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Fiechtl-Turm Nordwestwand, Dolomiten (Sella)

Alpinklettern · Dolomiten
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DAV Sektion Duisburg Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Wandbild; der Einstieg befindet sich am Ende der Wiesen und der Schotterrinne zwischen den beiden plattigen Pfeilern
    / Wandbild; der Einstieg befindet sich am Ende der Wiesen und der Schotterrinne zwischen den beiden plattigen Pfeilern
    Foto: Thomas Schwindt, CC BY-SA, DAV Sektion Duisburg
  • / 4. Seillänge vom 3. Stand aus; rechts neben dem gelben Fels beginnt der Kamin
    Foto: Thomas Schwindt, CC BY-SA, DAV Sektion Duisburg
  • / 4. Seillänge vom 4. Stand aus
    Foto: Thomas Schwindt, CC BY-SA, DAV Sektion Duisburg
  • / 5. Seillänge vom 5. Stand aus; nach dem Verlasen des Kamins auf die rechte Wand am ersten Haken
    Foto: Thomas Schwindt, CC BY-SA, DAV Sektion Duisburg
  • / Stand am Ende der 5. SL; rechts der Beginn der beeindruckenden Schuppe
    Foto: Thomas Schwindt, CC BY-SA, DAV Sektion Duisburg
  • / 6. Seillänge vom 6. Stand aus
    Foto: Thomas Schwindt, CC BY-SA, DAV Sektion Duisburg
  • / 7. Seillänge vom 6. Stand aus; gut sichtbar die große Verschneidung
    Foto: Thomas Schwindt, CC BY-SA, DAV Sektion Duisburg
  • / 9. Seillänge vom 8. Stand aus
    Foto: Thomas Schwindt, CC BY-SA, DAV Sektion Duisburg
  • / 10. Seillänge vom 10. Stand aus; sichtbar ist auch der Köpflstand am Ende der 9. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, CC BY-SA, DAV Sektion Duisburg
  • / 11. Seillänge vom 10. Stand aus; die gelben Ausbrüche werden erst nach links und dann nach rechts umgangen, danach folgt die "Turmumrundung"
    Foto: Thomas Schwindt, CC BY-SA, DAV Sektion Duisburg
  • / Stand am Ende der 11. SL; Materiallager am exponiertem Ausstieg
    Foto: Thomas Schwindt, CC BY-SA, DAV Sektion Duisburg
m 2800 2600 2400 2200 2000 1800 1,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 0,2 km Selva Wolkenstein … Sassolungo
An heißen Tagen und um dem Gedränge an den Sellatürmen zu entgehen, empfiehlt sich der Klassiker von 1934. Die Kletterei ist eine Bergfahrt mit Erlebniswert.
mittel
Strecke 1,6 km
6:00 h
650 hm
650 hm
Alpines Ambiente und eine wilde Abseilfahrt durch die riesige Schlucht belohnen den Kletterer. Ungestörtes Steigen und prächtige Ausblicke auf den Langkofel sind inklusive. Die eigentliche Kletterei mit sehr schönen Passagen beginnt nach der 4. Seillänge. Zwei Kamine und eine großartige Schuppe bleiben eindrücklich in Erinnerung. Die komplette Beschreibung kann der Literatur entnommen werden. Die eigene Beschreibung dient als Ergänzung.
Profilbild von Thomas Schwindt
Autor
Thomas Schwindt 
Aktualisierung: 17.04.2021
Schwierigkeit
IV mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Fiechtl-Turm, 2.684 m
Tiefster Punkt
Parkplatz, 1.977 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
150 m, 0:45 h
Wandhöhe
350 m
Kletterlänge
400 m, 3:30 h
Abstieg
650 m, 1:30 h
Standplätze
Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Seillänge
2 x 50 m
Erstbegehung
A. Tanesini und Co. 1934

Sicherheitshinweise

Vorsicht bei weiteren Seilschaften im Abstieg. Es sollte kein Steinschlag ausgelöst werden. Zur Not ein wenig warten, bis die unter einem befindliche Seilschaft nicht mehr gefährdet wird.

Start

Parkplatz (1.976 m)
Koordinaten:
DD
GMS
UTM
w3w 

Ziel

Parkplatz

Wegbeschreibung

Zustieg

Richtung Sellajoch von Wolkenstein kommend nach der Kiesgrube vor einer kleinen Brücke links parken. Von hier aus ist der Einstieg schon sichtbar (siehe Wandbild). Die linke Rampe nehmen. Sie anpeilend über Wiesen zum Einstieg. Am Ende kurz durch Schotter queren und den ersten Absatz ersteigen.

Kletterbeschreibung

1. SL bis 4. SL (III) In der riesigen Verschneidung den einfachsten und festesten Weg durch Rinnen nutzen. Stand an SU und Köpfel sowie unterhalb der großen gelben Grotte (Haken). Danach kurz links und im Bogen über dieser durch einen Kamin mit Klemmblöcken zur Scharte. Stand an SU (knapp 200m).

5. SL (IV) Zunächst im Kamin spreizend an Höhe gewinnend leicht nach außen und dann nach rechts auf die Wand (Haken). Nun leicht rechts haltend zum Stand (Köpfel) links neben der beeindruckenden Schuppe (30m).

6. SL (IV) Zuerst unter der riesigen Schuppe nach rechts queren. Jetzt über diese ansteigend bis zu ihrer Spitze. Von dort nach rechts leicht an Höhe gewinnend über strukturierte Wand (Haken) an einem Riss vorbei. Nun wieder steiler aufwärts zum Stand am Haken links unterhalb einer gut sichtbaren Schlinge an einem Köpfel (30m).

7. SL (IV) Von hier aus die große Verschneidung hinauf. Mehrere SU als Sicherung möglich. Der Stand ist unterhalb zweier Risse links (45m).

8. SL (IV) Den rechten Riss aufsteigen und sich dann aufwärts wendend durch die Verschneidung zur Kante erheben. Diese nach rechts überwindend zum Stand am Haken (30m).

9. SL (II) Vom Stand kurz ansteigen und über geröllige Bänder Richtung gut sichtbarem Kamin. Ausreichend vor diesem an großem Köpfel Stand machen (40m).

10. SL (IV) Noch rund 10m bis zum Kamin überwinden und dann in herrlicher Kletterei durch diesen bis zur Scharte (25m).

11. SL (IV) Durch splittrigen Fels ansteigen und nach links wenden. Der Gipfel wird zu dreiviertel ansteigend umrundet, so dass sehr auf den Seilverlauf geachtet werden muss. Ein Haken unterwegs und am Ende ein luftiges Köpfel als Stand (30m).

Abstieg

Während des gesamten Abstieges ist unbedingt darauf zu achten, dass kein Steinschlag ausgelöst wird. Alles landet in der Schlucht durch die abgestiegen wird und gefährdet vor einem absteigende Seilschaften. Direkt am Gipfel einmal Richtung Scharte (SO) rund 25 m abseilen. Von dieser geht es Richtung Osten einem Band folgend durch brüchiges Gestein hinunter (II). Es gibt nun zwei mögliche Abseilstellen. Die erste befindet sich an der Wand (30m). Die zweite in Abseilrichtung rund 8m unterhalb (25m). In Richtung Schlucht gelangen wir auf einen mit Schotter bedeckten riesigen Klemmblock. Dort luftig erneut auf einen Klemmblock abseilen. Von hier aus mehrfach durch die Schlucht die 50m voll ausschöpfend abseilen. Die Abseilstände befinden sich rechts und links in der Schlucht. Die letzte Abseilstelle erfordert volle Aufmerksamkeit, damit sich nicht das Seil verklemmt. Danach den Felssporn rechts umgehend durch die Abflussrinne und über Geröll und Wiesen zum Parkplatz zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Keine Anreise mit ÖPNV möglich.

Anfahrt

Vom Sellajoch kommend Richtung Gröden kurz vor dem Steinbruch parken.

Parken

Die Parktasche am Straßenrand bietet für rund vier Fahrzeuge platz.

Koordinaten

DD
GMS
UTM
w3w 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Mauro Bernardi: Klettern in Gröden und Umgebung. Die schönsten Routen in den Dolomiten. Band 1

Kartenempfehlungen des Autors

Tobacco, Val Gardena - Gröden Alpe di Siusi, Bl. 5, 1:25.000

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Alpinausrüstung (NAA)

Es gibt zahlreiche Zusammenstellungen für eine NAA. Mein Vorschlag: Die DAV Sektion Duisburg hat auf ihrer Homepage in der Rubrik "Ausbildung" eine Ausrüstungsliste für das Alpinklettern.


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Schwierigkeit
IV mittel
Strecke
1,6 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
650 hm
Abstieg
650 hm
Rundtour aussichtsreich Gipfel-Tour Abseilpiste Abstieg zu Fuß

Statistik

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