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Finsteraarhorn über Südwestflanke und Nordwestgrat (Normalweg)

Hochtour · Fieschertal
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You Love Mountains 
  • Foto: You Love Mountains, Community
m 4400 4200 4000 3800 3600 3400 3200 3000 2800 2600 5 4 3 2 1 km
Es ist eine tolle und wunderschöne Tour auf den höchsten Punkt der Berner Alpen - das Finsteraarhorn! Die Tour ist ausdauernd, aber bei weitem nicht so lang wie vergleichbare Westalpentouren. Die Gratkletterei ist sehr schön und relativ einfach zu bewältigen. Ein MUST-GO für alle Westalpen-Fans :)
schwer
Strecke 5,6 km
8:00 h
1.269 hm
1.272 hm
4.263 hm
3.044 hm

Die vollständige Tourenbeschreibung findest du hier >>

Ausgangspunkt Finsteraarhornhütte.

Hinter der Hütte führt der Weg Richtung nordost zum ersten Gletscher. Hier wird angeseilt und Steigeisen aufgezogen. Nun direkt den Gletscher aufsteigen und die großen Spalten (Türme) links queren. Danach folgt ein kleines Spaltengewirr welches sich am besten nach rechts hinten queren lässt. Verlässt man dieses quert man direkt zum Grat (zwei extrem große Spalten ca. 50m vor der Randkluft).

Am Grat angekommen diesen aufsteigen und kurz zu einer kleinen Scharte. Nun folgt die Schlüsselstelle: Querung eines Eishangs (ca. 45°; ca. 30m) und Überschreiten der Randkluft zum zweiten Gletscherfeld (Sicherung mit Eisschrauben bei Bedarf möglich – reale Gefahrenstelle ist nicht zu unterschätzen).

Danach geht es über den relativ gutmütigen Gletscher auf den Hugisattel. Bei guten Bedingungen (schnee- und eisfrei, trockenener Fels) können hier Steigeisen und Pickel deponiert werden. Nun über den Grat, wobei der Einstieg relativ direkt (III-) über scheinbar brüchiges Gelände genommen werden sollte (Achtung Eis!) und nach 1m nach rechts queren. Nun den Steigspuren folgend relativ oft direkt am Grat verlaufend und eher unschwierig (ca. II.Grad) zum Gipfel.

Abstieg über Aufstiegsweg. Alternativ kann an der Schlüsselstelle etwas weiter unten die Eiswand direkt angestiegen werden und ca. 10m hinaufgeklettert werden (Zustand der Randkluft an beiden Stelle entscheidend).

Autorentipp

https://www.youlovemountains.com/finsteraarhorn-ueber-suedwestflanke-und-nordwestgrat-normalweg-schweiz-berner-alpen/
Schwierigkeit
III, AD schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
4.263 m
Tiefster Punkt
3.044 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Standplätze
mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
mobile Sicherungsmittel
Seillänge
1 x 55 m

Wegearten

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Weitere Infos und Links

https://www.youlovemountains.com/finsteraarhorn-ueber-suedwestflanke-und-nordwestgrat-normalweg-schweiz-berner-alpen/

Start

Finsteraarhornhütte (3.046 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'651'848E 1'152'510N
DD
46.521888, 8.114326
GMS
46°31'18.8"N 8°06'51.6"E
UTM
32T 432067 5152416
w3w 
///sendemasten.verliebt.polarkreis
Auf Karte anzeigen

Ziel

Finsteraarhornhütte

Wegbeschreibung

Die vollständige Tourenbeschreibung findest du hier >>

Startpunkt

Das Finsteraarhorn begeht man am besten von der Finsteraarhornhütte aus, da auch hier ein früher Start obligatorisch ist.

Beschreibung der Tour

Direkt von der Hütte folgt man dem markierten Weg nach hinten hinauf in die Felsen. Der Weg ist dennoch nicht immer einfach zu finden, da er auf einmal circa ab der Ruine der alten Hütte nicht mehr markiert ist, sondern nur mehr Steinmännchen den Weg säumen. Wenn man gut hinsieht findet man sich aber zurecht und haltet sich im Prinzip immer in Richtung der Felsen die als letztes den Gletscher berühren. Dort kann man auch gut anseilen und die Steigeisen anziehen bevor es auf das steile Firnfeld geht.

Zuerst muss man hier sehr steil aufsteigen und kommt sogleich in die Gletscherzone. Am besten man fragt am Vortag nach den aktuellen Bedingungen damit man eine Tendenz hat, aber im Grunde gehen wir direkt geradeaus hinauf, zuerst etwas links haltend und danach in einem Linksbogen oben herum. Danach geht es noch durch eine gruselige Senke mit schön sichtbarem Gletschertor und wieder hinauf links Richtung Felsen zuhaltend. Dort geht man auf den flachen Bereich und sieht ein sehr großes Steinmännchen, welches das Frühstücksplatzl kennzeichnet (guter Rastplatz). Danach geht man den Steigspuren folgend den Grat hinauf und quert weiter oben über ein sehr steiles Eisfeld wieder auf den Gletscher. Diese Stelle war bei unserer Tour die Schlüsselstelle, da unterhalb des steilen Feldes eine große Randkluft ist und ein Abrutschen fatal gewesen wäre. Wir haben hier verschiedene Strategien beobachtet:

Der Bergführer hat circa in der Mitte der Eiswand eine Eisschraube gesetzt und den Kunden dann auf eine gut aussehende Schneebrücke abgelassen. Er ist danach dort abgeklettert (was mit guten Steigeisen recht gut möglich ist).

Eine andere Seilschaft hat noch bei den Felsen selber einen Abseilstand eingerichtet und hat dort abgeseilt. Eher nicht zu empfehlen, da man schon mehr im Gletscherbruch landet).

Wir haben die Eiswand direkt gequert und die Frontalzacken eingesetzt mit Gesicht zur Wand und Pickel als Sicherung (es waren auch bereits Spuren mit relativ guten Tritten vorhanden). Zur zusätzlichen Absicherung kann man auch in der Mitte eine Eisschraube setzen um den Nachkommenden zu sichern. Diese Variante war bestimmt die schnellste und wenn man Eisschrauben setzt auch mit wenig Risiko.

Nach dieser Stelle geht es zwar steil und lang, aber mit wenigen und eher kleinen Spalten bis zum Hugisattel auf 4088m hinauf. Dort lässt man alles was man nicht mehr benötigt liegen (Steigeisen, Pickel, Gletscherausrüstung) und klettert die letzten 200 Höhenmeter bis zum Gipfel. Die Kletterei ist in meist festem Fels, mit gut sichtbaren Spuren (Steigspuren, Steigeisenkratzer) in moderatem Schwierigkeitsgrad (großteils nicht schwieriger als II) zu meistern. Danach steht man am höchsten Gipfel der Berner Alpen - des Finsteraahorns auf 4273m!

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

SwissGrid
2'651'848E 1'152'510N
DD
46.521888, 8.114326
GMS
46°31'18.8"N 8°06'51.6"E
UTM
32T 432067 5152416
w3w 
///sendemasten.verliebt.polarkreis
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Schwierigkeit
III, AD schwer
Strecke
5,6 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
1.269 hm
Abstieg
1.272 hm
Höchster Punkt
4.263 hm
Tiefster Punkt
3.044 hm

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