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Feichtau vom Hohen Nock im Abstieg über Rottalsattel und Seehagelmauern

Bergtour · Oberösterreichische Voralpen
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  • Blick in den Rottalsattel, im Hintergrund der Sengsengebirgshöhenweg auf den Rohrauer Größtenberg
    / Blick in den Rottalsattel, im Hintergrund der Sengsengebirgshöhenweg auf den Rohrauer Größtenberg
    Foto: Markus Deichstetter, ÖAV Sektion Steyr
  • / Rückblick auf die Latschengasse zum Rottalsattel
    Foto: Markus Deichstetter, ÖAV Sektion Steyr
  • / Blick in Richtung Seehagelmauern; der Steig zieht hier links das Geröllfeld hinunter
    Foto: Markus Deichstetter, ÖAV Sektion Steyr
  • / Seehagelmauern im Zoom
    Foto: Markus Deichstetter, ÖAV Sektion Steyr
  • / Querung der Geröllfelder
    Foto: Markus Deichstetter, ÖAV Sektion Steyr
  • / Tiefblick in die Hopfing
    Foto: Markus Deichstetter, ÖAV Sektion Steyr
  • / Der Seekopf wird überstiegen
    Foto: Markus Deichstetter, ÖAV Sektion Steyr
  • / Blick vom Seekopf in die Feichtau
    Foto: Markus Deichstetter, ÖAV Sektion Steyr
  • / Die versteckt gelegenen Feichtauseen von oben
    Foto: Markus Deichstetter, ÖAV Sektion Steyr
  • / Feichtauhütte (1360 m)
    Foto: Markus Deichstetter, ÖAV Sektion Steyr
m 2000 1800 1600 1400 1200 5 4 3 2 1 km Feichtauhütte
Von der Feichtau aus kann man den Rottalsattel entlang der Seehagelmauern unmarkiert über Steigspuren erreichen; von dort aus bieten sich Aufstiegsmöglichkeiten auf den Rohrauer Größtenberg (1810 m) als auch über den Schneeberg auf den Hohen Nock (1963 m) an. Bevorzugt wird diese wenig begangene Variante aufgrund der tlw. schwierigen Wegfindung allerdings im Abstieg durchgeführt, welche hier auch beschrieben ist.
mittel
5,3 km
2:52 h
128 hm
672 hm

Autorentipp

Nach Aufstieg über den Nock-NO-Grat bietet diese Variante im Abstieg eine interessante Abwechslung zum Normalweg durch das Nockkar, die jedoch nicht unterschätzt werden sollte.

Profilbild von Markus Deichstetter
Autor
Markus Deichstetter 
Aktualisierung: 09.11.2019
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
1.936 m
Tiefster Punkt
1.364 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Unmarkierter Steig!

Die Begehung erfordert teilweise eine anspruchsvolle Orientierung. Insbesonders im Bereich des ersten größeren Geröllfelds wird gerne Felsbändern und verlockenden Gamsfährten in östlicher Richtung gefolgt, die allerdings in schwierigem Gelände enden. Auch in der entgegengesetzten Richtung beim Aufstieg von den Feichtauseen ist die Querung durch den Lärchenwald zum Einstieg in die Latschengassen schwer zu finden.

Generell ist bei dieser Tour der Orientierungssinn und ein gutes Gefühl für's Gelände gefragt. Ein GPS-Gerät plus der Track dieser Route ist hier anzuraten.

Start

Hoher Nock, 1963 m (1.933 m)
Koordinaten:
DG
47.782691, 14.322789
GMS
47°46'57.7"N 14°19'22.0"E
UTM
33T 449271 5292369
w3w 
///neubaugebiet.ausruf.aushalten

Ziel

Feichtauhütte, 1360 m

Wegbeschreibung

Vom Gipfel der Hohen Nock in westlicher Richtung über den Schneeberg / vom Rohrauer Größtenberg in östlicher Richtung absteigend dem markierten Sengsengebirge-Höhenweg in den Rottalsattel folgen. Bei einem markanten Steinmann mit Holzbalken (an dem früher eine Tafel mit Abstiegshinweis montiert war) in nördlicher Richtung in einer ausgeschnittenen Latschengasse absteigen; kurz nachdem der Steig merkbar in nordöstlicher Richtung abdreht (Schnittspuren!) wird eine kleine Anhöhe mit schönem Blick auf die Seehagelmauern erreicht.

Hier nun nicht den Felsbändern in östlicher Richtung zu einem scheinbaren Steig folgen, sondern im Geröll absteigend (Steinmanndln!) hinunter zu einer kleinen Wand, unterhalb der den nun wieder sichtbaren Steigspuren in einem Auf und Ab die Geröllfelder querend bis zu einer Rinne gefolgt wird. Oberhalb dieser führt der Steig erneut durch Latschengassen und kleineren Rinnen in nordöstl. Richtung in einen Lärchenwald. Hier teils weglos leicht aufsteigend den spärlich anzutreffenden Steinmännern folgen, bis nahe des nächsten Latschengürtels ein deutlich ausgebildeter Steig wiedergefunden wird. Dieser führt oberhalb eines markanten Felsturmes um den Grat herum, und verschwindet oberhalb der Feichtauerseen erneut im hohen Gras. Die Wiesenflanke in östlicher Richtung absteigend erreicht man den Kleinen Feichtauersee, über einen ausgeprägten Steig später den großen Feichtauersee.

Nun dem bezeichneten Weg nach unschwierig zur Feichtauhütte.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Pyhrnbahn (www.oebb.at) nach Kirchdorf a.d. Krems, von dort mit dem Bus nach Molln.

Koordinaten

DG
47.782691, 14.322789
GMS
47°46'57.7"N 14°19'22.0"E
UTM
33T 449271 5292369
w3w 
///neubaugebiet.ausruf.aushalten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wolfgang Heitzmann & Otto Harant - Oberösterreichische Voralpen. Verlag Wilhelm Ennsthaler, Steyr. 1986.

Kartenempfehlungen des Autors

Österreichische Karte 1:25000, Blatt Nr. 68 (BMN 5810), Kirchdorf an der Krems

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
5,3 km
Dauer
2:52 h
Aufstieg
128 hm
Abstieg
672 hm
Von A nach B ausgesetzt

Statistik

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