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Wanderung

Goldstadttour: Bieselsberg, sein Observatorium und die Mönchelsteine

· 2 Bewertungen · Wanderung · Schwarzwald
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Siegbert Morlock
  • Foto: Siegbert Morlock, Community
m 600 550 500 450 400 350 10 8 6 4 2 km
Eine herbstliche Wanderung im Nordschwarzwald.
Strecke 12 km
3:36 h
230 hm
128 hm
600 hm
415 hm
Es geht rund um Bieselsberg, dabei vorbei am Bieselsberger Observatorium und am Bieselsberger (Model-) Flugplatz, dann in den Wald und am Nagoldhang entlang mit Besuch der Mönchelsteine. Weiter auf dem Viertelesweg, der später oberhalb des Kapfenhardter Tales führt, dann folgt der kurze Aufstieg zurück nach Bieselsberg.
Höchster Punkt
600 m
Tiefster Punkt
415 m

Wegearten

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Koordinaten:
DD
48.793534, 8.694223
GMS
48°47'36.7"N 8°41'39.2"E
UTM
32U 477542 5404549
w3w 
///beieinander.starten.klempner
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Wegbeschreibung

Wir starten unsere Bieselsbergrunde am kleinen Wanderparkplatz an der Straße zwischen Bieselsberg und Unterlengenhardt beim Maisenbacher Weg. Der führt uns durch den Wald und vorbei an einem Feuchtbiotop zum Waldrand und weiter zum Bieselsberger Observatorium. Die Sternwarte hat eine Geschichte: Eine kleine Gruppe von acht Schülern und Studenten war der Ausgangspunkt zur Gründung des Astronomischen Arbeitskreises Pforzheim mit jetzt rund 70 Mitgliedern, der sich, so seine Satzung, der Öffentlichkeits- und Jugendarbeit hinsichtlich astronomischer Bildung verpflichtet hat. Seit 1982 vereinigt der eingetragene Verein alle Sternfreunde aus Pforzheim, dem Enzkreis und dem Landkreis Calw und er betreibt auch die Sternwarte Bieselsberg, die seit dem Herbst 2003 in Betrieb ist. Die günstige Lage eines Südhangs in circa 600 Metern Höhe, mitten im dünnbesiedelten Nordschwarzwald, bildet einen idealen Standort. Langjährige vorherige Beobachtungen mit transportablen Teleskopen haben die Streulichtarmut und Nebelsicherheit dieser Lage bewiesen. Der tiefe Südhorizont erlaubt die Beobachtung und Fotografie südlichster Himmelsobjekte in Fornax, Walfisch, Schütze oder Skorpion. Auf der Sternwarte gibt es auch regelmäßige Führungen und Veranstaltungen für die Öffentlichkeit, derzeit regelmäßig zweiwöchentlich an Mittwochabenden. Wer sich näher dafür interessiert:http://www.sternwarte-bieselsberg.de/sternwarte.html

Weiter geht es auf dem Maisenbacher Weg zu einer in Steine gemeißelten Schöpfungsgeschichte. Wir überqueren hier die verlängerte Schauinslandstraße, wandern weiter über die Wiesen, vorbei am Bieselsberger Flugplatz. Heute ist kein Flugverkehr, die Modellbauer und Modellflieger sind wohl nur am Wochenende zugange. Wir machen einen weiten Bogen, sind bald im Wald und kommen mit dem Härdebenweg zur Oberen Bieselssteige, die uns weiter führt. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung hinunter zum Rattenkönig. „Rattenkönig“ geht auf eine Geschichte aus dem Dreißigjährigen Krieg zurück, als ein Holzhändler anstelle einer zunächst ausgesprochenen Todesstrafe durch Sturz von der obersten Zinne des Turmes der Burg Liebenzell nach dort verbannt wurde, wo sich im Lauf der Zeit ob der nachlässigen Bewirtschaftung durch jenen Holzhändler eine Rattenplage entwickelte. Die ganze Geschichte kann hier nachgelesen werden: http://www.opencaching.de/viewcache.php?wp=OC763B

Weil Katze aber nur Mäuse, nicht aber Ratten mag, bleibt jener Katzensprung aus. Der Viertelesweg führt uns nun am Nagoldhang entlang. Wir durchwandern eine Buntsandsteinwelt mit den Mönchelsteinen als Höhepunkt. Weiter geht es auf dem Viertelesweg auch nach der Kreuzung mit dem Brunnenweg und später dem Unterreichenbacherweg. Wir sind immer schön oberhalb des Nagoldtales, machen einen weiten Bogen und sind nun oberhalb des Kapfenhardter Tales. Wir treffen auf die Herdgasse, die uns weiter führt, dann folgt die Kreuzung, aber der es rechts auf schmalem Pfad in Serpentinen hinunter zu den Kapfenhardter Mühlen ginge. Wir halten uns aber links und steigen auf etwas breiterem Weg hinauf nach Bieselsberg. Vorbei an grasenden Pferden kommen wir zum alten Forsthaus, dann führt uns ein Fußgängerweg in den Ort hinein, wir überqueren die Firedenstraße und die Grünstraße führt uns, vorbei an einem Bauernhof und vorbei an Kälbern und Ziegen, wieder zum Maisenbacher Weg. Links grüßt das Observatorium, wir halten uns rechts und kehren auf altbekanntem Weg zum Waldparkplatz zurück, wo sich der Wanderkreis schließt.

Hinweis


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Koordinaten

DD
48.793534, 8.694223
GMS
48°47'36.7"N 8°41'39.2"E
UTM
32U 477542 5404549
w3w 
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Bewertungen

4,0
(2)
Eckard Wittenauer 
24.05.2020 · Community
Eine Wanderung durch freie Landschaften und intakte Wälder. Schön.
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Gemacht am 24.05.2020
Ulrich Rentschler
02.04.2020 · Community
Wanderung mit einigen Besonderheiten. Schon am Parkplatz hatten wir die Erste. Die Quellfassung und die Findlinge sind nett gerichtet und beschrieben. Die Liege am Waldrand haben wir uns für den Rückweg aufgehoben. An dem herrlichen Sonnentag hat die Sonnenuhr am Observatorium uns die exakte Uhrzeit gezeigt. Die Waldstrecke oberhalb des Nagoldtals war bis auf die Felsformationen etwas langatmig, da es keine Aussicht ins Tal gab. Erst oberhalb Unterreichenbach wurde der Wald abgeholzt und die Sitzbank hat zur Rast eingeladen. Als wir später dann aus dem Wald bei Bieselsberg kamen, fanden wir auf der linken Seite einen etwas verstecckten Tümpel auf dem Enten zu Hause waren. Insgesamt eine schöne Wanderung mit einigen Highlights.
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Gemacht am 01.04.2020
Steinkreise am Brunnen
Foto: Ulrich Rentschler, Community
Brunnenfassung am Parkplatz
Foto: Ulrich Rentschler, Community
Foto: Ulrich Rentschler, Community
Foto: Ulrich Rentschler, Community
Foto: Ulrich Rentschler, Community
Weiher am Waldrand
Foto: Ulrich Rentschler, Community

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Bewertung
Strecke
12 km
Dauer
3:36 h
Aufstieg
230 hm
Abstieg
128 hm
Höchster Punkt
600 hm
Tiefster Punkt
415 hm

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