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Wanderung

Geo- Pfad zur Gufferthütte

Wanderung • Achensee
  • der Geopfad zur Gufferthütte im Ampelsbach-/Filzmoosbachtal
    / der Geopfad zur Gufferthütte im Ampelsbach-/Filzmoosbachtal
    Foto: Georg M. Eberle, DAV Sektion Kaufering
  • Morgenstimmung
    / Morgenstimmung
    Foto: Thomas Meyer, Gufferthütte
  • Übersichtstafel am Kögelboden
    / Übersichtstafel am Kögelboden
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Station 1:  Hauptdolomit
    / Station 1: Hauptdolomit
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Station 2: Übergang zum Plattenkalk
    / Station 2: Übergang zum Plattenkalk
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Übergang vom Hauptdolomit (H) zum Plattenkalk (P)
    / Übergang vom Hauptdolomit (H) zum Plattenkalk (P)
    Foto: Georg M. Eberle, DAV Sektion Kaufering
  • Station 3: Plattenkalk
    / Station 3: Plattenkalk
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Station 4: Oberrätkalk
    / Station 4: Oberrätkalk
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Station 5: Roter Liasbasiskalk
    / Station 5: Roter Liasbasiskalk
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • interessante Farbschichtung am Filzmmosbach (roter Liaskalk überlagert von massivem Rätkalk)
    / interessante Farbschichtung am Filzmmosbach (roter Liaskalk überlagert von massivem Rätkalk)
    Foto: Georg M. Eberle, DAV Sektion Kaufering
  • Station 6: Ammergauer Schichten
    / Station 6: Ammergauer Schichten
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Ammergauer Schichten entlang des Filzmoosbachs
    / Ammergauer Schichten entlang des Filzmoosbachs
    Foto: Georg M. Eberle, DAV Sektion Kaufering
  • Station 7: Schrambach Schichten
    / Station 7: Schrambach Schichten
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Gumpe am Filzmoosbach (Schrambachschichten)
    / Gumpe am Filzmoosbach (Schrambachschichten)
    Foto: Georg M. Eberle, DAV Sektion Kaufering
  • Station 8: Eiszeitrelikte
    / Station 8: Eiszeitrelikte
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • zurück in die Eiszeit...
    / zurück in die Eiszeit...
    Foto: Georg M. Eberle, DAV Sektion Kaufering
  • Station 9: Nacheiszeitliche Felsstürze
    / Station 9: Nacheiszeitliche Felsstürze
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Felsstürze aus dem Schneidjoch
    / Felsstürze aus dem Schneidjoch
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Station 10: Entstehung der Passlandschaften
    / Station 10: Entstehung der Passlandschaften
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • bei Tafel 10: Blick zurück ins Filzmoostal und die Natterwand
    / bei Tafel 10: Blick zurück ins Filzmoostal und die Natterwand
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Blick zum Guffert
    / Blick zum Guffert
    Foto: Thomas Meyer, DAV Sektion Kaufering
  • Gufferthütte
    / Gufferthütte
    Foto: Thomas Meyer, Gufferthütte
  • Station 11: Basis der Gufferthütte
    / Station 11: Basis der Gufferthütte
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Infotafel und Spielplatz an der Hütte
    / Infotafel und Spielplatz an der Hütte
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Gufferthütte
    / Gufferthütte
    Foto: Thomas Meyer, DAV Sektion Kaufering
  • die Gufferthütte im Herbst...
    / die Gufferthütte im Herbst...
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
  • Panorama
    / Panorama
    Foto: Thomas Meyer, Gufferthütte
  • Abendstimmung an der Gufferthütte
    / Abendstimmung an der Gufferthütte
    Foto: Thomas Meyer, Gufferthütte
  • Herzlich Willkommen auf der Gufferthütte
    / Herzlich Willkommen auf der Gufferthütte
    Foto: Ewald Kloft, DAV Sektion Kaufering
Karte / Geo- Pfad zur Gufferthütte
1000 1200 1400 1600 m km 1 2 3 4 5 6 Parkplatz Gufferthütte Gufferthütte
Wetter

„Eine Wanderung durch Jahrmillionen Erdgeschichte“

Auf dem Weg vom Köglboden zur Guffert-Hütte durchwandern wir die Schlucht des Oberen Ampelsbachs bis zur Einmündung des Filzmoosbaches bei Höhe 1144 m, die – einem Profilschnitt ähnlich – den aufgebogenen, teils sogar nach Norden überkippten Südschenkel der Thiersee-Mulde durchschneidet. Das bietet die Gelegenheit, während der Wanderung eine Abfolge von Gesteinsschichten zu betrachten, die über einen Zeitraum von rund 110 Millionen Jahren im Erdmittelalter im Lauf der Bildung des Alpen-Gebirges an ihre heutige Position verfrachtet wurden. An 11 Stationen wird diese geologische Besonderheit sichtbar gemacht.

leicht
6,8km
2:30
504 m
0 m
alle Details

In  ca. 2 Stunden durch mehr als 200 Millionen Jahre Erdgeschichte.

Für die Tour liegt ein Flyer auf der Gufferthütte aus. Man kann sich ihn auch über diesem Link ausdrucken.

Autorentipp

Die Tour kann natürlich auch in umgekehrter Reihenfolge gemacht werden.
outdooractive.com User
Autor
Ewald Kloft
Aktualisierung: 29.05.2017

Schwierigkeit leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1.465 m
953 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
familienfreundlich familienfreundlich
mit Bahn und Bus erreichbar
Streckentour
geologische Highlights
kinderwagengerecht

Einkehrmöglichkeit


Ausrüstung

Wanderausrüstung Bergwandern

Weitere Infos und Links

Gesteine der Ampelsbach – Filzmoosbach – Schlucht

Hauptdolomit
Aufgeschlossen im Steinbruch am Forstweg. Oberer Hauptdolomit meist hellocker bis gelblich angewittert. Fast durchgehend mittelstark gebankt. Teilweise infolge der Faltung zertrümmert. Bruchstücke eckig, kantig (brekziös). Schuttbildner. (Hauptgestein der Allgäuer Alpen).

Plattenkalk
In der Schlucht nach der ersten Brücke (1080m). Dunkelgrauer Kalkstein. In verschieden dicken Schichten, abwechselnd mit weichen Mergelschichten, einem Kalk-Ton-Gemisch, abgelagert. Bei der Alpenfaltung steil aufgerichtet und sogar überkippt. Bei einer Überkippung tritt die ursprüngliche Oberseite jetzt als Unterseite einer Lage auf. An einigen Stellen kann man auf der Oberfläche der Platten Beulen und Dellen erkennen. Man erklärt sie als Folge einer Entstehung des Plattenkalks in einem unruhigen Wattenmeer.

Kössener Schichten
Zwischen dem Plattenkalk und dem Oberrätkalk (stark verwittert) und im Bereich der Halserspitz-Polje. Mergel und Mergelkalke (z. T. mit Fossilien von Korallen); bilden wasserstauende Schichten, kleinere und größere Versumpfungsflächen.

Oberrätkalk
Massiver, harter, ungeschichteter Riffkalk (Rätolias-Riffkalk). Durchzieht als „Härtling“ den Bach, bildet dort eine Schwelle mit einem mächtigen Wasserfall und steigt dann als Mauer schräg den Steilhang hinauf und weiter bis zur Quelle mit den Inschriften.

(Roter) Liasbasiskalk (Lias = unterste Juraformation)
(Tafel 5; auffallender Gesteinswechsel am linken Steilhang!) Steil aufgestellte rötliche (auch grüne) Kalke in verschieden dicken Schichten (dünnschichtig bis dickbankig). Die bunten Kalke werden hier vom älteren, harten Oberrätkalk als Folge der Überkippung nach oben hin abgedeckt. Man kann sie durch den Bach hindurch und den Hang hinauf gut verfolgen.

Aptychenkalk
Hellgraue bis cremefarbene Kalkschichten des obersten Jura mit dünnen Ton- und Mergellagen zwischen den Kalkbänken; sehr "faltungs-freudig".
Gesteinsuntergrund der Gufferthütte. Gesteinsbrocken am Abzweig zur Hütte, aufgeschlossene Formation am Wegeinschnitt von der Gufferthütte in Richtung Bayerische Wildalm. Grauweiße bis gelbliche Kalkschichten mit verschieden dicken, dunkelbraunen bis schwarzen Hornsteineinschlüssen. Hornstein besteht aus organisch gebildetem Quarz, ist sehr hart und spröd und lässt sich mit dem Messer nicht ritzen.

Schrambachschichten
In der Schlucht ab ca. 1080m. Schiefergraues, teilweise sehr dünnlagig geschichtetes, grünlich graues, im nassen Zustand schwärzlich graues Mergelgestein der Kreidezeit. Wenig widerstandsfähig, bricht und verwittert leicht.

Start

Parkplatz Köglboden an der Straße nach Steinberg am Rofan (961 m)
Koordinaten:
Geogr. 47.552316 N 11.743712 E
UTM 32T 706426 5270192

Ziel

Gufferthütte (1465m)

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz Köglboden führt ein Forstweg zunächst eben entlang des Ampelsbachs, anschließend leicht ansteigend in das Filzmoosbachtal. In der romantischen Schlucht passieren wir immer wieder kleine Wasserfälle und steigen der Beschilderung des Geopfads folgend weiter auf. Auf 1300m Höhe verlässt man den Forstweg in einer Linkskurve und geht weiter vorbei an Tafel 9 geradeaus bis wir beim Ombrometer und Tafel 10 links über Almwiesen zu der Gufferthütte aufsteigen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

Mit der BOB nach Tegernsee und von dort mit dem Bus "Linie 9550" weiter bis nach Achenkirch.
oder
mit der Bahn bis Jenbach und von dort mit dem Bus "Linie 4080" weiter bis nach Achenkirch.

Ab Achenkirch mit dem Bus "Linie 7801" weiter bis zur Haltestelle Gufferthütte am Parkplatz "Köglboden".

Anfahrt:

1. Von Norden kommend die A8 an der Ausfahrt Nr. 97 "Holzkirchen" verlassen und der B318 sowie der B307 in Richtug "Tegernsee" folgen. Auf der B307 und der B181 weiter bis nach "Achental". Hier auf die L221 in Richtung Steinberg abbiegen und am Parkplatz "Köglboden" parken.

2. Von Süden kommend die A12 "Inntalautobahn" an der Ausfahrt "Wiesing" verlassen und am Kreisverkehr Richtung "Achensee" abbiegen. Der B181 bis nach Achental folgen und dort in Richtung "Steinberg" auf die L221 abbiegen. Am Parkplatz "Köglboden" parken.

Parken:

Wanderparkplatz Köglboden / Gufferthütte (kostenfrei)

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte BY 14, Mangfallgebirge Süd- Guffert, Unnütz, Juifen 1:25.000 ISBN 13-978-3-937530-37-6

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Schwierigkeit leicht
Strecke 6,8 km
Dauer 2:30 Std.
Aufstieg 504 m
Abstieg 0 m

Eigenschaften

mit Bahn und Bus erreichbar Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

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