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Galenstock - Galengrat-Verschneidung (6a)

Alpinklettern · Urner Alpen
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  • Galengrat-Verschneidung im Überblick. Mit möglichem Zwischenstand in der 8. SL
    / Galengrat-Verschneidung im Überblick. Mit möglichem Zwischenstand in der 8. SL
    Foto: Wolfgang Warmuth, alpenvereinaktiv.com
  • Die letzten Meter der 2. Seillänge
    / Die letzten Meter der 2. Seillänge
    Foto: Wolfgang Warmuth, alpenvereinaktiv.com
  • 3. SL
    / 3. SL
    Foto: Wolfgang Warmuth, alpenvereinaktiv.com
  • 4. SL
    / 4. SL
    Foto: Wolfgang Warmuth, alpenvereinaktiv.com
  • 5. SL
    / 5. SL
    Foto: Wolfgang Warmuth, alpenvereinaktiv.com
  • 5.SL
    / 5.SL
    Foto: Wolfgang Warmuth, alpenvereinaktiv.com
  • Die erste der beiden Verschneidungslängen zum Ausstieg.
    / Die erste der beiden Verschneidungslängen zum Ausstieg.
    Foto: Roland Aufschnaiter, alpenvereinaktiv.com
  • / Die zweite Verschneidungslänge kurz vor dem Ausstieg.
    Foto: Roland Aufschnaiter, alpenvereinaktiv.com
  • / Abseilen vom Ausstiegsstand. Von oben aus gesehen gäbe es weiter rechts noch einen weiteren Abseilstand.
    Foto: Roland Aufschnaiter, alpenvereinaktiv.com
2400 2700 3000 3300 3600 m km 1 2 3 4 5 6 7

Die Galengrat-Verschneidung ist ein beliebter Klassiker im Gebiet des Furkapasses. Schöne Kletterein und ein super Ausblick auf das Amphitheater rund um den Sidelengletscher sind garantiert.

mittel
7,5 km
7:00 h
809 hm
809 hm

Die Route auf den Galengrat ist nicht umsonst ein viel besuchter Klassiker. Neben der guten Absicherung, die sich bei Bedarf leicht durch Friends ergänzen lässt, zeichnet sie sich durch eine abwechslungsreiche und schöne Kletterei aus. Von kurzen steileren Wandpassagen über geneigte Platten, griffigen Rissen und einer fantastischen Verschneidung ist alles geboten, was das Granitklettern am Furkapass so schön macht.

Auch wenn die Tour leicht vom Furkapass erreichbar ist, stellt sie doch durch den Zustieg über den Sidelengletscher und die damit verbundene Randspalte am Einstieg, aber auch durch das hochalpine Umfeld eine durchwegs alpine Unternehmung dar, die nicht unterschätzt werden sollte.  

Autorentipp

Neben der Möglichkeit über die Route Abzuseilen, kann man die Tour noch auf den Galenstock fortsetzen oder die etwas kürzere Abseilstrecke vom Galengrat nutzen.

outdooractive.com User
Autor
Wolfgang Warmuth 
Aktualisierung: 04.10.2019

Schwierigkeit
VI+, 6a mittel
Technik
Kondition
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
3240 m
Tiefster Punkt
2430 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
1:40 h
Wandhöhe
330 m
Kletterlänge
330 m, 4:00 h
Abstieg
1:20 h
Standplätze
mit Umlenkungen zum Abseilen, mit Bohrhaken
Zwischensicherung
vereinzelt Bohrhaken, Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Seillänge
2 x 60 m
Anzahl Expressschlingen
12
Erstbegehung
H.P. Geier und D. Kienast 1966; Neuer Einstieg: Iwan Infanger und Richard Arnold 2014

Sicherheitshinweise

Der Gletscher steilt zum Einstieg hin auf. Je nach Verhältnissen kann hier ein Bergschrund den Einstieg erschweren und Steigeisen + Pickel sowie unter Umständen eine Sicherung am Eis nötig machen.

Ausrüstung

Je nach den Verhältnissen neben einer kompletten Ausrüstung zum Alpinklettern noch nötig:

Steigeisen, Pickel und Eisschraube

Weitere Infos und Links

Eine gute Tourenbeschreibung inkl. Topo findet sich auf dem Tourenportal des Schweizer Alpen-Club SAC.

 

Im Café des Hotel Furkablick kann man für einen Franken die Toiletten benutzen.

Start

Parkplatz beim Hotel Furkablick (2430 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.576261, 8.420706
UTM
32T 455611 5158240

Ziel

Parkplatz beim Hotel Furkablick

Wegbeschreibung

Zustieg: Vom Parkplatz geht es hinter den Häusern über den Wanderweg Richtung Sidelenhütte. Nachdem man den Sidelenbach überquert hat, führt der Hüttenzustieg in einem Rechtsbogen einen schottrigen Hang hinauf. Hier verlässt man den markierten Weg und quert immer den Hang entlang Richtung Hanibal Turm/Sidelengletscher. Kurz vor dem Hanibal Turm hält man sich linkerhand entweder auf dem Gletscher/Firn oder auf der schuttbedeckten Mittelmoräne. Am Ende der Mittelmoräne geht es in einem leichten rechtsbogen weiter zum Einstieg. 

 

Einstieg: Der Gletscher steilt zum Einstieg hin auf. Je nach Verhältnissen kann hier ein Bergschrund den Einstieg erschweren und Steigeisen + Pickel sowie unter Umständen eine Sicherung am Eis nötig machen.

 

Route: Durch den Gletscherrückgang wird die neue Einstiegslänge (6a) immer länger und stellt einen recht harten Einstieg in die Tour dar, vor allem bei einem frühen Start im Schatten am Morgen. Nach der ersten Länge verläuft die Tour bis zum grasigen/brüchigen Band (7. SL) über kompakten Fels. Danach steilt die Tour ein wenig auf und führt über rötlichen kompakten Fels zu den beiden letzten Seillängen mit der schönen Verschneidung.

 

Abstieg: Abseilen über die Route (erster Abseiler ist am Band etwas nach Westen verlegt, um einen Seilklemmer zu verhindern) oder über die Abseilpiste am Galengrat. Einen Track sowie kurze Infos zur Abseilpiste findet man bei dieser Tour: www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/galenstock/111892877/ Der weitere Abstieg führt entlang des Zustieges.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Von Oberwald und Andermatt verkehren Busse (Linie 681) auf den Furkapass zur Haltestelle Hotel Furkablick. 

Anfahrt

Von Andermatt/Realp bzw. von Oberwald auf den Furkapass.

Parken

Parkplatz beim Hotel Furkablick.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Eine gute Tourenbeschreibung inkl. Topo findet sich auf dem Tourenportal des Schweizer Alpen-Club SAC.

Führerliteratur:

Schweiz plaisir OST, ISBN 978-3-906087-49-8

Topoguide: Kletterführer Alpen Band I, ISBN  978-3000162046

Kartenempfehlungen des Autors

Swisstopo 1231 Ursenen; Maßstab 1:25.000


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Schwierigkeit
VI+, 6a mittel
Strecke
7,5 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
809 hm
Abstieg
809 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Grat

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
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