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Wanderung empfohlene Tour

Fünf Tage um Königssee und Watzmann

Wanderung · Berchtesgadener Land
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Jo Nathan
  • Morgenstimmung auf der Gotzenalm
    Morgenstimmung auf der Gotzenalm
    Foto: Jo Nathan, Community
m 2000 1500 1000 500 40 30 20 10 km
Beginnend in Schönau am Königssee führt diese Tour in fünf Tagen durch die vielfältige Landschaft des Nationalpark Berchtesgaden.
mittel
Strecke 47,5 km
18:43 h
3.141 hm
3.113 hm
2.191 hm
607 hm
Von Schönau am Königssee erwandert man die idyllische Hochalm der Gotzenalm, die in einer grünen Mulde gelegene Wasseralm und erreicht das Kärlinger Haus, das wunderschön in einem Talkessel am Funtensee gelegen ist. Von dort wird das steinerne Meer gestreift und über das felsige Hundstodgatterl geht es hinab zur Wimbachgrieshütte in der wildromantischen Natur des Wimbachgrieses mit seinen Schuttströmen und teils abgestorbenen Bäumen.
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.191 m
Tiefster Punkt
607 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Übergang vom Kärlingerhaus zur Wimbachgrieshütte über das Hundstodgatterl ist relativ steil und erfordert für einige Kraxeleien im verkarsteten Gestein Trittsicherheit und Schwindelfreiheit!

Start

Schönau am Königssee (607 m)
Koordinaten:
DD
47.590962, 12.988059
GMS
47°35'27.5"N 12°59'17.0"E
UTM
33T 348738 5272800
w3w 
///produzieren.erinnerung.ausbreitete

Ziel

Ramsau bei Berchtesgaden

Wegbeschreibung

Tag 1: Schönau - Gotzenalm

Vom Parkplatz am Königssee ausgehend geht es an der Talstation der Jennerbahn vorbei durch ein Wohngebiet an den Fuß des Jenner. Über gut zu begehende und ausgeschilderte dafür zunächst recht eintönige Forstwege führt der Weg die ersten Kilometer den Berg hinauf, bis man die Königsbachalm erreicht, auf der eingekehrt werden kann. (Die ersten 400 Höhenmeter kann man sich durch Nutzung der Jennerbahn bis zur Mittelstation sparen) Weiter geht es durch etwas interessantere Landschaft, dafür aber steiler nach oben, bis man die Gotzenalm erreicht. Kurz vor dem Etappenziel bietet sich noch einmal ein wunderschöner Blick zurück auf Berchtesgaden und den bisher zurückgelegten Weg, der für den anstrengenden Aufstieg entschädigt. (Tipp: Ein paar Minuten zu Fuß von der Hütte befindet sich der Aussichtspunkt Feuerpalfen, von dem aus man einen schönen Blick auf St. Bartholomä hat)

Tag 2: Gotzenalm - Wasseralm

Von der Hochalm aus führt der Weg zunächst angenehm und flach durch einen schönen Wald, bis man ein felsiges Tal erreicht (Blick bis zum Röthbachfall). Von dort geht es hinab in den Wald, bis der Weg den Hang oberhalb des Obersees quert (auch hier schöner Blick ins Tal). Weiter geht es durch den mit Felsen geschmückten Wald, bis schließlich die auf einer grünen Waldlichtung gelegene Wasseralm erreicht wird.

Tag 3: Wasseralm - Kärlingerhaus

Der dritte Tag führt die ersten paar Kilometer auf einem schmalen Waldwanderweg buchstäblich über Stock und Stein am Hang entlang. Bevor der Weg tiefer in die Berge führt, besteht noch einmal die Möglichkeit mit einem Abstecher auf das Halsköpfl (ca. 10 min) einen letzten Blick auf den Königssee zu erhaschen. Dann geht es weiter durch den Wald am Schwarzsee vorbei, bevor man in den Talkessel des Grünsees hinabsteigt. Von dort geht es recht steil wieder hinauf (kleinere Kraxeleien über Wuirzeln und Felsen aber auf gut angelegtem Pfad). Das letzte Stück wieder flach über die leicht verkarstete aber sehr grüne Landschaft bis zum Kärlinger Haus.

Tag 4: Kärlingerhaus - Wimbachgrieshütte

Längste und anspruchsvollste Etappe der Tour! Zunächst ein Stück zurück über die Ebene (Murmeltiere!) und den Hang auf der anderen Seite des Tals hinauf. Bald weichen die Bäume Sträuchern und Felsen (immer wieder wunderschöne Blicke zurück) bis schließlich das steinerne Meer vor einem liegt. Der Weg führt zwar eher in einem Bogen außen herum, bietet aber durchgehend eine prächtige Aussicht auf die einzigartige Hochfläche. Die Steigung nimmt ab hier wieder zu und der Weg führt bald steil die Bergflanke hinauf. Dieser Abschnitt ist der technisch anspruchsvollste der Tour, da der 'Weg' über die verkarsteten Felsen schon eine leichte bis mittelschwere Kletterei verlangt. Erreicht man aber das Hundstodgatterl, bietet sich ein weitschweifender Ausblick auf das vor einem liegende Tal und die Südseite des Watzmann, der für den Aufstieg allemal entlohnt. Der Abstieg auf der anderen Seite hat es aber auch noch einmal in sich: Nicht weniger steil führt der Weg auf teilweise ähnlichem Terrain wieder ins Tal (Trittsicherheit unbedingt erforderlich). Auf diesem recht abgelegenen Abschnitt hat man gute Chancen Gämsen zu sehen. Wenn man den Trischübelpass erreicht hat, ist das schlimmste geschafft und der restliche Abstieg ins Wimbachgriestal erfolgt auf einem gut ausgebauten Wanderweg. Hier bietet sich auch immer wieder eine atemberaubende Sicht über die weitreichenden und überwachsenen Schuttströme des Wimbachgries, sowie die zerklüfteten Berge, die das Tal säumen. Auf dem Talgrund verläuft der wildromantische Weg teilweise über den Schuttstrom mit abgestorbenen Bäumen bis man die Wimbachgrieshütte erreicht.

Tag 5: Wimbachgrieshütte - Ramsau

Der letzte Tag verläuft vergleichsweise entspannt auf einem breiten und flachen Weg zunächst entlang des Schuttstroms und später am Wimbach entlang bis zum Ausgang des Tals. Unterwegs bietet sich die Möglichkeit ins Wimbachschloss einzukehren und kurz vor Ramsau kann die Wimbachklamm besucht werden. In einem Ausläufer von Ramsau erreicht man schließlich die Straße, an der auch der Bus Richtung Berchtesgaden fährt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug nach Berchtesgaden, vom Bahnhof dort mit dem Bus an den Königssee.

Für die Rückfahrt von Ramsau mit dem Bus an den Bahnhof Berchtesgaden, von dort mit dem Zug weiter.

Koordinaten

DD
47.590962, 12.988059
GMS
47°35'27.5"N 12°59'17.0"E
UTM
33T 348738 5272800
w3w 
///produzieren.erinnerung.ausbreitete
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung und je nach Geschmack Wanderstöcke.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
47,5 km
Dauer
18:43 h
Aufstieg
3.141 hm
Abstieg
3.113 hm
Höchster Punkt
2.191 hm
Tiefster Punkt
607 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich geologische Highlights

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