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"Goldener Käfig" und "Heimatblick" in der Nordwand des kleinen Bruder (1.782 m)

Alpinklettern · Berchtesgadener Alpen
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  • Übersichtsbild kleiner Bruder Nordwand - Topo Klettertouren Reiter Alm
    / Übersichtsbild kleiner Bruder Nordwand - Topo Klettertouren Reiter Alm
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • / Topo Kleiner Bruder Nordwand - Plaisirtouren Goldener Käfig und Heimatblick
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Einstieg "Heimatblick" und direkt links davon beginnt die Tour "Im goldenen Käfig"
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / in der 3. SL Heimatblick - oben ist der immer nasse Fleck zu erkennen
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  • / Querung in der exponierten Rampe
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  • / in der xxx Seillängen nach links auf den Pfeiler
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  • / Die Routen am kleinen Bruder wurden im Vorstieg eingerichtet
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / so nass ist es nur selten - die schöne Wasserrille in der 2. SL "Im goldenen Käfig" ist trotzdem trocken
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  • / im einfacheren Gelände kurz unterhalb des Wandbuches der Route "Im goldenen Käfig"
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / oberer Wandteil: links der Goldene Käfig im Kamin, rechts der Heimatblick auf der Rampe
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / beeindruckendes Kaminsystem im oberen drittel des goldenen Käfig
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
600 900 1200 1500 1800 2100 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 Wanderparkplatz in Reith Kleiner Bruder (1.782 m) Radlparkplatz Alpawandblick

Die Plaisirtouren Goldener Käfig und Heimtblick führen in 11 bzw. 12 Seillängen durch den linken Teil der Nordwand auf den schönen und einsamen Aussichtsberg an der Reiter Alm!

schwer
8,6 km
10:00 h
1200 hm
1200 hm

Der Goldene Käfig (VI+) bietet sehr schöne und abwechslungsreiche Kletterei im hinteren Eck der Nordwand: Das untere Drittel ist sehr rau und hat in der 2. Seillänge eine klassische Wasserrille. Im Mittelteil folgen einige Wand- und Plattenstellen in gemäßigter Schwierigkeit, bevor man über mehrere Seillängen in einem tollen Kaminsystem den Gipfel erreicht!
Der Heimatblick (VII+) hat angenehm die Schlüsselstelle schon im unter Teil der Tour an einer spektakulär exponierten Rampe. Ein paar Reserven muss man sich für die technisch anspruchsvolle, aber dennnoch schöne Verschneidung im oberen Wandteil aber trotzdem noch bereit halten.
Der Abstieg erfolgt durch 2 mal abseilen auf der Westseite und dann kommt man gut auf Schroffen mit leichten Kletterstellen (II) und später in einer Latschengasse zurück zum Rucksackdepot.
Die Routen Geilsteil und Angoraseil im mittleren Teil der Nordwand des kleinen Bruder findet ihr hier.

Autorentipp

Die Plaisirtour Goldener Käfig ist mit 6+ die leichtest in der Nordwand des Kleinen Bruder und gleichzeitig eine der schönsten!

outdooractive.com User
Autor
Stefan Stadler 
Aktualisierung: 15.12.2018

Schwierigkeit
IV+, 6a schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Kleiner Bruder, 1782 m
Tiefster Punkt
Reith (Wanderparkplatz), 620 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
850 m, 2:30 h
Wandhöhe
350 m
Kletterlänge
400 m, 4:30 h
Abstieg
1200 m
Standplätze
mit Umlenkungen zum Abseilen
Zwischensicherung
mit Bohrhaken
Seillänge
2 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
15
Erstbegehung
Goldener Käfig: Fritz Amann, Stefan Stadler am 10. Juli 2016 - Heimatblick: Fritz Amann, Stefan Stadler im September 2016

Sicherheitshinweise

Für die tagesfüllenden Touren ist nicht nur die Kletterfähigkeiten im entsprechenden Grad sondern auch ein gute Grundkondition und Durchhaltevermögen erforderlich!

Ausrüstung

Alpinkletterausrüstung mit 50 m Doppelseil und 15 Exen

Weitere Infos und Links

Touristinfo Saalachtal ; aktuelles vom Autor auf FB

Start

Reith - Wanderparkplatz (620 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.625773, 12.736101
UTM
33T 329909 5277190

Ziel

Reith - Wanderparkplatz

Wegbeschreibung

Zustieg: Los geht es vom Parkplatz die Forststraße in südöstlicher Richtung in gemäßigter Steilheit aufwärts. Nach ca. 10 Minuten geht man links in einen nicht beschilderten, etwas bewachsenen Wirtschaftsweg, der dann bald in einer Kehre nach links dreht. Diesen folgt man dann steil aufwärts und erreicht wieder eine breitere Forststraße. Auf dieser weiter in einigen Kehren, vorbei an der letzten Wasserstelle auf 930 m zum Alpawandblick, dem Geocach mit Fernglas. An einer Kreuzung hält man sich links und an einer Flachstelle, kurz vor dem Ende der Straße beginnt rechts das gelb markierte Steiglein (1.120 m). Nachdem man an einem Steinman den Beginn des Weges gefunden hat, ist dieser deutlicher zu erkennen und führt in angenehmen Serpentinen im Wald aufwärts. Kurz unter den ersten Felsen erreicht man einen Jägersteig den man flach nach Nordosten (links) für ca. 10 Minuten folgt. Dann geht man an einem Steinmann in der linken Begrenzung einer Rinne einen erdigen Weg nach oben. Wo man in der Rinnen nicht mehr weiter kommt, verlässt man diese an immer wieder gelben Markierungen nach rechts. Über einen Rücken erreicht man den Wandfuß, wo man an einer geschützten Höhle die Rucksäcke lässt (1.450 m). In Klettermontur von Rucksackdepot nach Osten (links) zuerst eben, dann an einer ausgesetzten Wiese kurz bergauf und dann steil bergab. Das nächste Kar wieder nach oben, lässt man die Einstiege der Touren Geilsteil, Angoraseil und 3 Schwestern rechts liegen und folgt der Rinne in östlicher Richtung (leicht links) zu den Einstiegen (10 Minuten vom Rucksackdepot ; 1.480 m).
Tour:   Das Topo beschreibt im Detail die Klettertouren. Berg Heil! Am Gipfel befindet sich ein historisches Gipfelbuch das unbedingt pfleglich zu behandeln ist!
Abstieg: Vom Gipfel geht man wenige Meter nach Westen zur Abseilstelle, die sich auf einer Platte unter einem Überhang befindet. Man seilt sich zwei mal 45 Meter ab und geht dann nach Nordwesten (links), wo der mit einigen Fixseilen eingerichteten Abstieg beginnt. Den deutlichen Steigspuren folgt man teilweise abkletternd (II) nach unten und kommt so in die Latschengasse. In dieser steigt man weiter ab und kommt so direkt beim Rucksackdepot unten raus. Der Weitere Abstieg erfolgt auf dem bereits bekannten Zustiegsweg.

Zustieg und Abfahrt mit dem MTB ist hier näher beschrieben!

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Bus Nr. 260 vom Intercitybahnhof Salzburg über das kleine Deutsche Eck nach Reith. Von der Bushaltestelle schafft man es in ca. 15 Minuten zum Wanderparkplatz.

Anfahrt

Von Norden kommend verlässt man die A8 München-Salzburg an der Ausfahrt Bad Reichenhall. Weiter auf der B 20 nach Süden über Bad Reichenhall und Schneizelreuth, dem sogenannten kleinen Deutschen Eck nach Unken (B 178). Zwei Kilometer nach dem Umfahrungstunnel Unken biegt man links nach Reith ein und überquert hier die Saalach. Hierher gelangt man auch vom Inntal über Waidring und von Zell am See über Saalfelden und Weißbach. Durch die wenigen Häuser hält man sich nach einem Bach rechts und erreicht nach kurzem den Wanderparkplatz an einer Straßenkehre.

Parken

Da der schattige, kostenlose Parkplatz nicht groß ist, unbedingt platzsparend parken!

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kletterführer Bayerische Alpen Band 1 vom Panico Verlag im Online-Shop von freytag & berndt versandkostenfrei erhältlich.

Der Alpinkletterführer für die Reiter Alm, ebenfalls vom Panico Verlag (Berchtesgaden West) wird in kürze erscheinen.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Bayerische Alpen BY 20 Lattengebirge, Reiter Alm, Ramsau 1:25000 ; unkompliziert zu bestellen  bei freytag & berndt

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Schwierigkeit
IV+, 6a schwer
Strecke
8,6 km
Dauer
10:00 h
Aufstieg
1200 hm
Abstieg
1200 hm
aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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