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Mountainbike

Freeridedolomix Tag 3 Cinque Torri

· 1 Bewertung · Mountainbike · Italien
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tobi lu
  • Foto: tobi lu, Community
m 2000 1500 1000 500 60 50 40 30 20 10 km
Tag 3 Freeride Cross in den Dolomiten
mittel
Strecke 65 km
9:45 h
2.586 hm
2.393 hm
2.420 hm
981 hm

Die Alleghe Seilbahn schaufelt uns, nach einem typisch italienischen Frühstück, auf 1922 m hoch.
Hier, vom Col dei Baldi gehts erstmal gemächlich runter zur Malga Vescova, 100 Höhenmeter rauf zur Forcella Pecol und dann recht deftig, durch einen Wald, runter nach Pescul, 1410 m. Nach diesem feucht schlammigen Downhill sind wir und unsere Bikes eingesaut und die Reifen unserer Radl um ein paar Zentimeter breiter. Auf dem Iron Trail, der oberhalb von Selva di Cadore zur Passo Giau Straße führt ändert sich das nicht.
Egal, wir treten mit unseren schlammschweren Bikes gegen so manche Rennradler an, hinauf zum Passo Giau. Ich verliere bei diesem knapp zweistündigem Asphaltuphill meinem Bike-Partner gänzlich aus den Augen. Nicht, weil er weit hinter mir radelt...
An der Rifugio Fedare wartet er solidarisch auf mich. Unsere Bikes hängen wir nun ein Zeit lang an den Haken. Wir schweben im Sessellift hoch zur Rifugio Averau.

Und jetzt sind wir mittendrin in den Dolomitenfelsen. Wohlklingende Namen wie Rifugio Averau, Rifugio Nuvolau, Forcella Ambrizolla und Cinque Torri sind es die wir an Wegweisern lesen.
Wir fahren ein paar Meter, fotografieren, fahren wieder ein paar Meter und fotografieren wieder.

Der erste Tag unseres DolomiX verlief in mystischer, wolkenverhangener Atmosphäre am Limojoch oben.
Der zweite Tag war ständig geprägt vom dem Trail gegenüberliegenden Marmolada Gletscher.
Und heute, am dritten Tag sind wir mittendrinnen in den bleichen, Kalksteinen, auf einem Hochplateu ohne Bäume und Wiesen.
Erst hinter dem markanten Cinque Torri wird die Landschaft wieder grün.
Es dauert nicht lange, als wir nach dem Rifugio Cinque Torri auf Asphalt nach unten schießen: "Hey, was solln des, des is ja Teer!!??".
Gut dass wir die Abkürzung nehmen können, die uns direkt zum Rifugio Bain de Dones führt. Noch besser, dass dieser Downhill schön schlammig, feucht und wurzelig ist. Am allerbesten, dass wir auf diesem Downhill, zwei junge, italienische Mountainbiker, welche mit uns in den Trail gestartet sind, weit hinter uns lassen können.
Mit breitem Grinsen geht es anschließend, wieder versaut und verschlammt auf der Passstraße hoch.
Das Grinsen vergeht uns schnell, es sind doch 300 kräftezerrende Höhenmeter zum Passo Falzarego und weiter zum Passo Valparola. Nach kurzer Pause rollen wir auf dem doch recht langweiligen Weg Nr. 18 nach St. Kassian.
Vor ein paar Wochen bin ich hier noch hoch getreten...

Wir sind schon um 14:00 Uhr in St. Kassian. Gemeinsam beschließen wir, unsere lieben Daheim gebliebenen zu überaschen und heute noch nach Hause zu fahren. Im Klartext heißt das, 25 Kilometer auf der Hauptstraße raus zu fahren nach La Villa, Badia, St. Martin bis nach Zwischenwasser und dann noch schnell die knapp 200 Höhenmeter hoch nach St. Vigil zu treten.

Unser Auto am Parkplatz in St. Vigil stehen zu sehen, freut uns dann schon sehr...

Noch mehr freut es uns, nach gut vier Stunden Autofahrt wieder daheim zu sein...

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Drei Tage in den bleichen Bergen. Drei Tage Dolomiten. Drei Tage Freeride DolomiX.

Diese Supertour ist etwas für spaßorientierte Mountainbiker. Es geht durch das Herz der Dolomiten, die Höhenmeter halten sich dabei in Grenzen, das übernehmen die Seilbahnen...

Die Tour entspricht an den ersten zwei Tagen der Tour Nr. 16, Dolomiti Freeride, Bruneck - Agordo aus U. Stanciu´s neuem Traumtouren Buch.
Ich habe mir überlegt, wie ich den Transfer von Agordo, wieder hoch zum Startpunkt vermeiden könnte.
Mit Dede´s Hilfe (User ausm MTB-Forum) bin ich zu dieser Supertour gekommen. Am ersten Tag wäre ursprünglich Bruneck als Startort und ein Ritt über den Kronplatz, mit Liftunterstützung, vorgesehen gewesen. Am eigentlichen vierten Tag wäre der Homerun zurück nach Zwischenwasser noch gepimt worden. Und zwar mit einem Abstecher hoch zum Heilig Kreuz Hospiz. Hier wieder mit Liftunterstützung durch den zweiteiligen Sessellift ab St. Leonhard.

So oder so, auf dieser Tour haben wir die schönsten Plätze der Dolomiten erlebt und diese landschaftliche Schönheit mit den besten Trails kombiniert - und auch mit der Infrastruktur der Bergbahnen...

:-)

Tag 1

Chalet Alexander

Strada Micurà de Ru 41
39030 San Cassiano

info@ciasa-alexander.it
www.ciasa-alexander.it/
Tel.: + 39 0471.849 509

45,- € ÜF im Doppelzimmer

Tag 2

Bike Hotel Alleghe

Hotel AllegheCorso Italia, 2132022 Alleghe - Belluno

alleghe@dolomiti.com
www.hotelalleghe.com/

35,- € ÜF im DZ

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Höchster Punkt
2.420 m
Tiefster Punkt
981 m

Start

Koordinaten:
DD
46.405991, 12.022201
GMS
46°24'21.6"N 12°01'19.9"E
UTM
33T 271119 5143467
w3w 
///ethischen.gedichte.aufwachsen

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
46.405991, 12.022201
GMS
46°24'21.6"N 12°01'19.9"E
UTM
33T 271119 5143467
w3w 
///ethischen.gedichte.aufwachsen
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Tom Palmer
22.04.2020 · Community

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
65 km
Dauer
9:45 h
Aufstieg
2.586 hm
Abstieg
2.393 hm
Höchster Punkt
2.420 hm
Tiefster Punkt
981 hm

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