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Freiburger Hütte, Formaletsch und Steinernes Meer

Bergtour · Lechquellen-Gebirge
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DAV Sektion Freiburg-Breisgau Verifizierter Partner 
  • Der Felsensteig (rechte Bildhälfte) verläuft hoch über dem Formarinsee dicht unter den hellgrauen Steilwänden. Er benutzt die nur mäßig steile Böschung des darunter liegenden Gesteins
    Der Felsensteig (rechte Bildhälfte) verläuft hoch über dem Formarinsee dicht unter den hellgrauen Steilwänden. Er benutzt die nur mäßig steile Böschung des darunter liegenden Gesteins
    Foto: Heinz Nolzen, DAV Sektion Freiburg-Breisgau
m 2000 1800 1600 1400 1200 20 15 10 5 km

2-Tagestour mit Hüttenzustieg und Rundwanderung; Einfach und für Familien geeignet. Interessante Geologie der Gebirgslandschaft. Große Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten

mittel
Strecke 23,4 km
8:00 h
900 hm
470 hm
2.292 hm
1.439 hm

Tag 1: Aufstieg von Lech am Arlberg das Tal der jungen Lech aufwärts zur Freiburger Hütte, 1918 Meter

Tag 2: Rundwanderung um den Formaletsch und das Steinerne Meer: Von der Hütte  kurz Richtung NO zum Felsensteig. Er führt über dem Formarinsee entlang bis zur Straße nach Lech. Ein kurzes Stück auf der Straße talabwärts.  Dann auf den Pfad Richtung NO vorbei am Steinbock-Denkmal zum Steinernen Meer : Der Weg führt über eine Felsstufe  in ein kleines Hochtal. Am Ende des Hochtals beginnt das Steinerne Meer.  Weiter auf dem ausgeschilderten Weg  in Richtung Freiburger Hütte. Kurz nach dem Steinernen Meer lohnt ein Abstecher auf den Formaletsch, 2292 Meter.  Wegloser, unschwieriger An- und Abstieg über die nur mäßig steile Südflanke des Berges .

Der Weg zur Freiburger Hütte führt am Fuß des Formaletsch entlang zum Schafjöchle,  dem 2100 Meter hohen Sattel zwischen Formaletsch und den Ausläufern des Ganahlskopfes. Dann  Abstieg zur Freiburger Hütte  durch eine breite Mulde mit Weideflächen.

Autorentipp

Mit etwas Glück lassen sich auf der Wanderung Steinböcke beobachten.

Interessante Verwitterungen im  Steinern Meer durch die großen Niederschläge.

Profilbild von Patrick Stackelberg
Autor
Patrick Stackelberg 
Aktualisierung: 11.09.2018
Schwierigkeit
mittel
Technik
Höchster Punkt
2.292 m
Tiefster Punkt
1.439 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 3,23%Naturweg 1,76%Pfad 51,25%Straße 0,59%Unbekannt 43,14%
Asphalt
0,8 km
Naturweg
0,4 km
Pfad
12 km
Straße
0,1 km
Unbekannt
10,1 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

1. Tag: Einfache Bergwege T2,

2. Tag: Mittelschwere Bergwege T3: markierte Wanderwege, am Felsenweg kurze Drahtseilpassage, im Steinernen Meer kurze leichte Kletterei (I),  Anstieg auf den Formatletsch bei Nässe sehr rutschig.

 

Weitere Infos und Links

Karte: Wanderkarte 1 : 35.000 „Urlaub im Biosphärenpark Großes Walsertal“. Hrsg.: Verein Großes Walsertal Tourismus, Thüringerberg. Ausgabe August 2012.

Zustieg:

https://www.outdooractive.com/de/wanderung/arlberg/von-lech-zum-formarinsee-zur-quelle-des-lech/23098371/

Karte und Tourbeschreibung beziehen sich nur auf den 2. Tag - die Rundwanderung

Wer besondere Pflanzen, Tiere oder Gesteine finden, die Natur nicht bloß erleben sondern verstehen will, findet dazu ausführliche Informationen im:

Natur-Wanderführer Freiburger Hütte Hrsg: Sektion Freiburg; erhältlich auf der Freiburger Hütte

 

Start

Lech am Arlberg, bzw. Freiburger Hütte, 1918 (1.438 m)
Koordinaten:
DD
47.208249, 10.141467
GMS
47°12'29.7"N 10°08'29.3"E
UTM
32T 586442 5228938
w3w 
///ungeheuer.klänge.kleid
Auf Karte anzeigen

Ziel

Freiburger Hütte, 1918

Wegbeschreibung

Von der Freiburger Hütte, 1918 Meter, erreicht man nach wenigen Metern in Richtung NO den Felsensteig. Er führt hoch über dem Formarinsee dicht unter hellgrauen Steilwänden entlang. Zunächst führt der Weg durch Grünerlenbestände. Der Felsensteig endet nach Durchquerung eines Bergsturzfeldes an der Straße nach Lech. Nach einem kurzen Stück auf der Straße talabwärts lohnt bei der Formarinalpe, 1871 Meter, ein Blick nach rechts hinauf zum Formaletsch. Mitten durch die Wand des Berges verläuft waagerecht ein rotes Felsband. Es besteht aus dem gleichen roten Kalkstein, von dem nahe der Abzweigung des Pfades zum Steinernen Meer ein mannshoher Felsblock am Straßenrand liegt. Auch die Rote Wand wird von einem Band aus diesem Gestein durchzogen; ihm verdankt sie ihren Namen.

Der Pfad zum Steinernen Meer führt vorbei an einem Steinbockdenkmal. Es erinnert an die hier erfolgte Wiederansiedlung des vor Jahrhunderten ausgerotteten Steinwildes. Mit etwas Glück kann man diese Tiere auf der Rundwanderung beobachten.

Über eine Felsstufe zwischen üppigem Latschenbewuchs schräg ansteigend betritt man von Westen her ein kleines Hochtal mit Weideflächen und einem Kalk-Flachmoor. Am Ende des Hochtales wird der Rand des Steinernen Meeres erreicht. Eine Markierung weist dort auf ein gut 200 Millionen Jahre altes Korallenriff unmittelbar links des Pfades hin. Vom Treffpunkt unseres Pfades mit dem Weitwanderweg von der Freiburger Hütte zum Spullersee (Wegweiser) lohnt ein 15-minütiger Abstecher nach links in Richtung Spullersee zu einem roten Felsrücken mit zahlreichen Fossilien.

Vom Abstecher zurück, erfolgt nun in Richtung Freiburger Hütte die Querung des ca. 1 km² großen Steinernen Meeres. Wie durch ein Labyrinth und in ständigem Auf und Ab windet sich der gut markierte Weg durch ein Gewirr von Kuppen, Einsenkungen und metertiefen Felsspalten. Der hier ursprünglich flach lagernde hellgraue und rote Kalkstein erfuhr seine chaotische Verlagerung durch die in dieser Meereshöhe (ca. 2100 m, Niederschlag über 2 m pro Jahr) starke Lösungsverwitterung; sie hat das Gestein von außen angegriffen und von innen ausgehöhlt.

Kurz nach einem leichten Anstieg beim Verlassen des Steinernen Meeres lohnt ein Tiefblick vom Südfuß des Formaletsch nach links hinunter in den Radonatobel. Seine tiefe Schlucht entstand entlang einer quer durch das Gebirge ziehenden Bruchzone.

Ein Abstecher auf den Formaletsch, 2292 Meter, bietet großartige Rundblicke. An- und Abstieg erfolgen über die nur mäßig steile Südflanke des Berges zwar weglos, aber dennoch unschwierig. Bei Nässe ist der Boden allerdings sehr rutschig. Mit Ausnahme einer kleinen Steilstufe in der Hangmitte trägt die Südflanke des Formaletsch bis in den Gipfelbereich eine dichte Decke aus Gräsern und Kräutern. Während im gesamten Wandergebiet kalkhaltige Gesteine vorherrschen, treten in der Steilstufe auch Kieselgesteine auf. Der Wechsel zwischen säureliebender Flora (u. a. die gelb leuchtende Landkartenflechte) auf der Steilstufe und der sonst allgegenwärtigen Kalkflora fällt auf.

Der Weg folgt auf etwa gleich bleibender Höhe der Böschung am Fuß des Formaletsch. Kurz nach Überschreitung des Schafjöchle, dem knapp 2100 Meter hohen Sattel zwischen Formaletsch und den Ausläufern des Ganahlskopfes, ragen rechts des Wanderweges Felsen aus Kieselgesteinen aus dem Boden, deren Farbe auf kleinem Raum zwischen Türkisgrün und Dunkelrot wechselt.

Der Abstieg zur Freiburger Hütte erfolgt durch eine breite Mulde mit Weideflächen und vorbei an dem nach links zur Fensterlewand abzweigenden Pfad.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bahn von Innsbruck nach St. Anton am Arlberg. Bus 92 Lech. Alternativ zum Aufstieg am Tag 1: Ortsbus Linie 7 bis zum Formarinsee (stündlich, in der Hauptsaison von 8.00 - 16.30 Uhr alle 20 Min.) Von der Endhaltestelle ½ Std auf dem nicht asphaltierten Fahrweg oberhalb des Sees zur Freiburger Hütte

Koordinaten

DD
47.208249, 10.141467
GMS
47°12'29.7"N 10°08'29.3"E
UTM
32T 586442 5228938
w3w 
///ungeheuer.klänge.kleid
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Natur-Wanderführer Freiburger Hütte Hrsg: Sektion Freiburg; erhältlich auf der Freiburger Hütte

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte 1 : 35.000 „Urlaub im Biosphärenpark Großes Walsertal“. Hrsg.: Verein Großes Walsertal Tourismus, Thüringerberg. Ausgabe August 2012

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Ausrüstung

Ausrüstung für alpine Bergwanderungen (Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, ausreichend Verpflegung)

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
23,4 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
900 hm
Abstieg
470 hm
Höchster Punkt
2.292 hm
Tiefster Punkt
1.439 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich familienfreundlich geologische Highlights

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