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Bergtour Etappe

Giro del Monviso 2.Etappe: Rifugio Quintino Sella - Rifugio Vallanta

Bergtour · Cottische Alpen
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  • Rifugio Quintino Sella
    / Rifugio Quintino Sella
    Foto: Unione Montana Valli del Monviso
  • Passo Gallarino
    / Passo Gallarino
    Foto: Unione Montana Valli del Monviso
  • Colle di San Chiaffredo
    / Colle di San Chiaffredo
    Foto: Unione Montana Valli del Monviso
  • Rifugio Vallanta
    / Rifugio Vallanta
    Foto: Unione Montana Valli del Monviso
Karte / Giro del Monviso 2.Etappe: Rifugio Quintino Sella - Rifugio Vallanta

Die zweite Etappe der Monviso-Umrundung führt uns von der Berghütte Quintino Sella über die Pässe Gallarino und San Chiaffredo ins Varaita-Tal, zur Berghütte Vallanta.
mittel
13,3 km
5:45 h
710 hm
900 hm

Diese Talquerung ist ziemlich lang, aber dafür auch sehr schön und abwechslungsreich: Nach der Hochebene mit den Sagnette-Seen folgen die hohen und aussichtsreichen Pässe  Gallarino (Nahsicht auf den Monviso, und Fernsichten bis zum Monte Rosa und Matterhorn möglich) und Chiaffredo (Übergang Po-Tal/Varaita-Tal), dessen Name auf den Märtyrer San Chiaffredo zurückgeht.

Beim Abstieg im Giargiatte-Seitental trifft man auf den Bosco dell´Alevé, der mit seinen 825 Hektar Ausbreitung den größten Zirbelkiefernwald (die Zirbelkiefer wird auch Zirbe, Arve oder  Alve genannt) der Alpen bildet, und der seit 1949 unter Naturschutz steht (seit 2016 Teil des Parco del Monviso). Dieser Wald war schon den Römern bekannt, und stellt einen wichtigen Bannwald auf den felsigen und steilen Hängen oberhalb von Castello, auf der Ostseite des oberen Varaita-Tals, dar.

Schließlich folgt der Aufstieg im Vallanta-Seitental zum 1988 neu erbauten, und architektonisch sehr interessanten Rifugio (Berghütte) Vallanta (2450 m). Es liegt direkt oberhalb des Lago della Bealera Founsa, in einer atemberaubenden Hochgebirgslandschaft, an den Füßen der Monviso-Westwand. Wenig oberhalb befindet sich das alte Rifugio Gagliardone, das mehrmals von Lawinen zerstört wurde, und heute nicht mehr genutzt wird. 

Autorentipp

  • Ein Abstecher ins Herz des Bosco dell´Alevè ist von dieser Etappe aus gut möglich. Hierfür schlägt man bei der Weggabelung beim Pian Meyer den Weg zum Rifugio Bagnour ein, in dem übernachtet werden kann.  
outdooractive.com User
Autor
Michael Kleider 
Aktualisierung: 28.11.2017

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2764 m
Tiefster Punkt
1924 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Rifugio (Berghütte) Quintino Sella
Rifugio (Berghütte) Vallanta

Sicherheitshinweise

Der Giro del Monviso (GDV) weist keine technischen Schwierigkeiten wie Kletterstellen, Gletscherpassagen etc. auf, und er ist gut markiert (rot-weiß). Da er jedoch in großer Höhe verläuft, muss mit Schneefeldüberquerungen (vor allem im Bereich der Pässe) bis in den Sommer hinein gerechnet werden. Hier sind Wanderstöcke und im Frühsommer evtl. auch Steigeisen sehr zu empfehlen. Zum Teil ist die zweite Etappe der GDV identisch mit dem piemontesischen Weitwanderweg Grande Traversata delle Alpi (GTA).

Ausrüstung

Ausstattung für eine dreitägige Hüttentour, Schlechtwetterausstattung, Hüttenschlafsack

Alpine Notfallausrüstung: u. a. Erste-Hilfe-Set, Signalgeber (optisch, akustisch),  Mobiltelefon

Bergschuhe (Kategorie C)

Stirnlampe bzw. Taschenlampe, Karte, Kompass

Bargeld (keine Kartenzahlung in den Hütten)

Wanderstöcke empfehlenswert

Weitere Infos und Links

http://www.vallidelmonviso.it/de/

http://www.rifugiovallanta.it/

http://www.parcomonviso.eu/

http://www.monviso.eu/

Start

Rifugio (Berghütte) Quintino Sella (2638 m)
Koordinaten:
Geographisch
44.665802, 7.109630
UTM
32T 350145 4947564

Ziel

Rifugio (Berghütte) Vallanta

Wegbeschreibung

Vom Rifugio Quintino Sella geht man die mulattiera (Saumpfad) hinab, die östlich am Lago Grande di Viso vorbeiführt. Man lässt den Weg nach rechts zum Passo delle Sagnette unberücksichtigt und geht Richtung Süden auf dem gut markierten Saumpfad (GDV/GTA) weiter. Kurz darauf lässt man den Abzweig nach links zum Rifugio Alpetto unbeachtet und kommt an den Laghi delle Sagnette vorbei. Der Weg  quert dann die Schuttfelder am Fuße der Punta Michelis und der Punta Trento und erreicht auf etwa 2675m Höhe einen Weg, der vom Rifugio Alpetto kommt. Weiter auf dem Hauptweg bleibend erreicht man den panoramareichen Passo Gallarino (2728 m). Von hier nur ein ganz kurzes Stück geradeaus (Richtung Süden) absteigen, dann dreht der Weg (GDV/GTA) Richtung Westen, während der Weg V 27 weiter Richtung Süden absteigt. In Kürze erreicht man den Passo di San Chiaffredo (2764m), eine weite Verflachung auf der Wasserscheide zwischen Po- und Varaita-Tal. Nach dem Übergang geht es in moderatem Abstieg durch Schuttfelder (viele Steinskulpturen), vorbei am Lago Lungo und am Lago Bertin (der Abzweig zum nahen Bivacco Bertoglio, das oberhalb auf der Karschwelle steht, bleibt unbeachtet). Jetzt wird der Weg steiler und steigt mit vielen Kehren weiter im Giargiatte-Seitental ab, erst zur Hochebene der alten Gias (Alp) Fons, dann mit Serpentinen durch Lärchenwald weiter zur Hochebene Pian Meyer. Hier lässt man einen Abzweig zum Rifugio Bagnour (Übernachtungsmöglichkeit) unbeachtet, und steigt weiter steil im Wald bergab. Bei diesem Wald handelt es sich bereits um die Ausläufer des Bosco dell´Alevé, dem größten Zirbelkiefernwald der Alpen. Man erreicht eine weitere Ebene (2018m), wo der Weg nach rechts abknickt, und nun ein längeres Stück zwischen den Zirbelkiefern Richtung Norden verläuft.  Dann steigt man nach Westen Richtung Talboden des Vallanta-Seitentals ab, wobei man an den Ruinen der Grange (Alp) Gheit (1912m) vorbeikommt. Endlich erreicht man den Fluss Vallanta, den man auf einer Brücke überquert. Nun geht es aufwärts Richtung Norden, ein Abzweig nach rechts bleibt unbeachtet. Man kommt an der Quelle Fontana della Salute und den Gebäuden der Gias d´Ajaut vorbei, und überquert abermals den Fluss (Brücke). Weiter stets das Vallanta-Tal hinauf Richtung Norden, wobei man auch den Abzweig nach links, zum Gipfel Le Conce, unbeachtet lässt. Man erreicht die Ebene Pian Para, wo nach links der Weg zum Passo della Losetta abzweigt. Man geht jedoch rechts  weiter, und erreicht nach einem kurzen steileren Stück das Rifugio (Berghütte) Vallanta (2444m), das im Osten von der majestätischen Felswand des Viso di Vallanta überragt wird.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Piemont Süd, Wanderführer, Bergverlag Rother, ISBN: 978-3-7633-4359-1, 14,90 Euro

Der Giro del Monviso, fernwege.de, ISBN: 978-3-941366-11-4, 9,95 Euro

Kartenempfehlungen des Autors

Carta dei sentieri 10, VALLE PO, MONVISO, Wanderkarte 1:25.000, Fraternali Editore, (hier bestellbar)

Carta dei sentieri 17, ALTA VAL VARAITA, Wanderkarte 1:25.000, Fraternali Editore, (hier bestellbar)

Wandern um den Monviso, 1:25.000, C.M. Valli del Monviso, www.sentieri.biz, gegen Versandgebühr bei info@michael-kleider bestellbar


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,3 km
Dauer
5:45 h
Aufstieg
710 hm
Abstieg
900 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights faunistische Highlights

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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