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Bergtour

Gawelzspitz

Bergtour · Vinschgau
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Johannes Renfordt 
  • Die Kalten Wiesen liegen noch im morgendlichen Schatten
    / Die Kalten Wiesen liegen noch im morgendlichen Schatten
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Endlich erreicht die Morgensonne den Aufstiegsweg
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Rückblick über die Kalten Wiesen
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Morgenstimmung auf Plamjack
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Zum ersten Mal geht der Blick zur Weißkugel
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Rückblick zur Remsspitze
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Am Semblerstein zweigt der Steig zum Gawelzspitz ab
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Durch das Mittergawelz geht es zunächst auf den Pleresspitz zu
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Vorsicht beim Aufstieg - die Weißkugel lenkt beständig ab
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick zur Valvelspitze
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Einblütiges Hornkraut auf der Gawelzspitze
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Gipfelblick zur Weißkugel
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick ins Valveltal und zum Portlesspitz
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  • / Blick über den Gipfelkamm zur Schwemser Spitze
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  • / Im Abstieg bleibt viel Zeit, die Saldurgruppe genau zu studieren
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Die Oberretteshütte auf der anderen Seite wirkt geradezu winzig
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick zum Äußeren Bartkogel
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Der Saldurbach hat sich auf einigen hundert Meter tief ins Gelände gegraben
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Rückkehr zum morgendlichen Ausgangspunkt an den Glieshöfen
    Foto: Johannes Renfordt, Community
m 3500 3000 2500 2000 1500 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Erweiterbare, überaus abwechslungsreiche Tour in alpinem Gelände zu einem aussichtsreichen Gipfelkamm
mittel
18,1 km
7:30 h
1456 hm
1456 hm

Im Talschluss des Matschertals werden die Gipfelziele nicht nur höher, sondern auch zunehmend schwieriger zu erreichen. Eine angenehme Ausnahme stellt der Gawelzspitz dar, gelegentlich auch als Gawelzspitze bezeichnet. Die Steige sind zwar auf Grund der Höhenlage und des damit verbundenen alpinen Geländes gelegentlich fordernd, aber mit etwas Erfahrung und Trittsicherheit ist der nur mäßig ausgeprägte Gipfelkamm letztlich unproblematisch zu erreichen.

Von den Glieshöfen führt der Tourenvorschlag zunächst in einem landschaftlich äußerst lohnenden Umweg hinauf zu den Kalten Wiesen und weiter zu den Plamjackböden. In einer wunderschönen, recht flachen Höhenwanderung geht es weiter bis zum Semblerstein, von dem aus der eigentliche Anstieg durch das Mittergawelz beginnt. Erst unterhalb des Gipfelkamms ist eine Entscheidung zu treffen, zu welchem Punkt des Gipfelkamms der Aufstieg führt. Ob die Wahl nun auf den etwas vorgelagerte und mit einem Steinmann geschmückten Gawelzspitz selbst oder empfehlenswerterweise zu den geringfügig höheren Punkten in Richtung Valvelspitze fällt, ist letztlich nicht entscheidend: die Aussicht lohnt den weiten Anstiegsweg in jedem Fall! Der Abstiegsweg erfolgt zunächst zurück zum Semblerstein, weicht dann aber vom Hinweg ab. Nach dem folgenden Abstieg zur mäßig ausgeprägten Klamm, geht es auf leichten Steigen und Wegen entlang des Saldurbachs zurück zum Ausgangspunkt an den Glieshöfen.

Autorentipp

Die Tour lässt sich mit einem Besuch der Valvelspitze ergänzen - genügend Kondition, Kraft und Zeit vorausgesetzt!

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Gawelzspitz, 3195 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Außerglies, 1804 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Entlang des beschriebenen Tourenvorschlags bestehen für die zu begehenden Höhenlagen im alpinen Gelände keine außergewöhnlichen Gefahrenquellen. Nichtsdestotrotz ist Trittsicherheit und Erfahrung im gerölligem Gelände unbedingt anzuraten!

Bei schlechten Sichtverhältnissen, insbesondere wenn diese mit fehlender Ortskenntnis zusammentreffen, ist von einer Begehung ab dem Semblerstein abzuraten: das Gelände ist teilweise recht unübersichtlich und die an und für sich sinnvoll gesetzten Markierungen gelegentlich spärlich gesetzt bzw. leicht zu übersehen.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist für diesen Tourenvorschlag obligatorisch. Nicht nur für die Abstiegspassagen sind, je nach Geschmack, ggf. Stöcke hilfreich.

Entlang des Wegs bestehen keine Einkehrmöglichkeiten. Verpflegung und vor allem ausreichend Getränke sind zwingend im Rucksack mitzuführen.

Weitere Infos und Links

Die Fahrplanauskunft für den öffentlichen Nahverkehr in Südtirol findet sich unter https://www.sii.bz.it/.

Eine Übersicht über die eher wenigen Unterkünfte im ersten Südtiroler Bergsteigerdorf Matsch findet sich unter http://www.bergsteigerdoerfer.it/.

Start

Parkplatz Außerglieshöfe (1810 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.726721, 10.683608
UTM
32T 628647 5176172

Ziel

Parkplatz Außerglieshöfe

Wegbeschreibung

Vom großen Parkplatz am Ende der Fahrstraße kurz vor dem Hotel Glieshof ein kurzes Stück zurückgehen und über einen Steig der Beschilderung des Wegs Nr. 8 in Richtung Portlesspitz und Kalte Wiesen folgen. Zuerst über einen Schotterparkplatz, dann parallel zur Straße führt der Steig durch bewaldetes Gebiet zur Zufahrtstraße zu den Thaneihöfen. Dieser aufwärts folgen und zwischen den Höfen hindurchgehen. Etwas oberhalb der Höfe trennt sich der Weg Nr. 8 wieder vom Fahrweg und führt als Steig über eine Wiesenfläche zügig aufwärts ins Thaneital und erreicht bald den Wald. Dort dreht er abrupt nach links und erreicht mäßig ansteigend schließlich den Rand der Kalten Wiesen. Immer am Zaun entlang gehend wird eine größere Wegkreuzung erreicht. Dort dem Wegweiser in Richtung Klamm folgen, Weg Nr. 7, und nach rechts über die Wiese ansteigen. Der Steig erreicht nach einigen Serpentinen eine weitere Verzweigung, dort nach links wiederum dem Wegweiser in Richtung Klamm (Weg Nr. 7A) folgen. An einer Hütte mit einer schönen Aussicht über das Matschertal vorbei steigt der Steig gemütlich an und trifft schließlich auf einen Zaun. An diesem entlang geht es für einige Zeit etwas steiler aufwärts, bald führt der Steig aber wieder nach links, vom Zaun weg, und erreicht oberhalb der Waldgrenze freies Gelände. Nach einigen wenigen weiteren Aufstiegsmetern sind die wundervollen Plamjackböden auch bereits erreicht. Taleinwärts nun dem Steig folgen, der gewissenhaft markiert ist. Auch wenn es insgesamt sehr wechselhaft immer ein wenig hoch oder runter geht, bleibt der Weg doch auf vergleichbarer Höhe und erreicht über die anschließenden Muttböden hinweg schließlich den leicht identifizierbaren Semblerstein. An diesem Findling den nun spärlicheren Markierungen nach links folgen und durch das Mittergawelztal ansteigen. Zunächst orientiert sich der Steig nach links zum Südlichen Gawelzbach, überquert diesen jedoch nicht. Der Steig steigt bald stärker an und wendet sich vom Bachlauf etwas ab. Unter einer felsigen Hang entlang wird das Gelände erstmals vollständig steinig, in der Folge wechseln sich Blockgestein und grober Schutt nun regelmäßig ab. Nachdem der Steig schließlich auf einer Höhe von ca. 3.000 m einen ausgeprägten Geländeabsatz erreicht hat, geht es rechtshaltend auf den Kamm der Gawelzspitz zuhaltend weiter. Wenig später verzweigt sich der Weg: rechtshaltend wird optional der vorgelagerte und namensgebende Aussichtspunkt mitsamt einem Steinmann erreicht, linkshaltend geht es empfehlenswerterweise auf den etwas höheren Gipfelkamm. Die Markierungen leiten dafür zunächst recht unangenehm über mit Blockgestein durchsetztes Geröll parallel zum Kammverlauf, die Höhe haltend. Wenig später drehen die Markierungen wieder nach rechts und steigen in gelegentlich unübersichtlichem Gelände steil an. Abschnittsweise unangenehm rutschig, aber dennoch ohne besondere technische Schwierigkeiten wird der Gipfelkamm erreicht. Rechtshaltend gelangt man in einem Abstecher rasch zu Punkt 3195, linkshaltend kann in abschnittsweise leichter Blockkletterei der aussichtsreiche Punkt 3229 erreicht werden. Dort treffen die Grate von der Valvelspitze, Pleresspitze auf den Gipfelkamm des Gawelzspitz. Dementsprechend großartig ist von dort die Aussicht in die verschiedenen Richtungen, insbesondere hinab in das durch lange nicht mehr existierende Gletscher geformte Valveltal. Mit einem Zwischenabstieg ins Valveltal beginnt übrigens auch die mögliche Tourenerweiterung auf die Valvelspitze.

Nach der wohlverdienten Pause geht es an den Abstieg zurück ins Tal. Bis zum Semblerstein dafür dem Aufstiegsweg folgen und dem kreuzenden Weg Nr. 7 jedoch nun nach links folgen. Der Steig führt zunächst noch etwas ins Tal hinein, fällt dann aber schnell ab und erreicht den Talboden beim Beginn der Klamm, in die sich der Saldurbach auf einigen hundert Metern gegraben hat. Den Gebirgsbach aber nicht überqueren, sondern noch vor der Brücke rechts auf einen kleinen Steig abbiegen. Mitunter etwas holprig folgt dieser dem Saldurbach und erreicht schließlich eine weitere Brücke. Dieses Mal den Bach queren und auf der anderen Seite dem Steig weiter talabwärts folgen. Nach einiger Zeit kommt von links der Steig von der Oberretteshütte hinzu und an der Talstation der Materialseilbahn beginnt ein Fahrweg. Diesem bis zur Inneren Matscher Alm folgen, an der der Fahrweg nach rechts abbiegt und die Talseite wechselt. Abwechslungsreicher ist es jedoch, an der Inneren Matscher Alm geradeaus weiterzugehen: ein markierter Steig setzt die Gehrichtung fort und führt fast ausschließlich durch Wald zu den Glieshöfen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Auch wenn der Startpunkt an den Glieshöfen am Ende des einsamen Matschertals liegt, lässt er sich doch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Ausgangspunkt der Verbindungen ist jeweils der Bahnhof Mals, der sich mit dem Zug aus Richtung Meran oder mit verschiedenen Buslinien, u. a. aus den Richtung Landeck (Tirol) und Zernez (Graubünden), erreichen lässt:

  • Werktage: mit dem Bus 278 von Bahnhof Mals nach Matsch, Wendeplatz; von dort weiter mit dem Wandertaxi zu den Außerglieshöfen
  • Sonn- und Feiertage: mit dem Wandertaxi vom Bahnhof Mals bis zu den Außerglieshöfen

Die Anschlüsse des Wandertaxis sind jeweils auf Bahn und Bus abgestimmt. Da es aber nur wenige Fahrten pro Tag gibt, bitte unbedingt die Fahrpläne beachten!

Anfahrt

Das Matschertal ist ein Seitental des Vinschgaus und wird über einem Abzweig von der Staatsstraße 40, Reschenpassstraße, im Malser Ortsteil Tartsch erreicht:

  • aus Richtung Reschenpass: über die Staatsstraße 40 vom Reschenpass in Richtung Meran abwärts fahren. Nachdem Mals passiert worden ist, am Ortsausgang von Tartsch nach links in Richtung Matsch abbiegen.
  • aus Richtung Ofenpass und Münstertal: von Zernez aus auf der Nationalstraße 28 über den Ofenpass ins Münstertal bis zum dortigen Grenzübergang fahren. Über Taufers im Münstertal und Laatsch nach Mals fahren und weiter wie zuvor.
  • aus Richtung Stilfserjoch: von Bormio über die Staatsstraße 38 über das Stilfserjoch nach Prad und weiter nach Spondinig fahren. Dort links halten und über die Staatsstraße 40 in Richtung Reschenpass fahren. Am Ortseingang von Tartsch rechts in Richtung Matsch abbiegen.
  • aus Richtung Meran: den Vinschgau über die Staatsstraße 38 hinauffahren. In Spondinig geradeaus auf der Staatsstraße 40 in Richtung Reschenpass weiterfahren und am Ortseingang von Tartsch nach rechts in Richtung Matsch abbiegen. 

Etwa 7 km nach dem Abzweig von der Staatsstraße wird das kleine Dorf Matsch erreicht. Nach der äußerst schmalen Ortsdurchfahrt setzt eine asphaltierte, aber teilweise sehr enge Fahrstraße zu den Glieshöfen fort.

Parken

An den Äußeren Glieshöfen gibt es kostenfreie Parkplätze. In der Regel wird der große Parkplatz am Ende der Fahrstraße unmittelbar nach der Querung des Saldurbachs, unterhalb des Hotels "Glieshof" bevorzugt. Die Tourenbeschreibung beginnt dort.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco Karte Nr. 043 Vinschgauer Oberland/Alta Val Venosta

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,1 km
Dauer
7:30h
Aufstieg
1456 hm
Abstieg
1456 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour Grat

Statistik

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