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Gaislehnscharte von Gries im Sulztal

· 1 Bewertung · Bergtour · Stubaier Alpen
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  • Winnebach
    / Winnebach
    Foto: Wolfram Stein
  • /
    Foto: Jochen Pfaff, DAV Sektion Hof
  • / Winnebachseehütte
    Foto: Jochen Pfaff, DAV Sektion Hof
  • / Aussichtspunkt auf die Bachfälle
    Foto: Wolfram Stein
  • / Ernst Riml Spitz mit Winnebachseehütte im Hintergrund
    Foto: Wolfram Stein
  • / Gletschertal unterhalb des Bachfallenferners
    Foto: Wolfram Stein
  • / Gletschersee des Bachfallenferners mit Gaislehnkogel im Hintergrund
    Foto: Wolfram Stein
  • / Weg über den Bachfallenferner
    Foto: Google Earth
  • / Schuttkegel im Bachfallenferner mit Gaislehnkogel und -scharte im Hintergrund
    Foto: Wolfram Stein
  • / Spaltenspur im Altschnee mit roten Kaltwasseralgen
    Foto: Wolfram Stein
  • / Beginn des Klettersteigs zur Gaislehnscharte
    Foto: Wolfram Stein
  • / Blick zurück auf den Gletscher (mit Route)
    Foto: Wolfram Stein
  • / Gaislehnscharte
    Foto: Wolfram Stein
  • / Blick von der Gaislehnscharte Richtung Abstieg
    Foto: Wolfram Stein
  • / Gaislehnscharte und Grat zum Gaislehnkogel von Osten
    Foto: Wolfram Stein
  • / Blick ins hintere Sulztal mit Amberger Hütte (unten rechts)
    Foto: Wolfram Stein
  • / Amberger Hütte im Sommer
    Foto: Anton Thaler
m 3500 3000 2500 2000 1500 16 14 12 10 8 6 4 2 km Winnebachseehütte … Übernachtungsgäste Geißlehnscharte Winnebachseehütte Sulztalalm Parkplatz

Anspruchsvolle Rundtour mit Gletscherüberquerung und einem kurzen Klettersteig zur Geislehnscharte. Ein anstrengender Tag oder 1,5 Tage mit Übernachtung auf der Winnebachseehütte.

schwer
17,5 km
8:00 h
1550 hm
1550 hm

Eine wenig begangene Gletschertour umrahmt von den eindrucksvollen Dreitausendern der Stubaier Alpen und mit attraktiven Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten am Weg. Der Gletscher ist auf dem hier beschreibenen Pfad weitgehend spaltenfrei, der Abstieg von der Gaislehnscharte ins Sulztal ist wegen des teilweise verblockten Geländes anspruchsvoll und erforderte ein hohes Maß an Trittsicherheit.

Wer sich von dem groben Geröll und weglosem Gelände nicht abschrecken lässt, kann von der Gaislehnscharte (3058m) aus den Gaislehnkogel (3216m) mit leichter Kletterei (UIAA bis 2) erklimmen. Zeitbedarf mindestens 45 Minuten einfache Strecke wegen des schwierigen Geländes.

Gehzeiten in etwa:
Gries - Winnebachseehütte 2h; Hütte - Gaislehnscharte 3h; Scharte - Gaislehnkogel & retour 1,5 - 2h; Scharte - Sulztal 2h, Sulztalalm - Gries 1h

Autorentipp

Der Blick auf die Bachfälle durch das Panoramafenster des neuen Anbaus der Winnebachseehütte ist eine Schau!

outdooractive.com User
Autor
Wolfram Stein
Aktualisierung: 06.08.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Gaislehnscharte, 3058 m
Tiefster Punkt
Abzweig Winnebach, 1585 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Amberger Hütte
Winnebachseehütte
Sulztalalm

Sicherheitshinweise

Gletscherausrüstung für den Bachfallenferner ist empfohlen. Bei besten Verhältnissen (kein Neuschnee / sehr gute SIcht) kommt man aber auch mit Grödeln bzw. Schneeketten zurecht. Der kurze Kletterstieg (ca. 60 Hm) vom Gletscher zur Scharte ist recht knackig (B). Eine Sicherung und Handschuhe sind anzuraten, nur erfahrene und schwindelfreie Alpinisten kommen auch ohne aus. 

Im Zweifelsfalle immer den Hüttenwirt an der Winnebachseehütte vorher um Rat fragen.

Ausrüstung

Steigeisenfeste Bergschuhe. Gletscherausrüstung und Klettersteigset je nach Verhältnissen und persönlichem Sicherheitsbedürfnis. Im Minimum Grödel bzw. Schneeketten mit Eiszacken und Stöcke.

Start

Gries im Sulztal (1593 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.069552, 11.027259
UTM
32T 653921 5214887

Ziel

Gries im Sulztal

Wegbeschreibung

Von Parkplatz in Gries geht es auf der asphaltierten kleinen Straße zum Weiler Winnebach mit seinen weithin sichtbaren Hotels. Hier beginnt der bestens ausgeschilderte Weg zur Winnebachseehütte (2362m), der sich stetig auf der Nordwestseite des Winnebachtales hinaufschlängelt. Nach knapp 800 Höhenmetern ist die sehr schöne Hütte erreicht und bietet sich für eine Stärkung oder Übernachtung an.

Direkt hinter der Hütte zweigt der gekennzeichnete Weg zur Gaislehnscharte ab. Zunächst geht es auf einem Rücken bergauf zum Aussichtpunkt auf die Bachfälle und weiter zur Ernst Riml Spitz (2507m). Von hier aus verläuft der Weg nach links durch das breite Gletschertal auf die andere Seite an die Südflanke des Hohen Seeblaskogels. Nach weiteren 150 Hm Aufstieg wird der Gletschersee erreicht sowie der Abzweig des Weges zum Seeblaskogel.

Von der Abzweigung aus geht es nun am Ufer des Gletschersees bis zur Grenze des Gletschereises, das fast vollständig unter Geröll verborgen bleibt. Der weiterhin markierte Weg fürt auf einem leicht ausgeprägten Rücken auf Geröll direkt auf den markanten Schuttkegel zu, der sich aus dem Gletschereis erhebt. Kurz vor dem Schuttkegel wechselt man über die nun gut sichtbare Eisfläche einen Rücken weiter nach links und geht auf diesem an dem Schuttkegel vorbei bis an die Grenze des Altschnees, der auch im Hochsommer im Schatten des Weißen Kogels liegen bleibt.

Nun geht es auf Altschnee zunächst steiler in Richtung des weithin sichtbaren Gaislehnkogels, der durch seinen markanten Doppelgipfel gut erkennbar ist. Der Gletscher hat auf diesem Weg fast keine sichtbaren Spalten, trotzdem ist größte Ausmerksamkeit angeraten. Die Scharte befindet sich oberhalb eines Einschnittes, der gut an dem kleinen in den Gletscher reichenden Schuttkegel erkennbar ist. Hier beginnt auf der linken Seite der erst kürzlich neu erbaute Klettersteig zur Gaislehnscharte ca. 10m oberhalb der Eisfläche.

An der Gaislehnscharte angekommen geht es über Felsbrocken und Schutt hinab in einen leicht ausgeprägten Kessel mit einem netten kleinen Bergsee. Vor hier aus verläuft der Weg nach rechts um einen Rücken herum und weiter über eine geneigte Hochfläche, wo er auch auf den Pfad zum Westfalenhaus trifft. Dann geht es wieder steiler werdend auf markiertem Weg bis hinab ins Sulztal. Wer mag, kann dort nach links gehen und mit ca. 750m Strecke und 60Hm Anstieg einen Abstecher zur Amberger Hütte mit einem tollen Blick ins hintere Sulztal machen.

Für alle anderen geht es im Sulztal rechts stets leicht bergab Richtung Gries, vorbei an der Unteren Sulztalalm (lohnende Einkehr). Die Route verläuft überwiegend auf dem Wirtschaftsweg, wobei kleine Abkürzungspfade, die einige der Serpentinen umgehen, eine wilkommene Abwechslung sind. Wenn das Tal sich weitet und die Wiesen in Sicht kommen, empfiehlt es sich vor der Brücke des Wirtschaftsweges links abzubiegen und auf dem Pfad südlich des Fischbaches zu bleiben, um dann auf Höhe der kleinen Kapelle über eine Fußgängerbrücke auf die andere Seite des Baches zu wechseln und von dort direkt zum Parkplatz zu gehen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Vom Inntal ins Oetztal und in Längenfeld dann hinauf nach Gries im Sulztal.

Parken

Parkplatz am Ortsende von Gries oder in der ersten Kehre nach dem Abzweig richtung Winnebach (Hüttenparkplatz).

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

AV Karte M 1:25.000 , Blatt 31/4,  Stubaier Alpen - Mitte

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Bewertungen

5,0
(1)
Wolfram Stein
Aktuell beste Verhältnisse auf dem Gletscher.
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Gemacht am 26.07.2018

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
17,5 km
Dauer
8:00h
Aufstieg
1550 hm
Abstieg
1550 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit ausgesetzt Kletterstellen versicherte Passagen

Statistik

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