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Gaislochfall

Eisfallklettern · Rax-Schneeberg-Gruppe
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Alpenverein Austria Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Am Ende des Höllentals wartet das Gaisloch
    / Am Ende des Höllentals wartet das Gaisloch
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / Das Gaisloch rückt näher
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / Am Ende steiler Zustieg
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / Das Ganze aus der Nähe
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / Das Höllental
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / 1. Seillänge
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / 1. SL bis links von der Säule
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / 2. Seillänge oberhalb
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / Beim Abseilen
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / Topo Skizze
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
m 1100 1000 900 800 700 600 500 400 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km
Das Gaisloch, das im Sommer ein Klettersteig ist, vereist im Winter und bildet diesen Eisfall mit Varianten aus. Ein eher schwerer Eisfall mit langem Zustieg und steilem Zustiegsgelände machen ihn zum besonders eindruckvollen Erlebnis. 
mittel
Strecke 2,8 km
8:00 h
621 hm
96 hm
1.105 hm
581 hm
Der Gaislochfall ist ein imposantes Gebilde am Ende des Höllentals. Oberhalb befindet sich das Raxplateau und dieses Loch ist der letzte Durchschlupf am Talende. Bei Wind zieht es hier entsprechend stark und man kühlt schneller aus. Der lange Zustieg schreckt manche von diesem Klassiker ab, jedoch ist das alpine Gesamterlebnis sehr groß bei diesem Unternehmen. 

Die Verhältnisse am Fall sind meist ab Mitte Jänner gut, dann ist mehr Eis als auf den Fotos zu sehen vorhanden. Der untere Schild und damit die untere Seillänge geht bis links von der Säule. Von dort dann auf die Säule und nach oben weiter. Man sollte dort dann auf die Verankerungen des Gaislochs treffen. Wenn man nach oben aussteigt, dann kann man auch über einen kleinen Umweg über den Weg zurück zum Einstieg. 

Autorentipp

Genug warmes zu Trinken mitnehmen. 
Profilbild von Harald Herzog
Autor
Harald Herzog 
Aktualisierung: 20.09.2016
Schwierigkeit
WI5 mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Einstieg, 1.105 m
Tiefster Punkt
Parkplatz, 581 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
630 m, 2:00 h
Wandhöhe
80 m
Kletterlänge
100 m
Abstieg
630 m, 1:30 h
Seillänge
2 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
10

Sicherheitshinweise

Lawinenausrüstung mitnehmen, das letzte Stück ist sehr steil!

Start

Höllental Parkplatz Schönbrunnerstiege (580 m)
Koordinaten:
DD
GMS
UTM
w3w 

Ziel

Gaisloch

Wegbeschreibung

Man folgt dem Weg zur Schönbrunnerstiege, der zunächst wenige Meter Richtung Wachthüttelkamm zieht und quert dabei oberhalb der Straßenverbauung zur eisernen Schönbrunnerstiege. Auf dem markierten Sommerweg folgt man zunächst auf der linken Hangseite dem Weg, ehe er am Talboden zum Talschluss führt. Am Ende steilt sich der Weg zum schon sichtbaren Fall stark auf. Hier herrscht Lawinengefahr!

Nach durchklettern des Falls kann man an den Eisensicherungen des Gaislochsteigs an der linken Seite abseilen und wieder auf gleichem Weg zurückgehen. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Bei der Schönbrunnerstiege ist eine Bushaltestelle. Die Busse im Winter sind leider unterschiedlich und am besten über www.oebb.at zu finden. 

Anfahrt

Von der S6 fährt man bei der Abfahrt Gloggnitz ab und folgt den Schildern zur Raxseilbahn, die direkt ins Höllental führen. Dort an der Seilbahn vorbei weiter hinein und vor der Überbauung/Gallerie rechts parken. 

Parken

Etwa 10 Parkplätze befinden sich direkt dort und ein paar weitere entlang der Straße in beide Richtungen. Es ist im Winter nicht mit Gedränge zu rechnen.

Koordinaten

DD
GMS
UTM
w3w 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Eisklettern in Ostösterreich, Alpinverlag

Kartenempfehlungen des Autors

Freytag & Berndt: Schneeberg Rax Kombikarte 1:25.000

Ausrüstung

Eiskletterausrüstung mit Bandschlingen und Reep.

Grundausrüstung für Eisklettertouren

  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Lange, warme technische Socken (ggf. Einlagen) und Wechselpaar
  • 35-45 Liter Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Lippenpflege (LSF 30+)
  • Wasser- und winddichte Bergtourenbekleidung, ggf. Gamaschen
  • Wasser- und winddichte Handschuhe mit Fleece-Innenhandschuh
  • Halstuch
  • Kopfbedeckung (unter dem Helm) mit Feuchtigkeitstransport
  • Teleskopstöcke
  • Sonnenbrille
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Steigeisenfeste Bergstiefel
  • Seile
  • 2 Eisgeräte
  • Kletterhelm
  • Sicherungs- und Abseilgerät
  • Prusikschlinge
  • Bandschlingen
  • HMS- und Schraubkarabiner
  • Schnappkarabiner
  • Selbstsicherungsschlinge und HMS-Karabiner
  • 1 Safelock-Karabiner
  • Satz Eisschrauben
  • Eissanduhrfädler
  • 2 Materialkarabiner (z.B. Ice Clipper, Caritools)
  • Topo
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
WI5 mittel
Strecke
2,8 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
621 hm
Abstieg
96 hm
Höchster Punkt
1.105 hm
Tiefster Punkt
581 hm
freistehende Eissäule freihängendes Eis
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

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