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Start Touren Gamila (2.497 m) und Astraka – Steilabfahrten am Hochplateau
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Skitour empfohlene Tour

Gamila (2.497 m) und Astraka – Steilabfahrten am Hochplateau

Skitour · Pindos-Gebirge
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  • Übersichtsbild der Skitour Gamaila-Astraka-Überschreitung.
    Übersichtsbild der Skitour Gamaila-Astraka-Überschreitung.
    Foto: Stefan Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Gamila (2.497 m) Astraka (2.436 m) Refuge Astraka (1.920)
Auf dieser Skitour wird der höchste Berg des Tymfi Gebirges, die Gamila, mit dem markanten Astraka kombiniert. Vom zweiten Gipfel gibt es eine sehr steile Variantenabfahrt.
mittel
Strecke 20,5 km
8:00 h
2.200 hm
2.200 hm
2.497 hm
970 hm

Von Nordosten betrachtet ist das Tymfi Gebirge eine breite Felsbastion und eindeutig ein Kletterberg (siehe Skitour auf den Smolikas). Doch die senkrechten Felsen sind auf der anderen Seite eher flach und deshalb zum Skibergsteigen gut geeignet. Der Anstieg führt uns über das im Winter geschlossene Refuge Astraka. Jenseits geht es kurz, aber gleich sehr steil bergab auf das Hochplateau Katsadoni. Die beiden Gipfel sind technisch einfach, bevor wir am Astraka die Wahl haben: Entweder wir fahren die sehr steile Variantenrinne direkt ab, oder wir wählen den gemütlicheren Rückweg entlang der Aufstiegsroute. Start- und Endpunkt der Tour ist das idyllische Bergdorf Mikro Papigko.

Nach der SAC-Skitourenskala ist die Tour als ziemlich schwierig – ZS ab 35 Grad einzustufen.

Viele hilfreiche Tipps für Skitouren im Pindos-Gebirge findet ihr hier.

Autorentipp

Nach der Tour lohnen die Felsformationen und Wasserfälle der Papigko Rock Pools zur Besichtigung.
Profilbild von Stefan Stadler
Autor
Stefan Stadler 
Aktualisierung: 24.05.2022
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Gamila, 2.497 m
Tiefster Punkt
Mikro Papigko, 970 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Für die direkte Abfahrt vom Astraka musst du natürlich nicht nur entsprechend sicher Skifahren, sondern es müssen auch die Verhältnisse passen. Die Einschätzung ist sehr schwierig, da es für das Pindos Gebirge keinen Lawinenlagebericht gibt.

Weitere Infos und Links

Viele weitere, mehr oder weniger exotische Skitouren außerhalb der Alpen habe ich in meinem Buch beschrieben.

Regelmäßig poste ich meine Touren auf FB.

Start

Mikro Papigko (970 m)
Koordinaten:
DD
39.968993, 20.728595
GMS
39°58'08.4"N 20°43'42.9"E
UTM
34S 476822 4424351
w3w 
///heimatmuseum.geschrieben.kulturgüter

Ziel

Mikro Papigko

Wegbeschreibung

Aufstieg Gomila: Wir starten in Mikro Papigko von der Kirche über einen gepflasterten Weg nach Süden hinab in die Dorfstraße. Hier kurz nach Osten (links), an einer Gaststätte vorbei (evtl. Einkehr nach der Tour) und auf dem Weg bleibend noch mal nach links drehend gelangen wir auf dem Fußweg zum Refuge Astraka. Anfangs noch im Wald, dann im freien Gelände, vorbei an mehreren überdachten Rastplätzen folgen wir diesen immer in östlicher Richtung bis zum Refuge. Das Refuge Astraka ist zur Skitourensaison normalerweise nicht geöffnet. Nun auf der anderen Seite der Hütte sehr steil zwischen Felsen hindurch circa 100 Hm in die Mulde abfahren. Jetzt wieder mit Fellen an den Ski, immer im flachen Gelände nach Osten und dann nach Nordosten ansteigen. Es ist anfangs nicht eindeutig zu erkennen, welcher der vielen Gipfel die Gamila ist. Die Gamila ist der höchste Gipfel im Tymfi Gebirge. Doch auch die anderen Gipfel in der Reihe können vom Hochplateau aus gut mit Ski bestiegen werden. Nur die letzten circa 200 Hm bis zum Gipfel steilt es auf etwa 30 Grad auf.

Übergang Astraka: Vom Gipfel fahren wir anfangs entlang der Aufstiegsroute und dann immer in gleicher Himmelsrichtung (Südwesten) weiter ab. Bei geschickter Wegfindung, können wir ohne wesentliche Schiebepassagen bis an den Fuß des Astraka gleiten. Hier ziehen wir wieder die Felle auf und steigen bis zu einem großen Steinmann, am Beginn des sehr flachen Gipfelhanges (geneigtes Gipfelplateau) auf. Die Spur hier nicht zu direkt im steilen Gelände anlegen, sondern bequemer und besser zuerst nach Süden (links) queren und dann im weiten Bogen zum Steinmann. Immer flach weiter in nordwestlicher Richtung bis zum Gipfel des Astraka.

Die Abfahrt kann entlang des Aufstiegsweges, mit kurzem, sehr steilen Gegenanstieg zum Refuge Astraka, erfolgen.

Mit der sehr steilen Variantenabfahrt können wir auch direkt nach Mikro Papigko zurückkehren: Hierzu zuerst mit genügend Abstand zu den Nordabbrüchen flach nach Südwesten abfahren. Auf circa 2.100 m fahren wir in eine große Mulde ein, die wir über eine schwach ausgeprägte Scharte in das erste Kar nach Norden wieder verlassen. An der ersten Flachstelle, je nach Verhältnissen mindestens eine Rinne nach Osten (rechts) wechseln und jetzt sehr steil weiter zwischen Felsen hindurch abwärts. Das Gelände wird wieder flacher und bei den ersten Latschen und Bäumen erreichen wir wieder die Aufstiegsspur. Nun weiter auf bekanntem Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Es gibt leider keine Busverbindung nach Mikro Papigko.

Anfahrt

Wir fahren von unserer Unterkunft in Konitsa auf der Hauptstraße Richtung Ioannina nach Südwesten. Nachdem wir den Voidomatis (Fluss / Raftingcenter) überquert haben, biegen wir links in eine Seitenstraße ein. Über eine Passstraße erreichen wir das schöne Dorf Aristi. Immer auf der Haupstraße bleibend, fahren wir wieder in das Flußbett hinab. Im Talboden mit sehr schönen Bäume überqueren wir wieder den Voidomatis und in sehr engen Serpentinen aufwärts durch Megálo Papigko hindurch erreichen wir unseren Ausgangspunkt in Mikro Papigko.

Parken

Bei der Kirche ist ein kostenloser Parkplatz für mehr als ein Dutzend Autos.

Koordinaten

DD
39.968993, 20.728595
GMS
39°58'08.4"N 20°43'42.9"E
UTM
34S 476822 4424351
w3w 
///heimatmuseum.geschrieben.kulturgüter
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Skitouren über ganz Griechenland verteilt findet ihr im Führer von Christian Mayer: Skitouren mit Meerblick in Griechenland.

Kartenempfehlungen des Autors

Im griechischen Anavasi-Verlag erschienen: topografische Karte im Maßstab 1:40000 Blatt 3.3 _ Gramos - Smolikas

Ausrüstung

Skitouren- und Lawinennotfallausrüstung

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
20,5 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
2.200 hm
Abstieg
2.200 hm
Höchster Punkt
2.497 hm
Tiefster Punkt
970 hm
Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch Geheimtipp Gipfel-Tour freies Gelände

Statistik

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Karten und Wege
  • 4 Wegpunkte
  • 4 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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