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Wanderung

Göflaner Seerunde

Wanderung · Ortler Gruppe
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  • Ausruhen am Göflanersee
    / Ausruhen am Göflanersee
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Gämse auf dem Kreuzjoch
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Göflaner Schartl
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Eingang zum Marmorbruch
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Geschichte des Marmorabbaues
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Göflaneralm
    Foto: OLAV LUTZ, AV-alpenvereinaktiv.com
m 3000 2800 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Abwechslungsreiche Rundwanderung am Vinschger Nörderberg. Vom Breitbichl zum Göflaner Schartl, hinunter zum Marmorbruch, hinauf zum Göflaner See und bei der Göflaner Alm einen gemütlichen (z.T.) Waalweg retour zu den Hasl-Höfen
mittel
16,8 km
7:00 h
1431 hm
1403 hm
Rundwanderung mit geologischem Highlight am Nördersberg im Vinschgau
Der Herbst spielt viele Farben und besonders die Lärchenwälder sind in dieser Wanderzeit beliebt. Wir  fahren nach Schlanders und hier in die Fraktion Göflan zum Haslhof. Hier parken wir und nehmen den Weg Nr. 1 hinauf zum Kreuzjöchl. Der Anstieg ist steil, aber bald sind wir auf dem Joch angekommen und blicken in das Martelltal hinunter. Dieser Übergang ist nicht nur für uns Menschen interessant, sondern auch für das Wild. Wir verhalten uns sehr ruhig und sehen auf einmal eine Gams 50 Meter vor uns vorbeistolzieren. Wo eine ist, können auch mehr sein, und dem ist auch so. Ein Rudel von fast 15 Gämsen nutzt dieses Joch, um vom Vinschgau in das Martelltal zu gelangen. Nach fast 5-minütiger Regungslosigkeit versuche ich ein paar Schnappschüsse mit dem Fotoapparat zu erlangen, doch dies bleibt den scheuen Tieren nicht verborgen, sodass sie schnellen Schrittes im Wald verschwinden. Wir folgen dem Marteller Höhenweg Nr. 23, den Hängen entlang zum Breitbichl, bis wir zum Göflaner Schartl kommen und uns von Martell verabschieden. Hier geht es Richtung Göflaner Alm auf dem Weg Nr. 3A weiter. Der Abstieg durch das Geröll zeigt schon, dass hier neues Gestein auf uns wartet. Weiße Marmorbrocken liegen vereinzelt auf dem Weg, und alsbald sehen und hören wir das Abbaugebiet des bekannten Marmorbruches von Göflan. Wir steigen nun wieder aufwärts, dem Weg Nr. 3 folgend, vorbei an alten Baracken, welche von einer blühenden Marmorabbauzeit zeugen, wo die Manneskraft noch im Vordergrund lag. Nun verrichten mächtige Maschinen diese Arbeit und schneiden das „weiße Gold“ aus dem Berg. Beim Vorbeigehen sehen wir wuchtige Marmorblöcke, die nur auf den Abtransport ins Tal warten und hören laute Maschinen, welche den Berg aushöhlen. Sobald wir rechts am Abbauplatz ins Seitental aufwärts gehen, hören wir schon bald nichts mehr und konzentrieren uns auf den Aufstieg. Zuerst dem Steig entlang und dann kommen ein paar Passagen mit Sicherungsseilen, die aber nicht übermäßig schwierig sind. Nach mehr als einer Stunde Aufstieg erreichen wir erschöpft den in der Senke gelegenen Göflaner See, welcher der Abschluss von diversen Gletschermoränen und der Jennwand ist. Wir hören schon wieder Steine den Hang herunterrutschen und sehen oben wieder eine Gams, welche sich den Weg durch das Geröll sucht. Nun geht es zum Abstieg, welcher den gleichen Weg Nr. 3 hinunter geht bis zur Göflaner Alm. Dort stärken wir uns noch und folgen abwärts gleich rechts der Markierung zum Haslhof, von wo wir vor 7 Stunden gestartet sind.

Autorentipp

Ein Fernglas bei dieser Tour mit zu nehmen ist ratsam, weil man nicht immer die Tiere so nahe erleben kann, und mit einem Feldstecher hat man mehr Chancen
outdooractive.com User
Autor
OLAV LUTZ 
Aktualisierung: 30.06.2019

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Haslhof, 2526 m
Tiefster Punkt
Göflanersee, 1544 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Beim Aufstieg zum Göflaner See sollte man ein wenig vorsichtig sein, wenn der Weg nass ist, weil z.T. rutschig. Viele Gämsen bedeutet auch, dass mitunter hier Gestein von oben kommen kann.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk und Proviant sind im Herbst ratsam, weil die Alm Ende Oktober meist schon geschlossen ist.

Weitere Infos und Links

https://goeflaneralm.jimdo.com/

Start

Haslhof in Göflan (1543 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.596293, 10.779403
UTM
32T 636294 5161841

Ziel

Haslhof in Göflan

Wegbeschreibung

Vom Startpunkt Haslhof nehmen wir den Weg Nr. 1 aufwärts zum Kreuzjoch. Hier angelangt geht es auf dem Weg Nr. 23 weiter über den Breitbichl bis zur Göflaner Scharte, wo wir den Weg Nr. 3 A hinunter Richtung Göflaner Alm nehmen. Bevor wir diese aber erreichen, geht beim Marmorbruch der Weg Nr. 3 hinauf zum Göflaner See. Hier dann wieder zurück zum Marmorbruch, dem Weg Nr. 3 folgend bis zur Göflaner Alm. Hier den Weg unterhalb der Göflaner Alm rechts weiter auf dem Weg Nr. 2 B zurück zum Haslhof

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

www.sii.bz.it bis nach Göflan. Haltestelle nicht direkt beim Haslhof. Man kann sich aber mit einem Taxi vom Bahnhof hinauffahren lassen.

http://www.mobil-car.com/

Anfahrt

Von der Brennerautobahn A22 die Schnellstraße Bozen nach Meran, weiter über Algund in das Vinschgau bis nach Schlanders und Göflan. Über die Brücke der Etsch in die Hans-Dietl-Straße, weiter hinauf bis zum Haslhof, welcher nach 9 km durch das Waldgebiet des Nörderbergs erreicht wird.

Parken

Es sind nicht viele Parkmöglichkeiten beim Haslhof, deshalb sollte man versuchen vorsichtig zu parken und evtl. auch beim Hof einzukehren, wenn man schon den Parkplatz verwendet.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Vinschgau: Reschenpass - Sulden - Martelltal - Schnalstal. 50 Touren. (Rother Wanderführer)

Kartenempfehlungen des Autors

Vinschgau, Sesvenna: Wanderkarte Tabacco 044. 1:25000

Kompass, Carta Nr. 670 Vinschgau 1:25.000

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,8 km
Dauer
7:00h
Aufstieg
1431 hm
Abstieg
1403 hm
Rundtour aussichtsreich geologische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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