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Gipfelstürmer

· 1 Bewertung · Regionale Fahrradtour · Westerwald
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  • Foto: Herzmann, Tourist-Information Montabaur
m 500 400 300 200 40 35 30 25 20 15 10 5 km
Hoch hinaus soll’s gehn – der Köppel, von dessen Aussichtsturm wir heute spektakuläre Ausblicke erwarten. Wo schon die Römer lagerten, radeln wir ins tönerne Herz des „Kannenbäckerlandes“ und erleben Töpferhandwerk hautnah.
Strecke 40,1 km
3:00 h
508 hm
509 hm
538 hm
222 hm
Es gibt viele gute Gründe nach Montabaur zu reisen – so viele, wie Basaltpflastersteine in den engen Gassen. Ganz gleich aus welcher Himmelsrichtung man sich der Stadt auch nähert, das leuchtend gelbe Schloss – ein zu Stein gewordener barocker Prunkbau aus dem 13. Jh. beherrscht das Gesamtbild. Drunten erwartet uns eine Vielzahl attraktiver Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Den Rundgang durch die mittelalterlichen Gassen beginnen wir am Historisch Neugotischen Rathaus am Großen Markt, wo gemütliche Lokalitäten sich in Blickweite wunderbarer Fachwerkbauten sammeln. Das Ende der einladenden Fußgängerzone mit ihren vielen Läden begrenzt die gewaltige Stadtkirche, deren beiden Glockentürme weit in den klaren Westerwälder Himmel ragen. Angrenzend bestaunen wir die gut erhaltene Stadtmauer mit dem Wolfsturm, bevor wir vom schönen Rathaus starten. Über das Montabäurer Schwimmbad steuern wir auf Horressen zu. Am Fuße des Köppel tauchen wir in dichten Laubwald ein, dessen breite Spur uns sanft bergan den richtigen Weg durch den Naturpark Nassau zur Montabäurer Höhe und somit zum Köppel weist. Bevor man sich in der urigen Köppelhütte auf eine Erfrischung auf 540 Meter ü. NN niederlässt, lohnt der Aufstieg zum Aussichtsplateau des Turmes mit grandiosem Rundumblick in den Unterwesterwald. Wieder schiebt sich das wunderbare Barocke Montabäurer Schloss  in den Fokus, das sich aus sattem Grün hervorhebt. Auf dem Weg nach Hillscheid erblicken wir die Alarmstange (keine Besichtigungsmöglichkeit), die den Köppel um einige Meter überragt und damit zum höchsten Punkt im Unterwesterwald generiert. Die schnelle Abfahrt auf Asphaltbahn nach Hillscheid erwartet einen Stopp am Rekonstruierten Römerkastell am Limes, das hier bei der Besetzung Galliens so manchem Legionär ein Zuhause bot. Auch der Römerturm hat einen Besuch verdient, bevor wir uns auf ebener still gelegter Bahntrasse Höhr-Grenzhausen nähern. Das liegt mitten im Herzen des „Kannenbäckerlandes“. Dort, wo das weltweit begehrte „Weiße Gold“ – Ton, seit Jahrhunderten das Leben der Menschen bestimmt. Eindrucksvoll dokumentiert wird die Töpfer- und Glaskunst im Keramikmuseum, das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Auch sonst hat die Stadt vieles an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Wie die Burg Grenzau ebenso die schöne Stadtkirche. Bergan stampfen wir nach Hilgert, das sich einer Denkmal geschützten Schule erfreut und sich mit der Ton-Pfeifenbäckerei einen Namen gemacht hat. Der weitere Verlauf unserer Tagestour führt uns an den Erlenhofsee in Ransbach-Baumbach. Das Idyll lädt unter Schatten spendenden Bäumen zur Rast ein. Nebenbei lohnt ein Besuch der Erlenhofkapelle. Durch Wald und Wiesen geht’s geschwind zurück nach Montabaur, der „Schusterstadt“, wie sie auch manchmal scherzhaft genannt wird. Denn zwischen 1864-1866 zählte man 66 Gewerbe treibende Schuster – und das bei nicht einmal 330 Häuser in der Stadt.

Autorentipp

Sehenswert

  • Montabaur: Schloss Montabaur, Wolfsturm, Neugotisches Rathaus, Historische Fachwerkhäuser, Stadtkirche St. Peter in Ketten, Segelrundflüge

  • Köppel: wunderbarer Rundumblick vom Aussichtsturm in den Westerwald

  • Hillscheid: Rekonstruiertes Römerkastell und Römischer Wachturm, Heimatmuseum

  • Höhr-Grenzhausen: Keramikmuseum Westerwald, Burg Grenzau, Evang. Stadtkirche

  • Hilgert: denkmalgeschützte Schule, Pfeifenbäckerei und schöne Fachwerkbauten

  • Ransbach-Baumbach: Stadtkirche, Erlenhofkapelle am See

  • Wirges: „Westerwälder Dom“

 

 

Profilbild von Westerwald Touristik-Service
Autor
Westerwald Touristik-Service
Aktualisierung: 25.04.2018
Höchster Punkt
538 m
Tiefster Punkt
222 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

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Weitere Infos und Links

Tourist-Information Montabaur

Großer Markt 12

56410 Montabaur

Tel.: + 49 (0) 26 02/95 02 780

Fax.: 49 (0) 2602/95 02 785

tourismus@montabaur.de

www.suedlicher-westerwald.de

Start

Großer Markt/Historisches Rathaus Montabaur (236 m)
Koordinaten:
DD
50.436610, 7.830531
GMS
50°26'11.8"N 7°49'49.9"E
UTM
32U 416950 5587830
w3w 
///haube.krimis.dampfer
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Ziel

Großer Markt/Historisches Rathaus Montabaur

Wegbeschreibung

Großer Markt/Historisches Rathaus Montabaur - Horresen-Aussichtsturm Köppel-Hillscheid - Höhr-Grenzhausen - Hilgert - Ransbach-Baumbach - Ebernhahn - Wirges - Montabaur

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Koordinaten

DD
50.436610, 7.830531
GMS
50°26'11.8"N 7°49'49.9"E
UTM
32U 416950 5587830
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///haube.krimis.dampfer
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

3,0
(1)
Claus Geib
17.08.2017 · Community
Schöne Tour. Von Ransbach bis Montabaur ohne echte Highlights. Einige Industriegebiete. Ab Montabaur dann schöne Streckenführung bis zurück nach Ransbach. Beschilderung ok. Öfters mal navigieren mit Smartphone. Auffahrt zum Köppel langgezogen daher keine extremen Steigungen, meist im Wald (Schatten). Unbedingt den Aussichtsturm besteigen die Aussicht ist atemberaubend. Die Abfahrt (mit Kindern aufpassen) ist manchmal recht steil mit plötzlichen Richtungswechseln aber asphaltiert. Dann folgt ein sehr schöner Abschnitt über die alte Bahntrasse. Insgesamt familienfreundliche Streckenführung, die Höhenmeter müssen nun mal gekurbelt werden :)
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Bewertung
Strecke
40,1 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
508 hm
Abstieg
509 hm
Höchster Punkt
538 hm
Tiefster Punkt
222 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Einkehrmöglichkeit

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