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"Gelbes Geheimnis" Schwgr.8+/9-, 230m, Schüsselkar Südwand Wetterstein

Alpinklettern · Seefeld
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ÖAV Sektion Hohe Munde Verifizierter Partner 
  • Übersicht der Routen an der Schüsselkar Südwand
    / Übersicht der Routen an der Schüsselkar Südwand
    Foto: Bernhard Hangl, ÖAV Sektion Hohe Munde
  • Detailansicht oberer Wandteil
    / Detailansicht oberer Wandteil
    Foto: Bernhard Hangl, ÖAV Sektion Hohe Munde
  • / Topo" Gelbes Geheimnis"
    Foto: Bernhard Hangl, ÖAV Sektion Hohe Munde
1500 1800 2100 2400 2700 m km 2 4 6 8 10 12

Delikate Freikletterei an durchwegs gutem Gestein außer ca. 10m am Beginn der dritten Seillänge (Alpinistisch wertvoll) !
schwer
12,6 km
11:27 h
1299 hm
1299 hm

Die gelbe Wandfarbe rührt von einer Flechte her und ist für den Routennamen verantwortlich.
Die Route ist im unteren Bereich sehr steil, insbesondere die Schlüssellänge erfordert anspruchsvolle Klettertechnik. Der Fels ist insgesamt als gut einzustufen lediglich ca. 10 m am Beginn der dritten Seillänge sind ganz schön brüchig und fordert Klettertechnik aus vergangenen Zeiten bei eher dürftigen Absicherung (weich greifen)!

 
 
 
Siehe Routenverlauf Nr. 8 ist die Route "Gelbes Geheimnis"

Autorentipp

Absicherung ist eher dürftig (ausser Schlüssellänge), der 7. Grad ist obligat!
outdooractive.com User
Autor
Bernhard Hangl 
Aktualisierung: 04.02.2020

Schwierigkeit
IX-, 7b+ schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Westgratturm, 2450 m
Tiefster Punkt
Parkplatz P1 Gaistal, 1204 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
2200 m
Wandhöhe
230 m
Kletterlänge
230 m, 5:00 h
Abstieg
230 m, 1:00 h
Standplätze
mit Bohrhaken
Zwischensicherung
mit Bohrhaken, Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Seillänge
2 x 60 m
Anzahl Expressschlingen
11
Erstbegehung
Hangl Bernhard und Franz Sint am 21.10.1987 nach Vorarbeiten Chr. Krah Hangl Bernhard 1. RP Begehung Juni1988

Sicherheitshinweise

Abseilen über die Route nicht zu empfehlen, besser über Westgrat abklettern
(2.und 3.Grad) und teilweise abseilen, Abseilstände eingerichtet.

Genaue Beschreibung siehe Wegbeschreibung

Ausrüstung

11 Expressschlingen, 60m Halbseile, Satz Stopper, Cams 0,5, 1, 1,5 , 2,

Start

Westgrat Schüsselkar (1205 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.363812, 11.104647
UTM
32T 658914 5247742

Ziel

Parkplatz P1 Gaistal

Wegbeschreibung

Von Leutasch ins Gaistal bis P1 anschließend zur Wettersteinhütte (mit Rad möglich) und weiter bis zum Wandfuß der Scharnitzspitze Südwand.

Zustieg siehe Karte. Der Einstieg befindet sich siehe "Übersicht Wandfoto" Nr.8

Abstieg gilt für den gesamten Gratverlauf vom Gipfel:

Vom Gipfel den Westgrat meist direkt am Grat entlang abklettern, sehr ausgesetzt  (Schwgr. 2 bis 3).

Von der Ausstiegsschlucht der Südverschneidung und der Fiechtl-Herzog den Grat direkt  oder knapp unterhalb auf der Nordseite weiter verfolgen, bis man zu einem Bohrhaken kurz vor dem Spindlerturm gelangt. Von diesem zirka 30 m den Gratverlauf  abseilen  oder weiter abklettern (Schwgr. 3) bis zur Scharte vor dem Spindlerturm, der im weiteren Verlauf auf der Nordseite umgangen wird.

Jetzt mehrere Möglichkeiten

  1. Möglichkeit:  Dieser Weg kann auch schon von der Scharte vor dem Spindlerturm verfolgt werden , den Schnellabstieg über die Nordseite Richtung Nordwest abklettern

    (max. Schwgr. 1), bis man auf  einen großen Ringbohrhaken stößt, von hier 2x30 m abseilen, dann weiter in westlicher Richtung bis zur östlichen Wangscharte (Schwgr. 2), von hier 60 m oder 2x30 m abseilen.
    HINWEIS: Bei winterlichen Verhältnissen den Schnellabstieg  an der Nordseite meiden, da die Abseilringe in der Rinne unauffindbar sind!

  2. Möglichkeit:  Abseilen über die Knapp-Köchler, beim 1. Abseiler nur 30 m abseilen, anschließend immer mit 60 m-Halbseil bis zum Wandfuß.

     

  3. Möglichkeit:  Über einen 20 m hohen Riss (Schwgr. 4-) den Westgratturm erklettern und in weiterer Folge über den Westgrat  abklettern (ausgesetzt),  beim letzten Grataufschwung , zirka  15 m unterhalb vom Gratplateau,  sind einzementierte Bohrhaken.

    2x30 m abseilen zur östlichen Wangscharte, von hier 60 m oder 2x30 m abseilen Richtung Süden  zum Wandfuß.

  4. Sollte der Zeitbedarf insbesondere bei den langen Touren nicht aussreichen gibt es die Möglichkeit auf der kompfortablen Biwackschachtel zu übernachten. Es ist auch vom Abseilen über die Wand abzuraten wenn bald die Nacht hereinbricht. Zahlreiche Einsätze der Bergrettung Leutasch in der Nacht zeugen davon.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anfahrt

Aus dem Inntal (A12) bei Zirl auf der B177 N-wärts nach Seefeld und von dort NW-wärts weiter nach Leutasch - durch den Ort hindurch und anschließend ins Geistal bis P1, Gebührenpflichtig! Aus Deutschland von der A95 über Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald nach Leutasch.....und weiter wie oben.

Parken

Parkplatz P1 Gaistal Leutasch
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
IX-, 7b+ schwer
Strecke
12,6 km
Dauer
11:27 h
Aufstieg
1299 hm
Abstieg
1299 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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