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Felsenburgen bei Nothweiler

Wanderung · Pfalz
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  • Ruine Hohenburg
    Ruine Hohenburg
    Foto: Jörg-Thomas Titz
m 500 400 300 200 8 6 4 2 km
mittel
Strecke 9,2 km
3:00 h
353 hm
353 hm
Wegelnburg, Hohenburg, Löwenburg und Fleckenstein Die Wegelnburg liegt auf 571 m Höhe und ist damit die höchstgelegene Burgruine der Pfalz. Die im 12./13. Jh. gegründete Reichsfeste wurde gleich nach ihrer Erbauung zu einem Raubritternest, sodass sie bereits 1272 wieder zerstört wurde, um den Überfällen Einhalt zu gebieten. Zu Beginn des 14. Jh. wurde sie erneut bewohnt, 1679 zerstört. Reste der Ringmauer mit Toren und eine große Kammer im Felsen der Oberburg sind erhalten geblieben. Herrliche Fernsicht von der »Aussichtskanzel« über Nothweiler und den Wasgau! Die Hohenburg (Hohenbourg) wurde wahrscheinlich Ende des 12. Jh. durch die Herren von Hohenstein, eine Zweiglinie der Fleckensteiner, errichtet. Unter ihnen war der Minnesänger Konrad, ein Vertrauter König Rudolfs von Habsburg. Die Burg befand sich zeitweise im Besitz des Reichsritters Franz von Sickingen. Sie wurde 1680 zerstört. Erhalten geblieben sind die Reste mächtiger Mauern, am Turm ist ein Wappen zu erkennen, die Ornamente an den Toren stammen aus der Renaissance. Von der im 12. Jh. errichteten Burg Löwenstein (Lowenbourg) ist nicht mehr allzu viel erhalten geblieben; sie wurde 1386 von Straßburger Bürgern zerstört, war sie doch damals Sitz des Raubritters Lindenschmidt, der im ganzen Nordelsass sein Unwesen trieb. Um seine Verfolger zu täuschen, soll er die Hufeisen seiner Pferde sogar verkehrt herum angebracht haben. Die Burg wurde später als Vorburg zur Hohenburg wiederaufgebaut, 1680 aber ebenfalls zerstört. Die Burg Fleckenstein wurde im 12. Jh. auf einem 45 m hohen, nur 6–8 m breiten und 50 m langen Felsen von den Rittern von Fleckenstein erbaut und befand sich bis 1720 in deren Besitz. Das Geschlecht zählte vom 13. bis 15. Jh. zu den bedeutendsten elsässischen Adelsfamilien.

Rot-gelber Strich führt von Nothweiler, 268 m, hinauf zur Wegelnburg. Wir folgen weiter dem rot-gelben Strich hinunter zum Kaiser-Wilhelm-Stein (kleine Schutzhütte). Über die »grüne« Grenze geht es hinüber nach Frankreich, zum Maidenbrunnen (Quelle). Auf dem rot-weiß-roten Strich (Pfalz-Vogesen-Wanderweg Donnersberg – Wegelnburg – Hohenburg – Donon) gelangen wir zu den Ruinen Hohenburg und Löwenstein, die nah beieinander auf dem 553 m hohen Schlossberg liegen. Auf dem rot-weiß-roten Strich gehen wir weiter zum Col Hohenbourg, von wo aus wir dem roten Dreieck auf dem Felsenpfad über den Langenfels zum pädagogischen Spielzentrum P’tit Fleck (Caféteria) folgen, in dem Kindern spielerisch die Natur der Region erklärt wird. Auf rotem Dreieck und rot-weiß-rotem Strich gelangen wir dann zur nahe gelegenen Ruine Fleckenstein (Eintrittsgebühr). Nach der Burgbesichtigung gehen wir zurück zum P’tit Fleck und weiter auf dem rot-weiß-roten Strich zum ausgeschilderten Gimbelhof. In dem Ausflugslokal

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Der Rother Bergverlag wurde im Jahr 1920 gegründet und ist als einer der ältesten und bedeutendsten alpinen Fachverlage weit über die Grenzen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz hinaus bekannt für seine Kompetenz im Bereich der Wanderführer und Bergliteratur. Dem outdoorbegeisterten Publikum werden Bücher zu allen Themen des Bergsports und Tourenführer zu allen Gebieten der Alpen, allen wichtigen Urlaubsregionen Europas und auch zu außereuropäischen Zielen angeboten. 
Profilbild von Barbara Christine Titz, Jörg-Thomas Titz Autor Barbara Christine Titz, Jörg-Thomas Titz
Barbara Christine und Jörg-Thomas Titz sind freie Fotojournalisten und Buchautoren. Bislang haben sie 10 Bücher veröffentlicht. Seit 15 Jahren wohnen die beiden in der Pfalz; am liebsten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden sie diese Region und halten sie im Bild fest. Auch die Alpen und die nordischen Länder zählen zu ihren bevorzugten Zielen. Reisen und Tourismus, Pressefotografie und Reportage gehören zu ihren Arbeitsgebieten. Weiteres im Internet unter http://www.tipho.de.

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