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Familienrundwanderung über die Ulfaser Alm

Wanderung · Texelgruppe
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  • Kostbarkeit am Wegesrand: Die alte Getreidemühle des Kratzegghofes direkt neben dem Parkplatz in Ulfas, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung über die Ulfaser Alm.
    / Kostbarkeit am Wegesrand: Die alte Getreidemühle des Kratzegghofes direkt neben dem Parkplatz in Ulfas, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung über die Ulfaser Alm.
    Foto: Dr. Arnold Rinner, alpenvereinaktiv.com
  • Die Ulfaser Alm ist ein willkommenes und beliebtes Rast- und Ausflugsziel bei Wanderern.
    / Die Ulfaser Alm ist ein willkommenes und beliebtes Rast- und Ausflugsziel bei Wanderern.
    Foto: Dr. Arnold Rinner, alpenvereinaktiv.com
  • Überwältigend ist der Panoramablick von der Geländekuppe beim „Hahnl“ Richtung Norden zu den Bergen des Alpenhauptkammes. Unten unser Ausgangsort Ulfas und auf der anderen Talseite die Pseirer Ortschaft Stuls.
    / Überwältigend ist der Panoramablick von der Geländekuppe beim „Hahnl“ Richtung Norden zu den Bergen des Alpenhauptkammes. Unten unser Ausgangsort Ulfas und auf der anderen Talseite die Pseirer Ortschaft Stuls.
    Foto: Dr. Arnold Rinner, alpenvereinaktiv.com
  • Am Gipfel der 2.180 Meter hohen Matatzspitze - eine lohnende und durchaus auch mit Kindern ohne große Schwierigkeit machbare Tourenerweiterung unserer Almrundwanderung (zusätzlich ca. 40 Gehminuten und 185 Höhenmeter)
    / Am Gipfel der 2.180 Meter hohen Matatzspitze - eine lohnende und durchaus auch mit Kindern ohne große Schwierigkeit machbare Tourenerweiterung unserer Almrundwanderung (zusätzlich ca. 40 Gehminuten und 185 Höhenmeter)
    Foto: Zenzi Martin, alpenvereinaktiv.com
  • Grandioser Ausblick hinunter ins Passeiertal auf das Dorf St. Leonhard in Passeier, das Waltental, den Jaufenpass und die schneebedeckten Pfitscher Berge im Hintergrund
    / Grandioser Ausblick hinunter ins Passeiertal auf das Dorf St. Leonhard in Passeier, das Waltental, den Jaufenpass und die schneebedeckten Pfitscher Berge im Hintergrund
    Foto: Zenzi Martin, alpenvereinaktiv.com
  • Die Waalerhütte ist von Mai bis Oktober vom Waaler bewohnt, der das uralte Bewässerungssystem der Waale in Stand hält und das ungehinderte Fließen des Wasser garantiert.
    / Die Waalerhütte ist von Mai bis Oktober vom Waaler bewohnt, der das uralte Bewässerungssystem der Waale in Stand hält und das ungehinderte Fließen des Wasser garantiert.
    Foto: Karin Leichter, alpenvereinaktiv.com
  • Ein Relikt aus längst vergangenen Tagen: die Waalschelle bei der Waalerhütte.
    / Ein Relikt aus längst vergangenen Tagen: die Waalschelle bei der Waalerhütte.
    Foto: Dr. Arnold Rinner, alpenvereinaktiv.com
  • / Der Waal ist lebendiger Zeuge uralter Bewässerungstradition und ein Eldorado für Kinder zum Spielen am Wasser.
    Foto: Dr. Arnold Rinner, alpenvereinaktiv.com
1400 1600 1800 2000 m km 2 4 6 8 10

Sehr schöne und abwechslungsreiche Familienrundwanderungen im hinteren Passeiertal mit Spielmöglichkeiten am Wasser entlang des Ulfaser Waalweges, atemberaubendem Bergpanorama und der Möglichkeit, auch mit Kindern die Almwanderung um eine kleine Gipfelbesteigung auf die Matatzspitze (2.180 m) zu erweitern.

mittel
10,4 km
4:45 h
570 hm
570 hm

Die Landschaft, die im Naturparks Texelgruppe liegt, lädt immer wieder zum Staunen und Verweilen ein. Der Naturpark Texelgruppe ist mit 31.391 ha der größte der sieben Südtiroler Naturparks.

Das Gebiet im Umfeld des Wanderweges ist Lebensraum zahlreicher Tiere. Beim Wandern am Bergkamm beeindruckt die Vielzahl an zirpenden Grashüpfern und bunten Tagfaltern, entlang des Wasserwaales überraschen Grasfrosch und Co.  Mit etwas Glück können wir auch Rehwild und Birkhahn beobachten.

Das ruhig dahinfließende Wasser des Ulfaser Waalweges ist ein Eldorado für Kinder und regt die Fantasie der Kids an. Der Wasserwaal ist einer der wenigen  heute noch erhaltenen Waale des Passeiertales. Schon von weitem ist bei der Waalerhütte das monotone Schlagen der Waalschelle hörbar. Das Wasserrad mit einem Hammer, der fortlaufend gegen eine Glocke schlägt, sagt dem Waaler, der von Mai bis Oktober die  Waalerhütte bewohnt, ob das Wasser am Waal ungehindert fließt. Willkommene Gaumenfreuden entlang des Waalweges  sind ab August schmackhafte Heidelbeeren und Himbeeren.

 

Autorentipp

Diese Wanderung in Pfelders können wir auf der Rückfahrt sehr gut mit dem Besuch des spannenden "Mooseum Bunker" (Museum Hinterpasseier) in Moos in Passeier verbinden, das uns Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt des Naturparks Texelgruppe, aber auch in die Archäologie und in die nicht immer einfache Geschichte des hinteren Passeiertals entführt.

outdooractive.com User
Autor
Ralf Pechlaner 
Aktualisierung: 11.08.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Geländerücken "Hahnl", 1995 m
Tiefster Punkt
Wanderparkplatz Kratzegg, 1510 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Am "Hahnl" quert der Weg auf einer Länge von etwa 20m eine leicht abschüssige Bergwiese und erfordert ein Minimum an Trittsicherheit.

Sonst keine besonderen Sicherheitshinweise für diese Tour.

Ausrüstung

Gutes Schuhwerk, Outdoor-Bekleidung, genügend Flüßigkeit sowie eine Jause und Sonnenschutz gehören immer in den Rucksack.

Weitere Infos und Links

Diese Wanderung wird hier als Wandervorschlag für Familien vorgestellt. Tourenbeschreibung, Gehzeit und Bewertung von Kondition, Schwierigkeit, Erlebniswert sind daher auf diese Zielgruppe abgestimmt.

Danke an Herrn Arnold Rinner der Sektion Passeier des Alpenvereins Südtirol für die Verschriftlichung und Aufbereitung dieses Familienwandervorschlags.

Start

Wanderparkplatz Kratzegg in Ulfas (1510 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.807195, 11.184675
UTM
32T 666685 5186056

Ziel

Wanderparkplatz Kratzegg in Ulfas

Wegbeschreibung

Wir starten unsere Familienrundwanderung, die zur Gänze im Naturpark Texelgruppe liegt, am Parkplatz in Ulfas (1525m) unweit des Hofes Kratzegg und wandern zunächst auf dem Güterweg Nr. 2/2A  großteils durch Fichtenwald bis zur bewirtschafteten Ulfaser Alm (1.605m). Von dort folgen wir durch aufgelichteten Lärchenwald und über Almmatten dem Weg Nr. 2A/2B bergwärts, vorbei an der zum Teil noch erhaltenen, früheren Schartalmhütte hinauf zu einem markanten Geländerücken (1995m).  Hier entscheiden wir nun, ob wir im Rahmen eines Abstechers (zusätzliche ca. 40 Gehminuten hin und zurück und 185 zusätzliche Hm) zur 2180m hohen Matatzspitze aufsteigen und unsere Almwanderung also auch um einen kleinen Gipfel erweitern möchten (bestens ausgeschildert). Ansonsten folgen wir dem Wegweiser „Pfarrer“ mit der Wegnummer 7A in nordöstliche Richtung am Graskamm entlang zum „Hahnl“ mit grandiosem Panoramablick über das Passeiertal und die umliegende Bergwelt.  Über artenreiche Bergwiesen wandern wir anschließend hinunter  zum „Hitzenpichl“ und weiter zur bewirtschafteten Waalerhütte. Von der Unterkunft des Waalers wandern wir schließlich dem Ulfaser Waalweg entlang in angenehmer Wanderung etwa 3 km zur idyllisch gelegenen Ulfaser Alm zurück und erreichen von dort auf dem bereits bekannten Güterweg in 20 Gehminuten wieder unseren Ausgangspunkt.

Bitte beachten:

Auf der Karte ist der Tourenverlauf ohne die mögliche Tourenerweiterung auf die Matatzspitze eingezeichnet. Diese und die Abzweigung dorthin sind aber als Punkt auf der Karte vermerkt, der Weg dorthin ist auf der Karte ebenfalls klar ersichtlich.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Die kleine Ortschaft Ulfas bzw. der Wanderparkplatz ist im Sommer von Mitte Juni bis Mitte Oktober zwar mit einem öffentlichem Busdienst erreichbar, allerdings nur donnerstags von St. Martin in Passeier aus mit dem Wanderbus Passeiertal. Hier der diesbezügliche Fahrplan.

 

Anfahrt

Durch das Passeiertal bis nach Moos in Passeier. Dort Richtung Pfelders bis nach Platt. Am Ortsende von Platt links nach Ulfas abzweigen (noch ca. 1,5 Kilometer).

Parken

Großzügiger, gebührenfreier Wanderparkplatz am Ende der Ortschaft Ulfas bei der Höfegruppe Kratzegg.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

  • Tabacco - Blatt 039: Passeiertal (1:25.000)
  • Kompass - Blatt 043: Naturpark Texelgruppe - Meraner Höhenweg (1:25.000)
  • Kompass - Blatt 044: Passeiertal (1:25.000)

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,4 km
Dauer
4:45 h
Aufstieg
570 hm
Abstieg
570 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich geologische Highlights Kultur botanische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
 Hm
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