Würmhalde zur Ruine Liebeneck und am Köpfle vorbei wieder zurück, dabei passieren wir so interessante (restaurierte) Stellen wie den Waldbronn und den Heuwegbrunnen, zwei alte Brunnen, die früher der Wasserversorgung dienten, dazu die Wildmauer und die Wolfsgrube.

Gestartet wird in der Hohenwarter Schönbornstraße beim Tagungszentrum Hohenwart Forum.  Der Waldbronnweg führt uns in nordöstlicher Richtung leicht bergab in den Wald hinein. Wir streifen zuerst einen restaurierten alten Brunnen, der früher der Wasserversorgung der Bevölkerung diente, und kommen gleich darauf an einer ebenfalls  restaurierten Wildmauer vorbei. Wildmauern grenzten in früheren Zeiten die Felder vom Wald ab und dienten dazu, Äcker und Wiesen vor Wildschäden zu schützen. Etwas weiter unten gabelt sich der Weg, wir wählen die rechts weiter bergab führende Alternative, den Hammansteinweg. Der führt uns zum Tiroler Weg, den wir jetzt links abgehend für den weiteren Abstieg gen Würmtal benutzen. Bald treffen wir auf den von der Wannenklinge kommenden Würmer Lochweg, derweil uns vom Tiroler Weg herauf ein Geländefahrzeug entgegen geknattert kommt. Und das am hellen Sonntag. Also schnell weg nach rechts auf den Unteren Hangweg, der sich uns als fußfreundlicher Grasweg präsentiert. Bald hören wir hinter uns Schritte knirschen, ein Jäger folgt uns. Wohl jener aus dem Geländewagen. Er weist uns gleich darauf hin, dass wir kein Wild aufscheuchen sollten und überhaupt dürften wir hier nicht wandern, hier sei Rückzugsgebiet für das Wild. Die Antwort auf die Frage, woher man das denn wissen solle, zumal dies ein normal ausgeschilderter Weg sei, bleibt er uns schuldig. Meint aber, das sei kein Fahrweg! Weshalb wir ja auch nicht fahren, sondern auf Schusters Rappen unterwegs sind, erwidere ich. Das könnten wir denn nun aber auch auf anderen Wegen tun, nämlich oben auf dem Tiroler Weg oder unten im Würmtal. Hier sei es aber kürzer zur Ruine Liebeneck, meine ich noch. Dann sollten wir halt lieber daheim im Bett bleiben, wenn wir schon abkürzen müssten. Aha, will uns ein Jägersmann vorschreiben, ob und wo wir hier zu wandern haben. Das reicht, wir verabschieden uns, zumal der Jäger inzwischen auch mit seinem Latein am Ende ist. Der Mann in grün stapft direkt rechts hinein in den Wald, direkt ins Schlafzimmer des Wildes also, wir setzen unseren Weg auf dem Unteren Hangweg fort und wandern mit Tendenz nach unten die Würmhalde entlang. Und bewundern dabei die mitten im Schlafzimmer der Waldbewohner aufgestellten Hochsitze… Honi soit, qui mal y pense.

Bald sind wir auch unten im Würmtal, treffen an der Wiesenklinge auf den Würmtalweg. Hier halten wir uns links, um gleich darauf rechts weg den Würmtalweg schon wieder zu verlassen. Es geht vollends hinunter auf Wasserhöhe Würm, die wir über eine kleine Holzbrücke überqueren. Vorbei geht es an den beiden verlorenen Häusern, wo vor längerer Zeit mal ein Ausflugslokal beheimatet war. Lang, lang ist´s her. Jetzt geht es über die Landstraße hinweg und wir klettern auf einem schmalen Pfad steil bergauf. Die äußerste Ringmauer um die Ruine Liebeneck wird „durchschritten“, wir queren den Weg und bleiben auf dem Pfad, begleitet von der schwarz-roten Raute. Die zweite Ringmauer (natürlich längst nicht mehr richtig erhalten) wird passiert und schon sind wir bei der Ruine angekommen. Die Burg Liebeneck wurde im 12. Jahrhundert errichtet und diente einst zum Schutz der Floßzollstelle an der Würm und zur Überwachung der in der Nähe vorbeiziehenden Handelsstraße. Der Bergfried der Liebeneck misst heute noch eine Höhe von 29.5 Metern, hat bis zu drei Meter dicke Mauern und ist an eine starke Schildmauer angelehnt.

Zwei Sitzgruppen und ein Pavillon laden zur Rast ein. Wir gehen nach kurzer Verschnaufpause auf dem breiten Wirtschaftsweg, jetzt der Hauptwanderg 5 Schwarzwald – Schwäbische Alb - Allgäu, wieder den Liebenecker Berg hinunter bis zur Liebeneckbrücke, queren dabei unten wieder die Landesstraße und halten uns beim Wiedertreffen mit dem Würmtalweg links und nach wenigen Metern rechts hoch den Hamberger Weg. Es geht, weiter auf dem HW5, zügig nach oben, bis wir auf den Tiroler Weg treffen, dem wir rechts abbiegend folgen. Eine Weile ist der sich eben hinziehende Tiroler Weg unser Begleiter, ehe wir uns nach links wenden und wir wieder Höhe erarbeiten müssen. Entlang am Neubrunnen geht es nach oben, wir treffen auf den Sturzwaldweg, der uns weiter zum Täschenwaldweg bringt. Rechts ab geht es nun, der Kapellenweg verläuft hier. Wir passieren die Dollbronner Klinge und die Hegar-Hütte und kommen zum Hamberger Torweg.  Der steigt erst ein wenig an, fällt wieder leicht ab und gewinnt wieder ein wenig an Höhe. Als es steiler zu werden droht, wenden wir uns an der Kreuzung mit Emesweg und Köpflesweg rechts. Der Köpflesweg führt uns nun um das Köpfle herum Richtung Hohenwart. Bald erreichen wir, unterwegs mit schönem Ausblick auf die Ruine Liebeneck, den Hohenwarter Heuweg. Er führt uns nun rechts weg und bergab. Wir bewundern den Heuwegbrunnen und treffen etwas weiter unten auf den Grenzweg, der uns parallel zum Köpflesweg schon seit der Ihmesklinge begleitet hat. Plötzlich haben wir hier unser Déjà-Vu: Jägers Geländewagen knattert den Alten Heuweg hinab. Und plötzlich fällt es mir wie Schuppen von den Haaren: LB, Ludwigsburg, ein Schwabe. Klar, und auch wenn er optisch durchaus älter wirkt, aber der ist wohl doch noch keine vierzig – deshalb also…

Schnell nach links weg auf den Grenzweg, er wird jetzt unser Begleiter sein. Wir durchschreiten die Wiesenklinge und kommen bald zur Wolfsgrube. Sie wurde im 17. Jahrhundert ausgehoben; damals gab es in der Region noch sehr viele Wölfe und vor allem in der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg ist von einer regelrechten Wolfsplage zu sprechen. Von hier aus haben wir auch wieder einen tollen Blick hinüber auf die Ruine Liebeneck und dankenswerterweise sind hier auch Sitzgelegenheiten zum kurzen Ausruhen. Dann geht es weiter, wir wechseln auf den Wolfsgrubenweg über, der uns Richtung Hohenwart führt. Bald passieren wir den Hammansteinweg, noch ein paar Höhenmeter werden gewonnen und dann geht es eben dahin, heraus aus dem Wald und der Kreis schließt sich. Wir sind am Ausgangspunkt unserer Wanderung angekommen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
48.835233, 8.730190
GMS
48°50'06.8"N 8°43'48.7"E
UTM
32U 480200 5409174
w3w 
///treten.gelegt.tierart
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Claudia Zengin
02.05.2017 · Community
Haben die Tour am Sonntag bei schönem Wetter gemacht. Sie hat uns sehr gut gefallen, und können sie weiter empfehlen. Danke für diese Tourenbeschreibung.
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Gemacht am 30.04.2017
Profilbild von Outdooractive Redaktion
Outdooractive Redaktion
12.02.2015 · Community
Hallo Siegbert, vielen Dank für diese Tourenbeschreibung! Wir haben die Tour als TOP-Tour gekennzeichnet.
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Fotos von anderen


Bewertung
Strecke
12,3 km
Dauer
3:37 h
Aufstieg
428 hm
Abstieg
341 hm
Höchster Punkt
505 hm
Tiefster Punkt
309 hm

Statistik

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Karten und Wege
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