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Bergtour empfohlene Tour

Gingilos (Gigilos, Γκίγκιλος) und Volakias (Βολακιάς)

· 1 Bewertung · Bergtour · Kreta
Verantwortlich für diesen Inhalt
Alpenverein-Gebirgsverein Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Gingilos (rechts) und Volakias (links) vom Koukoule aus gesehen
    Gingilos (rechts) und Volakias (links) vom Koukoule aus gesehen
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
m 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 10 8 6 4 2 km
Eine hochalpine Tour, die im obersten Bereich durch leichtes Klettergelände führt und eine spektakuläre Aussicht auf die umliegenden „Weißen Berge“ sowie die Hochebene von Omalos bietet.
schwer
Strecke 11,5 km
7:30 h
1.394 hm
1.394 hm
2.117 hm
1.234 hm

Die Besteigung des Gingilos und des Volakias ist eine äußerst lohnende Tagestour, die man allerdings nicht unterschätzen sollte!

Der Zustieg vorbei an der Linoseli-Quelle führt durch eine spektakuläre Felsenlandschaft, die in der Morgensonne ein eindrucksvolles Erlebnis bietet. Markant sind auch uralte, windzerzauste Pinien (Pinus brutia), die knapp an der Baumgrenze den harschen Bedingungen trotzen.

Der Gipfelaufbau des Gingilos besteht aus Karstgestein von äußerst rauer Beschaffenheit. Es gibt zahlreiche Schächte und Spalten im Fels, sodass man sich besonders bei Schneelage möglichst genau an die markierte Aufstiegslinie halten sollte.

Der unmarkierte Volakias wird nur selten bestiegen und die Pfadspuren zu seinem Gipfel sind nicht überall leicht zu finden. Wegloses Steigen ist möglich, verlangt aber viel Umsicht. Aufgrund der Nähe zum Meer sollte man immer auch das Wetter genau im Auge behalten, denn Nebel kann sehr rasch einfallen und dann wird es schwer, die Orientierung zu bewahren.

Autorentipp

Man kann diese Tour natürlich auch deutlich abkürzen und nur den Gingilos alleine besteigen.
Profilbild von Wolfgang Drexler
Autor
Wolfgang Drexler
Aktualisierung: 12.11.2020
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.117 m
Tiefster Punkt
1.234 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Pfad 63,86%Pfadspur 23,28%Unbekannt 12,85%
Pfad
7,3 km
Pfadspur
2,7 km
Unbekannt
1,5 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Die Route führt durch Karstgelände und weist im oberen Bereich einige leichte Kletterpassagen auf (SG I+). Absolute Trittsicherheit ist unbedingt erforderlich, für den Volakias auch ein wenig Spürsinn bei der Wegfindung.

Insbesondere am Volakias sind auch gute Sichtverhältnisse unabdingbar.

Weitere Infos und Links

Samaria-Schlucht

Start

Straßenende oberhalb des Parkplatzes am Eingang zur Samaria-Schlucht (1.233 m)
Koordinaten:
DD
35.307811, 23.917564
GMS
35°18'28.1"N 23°55'03.2"E
UTM
34S 765270 3911084
w3w 
///überprüft.optisch.unendlich
Auf Karte anzeigen

Ziel

Straßenende oberhalb des Parkplatzes am Eingang zur Samaria-Schlucht

Wegbeschreibung

Am Straßenende folgt man einer Hinweistafel „Gigilos“, die nach rechts bergauf weist, wo ein schön befestigter und markierter Steinpfad in Kehren nach oben führt (E4). Nach einer Querung geht es später durch felsiges Gelände wieder bergab und man durchschreitet ein Felstor, um in einem Kar die Linoseli-Quelle zu erreichen, die ganzjährig Trinkwasser führt. Dahinter steigt man in zahlreichen Kehren durch eine Schutthalde hinauf auf den Afchenas Sattel.

Bei der Weggabelung am Sattel wendet man sich nach links und folgt der Hinweistafel „Gigilos (2080 m)“. Der Pfad wird felsig und führt bis zu einem Vorgipfel hoch, wobei leichte Kletterstellen zu überwinden sind (SG I). Vom Vorgipfel aus geht man flach entlang von Steinmännern und roten Punkten nach Norden und am Rande einer Karstmulde vorbei. Dahinter gelangt man entlang zahlreicher gelber Punkte und Pfeile durch leichtes Blockklettergelände (SG I+) hinüber zum Hauptgipfel des Gingilos.

Vom Gingilos-Hauptgipfel kehrt man zurück auf den Vorgipfel mit seiner Steinpyramide und wendet sich dort nach links, um unauffälligen Steinmännern bergab zu folgen, die zu einem felsigen Sattel hinunterführen. Von diesem Sattel aus umgeht man zunächst eine kleine Felsbarriere rechts und kehrt dann nach links auf den Rücken zurück, um ihm entlang großer Steinpyramiden ein Stück weit bergauf zu folgen und dann nach links in den Hang zu queren (Pfadspuren). Weiter oben weisen Steinmänner auf einen zunehmend deutlich ausgeprägten Steig hin, der links vom felsiger werdenden Kamm nach oben und später in ein trichterartiges, flaches Kar führt, das felsendurchsetzt ist. Hier wendet man sich etwas nach links und steuert Steinmännern folgend den gegenüberliegenden Bergrücken an, wo das Gelände flacher und oben sanft wird. Abschließend wendet man sich nach rechts, um in einem großen Bogen hinauf zum Hauptgipfel des Volakias zu gelangen, der rechterhand an einer umgefallenen Steinsäule zu erkennen ist.

Vom Gipfel des Volakias aus kehrt man auf derselbe Route wie beim Aufstieg zurück bis zum ersten Sattel und quert von dort weglos und leicht ansteigend nach links unterhalb des Gingilos-Vorgipfels einen langen Schutthang, um vorbei an mehreren markanten Steinpyramiden wieder auf den markierten Aufstiegsweg zum Gingilos zu gelangen und diesem nach links und bergab zurück bis zum Ausgangspunkt zu folgen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Busverbindung von Chania bis zum Parkplatz am oberen Eingang zur Samaria-Schlucht.

Anfahrt

Von Chania nach Omalos und weiter bis zum Parkplatz am Eingang zur Samaria-Schlucht; von dort noch zwei Kehren bergauf bis zum Ende der Fahrstraße.

Parken

Ausreichend Parkmöglichkeiten entlang der Straße.

Koordinaten

DD
35.307811, 23.917564
GMS
35°18'28.1"N 23°55'03.2"E
UTM
34S 765270 3911084
w3w 
///überprüft.optisch.unendlich
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Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Wanderausrüstung.

In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.


Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)
Karl Linecker 
Super Tourenbeschreibung, für Bergsteiger und Individualisten, die in Kreta nicht nur baden wollen. Natürlich muss das Wetter mitspielen. Habe den Volakias ausgelassen, da ich vorher am Strifomadi war, das wäre für einen Senior zuviel. Karl Foto: Strifomadi 1921m mit Psilafi
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Gemacht am 21.06.2022
Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
11,5 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
1.394 hm
Abstieg
1.394 hm
Höchster Punkt
2.117 hm
Tiefster Punkt
1.234 hm
Rundtour aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour Kletterstellen

Statistik

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Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
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