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Finstertaler Schartenkopf - Zu Unrecht im Schatten des mächtigen Sulzkogel

· 3 Bewertungen · Skitour · Stubaier Alpen
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ÖAV Alpenverein Innsbruck Verifizierter Partner 
  • Versteckter Gipfel
    / Versteckter Gipfel
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Aufstiegsroute
    / Aufstiegsroute
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Zustieg entlang des Stausees
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Einsicht in das Aufstiegsgelände auf den Sulzkogel
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Aufstiegsgelände Schartenkopf
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Herrlicher Tiefblick vom Gipfel zum Stausee
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Der Blick reicht bis zur Wildspitze (ganz hinten, Mitte links)
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / So sieht Abfahrtsspaß aus!
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Gegenanstieg entlang der Staumauer auf dem Rückweg
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Die letzten Schwünge kurz vor dem Parkplatz
    Foto: Cathleen Peer, ÖAV Alpenverein Innsbruck
2100 2400 2700 3000 m km 2 4 6 8 10 Start Staumauer Schartenkopf Parkplatz

Eine Parade - Frühjahrsschitour! Am sichersten bei Firn oder nach nicht allzu ergiebigen Neuschneefällen.
mittel
11,5 km
2:45 h
978 hm
978 hm
Dem Finstertaler Schartenkopf wendet man sich am besten erst in den Monaten zu, in denen der Schibetrieb eingestellt ist, sprich ab April. Die steilen Flanken entlang des Stausees sind nicht zu unterschätzen und im Hochwinter selten wirklich sicher. Im Frühjahr hingegen, wenn alle Hänge entladen sind, kann man bei frühem Aufbruch mit ruhigem Gewissen diesen Gipfel in Angriff nehmen. Einziger Wehrmutstropfen bleibt die lange Querung entlang des Stausees, die beim Aufstieg mit etwas Höhenverlust, bei der Abfahrt als lästiger Gegenanstieg zu bewältigen ist.. Dafür sind die Abfahrtsfreuden im oberen und im letzten Abschnitt um so größer.
outdooractive.com User
Autor
Cathleen Peer
Aktualisierung: 07.09.2015

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Finstertaler Schartenkopf, 2815 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Dreiseenbahn, 1955 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Die Querung entlang des Stausees bleibt immer etwas heikel und sollte zügig überwunden werden. Die Querung kurz vor der Finstertaler Scharte ist steil und im Frühjahr meist hart gefroren: Absturz,- bzw. Abrutschgefahr. Harscheisen sind hier von Vorteil.

Ausrüstung

Standard Schitourenausrüstung mit Schaufel, Sonde und LVS Gerät.

Weitere Infos und Links

Die Zeitangaben unter dem Punkt "Dauer" beziehen sich auf die gesamte Tour inklusive Aufstieg und Abfahrt, jedoch ohne Pausen.

Start

Kühtai Parkplatz Dreiseenbahn (1975 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.212043, 11.018109
UTM
32T 652817 5230703

Ziel

Finstertaler Schartenkopf

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz entlang der Schipiste zur Graf Ferdinand Hütte. Dann in südöstlicher Richtung weiter, auf die Staumauer des Speicher Finstertal zu. Unterhalb dieser vorbei und über eine kurze Steilstufe hinauf auf die Dammkrone. Entlang des Stausees auf gleicher Höhe bzw. etwas abwärts bis an das südliche Ende Sees. Bis hierher geht man gemeinsam mit den Karawanen, die auf den Sulzkogel pilgern. (Ob man die Spur etwas höher auf der Höhe des Sommerweges, oder ganz am Talboden auf der Höhe der Wasserlinie anlegt, hängt von den aktuellen Bedingungen ab). Am Seeende trennen sich die beiden Aufstiegsrouten und man geht zunächst in östlicher Richtung über wunderschöne Hänge hinauf. Gleich darauf dreht die Spur nach Süden und man steuert in einem langgezogenen Linksbogen auf die deutlich sichtbare Finstertaler Scharte zu. Kurz vor Erreichen der Scharte ist ein steiler Hang zu queren, bei dem Vorsicht geboten ist. Auf der Scharte angekommen, geht man je nach Schneelage entweder bis zum Gipfel mit Schiern, oder aber man stapft die letzten Meter zu Fuß zum höchsten Punkt (ohne Gipfelkreuz).

Die Abfahrt erfolgt entlang der Aufstiegsroute, wobei man am südlichen Seeende die Spur möglichst hoch ansetzen sollte. Je weiter man am Seeufer hinaus fahren kann, um so weniger Gegenanstieg hat man. Je nach Schneebeschaffenheit, kann man schiebend versuchen talauswärts zu gelangen oder man fellt noch einmal auf. Auf der Staumauer angekommen, geht es dann die letzten Höhenmeter hinunter zum Ausgangspunkt.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Infos unter www.vvt.at.

Während der Schisaison fährt ein Gratisschibus. Danach verkehren Linienbusse ab Innsbruck bzw. ab Ötztal Bahnhof.

Anfahrt

Von Innsbruck kommend nach Kematen und weiter ins Sellraintal. Das gesamte Sellraintal (Sellrain, Gries, St. Sigmund, Haggen) ausfahren bis nach Kühtai. Über die Passhöhe und wieder abwärts. Bei den Bergbahnen links hinunter auf einen der großen Parkplätze der Dreiseenbahn.

Parken

Genügend Gratisparkplätze bei den Liften.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Stubaier Alpen - Sellrain (Schirouten) erhältlich beim Alpenverein Innsbruck (www.alpenverein-ibk.at)

Buchtipps für die Region

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Bewertungen

4,0
(3)
Michael Bieber-Zschau 
18.04.2019 · Community
Sehr schöne Tour mit herlichen Ski hängen wenn die Bedingungen stimmen. Gipfel bietet wunderbare 360 Grad Aussicht. gesamtzeit mindestens 5 Stunden
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Gunnar Köhler 
19.04.2017 · Community
Wirklich eine sehr schöne Tour. Die Bedingungen waren ideal. Im Frühjahr ist der Weg durch den Grund des leeren Stausees empfehlenswert, weil die Ski und Füße nicht ständig versetzt am Hang stehen. Oben wie beschrieben 100m vor der Scharte etwas heikel auf ca. 30m Länge. Die Zeitangabe ist recht ambitioniert - auch wenn man die Pausen noch hinzunimmt. Mit 5 h gesamt werden die meisten in der Planung wohl besser zurecht kommen.
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Gemacht am 12.04.2017
Jochen Mayer 
17.03.2017 · Community
Sehr schöne Tour bei guten Bedingungen. Stellenweise noch schöner Pulverschnee. Zu dieser Jahreszeit hat man den ganzen Auf und Abstieg Sonnenschein. Die Zeitangaben sind aber nicht realistisch.
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Foto: Jochen Mayer, Community
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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,5 km
Dauer
2:45 h
Aufstieg
978 hm
Abstieg
978 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Gipfel-Tour
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

·
Kein aktueller Lawinenlagebericht verfügbar

Statistik

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Tiefster Punkt
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